3,7-cm-Flak 37

Die 3,7-cm-Flak 37 war eine Flugabwehrkanone (Flak) der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

3,7-cm-Flak 37


Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: 3,7-cm-Flak 37
Herstellerland: Deutsches Reich
Entwickler/Hersteller: Rheinmetall, Düsseldorf
Produktionszeit: 1937 bis 1944
Waffenkategorie: Flugabwehrkanone
Technische Daten
Rohrlänge: 2,112 m
Kaliber:

3,7 cm

Kaliberlänge: L/57
Kadenz: 160 Schuss/min
Höhenrichtbereich: −8° bis +85 Winkelgrad
Seitenrichtbereich: 360°

GeschichteBearbeiten

Die 3,7-cm-Flak 37 war eine Weiterentwicklung der erst ein Jahr zuvor in Serienfertigung gegangenen 3,7-cm-Flak 36. Für diese wurde 1937 ein neues mechanisches Visier, das Zeiss-Uhrwerkvisier Flakvisier 37, entwickelt. Da dies auch Änderungen an der Lafette nötig machte, verwandte man die neue Bezeichnung.

Sie wurde von der Dürkoppwerke AG in Bielefeld, der DWM in Berlin und im Škodawerk in Pilsen produziert.

Die Flak wog 1552 Kilogramm im Gefecht und konnte 0,625 Kilogramm schwere Sprenggranaten 4800 Meter hoch schießen. Die Lebensdauer eines Rohres betrug 8.000 bis 10.000 Schuss.

LiteraturBearbeiten

  • Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. 2. Auflage. Spezialausgabe. Motorbuchverlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02481-0.

WeblinksBearbeiten

Commons: 3,7-cm-FlaK 18/36/37/43 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien