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GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt in den südöstlichen Ausläufern der Fränkischen Alb und den nördlichen der Hallertau zwischen der Altmühl im Norden und der Donau im Süden.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde hat 35 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

GeschichteBearbeiten

 
Eingang zur Burg Altmannstein
 
Burg Altmannstein

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Der Ort erhielt seinen Namen nach der von Altmann II. von Abensberg nach dem Jahr 1232 erbauten Burg Altmannstein. Herzog Ludwig II. von Bayern erwarb 1291 von Ulrich III. von Stein 1291 das castrum Altmannstein und beließ den Verkäufer als Lehensträger und Verwalter auf der Burg.

Im Jahr 1331 erhielt Altmannstein durch seinen Eigentümer, Kaiser Ludwig den Bayern, die Marktrechte. 1777 bis 1808 gehörte der Ort zu Niederbayern, 1818 wurde er im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern eine selbstständige Gemeinde.

19. und 20. JahrhundertBearbeiten

Von 1808 bis 1810 gehörte Altmannstein organisatorisch zum Altmühlkreis, von 1810 bis 1838 zum Regenkreis, von 1838 bis 1972 zur Oberpfalz und ab dem 1. Juli 1972 im Zuge der Kreisreform zu Oberbayern.

Altmannstein besaß mit der gleichnamigen Station einen Eisenbahnanschluss an der Bahnstrecke Ingolstadt–Riedenburg. Personenverkehr bestand zwischen dem 1. Mai 1903 und der endgültigen Betriebseinstellung am 28. Mai 1972.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Berghausen, Hexenagger, Mendorf (mit Gebietsteilen der am 1. April 1929 aufgelösten Gemeinde Sollern), Neuenhinzenhausen (mit den restlichen Gebietsteilen der aufgelösten Gemeinde Sollern), Schafshill, Schamhaupten und Steinsdorf eingegliedert.[3] Am 1. Oktober 1976 kam Sandersdorf hinzu. Am 1. Juli 1977 folgten Pondorf und Winden. Die Reihe der Eingemeindungen wurde am 1. Mai 1978 mit der Eingliederung von Hagenhill, Laimerstadt und Tettenwang abgeschlossen.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

In Klammern Einwohnerzahl, Stand: 15. März 2007:

PolitikBearbeiten

MarktgemeinderatBearbeiten

Der Marktgemeinderat von Altmannstein hat 20 Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister war seit dem 1. Januar 1986 Adam Dierl (CSU); er wurde im September 2012 zum Altbürgermeister ernannt. Zu seinem Nachfolger wurde am 22. Juli 2012 Norbert Hummel (CSU/Parteilose Wähler) gewählt.

Wappen und FlaggeBearbeiten

Beschreibung: Wappen mit von Schwarz und Silber schräg geteiltem Schild, oben und unten je ein gestieltes Kleeblatt in verwechselten Farben. Als inoffizielle Gemeindefahne wird eine weiß-blaue Flagge mit dem Gemeindewappen verwendet.[5]

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Partnerschaftliche Beziehungen pflegt der Markt mit

InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Durch Altmannstein führen die Staatsstraße St 2231 und die Kreisstraße EI 30. Die nächsten Autobahnanschlüsse sind die Anschlussstellen Denkendorf (etwa 19 km) und Ingolstadt-Nord der A 9 (etwa 24 km). Busverbindungen bestehen ins gesamte Altmühltal.

Touristische StraßenBearbeiten

Altmannstein liegt an der Deutschen Limes-Straße.

RadfernwegeBearbeiten

Durch die Gemeinde führt der Deutsche Limes-Radweg. Er folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes über 818 km von Bad Hönningen am Rhein nach Regensburg an der Donau.

FernwanderwegeBearbeiten

Der Limeswanderweg verläuft ebenfalls durch Altmannstein.

BildungBearbeiten

  • Volksschule Altmannstein (Grundschule, Hauptschule und Mittelschule)
  • Volksschule Sandersdorf (Grundschule)
  • Grundschule Pondorf

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Altmannstein, Pfarrkirche und Rathaus

MuseenBearbeiten

  • Ignaz-Günther-Museum
  • Heimatmuseum Altmannstein

MusikBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

ParksBearbeiten

NaturdenkmälerBearbeiten

 
Große Eiche bei Ottersdorf

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Altmannstein in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 14. September 2019.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 557.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 598 und 599.
  5. Eintrag zu Altmannstein auf der Seite kommunalflaggen.eu
  6. Große Eiche im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017

WeblinksBearbeiten

  Commons: Altmannstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien