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Extrahaushalte oder Sondervermögen des Bundes und der Länder sind in Deutschland rechtlich unselbstständige abgesonderte Teile des Bundes- oder Landesvermögens, die getrennt vom übrigen Vermögen verwaltet werden.[1] In den meisten Fällen verwalten sie kein Vermögen, sondern Schulden. Nach den Kriterien des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 1995 werden diese Schulden dem Staatssektor zugerechnet. Daher hat die Bildung eines Sondervermögens keinen Einfluss auf Maßzahlen wie die Defizitquote.

Gesetzliche Grundlage zur Bildung von Sondervermögen ist § 48 Gesetz über die Grundsätze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder (Haushaltsgrundsätzegesetz).

Sondervermögen des BundesBearbeiten

Zu den Sondervermögen des Bundes gehören:

Ehemalige Sondervermögen

Zu den ehemaligen Sondervermögen des Bundes gehören:

EinzelnachweiseBearbeiten