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Der FC Schönberg 95 ist ein Fußballverein mit rund 250 Mitgliedern aus dem mecklenburgischen Schönberg.

FC Schönberg 95
Logo
Basisdaten
Name Fußball-Club Schönberg 95 e.V.
Sitz Schönberg, Mecklenburg-Vorpommern
Gründung 1. Juli 1995
Website fcschoenberg95.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Thomas Manthey
Spielstätte Palmberg-Stadion
Plätze 6.000
Liga Landesliga West Mecklenburg-Vorpommern
2017/18 3. Platz
Heim
Auswärts

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Wappen 1995 bis 2001
 
Wappen Saison 2001/02

Der Verein wurde am 1. Juli 1995 gegründet, als sich die Fußballsparte aus der TSG Schönberg herauslöste. Überregional bekannt wurde der FC Schönberg erstmals 1998, als der Verein in die Oberliga Nordost aufstieg. In dieser Klasse konnte sich der Verein bis zum Abstieg in die Verbandsliga im Jahr 2005 halten, in der nach nur einem Jahr der Wiederaufstieg gefeiert werden konnte.

Zwischen 1999 und 2003 war der FC Schönberg eines der Spitzenteams der Oberliga und stand mehrmals kurz vor dem Aufstieg in die Regionalliga. Als im Jahr 2000 die Anzahl der Regionalligen von vier auf zwei reduziert wurde, spielte der Verein in zwei Relegationsspielen gegen den FC Rot-Weiß Erfurt um den letzten Startplatz in der zweigleisigen Regionalliga.

Nach der Meisterschaft in der NOFV-Oberliga Nord erreichte der FC Schönberg 2003 erneut die Relegationsspiele zur Regionalliga. Gegen den Meister der Südstaffel FC Sachsen Leipzig unterlag der Verein jedoch mit 0:1 und 0:2 und verpasste den Aufstieg erneut. Nach der Spielzeit 2006/07, in der die Mannschaft den 7. Platz in der Oberliga belegt hatte, zog sich der Verein aus finanziellen Gründen aus dieser Spielklasse zurück und trat nunmehr in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern an. Dort wurde man in der Saison 2007/08 Vizemeister und in der Spielzeit 2008/09 Meister. Auf einen möglichen Wiederaufstieg in die – nunmehr fünftklassige – Oberliga Nordost (Nord) verzichtete der Verein jedoch. 2013 stiegen die Schönberger nach einem Verzicht des Meisters Sievershäger SV in die Oberliga Nordost auf. 2015 gelang der erstmalige Aufstieg in die Regionalliga. Dort spielte der Verein zwei Jahre. Im April 2017 beschloss man, für die folgende Saison 2017/18 keine Lizenz mehr für die Regionalliga zu beantragen, nachdem der Hauptsponsor seine finanziellen Zuwendungen erheblich gekürzt haben soll; zudem stellten die Fahrten zu Auswärtsspielen auf Grund der exponierten Lage des Vereins in der Regionalliga Nordost eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Ein Wechsel in die Regionalliga Nord wurde vom Nordostdeutschen Fußballverband abgelehnt.[1] Der Verein plant in der Folge einen Neuanfang in der Verbands- oder Landesliga. Zudem wolle man sich verstärkt auf die Jugendförderung konzentrieren.[2]

Als siebenmaliger Landespokalsieger Mecklenburg-Vorpommerns spielte der FC Schönberg mehrmals im DFB-Pokal. Hier konnte der Verein gegen Mannschaften wie den SV Waldhof Mannheim (1999, 0:3), den FC Bayern München (2000, 0:4), den VfB Stuttgart (2001, 2:4), den Hamburger SV (2002, 0:6), Borussia Mönchengladbach (2003, 0:3), den 1. FC Kaiserslautern (2005, 0:15) oder den VfL Wolfsburg (2012, 0:5) jedoch nie die nächste Runde erreichen.

ErfolgeBearbeiten

  • Aufstieg von der Bezirksliga in die Landesliga 1995
  • Aufstieg von der Landesliga in die Verbandsliga 1996
  • Landesmeister Mecklenburg-Vorpommern 1998, 2006, 2009
  • Landespokalsieger Mecklenburg-Vorpommern 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2012
  • Meister der Oberliga Nordost-Nord 2003
  • Aufstieg in die Oberliga Nordost-Nord 2013
  • Aufstieg in die Regionalliga Nordost 2015

Bekannte PersonenBearbeiten

StadionBearbeiten

Der FC Schönberg trägt seine Heimspiele im 6.000 Zuschauer (davon 590 überdachte Sitzplätze) fassenden Palmberg-Stadion aus. Mit mobilen Großtribünen ist die Stadionkapazität auf 16.000 Plätze erweiterbar.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hardy Grüne, Frank Willig: Klubs in der Krise. In: Zeitspiel. Nr. 08, 2017, ISSN 2365-3175, S. 20.
  2. kicker online, Nürnberg, Germany: FC Schönberg 95: Rückzug aus der Regionalliga. In: kicker online. (kicker.de [abgerufen am 4. April 2017]).