Hauptmenü öffnen

Aland (Altmark)

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Aland führt kein Wappen
Aland (Altmark)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aland hervorgehoben

Koordinaten: 52° 58′ N, 11° 38′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Stendal
Verbandsgemeinde: Seehausen (Altmark)
Höhe: 18 m ü. NHN
Fläche: 92,35 km2
Einwohner: 1379 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km2
Postleitzahl: 39615
Vorwahlen: 039386, 039395, 039397
Kfz-Kennzeichen: SDL, HV, OBG
Gemeindeschlüssel: 15 0 90 003
Adresse der Verbandsverwaltung: Große Brüderstraße 1
39615 Seehausen (Altmark)
Website: seehausen-altmark.de
Bürgermeister: Hans-Joachim Hildebrandt[2]
Lage der Gemeinde Aland im Landkreis Stendal
AlandAlandAltmärkische HöheAltmärkische WischeArneburgBismark (Altmark)Bismark (Altmark)EichstedtGoldbeckHasselHavelbergHohenberg-KrusemarkHohenberg-KrusemarkIdenKamernKlein SchwechtenKlietzOsterburgRochauSandau (Elbe)ScholleneSchönhausen (Elbe)StendalStendalStendalStendalSeehausenSeehausenTangerhütteTangermündeWerben (Elbe)Wust-FischbeckZehrentalSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Aland ist eine Gemeinde der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt im äußersten Norden von Sachsen-Anhalt und ihr Sitz in Krüden befindet sich fünf Kilometer nordwestlich vom Sitz der Verbandsgemeinde in der Hansestadt Seehausen (Altmark). Im Norden grenzt das Gemeindegebiet an die Elbe und die dort verlaufende Landesgrenze zu Brandenburg mit den jenseits gelegenen Orten Jagel, Cumlosen und Wittenberge. Im Osten sind Geestgottberg, Beuster und die Hansestadt Seehausen, im Süden Lindenberg, Jeggel, Groß Garz, Deutsch, Drösede und Bömenzien die Nachbarorte. Im Westen grenzt das Gebiet an Schnackenburg in Niedersachsen.[3]

GemeindegliederungBearbeiten

Zur Gemeinde Aland gehören sieben Ortsteile[4] mit Wohnplätzen:[5]

Folgende Siedlungen und Wüstungen (ohne amtlichen Namen) befinden sich auf dem Gemeindegebiet:[6]

GeschichteBearbeiten

Am 1. Januar 2010 wurde die neue Gemeinde Aland aus den ehemals selbständigen Gemeinden Aulosen, Krüden, Pollitz und Wanzer gebildet.[7] Sie wurde nach dem Aland, einem Nebenfluss der Elbe benannt. Am 1. September 2010 wurde die Gemeinde Wahrenberg nach Aland eingemeindet.[7]

GemeinderatBearbeiten

Nach der Kommunalwahl 2014 hat der Gemeinderat 13 Mitglieder.[8]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Gutshaus Scharpenhufe, ehemaliges Herrenhaus der Familie von Jagow

Zwischen Aulosen und der niedersächsischen Grenze liegt das zu DDR-Zeiten geschleifte Dorf Stresow. Hier befindet sich heute eine Grenz-Gedenkstätte.

ReligionenBearbeiten

Die Volkszählung in der Europäischen Union 2011 zeigte, dass von den 1553 Einwohnern der Gemeinde Aland rund 29 % der evangelischen und rund 3 % der katholischen Kirche angehörten.[9]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Aland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2018 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Aland – Bürgermeister. Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark), abgerufen am 8. Dezember 2015.
  3. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  4. Hauptsatzung der Gemeinde Aland. 2. Juli 2015 (verwaltungsportal.de [PDF; 275 kB; abgerufen am 8. Dezember 2015]).
  5. Verzeichnis Gemeinden und Gemeindeteile. Gebietsstand: 1. April 2013 (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Verzeichnisse / 003. Nr. 2013). Halle (Saale) Mai 2013, S. 111 (destatis.de [PDF; 1,6 MB; abgerufen am 24. August 2019]).
  6. Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
  7. a b Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010. StBA
  8. Gemeinderäte und Ausschüsse der Mitgliedsgemeinden
  9. Datenbank Zensus 2011, Aland, Religion