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Altmärkische Wische

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Altmärkische Wische
Altmärkische Wische
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Altmärkische Wische hervorgehoben

Koordinaten: 52° 51′ N, 11° 52′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Stendal
Verbandsgemeinde: Seehausen (Altmark)
Höhe: 32 m ü. NHN
Fläche: 67,1 km2
Einwohner: 852 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km2
Postleitzahl: 39615
Vorwahlen: 039386, 039393, 039396
Kfz-Kennzeichen: SDL, HV, OBG
Gemeindeschlüssel: 15 0 90 008
Adresse der Verbandsverwaltung: Große Brüderstraße 1
39615 Seehausen (Altmark)
Website: seehausen-altmark.de
Bürgermeister: Karsten Reinhardt
Lage der Gemeinde Altmärkische Wische im Landkreis Stendal
AlandAlandAltmärkische HöheAltmärkische WischeArneburgBismark (Altmark)Bismark (Altmark)EichstedtGoldbeckHasselHavelbergHohenberg-KrusemarkHohenberg-KrusemarkIdenKamernKlein SchwechtenKlietzOsterburgRochauSandau (Elbe)ScholleneSchönhausen (Elbe)StendalStendalStendalStendalSeehausenSeehausenTangerhütteTangermündeWerben (Elbe)Wust-FischbeckZehrentalSachsen-AnhaltKarte
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Altmärkische Wische ist eine kreisangehörige Gemeinde im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark) an.

GeografieBearbeiten

GemeindegliederungBearbeiten

Zur Gemeinde Altmärkische Wische gehören vier Ortsteile mit kleineren Ansiedlungen:[2]

GeschichteBearbeiten

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Falkenberg (am 19. Januar 2009), Lichterfelde (am 19. Januar 2009), Neukirchen (Altmark) (am 9. Januar 2009) und Wendemark (am 16. Januar 2009), dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Altmärkische Wische vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[3] Sie wurde nach der tischebenen Wische in der nordöstlichen Altmark benannt.

PolitikBearbeiten

WappenBearbeiten

Das Wappen und die Flagge wurden am 30. Januar 2014 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Grün; vorn ein goldbewehrter, halber roter Adler am Spalt mit ausgeschlagener roter Zunge, der Fang begleitet von einem grünen Seeblatt; hinten ein silberner Spaten, bedeckt mit einer aus vier Weizenähren bestehenden goldenen Garbe.“[4]

Das von dem Hundisburger Thomas Rystau gestaltete Wappen ist vorn identisch mit dem der Verbandsgemeinde Seehausen und zeigt den märkischen Adler mit dem redenden Seeblatt (Seehausen). Spaten und Weizengarbe symbolisieren die Landwirtschaft in der Gemeinde. Die vier Ähren stehen für die Ortsteile und ehemaligen Gemeinden Falkenberg, Lichterfelde, Neukirchen (Altmark) und Wendemark.

Die Farben der Gemeinde sind Grün - Weiß.

FlaggeBearbeiten

Die Flagge ist grün - weiß (1:1) gestreift (Querformat: Streifen waagerecht verlaufend, Längsformat: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.[4]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Im Ortsteil Falkenberg betreibt das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung eine Außenstelle.

ReligionenBearbeiten

Die Volkszählung in der Europäischen Union 2011 zeigte, dass von den 966 Einwohnern der Gemeinde Altmärkische Wische rund 24 % der evangelischen und rund 2 % der katholischen Kirche angehörten.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2018 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. Verzeichnis Gemeinden und Gemeindeteile. Gebietsstand: 1. April 2013 (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Verzeichnisse / 003. Nr. 2013). Halle (Saale) Mai 2013, S. 111 (destatis.de [PDF; 1,6 MB; abgerufen am 24. August 2019]).
  3. Landkreis Stendal (Hrsg.): Amtsblatt. 19. Jahrgang, Nr. 17. Stendal 12. August 2009, S. 210 ff. (PDF; 6,8 MB [abgerufen am 2. Dezember 2015]).
  4. a b Amtsblatt des Landkreises Nr. 4/2014 Seite 26
  5. Datenbank Zensus 2011, Altmärkische Wische, Religion