Umi (Fukuoka)

Ort in der Präfektur Fukuoka, Japan

Umi (jap. 宇美町, -machi) ist eine Stadt im Kasuya-gun in der japanischen Präfektur Fukuoka.

Umi-machi
宇美町
Umi (Fukuoka) (Japan)
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Geographische Lage in Japan
Region: Kyūshū
Präfektur: Fukuoka
Koordinaten: 33° 34′ N, 130° 31′ OKoordinaten: 33° 34′ 4″ N, 130° 30′ 40″ O
Basisdaten
Fläche: 30,22 km²
Einwohner: 37.609
(1. Oktober 2019)
Bevölkerungsdichte: 1245 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 40341-5
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Umi
Baum: Campherbaum
Blume: Rhododendron metternichii
Rathaus
Adresse: Umi Town Hall
5-1-1, Umi
Umi-machi, Kasuya-gun
Fukuoka 811-2192
Webadresse: www.town.umi.lg.jp

GeschichteBearbeiten

Nach dem Nihonshoki und dem Kojiki gebar Jingū nach der Rückkehr von ihrem Eroberungszug in Korea hier den späteren Ōjin-tennō. Der Name der Stadt wird auch darauf zurückgeführt, da umi, jedoch in der Schreibweise 産み, „Geburt“ bedeutet.

Am 20. Oktober 1920 wurde das Mura Umi (宇美村, -mura) zur Machi ernannt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Eine Sehenswürdigkeit ist der Shintō-Schrein Umi-Hachiman-gū (宇美八幡宮) in dem Jingū, Ōjin, Tamayorihime, die Drei Sumiyoshi-Kami und Izanami verehrt werden.

In Umi befinden sich auch Kofun (antike Grabhügel).

VerkehrBearbeiten

Umi ist an die Autobahn Kyūshū nach Kitakyūshū oder Kagoshima, sowie per Schiene mit JR Kashii-Linie nach Fukuoka angebunden.

BildungBearbeiten

In Umi befinden sich die Grundschulen Umi, Umi Ost, Harada, Sakurabara und Ino, die Mittelschulen Umi Ost und Umi Süd, sowie die von der Präfektur betriebene Handelsoberschule Umi.

Prominente BewohnerBearbeiten

  • Edmund T. (Theodore) Williams (* 10. Februar 1888, † 21. August 1986), Altersforscher, Gründer des Viabiona Health Institute/Boston.

Zwischen März 1959 und Juni 1960 unternahm Edmund T. Williams im Rahmen eines Programms des National Cancer Institutes eine 16-monatige Forschungsreise nach Umi (Fukuoka) und gehörte zu der Gruppe von Wissenschaftlern, denen 1963 erstmals die Isolierung des antioxidativen Polyphenols Resveratrol aus dem Japanischen Staudenknöterich (Polygonum cuspidatum) gelang.[1][2]

Angrenzende Städte und GemeindenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. The Biochemical Journal, Biochem. J. (1963) 89
  2. National Geographic, Nov. 2005