7,5-cm-Feldkanone 16nA

Die 7,5-cm-Feldkanone 16nA (nA = neuer Art) war eine Feldkanone der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

7,5-cm-Feldkanone 16nA


Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: 7,5-cm-Feldkanone 16nA
Herstellerland: Deutsches Reich
Entwickler/Hersteller: Rheinmetall, Düsseldorf
Produktionszeit: 1934 bis ?
Technische Daten
Rohrlänge: 2,70 m
Kaliber:

7,5 cm

Kaliberlänge: L/36
Kadenz: 10 bis 12 Schuss/min
Höhenrichtbereich: –9° bis +44 Winkelgrad
Seitenrichtbereich:

GeschichteBearbeiten

Anfang der 1930er-Jahre standen im deutschen Heer noch viele 7,7-cm-Feldkanonen 16 im Dienst, die aus der Zeit des Ersten Weltkrieges stammten.

Im Zuge der Wiederaufrüstung der Wehrmacht wurden diese Kanonen einer Kampfwertsteigerung unterzogen, indem neue 7,5-cm-Kanonenrohre in die alten Lafetten gelegt wurden. Das so entstandene Geschütz wurde 7,5-cm-Feldkanone 16nA genannt und hauptsächlich der reitenden Artillerie der Kavallerieeinheiten zugeteilt. Später erhielten auch andere Einheiten dieses Geschütz. Da das Geschossgewicht der Sprenggranate nur 5,83 Kilogramm betrug, wurde es nach 1940 nicht mehr an vorderster Front eingesetzt. Wie viele andere veraltete Waffen wurde es aber weiter am Atlantikwall oder bei Besatzungsdivisionen eingesetzt.

LiteraturBearbeiten

  • Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. 2. Auflage, Spezialausgabe, Motorbuchverlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02481-0.

WeblinksBearbeiten

Commons: 7,5-cm-Feldkanone 16nA – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien