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Torgelower FC Greif

deutscher Fußballverein
(Weitergeleitet von Torgelower SV Greif)

Der Torgelower FC Greif ist ein Sportverein in der im Osten Mecklenburg-Vorpommerns gelegenen Kleinstadt Torgelow. Der größte Sportverein der Stadt betrieb bis 2014 die Sportarten Fußball, Handball, Badminton, Tischtennis, Radsport, Kraftsport, Frauensport und Nordic Walking.

Torgelower FC Greif e.V.
Vereinswappen des TFC Greif
Basisdaten
Name Torgelower Fußballclub Greif e.V.
Sitz Torgelow, Mecklenburg-Vorpommern
Gründung 1919 / 2014
Farben schwarz-gelb
Vorstandsvorsitzender Uwe Wieland
Website fc-greif.de/website
Erste Mannschaft
Cheftrainer Ekrem Asma
Spielstätte Gießerei-Arena
Plätze 10.000
Liga Oberliga Nordost Nord
2018/19 9. Platz
Heim
Auswärts

Seit dem 1. Juli 2014 tritt der Verein neugegründet als Torgelower FC Greif e. V. an, er wurde als reiner Fußballclub ausgegliedert.

Inhaltsverzeichnis

Historische EntwicklungBearbeiten

 
Historisches Logo des TV Torgelow 1890–1931
 
Historisches Logo der BSG Nord 1963–1990
 
Historisches Logo des TSV Greif 1990–2008
 
Historisches Logo des TSV Greif 2008–2014

Der FC Greif geht in seiner Entwicklung bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Am 4. November 1890 wurde in dem damals knapp 3000 Einwohner zählenden Ort der Turnverein Torgelow gegründet. Seinen Namen „Greif“ leitet der Verein vom 1919 ins Leben gerufenen FC Greif Torgelow ab, einem reinen Fußballverein. 1931 wurde der TV Torgelow in die Deutsche Turnerschaft und die Freie Turnerschaft aufgespalten, die Freie Turnerschaft betrieb danach ebenfalls eine Fußballmannschaft. Sie nannte sich 1933 in Rot-Sport Torgelow um, wurde jedoch 1933 durch die Nationalsozialisten verboten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden durch die Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrats der Besatzungsmächte ab 1946 alle Sportvereine verboten. In Ostdeutschland durften zunächst nur mit locker organisierten Sportgemeinschaften auf eng begrenzter lokaler Ebene Sportwettkämpfe stattfinden. In Torgelow gründete sich daraufhin am 26. Februar 1946 die Sportgemeinschaft Torgelow. Ab 1948 wurde der Sportbetrieb in Ostdeutschland auf der Basis von Betriebssportgemeinschaften (BSG) neu organisiert. Das in Torgelow ansässige Eisenhüttenwerk übernahm als künftiger Trägerbetrieb die SG und wandelte sie 1951 in die BSG Stahl Torgelow um. Von 1952 bis 1956 trug die BSG zwischenzeitlich die Bezeichnung „Motor“, Ende 1963 nahm sie den Namen „BSG Nord Max Matern Torgelow“ an, um deutlicher auf den Trägerbetrieb VEB Gießerei und Maschinenbau „Max Matern“ zu verweisen. In der Öffentlichkeit setzte sich jedoch bald die Kurzfassung BSG Nord Torgelow durch.

Als nach der Deutschen Wiedervereinigung 1990 die veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse die Weiterführung des Betriebssportgemeinschafts-Systems nicht weiter aufrechterhalten werden konnte, gründeten Mitglieder der bisherigen BSG Nord am 1. Juli 1990 einen bürgerlichen Verein namens Torgelower Sportverein Greif.

Am 1. Juli 2010 erfolgte der Zusammenschluss des Torgelower FC Greif mit dem Verbandsligisten FC Vorwärts Drögeheide. Hierbei kam es zur Übernahme aller Mitglieder, der Spielklassen (Fußball) und der Frauensportgruppe des FC Vorwärts in den Torgelower SV Greif. Die 1. Mannschaft des FC Vorwärts Drögeheide stellte somit ab der Saison 2010/11 die 2. Mannschaft des TSV Greif. Sportliche Heimat blieb jedoch weiterhin die Sportanlage im Torgelower Ortsteil Drögeheide.

Nachdem 2011 die dritte Mannschaft und 2013 die zweite Mannschaft aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst wurden, hat der TFC Greif zur Saison 2015/16 beim Kreisfußballverband Vorpommern-Greifswald wieder eine 2. Mannschaft angemeldet.

Entwicklung des FußballsportsBearbeiten

Obwohl es vor dem Zweiten Weltkrieg in Torgelow mit dem FC Greif, dem Rot-Sport und dem 1921 gegründeten VfB Torgelow zeitweise drei Fußballvereine gab, kam der Torgelower Fußball nie über regionale Bedeutung hinaus. Dagegen bestritt die SG Torgelow schon 1947 das Finale um die Vorpommern-Meisterschaft, unterlag allerdings der SG Greifswald in den beiden Endspielen mit 1:5 und 0:3. In der Saison 1947/48 war die SG in der Landesklasse Mecklenburg-Vorpommern vertreten, damals eine der höchsten Fußball-Ligen in Ostdeutschland. Nach Platz 6 in der Oststaffel stieg Torgelow jedoch am Ende der Saison ab.

Als 1952 im DDR-Fußballbetrieb die drittklassigen Bezirksligen eingerichtet wurden, gehörte die BSG Motor zu den Mannschaften der ersten Stunde in der Bezirksliga Neubrandenburg. Sie sorgte auch gleich für eine Sensation, als sie im DDR-Pokalwettbewerb bis in das Achtelfinale vordrang und erst dort dem Oberligisten Einheit Pankow mit 1:2 unterlag. In den folgenden Jahren erreichte Torgelow, ab 1956 als BSG Stahl antretend, stets vordere Plätze in der Bezirksliga. In der Saison 1960 landete die BSG auf Platz 1 der Oststaffel, unterlag im Finale um die Bezirksmeisterschaft Lok Waren aber in zwei Spielen mit 0:2 und 1:1. 1966 gewann Torgelow nach einem 2:0-Sieg über Post Neubrandenburg den Bezirksfußballpokal.

In der Saison 1970/71 reichte ein zweiter Platz hinter Vorwärts Neubrandenburg, um zusammen mit der Armeemannschaft in die auf fünf Staffeln erweiterte DDR-Liga aufzusteigen. Während man im ersten Spieljahr, nun als BSG Nord Torgelow, mit Platz 9 knapp den Klassenerhalt sichern konnte, reichte es 1972/73 nur für den 10. Platz, gleichbedeutend mit dem Wiederabstieg in die Bezirksliga. Nach zwei weiteren Jahren in der Drittklassigkeit gewann Torgelow 1975 die Neubrandenburger Bezirksmeisterschaft und kehrte in die DDR-Liga zurück. Danach wiederholte sich die Geschichte, zwei Jahre Zweitklassigkeit, zwei Jahre Bezirksliga, danach 1979 erneut der Gewinn der Bezirksmeisterschaft und erneut der Versuch, sich in der DDR-Liga zu etablieren.

Mit dem Torgelower Urgestein und Mannschaftskapitän Klaus Brackrock, der mit 39 Jahren bereits fast 400 Spiele für die BSG absolviert hatte und dem oberligaerfahrenen Bodo Sommer, der 45 Erstligaspiele für den 1. FC Magdeburg absolviert hatte und dort zweimal DDR-Meister geworden war, ging die BSG Nord im Sommer 1979 in ihre fünfte DDR-Liga-Saison. Am Ende war es die schlechteste Vorstellung, die Torgelow je in der zweithöchsten Liga abgegeben hatte. Es gelang in den 22 Punktspielen nur ein einziger Sieg, das Torverhältnis lautete 14:72. Mit nur 4 Punkten landete Torgelow weit abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

1984 wurde Nord Torgelow noch einmal Bezirksmeister, scheiterte aber in der inzwischen notwendigen Aufstiegsrunde zur DDR-Liga klar mit vier Niederlagen und 1:16 Toren. Bis zum Ende des DDR-Fußballbetriebs verblieb Torgelow in der Bezirksliga Neubrandenburg, wo sich die Mannschaft meist im oberen Tabellendrittel platzieren konnte.

Die letzte Bezirksligasaison nach DDR-System schloss die nun als SV Greif spielende Mannschaft mit dem 7. Platz ab. Das reichte nur für die Eingliederung in die damals fünftklassige Bezirksliga Ost. Dort gelang 1994 der Aufstieg in die Landesliga, die ein Jahr später in der Verbandsliga aufging und in der der SV Greif die nächsten elf Spielzeiten verbrachte. 2004 erreichte die Mannschaft das Landespokalfinale, unterlag dem sechsmaligen Pokalsieger FC Schönberg 95 jedoch mit 1:2. In der Saison 2004/05 wurden die Torgelower Landesmeister Mecklenburg-Vorpommern und stiegen in die Oberliga Nordost auf, die seit 2008 fünftklassig ist. In der Saison 2008/09 erlebte der Verein sportliche Höhen und Tiefen. In der Oberliga belegte man nur den 14. Tabellenplatz, was sportlich den Abstieg in die Landesliga bedeutet hätte. Aufgrund eines Startverzichts des FSV Bentwisch dürfen die Torgelower jedoch auch in der Saison 2009/10 in der Oberliga antreten. Mit einem 4:3-Sieg über die TSG Neustrelitz gewann man jedoch den mecklenburg-vorpommerschen Landespokal 2009, so dass der SV Greif für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2009/10 qualifiziert war. Dort wurde dem Verein der Zweitligist Alemannia Aachen zugelost, dem man mit 1:4 unterlag. 2010 gewann der SV Greif erneut den mecklenburg-vorpommerschen Landespokal. Er war damit für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2010/11 qualifiziert, wo dem Verein der Bundesligist Hamburger SV zugelost wurde. Die Mannschaft aus Torgelow verlor das Spiel 1:5 und schied aus dem Pokal aus.[1]

In der Saison 2010/11 gewann der Verein erstmals die Meisterschaft der Oberliga Nordost, verzichtete aus wirtschaftlichen Gründen jedoch auf einen Aufstieg in die Regionalliga Nord. Der Aufstieg gelang in der nachfolgenden Saison 2011/12, als in der Relegation der Vertreter der Südstaffel, der VfB Fortuna Chemnitz, im Rückspiel nach Verlängerung bezwungen werden konnte.

Im Mai 2013 musste der Verein aufgrund einer wirtschaftlichen Schieflage Insolvenz anmelden. Zu diesem Zeitpunkt stand der Abstieg aus der Regionalliga Nordost bereits fest. Im Jahr 2015 konnte vermeldet werden, dass die Insolvenz abgewendet wurde.[2]

Im Mai 2014 bestätigte der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern, dass der TSV Greif ab der Saison 2014/15 neugegründet unter dem Namen "Torgelower FC Greif e.V." antreten wird. Alle Abteilungen des Vereins werden ihre aktuellen Spielklassen behalten.

2017 wurden die Torgelower erneut nach 2005 zum zweiten Mal Landesmeister in Mecklenburg-Vorpommern und stiegen in die Oberliga Nordost auf.

Ligaplatzierungen/StatistikenBearbeiten

1922–1923 | Bezirk Pommern (als SC Germania Torgelow)Bearbeiten

  • 1922/23: Kreis III Pommern – Bezirk VI Vorpommern (Platz 6)

1939–1941 | Bezirk Pommern (als TV Torgelow)Bearbeiten

  • 1939/40: 1. Klasse Pommern Bezirk 2 Greifenbezirk (Platz 8)
  • 1940/41: 1. Klasse Pommern Abteilung B

1921–1945 | Bezirk Pommern (als VfB Torgelow 1921)Bearbeiten

  • 1924/25: Kreis III Pommern – Bezirk VI Vorpommern (Platz 1)
  • 1925: Endrunde um die pommersche Meisterschaft (Halbfinale/Platz 3 – 2:5 beim Stargarder SC)
  • 1926/27: Bezirksliga Vorpommern-Uckermark Abteilung A (Platz 3)
  • 1927/28: Bezirksliga Vorpommern-Uckermark (Platz 3)
  • 1928/29: Bezirk III Pommern – Kreis V Pasewalk (Platz 3)
  • 1934/35: Kreisklasse
  • 1935/36: Kreisklasse
  • 1936/37: Kreisklasse
  • 1937/38: Kreisklasse  
  • 1938/39: Bezirksklasse Pommern West (Platz 6)
  • 1939/40: 1. Klasse Pommern Bezirk 2 Greifenbezirk (Platz 7)
  • 1940/41: 1. Klasse Pommern Abteilung B  
  • 1941/42: 2. Klasse Pommern
  • 1942/43: 2. Klasse Pommern
  • 1943/44: 2. Klasse Pommern
  • 1944/45: 2. Klasse Pommern
  • 1945/46: keine Austragung

1946–1951 | sowjetische Zone (als SG Torgelow)Bearbeiten

Saison Liga Klasse Platz S U N Tore Punkte
1946/1947 Landesklasse Vorpommern Staffel B 3. Liga 1 7 0 1 26:6 14:2
1947 Endspiel um die Vorpommernmeisterschaft Finale 2 0 0 2 1:8 0:4
1947/1948 Landesklasse Vorpommern Staffel Ost 3. Liga 6 3 1 8 17:39 7:17  
1948/1949 Bezirksklasse 4. Liga 4
1949/1950 Bezirksklasse 4. Liga 3
1950/1951 Bezirksklasse Mecklenburg Ost (GUS Torgelow / BSG Stahl Torgelow) 4. Liga 3 86:55 25:19

1951–1990 | DDR-Fußball (als BSG Motor/Stahl Nord Torgelow)Bearbeiten

Saison Liga Klasse Platz S U N Tore Punkte Zuschauer-Ø Bezirkspokal NB FDGB-Pokal
1951/1952 Bezirksklasse Mecklenburg Ost 4. Liga 2 70:40 30:14 Achtelfinale  
1952/1953 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 6 7 3 8 38:38 17:19 2. Qualifikationsrunde
1953/1954 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 5 8 5 9 55:59 21:23
1954/1955 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 3 14 2 6 54:33 30:14
1955 Bezirksliga Neubrandenburg 4. Liga 2 10 3 1 42:18 23:5
1956 Bezirksliga Neubrandenburg 4. Liga 3 16 6 6 70:47 38:15 1. Qualifikationsrunde
1957 Bezirksliga Neubrandenburg 4. Liga 4 14 4 8 58:50 31:21
1958 Bezirksliga Neubrandenburg Gruppe 1 4. Liga 3 12 3 5 59:36 27:13
1959 Bezirksliga Neubrandenburg Gruppe 1 4. Liga 3 10 3 5 55:30 23:13
1960 Bezirksliga Neubrandenburg Gruppe 1 4. Liga 1 12 3 3 44:19 27:9
1960 Endspiel um die Bezirksmeisterschaft Finale 2 0 1 1 1:3 1:2
1961/1962 Bezirksliga Neubrandenburg Gruppe 1 4. Liga 6 65:43 40:32
1962/1963 Bezirksliga Neubrandenburg Gruppe 1 4. Liga 7 42:32 18:22
1963/1964 Bezirksliga Neubrandenburg Gruppe 1 3. Liga 6 45:35 23:21
1964/1965 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 7 51:49 28:28
1965/1966 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 3 55:43 37:23 Pokalsieger
1966/1967 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 8 43:42 29:23 1. Runde
1967/1968 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 3 51:37 35:17
1968/1969 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 4 45:28 30:22
1969/1970 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 2 54:25 38:14
1970/1971 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 2 57:42 34:18  
1971/1972 DDR Liga Staffel A 2. Liga 9 6 4 12 24:49 16:28 1672,73
1972/1973 DDR Liga Staffel A 2. Liga 10 4 7 11 21:48 15:29 1. Runde  
1973/1974 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 2 55:26 39:13 Zwischenrunde
1974/1975 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 1 58:21 39:13  
1975/1976 DDR Liga Staffel A 2. Liga 11 3 3 16 21:67 9:35 1027,27
1976/1977 DDR Liga Staffel A 2. Liga 12 1 1 20 24:77 3:41 481,82 2. Runde 1. Runde  
1977/1978 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 10 33:41 22:30 Qualifikationsrunde
1978/1979 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 1 52:24 36:16  
1979/1980 DDR Liga Staffel A 2. Liga 12 1 2 19 14:72 4:40 586,36  
1980/1981 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 7 39:31 27:25 Qualifikationsrunde
1981/1982 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 4 51:35 32:20
1982/1983 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 8 37:41 25:27 1. Runde
1983/1984 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 1 67:41 42:18
1984 Aufstiegsrunde DDR Liga Staffel II 5 0 0 4 4:16 0:8
1984/1985 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 8 36:38 30:30
1985/1986 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 3 67:33 41:19
1986/1987 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 4 60:39 40:20
1987/1988 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 4 61:42 42:18
1988/1989 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 6 48:47 33:27
1989/1990 Bezirksliga Neubrandenburg 3. Liga 4 62:31 37:19
1990/1991 Bezirksliga Neubrandenburg (TSV Greif) 3. Liga 7 57:42 28:28

1990–2014 | DFB-Fußball (als Torgelower SV Greif)Bearbeiten

Saison Liga Klasse Platz S U N Tore Punkte Zuschauer-Ø Landespokal MV DFB-Pokal
1991/1992 Bezirksliga Ost Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 2 62:19 44:16
1992/1993 Bezirksliga Ost Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 2 71:34 41:19 Bezirkspokalsieger
1993/1994 Bezirksliga Ost Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 1 122:22 54:6 Bezirkspokalsieger  
1994/1995 Landesliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 6 55:54 33:27
1995/1996 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 3 61:45 57
1996/1997 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 4 15 5 10 59:44 50
1997/1998 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 8 11 12 7 65:44 43
1998/1999 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 3 20 1 9 72:42 61
1999/2000 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 10 13 4 13 51:56 43
2000/2001 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 4 14 9 7 55:41 51
2001/2002 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 8 11 7 12 62:47 40
2002/2003 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 4 16 7 7 73:45 55
2003/2004 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 2 23 4 3 83:27 73 Finalist
2004/2005 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 5. Liga 1 23 5 2 101:26 74 Viertelfinale  
2005/2006 NOFV Oberliga Nordost Nord 4. Liga 9 12 6 12 45:54 42 3. Runde
2006/2007 NOFV Oberliga Nordost Nord 4. Liga 11 8 10 12 33:34 34 Viertelfinale
2007/2008 NOFV Oberliga Nordost Nord 4. Liga 9 9 7 12 43:50 34 Halbfinale
2008/2009 NOFV Oberliga Nordost Nord 5. Liga 14 9 7 14 45:60 34 301,40 Pokalsieger
2009/2010 NOFV Oberliga Nordost Nord 5. Liga 8 12 8 10 46:35 44 374,67 Pokalsieger 1. Hauptrunde
2010/2011 NOFV Oberliga Nordost Nord 5. Liga 1 22 3 5 66:22 69 352,07 Achtelfinale 1. Hauptrunde
2011/2012 NOFV Oberliga Nordost Nord 5. Liga 5 15 3 10 54:42 48 367,07 Viertelfinale
2012 Qualifikation zur Regionalliga Finalrunde 1 1 0 1 3:1 3 1122  
2012/2013 NOFV Regionalliga Nordost 4. Liga 16 2 7 21 19:69 13 336,20 Achtelfinale  
2013/2014 NOFV Oberliga Nordost Nord 5. Liga 16 6 7 17 28:45 25 191,33 Viertelfinale  

Seit 2014 | DFB-Fußball (als Torgelower FC Greif)Bearbeiten

Saison Liga Klasse Platz S U N Tore Punkte Zuschauer-Ø Landespokal MV
2014/2015 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 6. Liga 3 18 3 7 55:28 53 200,07 Achtelfinale
2015/2016 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 6. Liga 3 15 9 4 74:31 54 151,07 2. Runde
2016/2017 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern 6. Liga 1 24 2 4 104:25 74 141,07 Halbfinale  
2017/2018 NOFV Oberliga Nordost Nord 5. Liga 11 10 5 17 42:54 35 138,35 Halbfinale
2018/2019 NOFV Oberliga Nordost Nord 5. Liga 9 10 8 12 44:48 38 158,33 Finalist
2019/2020 NOFV Oberliga Nordost Nord 5. Liga - - - - -:- - - -
Anmerkung: Grün = Aufstieg, rot = Abstieg.

LigazugehörigkeitBearbeiten

 

TrainerchronikBearbeiten

Klaus Brackrock (01.07.1988 – 30.06.1989)
Joachim Schleise (01.07.1991 – 30.06.1996)
Lars Grosskopf (01.07.1999 – 10.10.2002)
Eckhard Ehrke (11.10.2002 – 30.06.2006)
Eckhart Märzke (01.07.2006 – 24.08.2008)
Eckhard Ehrke (27.08.2008 – 31.12.2008)
Dieter Timme (01.01.2009 – 19.04.2010)
Joachim Schleise (20.04.2010 – 30.06.2010)
Lothar Hamann (01.07.2010 – 30.06.2011)
Tomasz Grzegorczyk (01.07.2011 – 02.04.2012)
Norbert Dech (03.04.2012 – 21.05.2012)
Jürgen Decker (22.05.2012 – 12.12.2012)
Danny König (13.12.2012 – 18.04.2013)
Franz-Aaron Ullrich (19.04.2013 – 30.06.2013)
Tomasz Grzegorczyk (01.07.2013 – 15.03.2018)
Tomasz Rachwalski (16.03.2018 – 19.03.2018)
Heiko Stäck (20.03.2018 – 01.10.2018)
Ekrem Asma (seit 02.10.2018)

Persönlichkeiten im VereinBearbeiten

Uwe Krüger (60er Jahre)
Horst Grey (60er Jahre)
Klaus Brackrock († 2010) (60er Jahre)
Lothar Hahn (1965–1967)
Günter Zimmermann (1971–1972)
Bodo Sommer (1978–1980)
Cem Efe (2006)
Radoslaw Koziel (1997–2007)
Robert Sikorski (2004–2008 & 2009/10)
Christian Beck (2010/11)
Clemens Lange (2010–2012)
Christian Preiß (2010–2012)
Daniel Pankau (2005–2018)
Michael Schwerdtfeger (1990–2019)
Enrico Beck (2007/08 & 2009–2019)
Alexander Allert (1997–2019)
Tomasz Grzegorczyk (2007–2012 & 2013–2018)
Michał Kotula (2003–2008 & 2010–2012 & 2013–2017)

FDGB-Pokal / DFB-Pokal / Bezirkspokal / LandespokalBearbeiten

FDGB-PokalBearbeiten

1951/1952 24.08.1952 Achtelfinale BSG Motor Torgelow – BSG Einheit Pankow Berlin 1:2
1952–1954 10.05.1953 1. Qualifikationsrunde BSG Aufbau Süd Stralsund – BSG Motor Torgelow 0:3
17.05.1953 2. Qualifikationsrunde BSG Chemie Boitzenburg – BSG Motor Torgelow X-0* (*Torgelow zieht Team zurück)
1956 Juni 1956 1. Qualifikationsrunde BSG Einheit Grimmen – BSG Motor/Stahl Torgelow 4:2 n. V.
1966/1967 13.08.1966 1. Hauptrunde BSG Motor Nord Torgelow – ASG Vorwärts Neubrandenburg 0:9
1972/1973 05.08.1972 1. Hauptrunde BSG Motor Nord Torgelow – SG Dynamo Fürstenwalde 0:5
1973/1974 19.08.1973 1. Hauptrunde BSG Motor Nord Torgelow – BSG KKW Nord Greifswald 3:1
09.09.1973 Zwischenrunde BSG Motor Nord Torgelow – BSG Motor Eberswalde 0:0 n. V., 3:4 i. E.
1976/1977 05.09.1976 1. Hauptrunde BSG Nord "Max-Matern" Torgelow – BSG Stahl Eisenhüttenstadt 0:3
1977/1978 06.08.1977 Ausscheidungsrunde BSG EAB Lichtenberg 47 Berlin – BSG Nord "Max-Matern" Torgelow 3:0
1980/1981 16.08.1980 Ausscheidungsrunde BSG Nord "Max-Matern" Torgelow – BSG Chemie PCK Schwedt 0:5

DFB-PokalBearbeiten

2009/2010 02.08.2009 1. Hauptrunde Torgelower SV Greif e.V. – Aachener TSV Alemannia 1900 e.V. (1:2) 1:4
2010/2011 15.08.2010 1. Hauptrunde Torgelower SV Greif e.V. – Hamburger SV e.V. (1:1) 1:5
Torgelower SV Greif – Alemannia AachenBearbeiten

Vor 3700 Zuschauern unterlag der Außenseiter in der 1. Runde dem Zweitligisten Alemannia Aachen nach 90 abwechslungsreichen Minuten mit 1:4 (1:2). Lukasz Szukala (6.), Benjamin Auer (44.), Szilard Nemeth (55.) per Foulelfmeter sowie Hervé Oussalé (73.) markierten die Treffer für die nicht überzeugenden Gäste. Den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 für den wackeren Fünftligisten erzielte Daniel Pankau (36.).

Die Aachener versäumten eine mögliche frühzeitige Entscheidung in der Anfangsphase. Knapp 20 Minuten lang wurde der Favorit seiner Rolle gegen zunächst ängstlich wirkende Gastgeber gerecht. Doch mehr als die 1:0-Führung durch Szukala (6.) gelang der Alemannia nicht. Erst nach einem Achtungszeichen der Torgelower durch den quirligen Pankau (19.) wachte der Oberligist auf und war in der Folge bis zum Pausenpfiff ein ebenbürtiger Gegner. Den verdienten Ausgleich durch Pankau beantwortete die Alemannia kurz vor der Halbzeit mit dem erneuten Führungstreffer.

Die Vorentscheidung fiel zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff, als Nemeth einen Foulelfmeter zum 3:1 nutzte. Doch auch mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken blieb der Zweitligist eine Menge schuldig. Pokal-Debütant Torgelow musste mit zunehmender Spielzeit dem Tempo Tribut zollen.

Paarung Torgelower SV GreifAachener TSV Alemannia 1900 e.V.
Ergebnis 1:4 (1:2)
Datum 2. August 2009 um 16:00 Uhr
Stadion Gießerei-Arena, Torgelow
Zuschauer 3.700[3]
Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin)
Tore   0:1 Łukasz Szukała (5.,)
  1:1 Daniel Pankau (35.)
  1:2 Benjamin Auer (44.)
  1:3 Szilárd Németh (55. FE)
  1:4 Hervé Oussalé (73.)
Torgelower SV Greif Marcin Markiewicz – Marcin Mista (C) , Mike Keyser, Daniel Nawotke, Danny Koop (58. Karsten Eggert) – Daniel Erpen-Köhn (70. Robert-André Blank), Tomasz Grzegorczyk, Piotr Dutkiewicz, Marco di Biccari (70. Robert Jager) – Andreas Brück, Daniel Pankau
Trainer: Dieter Timme (Werder (Havel))
Aachener TSV Alemannia 1900 e.V. Thorsten StuckmannŁukasz Szukała (45. Manuel Junglas), Seyi Olajengbesi, Patrick Milchraum, Mirko Casper (C) Timo Achenbach, Thorsten Burkhardt, Florian Müller, Cristian FiélSzilárd Németh (70. Babacar Guèye), Benjamin Auer (52. Hervé Oussalé)
Trainer: Jürgen Seeberger (Schweiz  Schweiz)
Gelbe Karten   Marco di Biccari (39.), Daniel Nawotke (88.) – keine
Torgelower SV Greif – Hamburger SVBearbeiten

Der Fußball- Bundesligist zog mit einem 5:1-Sieg beim fünftklassigen Torgelower SV Greif in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Ruud van Nistelrooy (34., 65., 67.), Paolo Guerrero (53.) und David Jarolim (81.) erzielten vor 8000 Zuschauern in der ausverkauften Gießerei-Arena die Tore für die ersatzgeschwächten Hamburger. Daniel Pankau (43.) hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich für den Oberligisten aus Vorpommern markiert.

Bei sehr guten äußeren Bedingungen hatten die Hanseaten, die auf Dennis Diekmeier (Bänderriss), Heung Min Son (Fußbruch), Romeo Castelen (Knieverletzung), Dennis Aogo (Rückenverletzung), Piotr Trochowski (Achillessehnenreizung) und Marcell Jansen (Grippe) verzichten mussten, allerdings eine Schrecksekunde zu überstehen. Torgelows Torjäger Pankau lief schon in der zweiten Minute völlig unbedrängt auf das HSV-Tor zu. Keeper Frank Rost verhinderte jedoch einen Rückstand.

Auf eine ähnliche gute Gelegenheit für ihr Team mussten die 1500 Schlachtenbummler aus Hamburg eine gute Viertelstunde warten. Dann zog Mladen Petric einen 25-Meter-Freistoß auf das Tor, den Greif-Torhüter André Greulich über die Latte lenkte (17.). Zwei Minuten später gab es dieses Duell erneut, und auch diesmal blieb Greulich Sieger.

Nach einer guten halben Stunde war aber auch Torgelows Nummer eins chancenlos, als van Nistelrooy aus Nahdistanz zum 1:0 für den haushohen Favoriten abstaubte. Die Freude darüber währte aber nicht lange. Der quirlige Pankau versetzte die wacklige HSV- Innenverteidigung erneut und schoss zum umjubelten Ausgleich ein.

Die Initialzündung für eine Pokal-Sensation war das Tor jedoch nicht, weil Guerrero mit einem Freistoßtreffer aus 18 Metern die unkonzentriert wirkenden Hamburger wieder in Führung schoss. Van Nistelrooy legte nach und raubte den mutigen Hausherren damit auch die letzten Hoffnungen.

Paarung Torgelower SV GreifHamburger SV e.V.
Ergebnis 1:5 (1:1)
Datum 15. August 2010 um 17:30 Uhr
Stadion Gießerei-Arena, Torgelow
Zuschauer 8.000 (ausverkauft)[3]
Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin)
Tore   0:1 Ruud van Nistelrooy (34.,)
  1:1 Daniel Pankau (43.)
  1:2 Paolo Guerrero (53.)
  1:3 Ruud van Nistelrooy (65.)
  1:4 Ruud van Nistelrooy (67.)
  1:5 David Jarolím (81.)
Torgelower SV Greif André Greulich – Marcin Mista (C) , Mike Keyser, Andreas Brück, Markus Zschiesche (83. Andy Brandau) – Denis Novacic, Daniel Nawotke, Robert Jager, Christian Beck (83. Tomasz Grzegorczyk) – Christian Preiß (63. Michal Kotula), Daniel Pankau
Trainer: Lothar Hamann (Berlin)
Hamburger SV e.V. Frank RostHeiko Westermann, Joris Mathijsen, Guy Demel (69. Robert Tesche), Zé RobertoDavid Jarolím, Jonathan Pitroipa (69. Tomás Rincón), Paolo Guerrero, Mladen PetrićEljero Elia, Ruud van Nistelrooy (C)  (82. Eric Maxim Choupo-Moting)
Trainer: Armin Veh (Augsburg)
Gelbe Karten   Denis Novacic (56.) – keine

Finalspiele Bezirkspokal NB / Bezirkspokal MV Ost / Landespokal MVBearbeiten

1965/1966 1966 Bezirkspokal NB BSG Motor Nord Torgelow – BSG Post Neubrandenburg 2:0
1992/1993 1993 Bezirkspokal MV Ost Torgelower SV Greif e.V.* *(Sieger, Ergebnis unbekannt)
1993/1994 1994 Bezirkspokal MV Ost Torgelower SV Greif e.V.* *(Sieger, Ergebnis unbekannt)
2003/2004 16.06.2004 Landespokal MV Torgelower SV Greif e.V. – FC Schönberg 95 (0:1) 1:2
2008/2009 27.05.2009 Landespokal MV Torgelower SV Greif e.V. – TSG Neustrelitz (0:0) 0:0 (1:1 n. V./3:2 i. E.)
2009/2010 02.06.2010 Landespokal MV Rostocker FC – Torgelower SV Greif e.V. (0:0) 1:2
2018/2019 25.05.2019 Landespokal MV Torgelower FC Greif e.V. – F.C. Hansa Rostock (0:2) 1:4

Ewige TabellenBearbeiten

Spielzeit Meisterschaft Platzierung
1919–1933 Baltenmeisterschaft Pommern Platz 21 (von 28)
1952–1991 DDR-Bezirksliga Neubrandenburg Platz 2 (von 54)
1950–1991 DDR-Liga Platz 132 (von 200)
1991–2009 Bezirksliga Mecklenburg-Vorpommern Staffel Ost Platz 26 (von 58)
1991–2018 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern Platz 4 (von 73)
1991–2017 Oberliga Nordost Mitte, Nord & Süd Platz 42 (von 168)
1994–2000 Regionalliga Nordost (3. Liga)
2012–2017 Regionalliga Nordost (4. Liga) Platz 49 (von 49)
1994–2017 Regionalliga Platz 238 (von 241)
1935–2018 DFB-Pokal Platz 742 (von 838)

Erste MannschaftBearbeiten

Aktueller Kader NOFV-Oberliga Nordost Nord 2019/20Bearbeiten

(Stand: 20. Juni 2019[4])

Nr. Nat. Spieler Geburtsdatum im Verein seit letzter Verein
Torhüter
01 Polen  Marcin Kaczmarczyk 16.03.1987 07/2016 Świt Skolwin Szczecin
12 Deutschland  Tim Beyer --.--.---- 07/2018 FSV Einheit Ueckermünde
23 Deutschland  Christopher Priem 30.01.1988 07/2017 FSV Einheit Ueckermünde
15 Deutschland  Manuel-Pascal Behm --.--.---- 03/2019 Torgelower FC Greif II
Abwehr
02 Deutschland  Bado Dachner --.--.---- 06/2019 Torgelower FC Greif A-Junioren
02 Afghanistan  Royen Abid --.--.---- 07/2018 Torgelower FC Greif II
02 Deutschland  Enrico Schotte 12.12.1988 11/2018 Torgelower FC Greif II
03 Polen  Mateusz Marek Sobolczyk 29.01.1992 08/2013 MKS Pogon Sczeczin SA II
06 Deutschland  Robert Jager 22.03.1981 07/2005 BSV Eintracht Sondershausen
17 Deutschland  Johannes Jandt 18.01.1993 07/2013 1. FC Neubrandenburg 04
20 Polen  Marcin Miśta 01.11.1983 01/2009 KP Chemik Police
Mittelfeld
10 Polen  Marcin Juszczak 28.11.1991 07/2013 MKS Drawa Drawsko Pomorskie
15 Deutschland  Florian Runge 18.04.1997 01/2016 Torgelower FC Greif A-Junioren
16 Polen  Patryk Galoch 16.10.1994 07/2015 MKS Pogon Sczeczin SA II
18 Deutschland  Ben Tiede 16.02.1998 07/2018 Hansa Rostock II
19 Deutschland  Martin Schwarz --.--.---- 11/2018 Torgelower FC Greif II
19 Polen  Lukas Jarczewski 23.05.2000 11/2018 Torgelower FC Greif II
21 Brasilien  / Italien  Partick Adriano Tiepo 25.07.1996 02/2019 Torgelower FC Greif II
22 Deutschland  Robin Hink 26.07.1999 02/2019 FC Einheit Rudolstadt
Angriff
0- Polen  Kamil Krzysztof Zielinski 13.04.1994 07/2019 SV Altlüdersdorf
0- Polen  Jakub Jan Klimko 13.01.1996 07/2019 SV Altlüdersdorf
07 Polen  Konrad Korczynski 26.09.1994 07/2018 SV Altlüdersdorf
13 Polen  Maciej Ropiejko 26.11.1986 07/2018 Morzycko Moryń
14 Polen  Przemysław Piotr Jurków 13.10.1998 03/2018 KS Drwęca Nowe Miasto Lubawskie
17 Deutschland  Peer Moser 20.09.1996 11/2018 Torgelower FC Greif II

Aktueller Trainer- und BetreuerstabBearbeiten

Name Funktion
Turkei  Ekrem Asma Trainer
Deutschland  Jens Bollmann Co-Trainer
Deutschland  Carsten Breß Mannschaftsarzt
Polen  Klaudia Wolska Physiotherapeutin
Deutschland  Eitel Redmann Betreuer
Deutschland  Uwe Wieland Präsident
Deutschland  Peter Jandt Sportlicher Leiter

Transfers Herbst/Winter 2018/2019Bearbeiten

Zugänge Abgänge
  • Turkei  Ekrem Asma (Grupo Desportivo Sagrada Esperança) | Trainer | 10/2018
  • Deutschland  Enrico Schotte (Torgelower FC Greif II) | Abwehr | 11/2018
  • Deutschland  Martin Schwarz (Torgelower FC Greif II) | Mittelfeld | 11/2018
  • Deutschland  Peer Moser (Torgelower FC Greif II) | Angriff | 11/2018
  • Polen  Lukas Jarczewski (Torgelower FC Greif II) | Angriff | 11/2018
  • Deutschland  Robin Hink (FC Einheit Rudolstadt) | Mittelfeld | 02/2019
  • Brasilien  / Italien  Partick Adriano Tiepo (Torgelower FC Greif II) | Mittelfeld | 02/2019
  • Deutschland  Manuel Pascal Behm (Torgelower FC Greif II) | Mittelfeld/Torhüter | 03/2019
  • Deutschland  Heiko Stäck (unbekannt) | Trainer | 10/2018
  • Deutschland  Wolfgang Döscher (unbekannt) | Co-Trainer | 10/2018
  • Deutschland  / Spanien  | Michael Freyer Leciñena (1. FC Neubrandenburg 04) | Mittelfeld | 12/2018
  • Deutschland  Till Jarchow (TSV 1814 Friedland) | Abwehr | 01/2019

Transfers Sommer 2019Bearbeiten

Zugänge Abgänge
  • Deutschland  Bado Dachner (Torgelower FC Greif A-Junioren) | Abwehr | 06/2019
  • Polen  Kamil Krzysztof Zielinski (SV Altlüdersdorf) | Sturm | 07/2019
  • Polen  Jakub Jan Klimko (SV Altlüdersdorf) | Sturm | 07/2019
  • Deutschland  Kevin Riechert (TSG Neustrelitz) | Abwehr | 07/2019
  • Deutschland  Nick Stövesand (TSG Neustrelitz) | Mittelfeld | 07/2019
  • Deutschland  Toni Schmidt (TSG Neustrelitz) | Mittelfeld | 07/2019
  • Polen  Hubert Bylicki (unbekannt) | Sturm | 07/2019
  • Polen  Dominik Puchniarski (unbekannt) | Mittelfeld | 07/2019

Aktuelle Mannschaften 2018/19Bearbeiten

Der Torgelower FC Greif betreibt in der Saison 2018/19 neben seiner ersten und zweiten Mannschaft eine Ü35-Altherrenmannschaft und sieben Jugendmannschaften.

ErfolgeBearbeiten

DDR-FußballBearbeiten

Bezirksklasse: 1952
Bezirksliga Neubrandenburg: 1960, 1975, 1979, 1984
FDGB-Bezirkspokal Neubrandenburg: 1966
Teilnahme am FDGB-Pokal: 1951/1952, 1952/1953, 1956, 1966/1967, 1972/1973, 1973/1974, 1976/1977, 1977/1978, 1980/1981

DFB-FußballBearbeiten

Bezirksliga Ost Mecklenburg-Vorpommern: 1994
Bezirkspokal Ost Mecklenburg-Vorpommern: 1993, 1994
Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern: 2005, 2017
NOFV Oberliga Nordost Nord: 2011
Regionalliga Nordost: 2012/13 (Platz 16)
Mecklenburg-Vorpommern-Pokal: 2009, 2010
Teilnahme am DFB-Pokal: 2009/2010, 2010/2011
Futsal-Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern: 2016, 2017

StadionBearbeiten

Im Jahre 1958 standen unverhofft Lottomittel für den Bau eines neuen Stadions zur Verfügung, was die als fußballverrückt geltenden Torgelower natürlich sehr freute. Am Rande der Stadt wurde ein Areal dafür gefunden, es musste nur noch der Wald rodet und das Gelände ausbaufähig erschlossen werden. Nach den üblichen freiwilligen Einsätzen von Einwohnern und Spielern war die Spielstätte recht zügig fertiggestellt. Es entstand ein Fußballplatz mit einer großzügigen Laufbahn ringsum. An die Leichtathletikanlagen (Weitsprung, Hammerwurf usw.) wurde ebenfalls gedacht. Es handelt sich also um kein reines Fußballstadion, sondern eher um eine multifunktionale Sportanlage. Für heutige Maßstäbe recht flach ansteigende Zuschauerränge wurden angelegt, die rings herum reichen, allerdings sehr einfach sind. Dennoch ist die Sicht von allen Positionen aus recht gut. Neben dem kleinen Sprechertürmchen befinden sich hölzerne Sitzbankreihen. Schon am 14. September 1958 war die Einweihung terminiert. Die Bezirksligasaison hatte bereits begonnen und das Heimspiel gegen Lok Anklam sollte der offizielle Startschuss sein. Zu dem Spiel kamen 11.000 Zuschauer, es war hoffnungslos überfüllt. In den 1990er Jahren wurde ein weiterer Nebenplatz (Hartplatz) angelegt, der mit Beleuchtung ausgestattet ist und so für Trainingszwecke genutzt werden kann. Weitere Veränderungen (bis auf den Umbau des kleinen Vereinsgebäudes) gab es nicht. Und so präsentiert sich dieses kleine, aber hübsch gelegene Stadion, wie vor 40 Jahren. Dadurch, dass sich das Spartakusstadion mitten im Wald befindet wird, wie in anderen vergleichbaren Waldstadien auch, eine gute Akustik gewährt. Jedenfalls, wenn bei Spitzenspielen einmal mehr, als die heute üblichen 250 Zuschauer anwesend sind.

 
Logo "Gießerei Arena" seit 2007

Die Spielstätte des Torgelower FC Greif ist die Gießerei-Arena im Norden der Stadt, die bis 2007 noch Spartakusstadion hieß. Namensgeber ist die Eisengießerei Torgelow GmbH. Das Stadion hat ein offizielles Fassungsvermögen von 10.000 Zuschauern und verfügt über einen Rasenplatz & Steintraversen für die Zuschauer und über eine Laufbahn. Bei der Einweihung des Stadions am 14. September 1958 besuchten 11.000 Zuschauer das Bezirksligapunktspiel von Stahl Torgelow gegen Lok Anklam (1:1). Ebenfalls vor ausverkauften Rängen spielte am 12. Mai 1963 die DDR-Nachwuchsmannschaft gegen den Nachwuchs Rumäniens (1:1).

An den Hauptplatz angrenzend befindet sich ein Kunstrasenplatz, der wegen seiner Maße jedoch nicht für einen Wettkampfspielbetrieb höherer Spielklassen zugelassen ist. Dieser Nebenplatz verfügt über Platz für 1.000 Zuschauer.

Am 9. Mai 2018 wurde beim Landespokal Halbfinale gegen den F.C. Hansa Rostock eine neue überdachte Tribüne in der Gießerei Arena eingeweiht.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. HSV glanzlos weiter: 5:1 in Torgelow. Abgerufen am 21. Januar 2019.
  2. Nie mehr Regionalliga: Torgelower SV Greif ist endlich schuldenfrei | Nordkurier.de. 6. Januar 2015, abgerufen am 21. Januar 2019.
  3. a b Offizielle DFB Besucherzahl
  4. Kader des TFC auf der Vereinsseite. Abgerufen am 20. Juni 2019.