Vidmantas Mališauskas

litauischer Schachspieler
Vidmantas Malisauskas.jpg
Vidmantas Mališauskas, 2008
Verband SowjetunionSowjetunion Sowjetunion (bis 1991)
LitauenLitauen Litauen (seit 1992)
Geboren 4. August 1963
Kėdainiai
Titel Internationaler Meister (1989)
Großmeister (1993)
Aktuelle Elo‑Zahl 2385 (November 2021)
Beste Elo‑Zahl 2570 (Januar 1993)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Vidmantas Mališauskas (* 4. August 1963 in Kėdainiai) ist ein litauischer Schachspieler.

FamilieBearbeiten

Mališauskas ist mit Marina Mališauskienė (* 1966) verheiratet, die 1993 die litauische Einzelmeisterschaft der Frauen gewann.

ErfolgeBearbeiten

1989 wurde er Internationaler Meister, seit 1993 trägt Mališauskas den Titel Schachgroßmeister. 1987, 1989, 1990, 1998, 2003, 2006 und 2010 wurde er litauischer Einzelmeister sowie 1994, 2002 und 2007 litauischer Vizemeister. Er vertrat Litauen bei den Schacholympiaden 1992, 1994, 1996, 1998, 2002, 2006, 2010 und 2012. Bei seinen 78 Partien bei Schacholympiaden siegte er 28 mal, spielte 31-mal remis und verlor 19-mal.[1] Außerdem nahm er mit Litauen an den Mannschaftseuropameisterschaften 1992, 2007 und 2009 teil.[2]

2014 wurde er mit der litauischen Mannschaft Weltmeister der Senioren (über 50 Jahre).[3]

In der polnischen Mannschaftsmeisterschaft im Schach spielte er in der Saison 1989 am Spitzenbrett von AZS Politechnika Wrocław, in der Saison 1990 am zweiten Brett. Am European Club Cup nahm er siebenmal mit litauischen Vereinen teil, und zwar 1994, 1995 und 1996 mit Kaisé Vilnius, 1999, 2009 und 2010 mit ŠK Margiris Kaunas, sowie 2008 mit VŠŠSM Vilnius.[4]

WeblinksBearbeiten

Commons: Vidmantas Mališauskas – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vidmantas Mališauskas' Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)
  2. Vidmantas Mališauskas' Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)
  3. Ergebnisse der Seniorenmannschaftsweltmeisterschaft 2014 bei chess-results.com
  4. Vidmantas Mališauskas' Ergebnisse bei European Club Cups auf olimpbase.org (englisch)