Hauptmenü öffnen
Try This
Studioalbum von P!nk

Veröffent-
lichung(en)

11. November 2003

Label(s) Arista Records

Format(e)

Album

Genre(s)

Pop/Rock

Titel (Anzahl)

14

Laufzeit

53:32

Produktion

Pink, John Fields, Tim Armstrong, Jonathan S. Davis aka Q-Tip, Billy Mann (William Hort Mann), Merrill Beth Nisker, Linda Perry, William Orbit, Eric Schermerhorn, Brian MacLeod,

Studio(s)

Steakhouse Studios, North Hollywood, Los Angeles, USA

Chronologie
M!ssundaztood
(2001)
Try This I’m Not Dead
(2006)
Singleauskopplungen
7. Juli 2003 Feel Good Time
27. Oktober 2003 Trouble
16. Februar 2004 God Is a DJ
13. April 2004 Last to Know

Try This ist das dritte Studioalbum der US-amerikanischen Sängerin Pink, welches im Jahr 2003 unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Australien, Neuseeland, den USA, Großbritannien und Frankreich veröffentlicht wurde. Das Album wurde vom Label Arista USA vermarktet und produziert. Die Demoaufnahmen für die Songs entstanden in Zusammenarbeit mit Tim Armstrong, während dessen Band Rancid als Vorgruppe der Foo Fighters auf Tournee war.[1] Es war Pinks erstes Album, das die Kennzeichnung Parental Advisory erhielt. In Deutschland wurde das CD-Album von BMG mit dem Kopierschutz CopyControl vertrieben und erlaubte keine Abspielbarkeit auf Computern mit Mac OS.

TracklisteBearbeiten

  1. Trouble
  2. God Is a DJ
  3. The Last to Know
  4. Tonight’s the Night
  5. Oh My God (feat. Peaches)
  6. Catch Me While I’m Sleeping
  7. Save My Life
  8. Waiting for Love
  9. Unwind
  10. Love Song
  11. Try Too Hard
  12. Walk Away
  13. Humble Neighbourhood
  14. Feel Good Time
  15. Hooker (Bonustrack)

TroubleBearbeiten

Eröffnet wird das Album von Trouble, der ersten Single. Sie hatte in Großbritannien zwei Bonustracks: Free und Delirium. Trouble erreichte die besten Chartplatzierungen und brachte ihr bei den Grammy Awards 2004 einen in der Kategorie „Beste weibliche Gesangsdarbietung – Rock“ ein.[2]

Trouble enthält ein Sample des Songs Fresh-Garbage von Spirit aus deren Album Spirit, das im Jahr 1968 erschienen war. Der Song wurde bereits von Beck aufgenommen und hätte von Pink gecovert werden sollen. Allerdings trug sie am Ende nur ihren eigenen Gesang zur bereits existierenden Version von Beck bei.[3]

Feel Good TimeBearbeiten

Feel Good Time, die zweite Singleauskopplung, ist auf dem Soundtrack zum Film 3 Engel für Charlie – Volle Power enthalten. Das Musikvideo enthält Szenen während eines Motocross-Rennens, das im Film von P!nk gestartet wurde. Der Song entstand in Zusammenarbeit mit William Orbit.

God Is a DJBearbeiten

In dem Song God Is a DJ vergleicht Pink Gott in eher ironischer Weise ihn als rockenden DJ. Dieser Song wurde als dritte Auskopplung des Albums veröffentlicht.

Last to KnowBearbeiten

Last to Know ist die vierte Auskopplung des Albums und war gleichzeitig der niedrigstplatzierte in den Charts.

MusikrichtungenBearbeiten

Try This ist ein eher rockiges Album, enthält aber auch bluesigen Retro-Rock-Sound bei Waiting for Love, mit dezenten R&B-Elementen angereicherte Balladen wie Catch Me While I’m Sleeping und eingängige Midtempo-Songs wie Tonight’s the Night. Außerdem wurde mit Hilfe von Peaches der Titel Oh My God eingespielt, den Pink selbst als den „sexiest song“ bezeichnet, den sie je aufgenommen hat.

Pink sagt über das Album, dass es statt Wehklagen Geschichten über einzelne Menschen enthält, auf die sie ihren Zorn richte. Es sei ein wenig „sicherer und luftiger“ als das Vorgängeralbum.[1]

ErfolgBearbeiten

Das Album erreichte weltweit gute Chartplatzierungen (u. a. Platz 1 in der Schweiz), verkaufte sich aber bis heute nur ca. 3 Millionen Mal, was zum einen einen Einbruch der Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorgänger M!ssundaztood (12.000.000.) zeigte als auch, das Try This bisher P!nks kommerziell am wenigsten erfolgreichstes Album. Das Album erreichte „nur“ eine einfache Platin-Auszeichnung in Deutschland (das Vorgänger- und die beiden Nachfolgealben erreichten 3× Platin).[4]

Jahr Titel Chart-Platzierungen[5] Anmerkung
DE AT CH US UK
2003 Try This 2 2 1 9 3 Erstveröffentlichung: 11. November 2003

SinglesBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkung
DE AT CH US UK
2003 Feel Good Time
Charlie’s Angels 2 (Soundtrack)
16 9 12 60 3 Video: Dave Meyers[6]
2003 Trouble
Try This
7 5 5 68 6 Video: Sophie Muller[7]
2004 God Is a DJ
Try This
44 26 32 11 Video: Jake Scott[8]
2004 Last to Know
Try This
66 48 46 21 Video: –

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Kate Spicer: Shocking Pink. In: The Observer, 9. November 2003; abgerufen am 27. April 2008
  2. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 9. Dezember 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vanityfair.de
  3. Wendy Kale: Interview: Beck adjusts to new band members, prepares for Red Rocks. (Memento vom 15. Januar 2006 im Internet Archive) Uwire.com, 13. Juni 2003
  4. Gold-/Platin-Datenbank. Bundesverband Musikindustrie
  5. a b Quellen Chartplatzierungen: DE; AT; CH; US: Try This, Feel Good Time, Trouble; UK
  6. Jennifer Vineyard: Pink Readies ‘Feel Good’ Song Of The Summer, Works On New LP. (Nicht mehr online verfügbar.) mtv.com, ehemals im Original; abgerufen am 13. September 2012 (englisch).@1@2Vorlage:Toter Link/mtv.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. P!NK – Trouble. Discogs, abgerufen am 13. September 2009 (englisch).
  8. Jake Scott in der deutschen in der Internet Movie Database (englisch) und englischen Version der Internet Movie Database