COVID-19-Pandemie in Hessen

Teil der COVID-19-Pandemie
Auf der Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens geparkte Flugzeuge Ende März 2020

Die COVID-19-Pandemie tritt in Hessen seit 2020 als Teil der weltweiten COVID-19-Pandemie und im Besonderen der COVID-19-Pandemie in Deutschland auf. Die Pandemie betrifft die neuartige Erkrankung COVID-19. Diese wird durch das Virus SARS-CoV-2 aus der Gruppe der Coronaviridae ausgelöst und verursacht hauptsächlich Atemwegserkrankungen.[1] Seit dem 11. März 2020 stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ausbruchsgeschehen des neuartigen Coronavirus als weltweite Pandemie ein.[2]

VerlaufBearbeiten

Februar 2020Bearbeiten

Am 2. Februar wurde bei zwei von etwa 100 Personen, die aus Wuhan evakuiert wurden, das Coronavirus festgestellt. Sie wurden von der Südpfalz-Kaserne zum Universitätsklinikum Frankfurt gebracht und dort behandelt.[3][4]

Am 27. Februar wurde in Wetzlar der erste Infizierte in Hessen diagnostiziert. Es handelte sich um einen 31-jährigen Mann, der aus Norditalien zurückgekehrt war.[5]

Am 28. Februar wurden zwei Fälle im Hochtaunus[6] und Gießen[7] identifiziert. Der Fall aus dem Hochtaunus stand mit jenem aus Wetzlar in Verbindung. Bei jenem aus Gießen handelte es sich um eine Studentin, die sich beim Karneval in NRW infizierte.

Am 29. Februar wurde ein weiterer Infizierter gemeldet: Es handelte sich um den Partner der Studentin aus Gießen.[8]

März 2020Bearbeiten

Am 1. März wurden drei infizierte Personen aus Frankfurt und eine Person aus Groß-Gerau gemeldet, die alle im Zusammenhang mit den Fällen in Gießen standen.[9]

Am 3. März wurde eine Person aus Hanau im Main-Kinzig-Kreis positiv getestet. Dies war der 12. Fall in Hessen. Die Ansteckungsquelle war unbekannt.[10]

Am 4. März gab es den ersten Fall in Nordhessen im Kreis Waldeck-Frankenberg. Auch ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn aus Frankfurt wurde positiv getestet. Insgesamt stieg die Zahl der Infizierten in Hessen auf 13.

Am 12. März wurden im Main-Kinzig-Kreis zwei Personen, die mit einer Rückkehrerin aus Italien in Verbindung standen, als infiziert gemeldet. Zudem gab es derzeit drei infizierte Mitarbeiter der Main-Kinzig-Kliniken.[11]

Am 18. März wurde der erste Tote durch Covid19 in Hessen gemeldet. Es handelte sich um einen Mann, der in Wiesbaden behandelt wurde. Zum damaligen Zeitpunkt gab es etwa 380 Infektionen.[12]

Am 19. März waren in Hessen über 1000 Fälle von COVID-19 bekannt.

Am 23. März wurden zwei Infizierte bei Eintracht Frankfurt gemeldet. In Hessens Kliniken gab es zu diesem Zeitpunkt 1.800 Betten auf Intensivstationen und 1.400 Beatmungsgeräte, was etwa einem Intensivbett pro 3.300 Einwohner entspricht.[13]

Am 25. März waren in Hessen über 2000 Fälle von COVID-19 bekannt.

Am 26. März wurde die erste Tote im Main-Kinzig-Kreis gemeldet.[14] In Frankfurt wurden bereits 28,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt lag Frankfurt damit auf Platz 22. der Großstädte in Deutschland.[15]

Am 30. März gab es den ersten Toten im Landkreis Fulda.[16]

Am 31. März waren in Hessen insgesamt 3900 Fälle von COVID-19 bekannt.

April 2020Bearbeiten

Mit Stand vom 7. April wurden laut DIVI in hessischen Kliniken ca. 170 Patienten intensivmedizinisch wegen COVID-19 behandelt. Die bezogen auf 100.000 Einwohner derzeit am stärksten betroffenen Kreise waren: Schwalm-Eder-Kreis (150), Odenwaldkreis (141), Limburg-Weilburg (117). Insgesamt waren 4837 Fälle von Infizierten und ca. 100 Todesfälle bekannt.

Am 12. April waren von insgesamt 656 im DIVI registrierten Intensivbetten 422 belegt und 234 frei. Es wurden 84 Patienten wegen COVID-19 behandelt, 72 davon wurden beatmet.

Am 17. April gab es im Landkreis Gießen den ersten Todesfall.[17] Die bezogen auf 100.000 Einwohner am stärksten betroffenen Kreise waren der Odenwaldkreis (239), der Schwalm-Eder-Kreis (213) und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (150). Insgesamt waren 6705 Infizierte und 197 Todesfälle bekannt. Laut DIVI-Register befanden sich 180 Fälle wegen COVID-19 in Behandlung, 137 wurden beatmet. Von etwa 2000 registrierten Intensivbetten waren noch mehr als 800 frei.

Am 25. April waren zwei Kreise besonders stark betroffen: Der Odenwaldkreis (mit 331 Fällen pro 100.000 Einwohnern) und der Schwalm-Eder-Kreis (mit 249 Fällen pro 100.000 Einwohnern). Hessen lag insgesamt mit 120 Fällen pro 100.000 Einwohnern im Mittelfeld der Bundesländer.

Am 28. April waren über 8000 Infizierte bekannt.

Am 30. April waren mehr als 350 Todesfälle bekannt. Die bezogen auf 100.000 Einwohner am stärksten betroffenen Kreise waren der Odenwaldkreis (363) und der Schwalm-Eder-Kreis (259). Laut DIVI-Register befanden sich 188 Fälle wegen COVID-19 in Behandlung, 140 wurden beatmet. Von etwa 2500 registrierten Intensivbetten waren noch mehr als 900 frei. Die gemeldeten Kapazitäten hinsichtlich Beatmungskapazitäten waren in den meisten Kliniken überwiegend noch frei. Lediglich die Hochtaunus-Kliniken In Usingen, die Asklepios Klinik Bad König sowie die Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern und Gelnhausen waren an der Kapazitätsgrenze.

Mai 2020Bearbeiten

Am 7. Mai waren über 8.700 Infizierte und nahezu 400 Todesfälle bekannt. Die bezogen auf 100.000 Einwohner am stärksten betroffenen Kreise waren der Odenwaldkreis (388) und der Schwalm-Eder-Kreis (269). Die Inzidenz der anderen Hessischen Kreise lag unter 200 Infizierten je 100.000 Einwohner. Bundesweit lag Hessen mit einer Inzidenz von unter 140 immer noch im Mittelfeld der Länder.

Am 15. Mai waren knapp 9.200 Infizierte und gut 420 Todesfälle bekannt. Die bezogen auf 100.000 Einwohner am stärksten betroffenen Kreise waren der Odenwaldkreis (407) und der Schwalm-Eder-Kreis (278). Die Inzidenz der anderen Hessischen Kreise lag weiterhin unter 200 Infizierten je 100.000 Einwohner. Bundesweit lag Hessen mit einer Inzidenz von 146 immer noch im Mittelfeld der Länder. In keinem Landkreis kam es zu einer Überschreitung der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen je Woche und 100.000 Einwohner. Der höchste Wert war im Odenwaldkreis (20) zu verzeichnen. Die Infektionstätigkeit der zurückliegenden 7 Tage lag insgesamt nur bei nur etwa 400 neuen Fällen. Laut DIVI wurden an diesem Tag 110 Personen wegen COVID-19 behandelt. Davon wurden 78 beatmet.

Am 20. Mai wurden in einem Flüchtlingsheim in Frankfurt-Bockenheim 65 Infektionen bei den Geflüchteten und 2 bei Bediensteten bekannt.[18] Zeitgleich wurde eine KITA in Karben geschlossen, nachdem bei einem Kind eine Infektion festgestellt worden war. Obwohl alle Personen später negativ getestet wurden, mussten die meisten Kontaktpersonen bis zum 29. Mai in Quarantäne.[19]

Am 22. Mai waren die bezogen auf 100.000 Einwohner am stärksten betroffenen Kreise immer noch der Odenwaldkreis (415) und der Schwalm-Eder-Kreis (285). Bundesweit lag Hessen mit einer Inzidenz von 154 immer noch im Mittelfeld. In keinem Landkreis kam es zu einer Überschreitung der neuen kritischen Marke von 30 Neuinfektionen je Woche und 100.000 Einwohner. Die höchste Werte waren in Offenbach und Wiesbaden mit ca. 12 zu verzeichnen. Die Infektionstätigkeit der zurückliegenden 7 Tage lag insgesamt bei etwa 450 neuen Fällen hessenweit. Laut DIVI wurden derzeit 92 Personen wegen COVID-19 behandelt. Davon wurden 56 beatmet. Etwa 800 von fast 2500 Intensivbetten waren noch frei. In 97 registrierten Kliniken waren die meisten Behandlungskapazitäten frei oder nur teilweise belegt. Nur die Asklepios Kliniken in Bad König und Bad Salzhausen sowie die Hochtaunus-Kliniken in Usingen, das Marienkrankenhaus Kassel und die Main-Kinzig-Kliniken am Standort Schlüchtern meldeten, dass alle Kapazitäten belegt seien.

Am 23. Mai wurde bekannt, dass sich innerhalb der Frankfurter Gemeinde der Evangeliumschristen-Baptisten[20] nach einem Gottesdienst am 10. Mai mindestens 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben.[21] Am 24. Mai stieg die Zahl der bekannten infizierten Fälle im Umfeld der Gemeinde auf über 100 an,[22] am 28. Mai auf über 200.[23] Wie sich herausstellte, trugen die Teilnehmer keinen Mundschutz und verzichteten nicht auf gemeinsamen Gesang,[24] was allerdings nach den hessischen Regelungen für Gottesdienste ebenso wenig vorgeschrieben war wie das Führen einer Teilnehmerliste.[20]

Am 29. Mai waren die bezogen auf 100.000 Einwohner am stärksten betroffenen Kreise wieder der Odenwaldkreis (420) und der Schwalm-Eder-Kreis (287). Bundesweit lag Hessen mit einer Inzidenz von 160 immer noch im Mittelfeld. In keinem Landkreis kam es zu mehr als 10 Neuinfektionen je Woche und 100.000 Einwohner. Der Vogelsberg-Kreis und der Lahn-Dill-Kreis waren ohne jegliche Neuinfektion. Die Infektionstätigkeit der zurückliegenden 7 Tage lag insgesamt bei etwa 330 neuen Fällen hessenweit.

Am 30. Mai waren über 10.000 Infizierte in Hessen bekannt.

StatistikBearbeiten

InfektionsfälleBearbeiten

Bestätigte Infektionen (kumuliert) in Hessen[Anm. 1]
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Bestätigte Infektionen (täglich) in Hessen[Anm. 1]
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

  • Hinweis: Für den 29. März 2020 wurden keine Daten aus Hessen übermittelt.

TodesfälleBearbeiten

Bestätigte Todesfälle (kumuliert) in Hessen[Anm. 1]
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Bestätigte Todesfälle (täglich) in Hessen[Anm. 1]
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Anzahl der GenesenenBearbeiten

Das Robert Koch-Institut schätzt täglich die Zahl der bereits genesenen Personen durch einen Algorithmus auf der Basis der bekannten Infizierten:

Geschätzte Genesene (kumuliert) in Hessen
nach Daten des RKI

Anzahl der offenen FälleBearbeiten

Ohne die Genesenen und Toten ergibt sich rein rechnerisch die Zahl der noch offenen, unentschiedenen Fälle. Diese geben einen Hinweis auf den ungefähren Verlauf der Pandemie, dürfen aber nicht als Anzahl der Kranken oder restliche infizierte verstanden werden, weil viele Infizierte nicht erfasst wurden und die Genesenen lediglich grob geschätzt und auf 100 Personen gerundet werden. Ebenso kann die Anzahl der Infektiösen Personen nicht daraus abgeleitet werden.

Geschätzte offene Fälle (berechnet) in Hessen
nach Daten des RKI

Reaktionen und Maßnahmen in HessenBearbeiten

 
Geschlossener Spielplatz auf dem Großen Feldberg

März 2020Bearbeiten

Anfang März wurde beschlossen, dass Krankenhäuser, die in den Hessischen Krankenhausplan aufgenommen sind, keine medizinischen Eingriffe oder Behandlungen mehr durchführen dürfen, wenn keine dringende medizinische Notwendigkeit besteht. Das galt auch für Privatkliniken, Praxiskliniken und Einrichtungen für ambulante Operationen.[25]

Am 13. März erließ die hessische Landesregierung ein Tätigkeitsverbot bzw. ein Absonderungsgebot für Reiserückkehrer aus den Risikogebieten, die vom RKI definiert wurden,[26] sowie Besuchereinschränkungen für Kliniken, Alten- und Pflegeheime und Einrichtungen der Behindertenhilfe.[27]

Am 17. März verfügte Hessen, dass alle Vergnügungs-, Sport-, und Freizeitstätten, darunter auch Zoos und botanische Gärten schließen müssen.[28] Der Verzehr vor Ort in Gaststätten war unter Auflagen bis 20. März möglich.[29]

Am 20. März rief das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst alle Studierenden mit Medizin- und Pflegekenntnissen dazu auf, in der Bekämpfung der Corona-Pandemie ihre Hilfe zur Verfügung zu stellen.[30]

Am 22. März setzte Hessen die zwischen Bund und Ländern vereinbarten Kontaktbeschränkungen in einer Verordnung um.[31] Am Flughafen Frankfurt wurde das Nachtflugverbot gelockert, um die Rückkehr von Passagieren und den Frachttransport zu erleichtern. Einreisen von Urlaubern waren zunächst weiterhin möglich.

Ende März gab es mehrere Berichte zu Konflikten zwischen Polizei und Bürgern. So hustete eine Person in Wiesbaden einem Polizisten absichtlich ins Gesicht, ein anderer täuschte einen Hustenanall vor, um die Polizei zu provozieren.[32]

Am 30. März publizierten Forscher der Goethe-Universität erstmalig eine Methode eines kombinierten PCR-Tests, mit der mehrere Proben in einem Test vereint werden können, um die weltweiten Testkapazitäten zu erhöhen. Das Verfahren wurde für USA und Europa patentiert.[33]

April 2020Bearbeiten

Am 5. April kam es zu Konflikten, als die Polizei eine Versammlung mit 25 Personen in Wiesbaden auflöste.[34]

Am 6. April stellten Forscher aus Frankfurt eine konkrete Methode des PCR-Tests vor, mit der bis zu 5 Proben gleichzeitig binnen 4 Stunden sicher getestet werden können.[35]

Am 9. April wurden Massentests in Seniorenheimen angekündigt.[36]

Am 10. April forderte Markus Mailinger, Firmenchef der Innovative Fiber Solutions aus Hessen, dass der Staat zur Steigerung der Produktion des für die Schutzmasken benötigten Vliesstoffs selbst die dafür nötigen Maschinen anschaffen solle, statt nur auf Subventionen zu setzen. Denn bei den teuren Maschinen müssten die Unternehmen mit dem Risiko kalkulieren, dass in ein paar Jahren der Bedarf wieder wegfalle, so dass jetzt nicht im erforderlichen Maß investiert werde.[37]

Am 10. April traten Einreisebeschränkungen in Hessen und damit auch am Flughafen Frankfurt in Kraft, wonach sich Einreisende in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen.[38]

Am 15. April kündigte Ministerpräsident Bouffier an, dass die Kontaktbeschränkungen bis mindestens 3. Mai 2020 verlängert werden. Außerdem ab dem 20. April alle Geschäfte bis zu 800 qm Verkaufsfläche unter Auflagen wieder öffnen, das galt unabhängig von der Größe auch für Kfz-Händler, Fahrradläden und Buchhandlungen. Die Kirchen bleiben weiterhin für Gläubige geschlossen.[39]

Am 17. April beschloss die Landesregierung, dass Schüler in Hessen in der Regel in die nächsthöhere Jahrgangsstufe versetzt werden sollen.[40][41]

Am 17. April war Hanau die erste Stadt Hessens, die die Einführung einer Maskenpflicht bekanntgab. Sie galt insbesondere für den ÖPNV.[42]

Am 18. April wurde bekannt gegeben, dass in Hessen auch Läden mit einer Verkaufsfläche von mehr, als 800 m² wieder öffnen dürfen, sofern sie die Verkaufsfläche auf diese Größe reduzieren.[43]

Am 19. April hatte aufgrund der hohen Zahl der beatmungspflichtigen Patienten das Versorgungsgebiet Frankfurt-Offenbach die Stufe 2 des vierstufigen Alarm-Systems erreicht. Daraufhin wurden die Bettenkapazitäten erhöht.[44]

Seit dem 20. April sind Geschäfte und Eisdielen wieder geöffnet. In Hanau bestand öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht. Diese wurden zum „Selbstkostenpreis“ von 5 Euro verkauft.[45]

Seit dem 22. April bestand in der gesamten Bad Homburger Innenstadt eine Maskenpflicht.

Seit dem 27. April bestand in ganz Hessen eine Maskenpflicht bzw. Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung.[46][47][48] Dies bezog sich auf den öffentlichen Nahverkehr sowie Geschäfte einschließlich Post- und Bankfilialen. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof bestätigte die Maskenpflicht, indem er am 6. Mai 2020 den Eilantrag eines Klägers abwies, der sich in der Persönlichkeitsentfaltung beschnitten sah.[49]

Am 27. April sollten die Schulen wieder schrittweise öffnen, zunächst sollte mit den Abschlussklassen der Haupt-, Real- und Berufsschulen, den vierten Klassen der Grundschulen und den Q2-Schülern der Gymnasien.[50] Am 24. April gab der Hessische Verwaltungsgerichtshof jedoch dem Eilantrag einer Schülerin statt und setzte die Schulpflicht für die 4. Klasse außer Vollzug.[51][52][53] Daraufhin wurde der (Präsenz-)Schulbetrieb für die 4. Jahrgangsstufe nicht am 27. April aufgenommen.[54]

Am 28. April kündigte die Landesregierung Lockerungen in Bezug auf Gottesdienste und Alten- und Pflegeheime an.[55] Glaubensgemeinschaften sollen sich ab dem 1. Mai mit Vorsichtsmaßnahmen wieder versammeln dürfen. Besuche in Alten- und Pflegeheimen sollen unter Auflagen ab dem 4. Mai erlaubt sein.

Mai 2020Bearbeiten

Seit dem 1. Mai dürfen sich Glaubensgemeinschaften mit Vorsichtsmaßnahmen wieder versammeln sowie Besuche in Alten- und Pflegeheimen sind unter Auflagen wieder erlaubt.

Das für den 1. Mai geplante internationale Radrennen Rund um Eschborn–Frankfurt wurde aufgrund der zu erwartenden Zuschauerzahlen nicht durchgeführt.

Seit dem 4. Mai sind in Hessen sowohl Frisöre als auch weitere Geschäfte, u. a. auf der Zeil wieder geöffnet. Auch Zoos und botanische Gärten durften wieder eingeschränkt öffnen. Am 4. Mai öffnete u. a. das Vivarium Darmstadt.

Am 5. Mai wurde eine Ausweitung der Tests in Altenheimen beschlossen. Laut Kai Klose würden Konzepte für Testungen im Sinne eines screenings erarbeitet.[56]

Am 6. Mai öffnete der Zoo Frankfurt. Tickets sind nur online und in begrenzter Zahl erhältlich. Die Tierhäuser bleiben weiterhin geschlossen.

Am 7. Mai kündigte die Landesregierung weitere Lockerungen an, die sich überwiegend an den Beschlüssen der Bundesregierung vom 6. Mai orientierten.

Ab Samstag, 9. Mai waren viele Sport- und Kulturangebote wieder nutzbar. Gottesdienste waren erlaubt.[57] Anders als etwa in der Gastronomie ist eine Registrierung der Gottesdienst-Besucher mit Namen und Adresse keine Pflicht.[58] Trotz der Lockerungen kam es zu einer Hygienedemo in Limburg. Etwa 80 Demonstranten kritisierten die aktuellen Beschränkungen. Die Polizei löste die Demonstration wegen Missachtung der Abstandsregeln auf.[59]

Zum 11. Mai gab das Land Hessen eine Verordnung zur Auslegung der Vorschriften im Rahmen der Pandemie heraus, welche das Hygienekonzept präzisiert und die Durchführung von Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern regeln soll.[60]

Am 11. Mai durfte der Palmengarten Frankfurt wieder öffnen. Der botanische Garten und die Außenanlage waren offen; die Schauhäuser blieben noch geschlossen. In Frankfurt demonstrierten 500 Gegner der Corona-Beschränkungen und Verschwörungstheoretiker. Die Polizei ließ die Demonstranten trotz Verletzung des Abstandsgebotes überwiegend gewähren.[61]

Am 12. Mai äußerte sich das Gesundheitsamt Frankfurt zur Gefahr einer zweiten Infektionswelle dahingehend, dass man nicht daran glaube und gut vorbereitet sei. Der Sinn der geplanten Handy-App wurde infragegestellt.[62]

Seit 15. Mai dürfen viele Gastronomiebetriebe und das Hotelgewerbe wieder öffnen. Einige Gaststätten und Restaurants öffneten jedoch nicht, weil der Betrieb unter den gebotenen Auflagen sich nicht rechnen würde.[63] Einige Bars öffneten nicht, um gegen die Auflagen zu demonstrieren.[64]

Am 16. Mai wurde in Hessen die Fußball-Bundesliga 2019/20 mit dem Spiel Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach als Geisterspiel fortgesetzt. Die nur gut 100 Zuschauer bestanden ausschließlich aus Ersatzspielern, Betreuern, Ordnern und Pressevertretern und trugen überwiegend Schutzmasken.

Am Montag, den 18. Mai kehrten die über 500.000 hessischen Schüler, darunter auch die Viertklässler, an die Schulen zurück. Der Unterricht erfolgte unter strengen Auflagen. Die einzelnen Jahrgänge haben z. B. nur 1–2 Tage Präsenzunterricht und bestreiten den Rest in Form von home schooling.[65]

Am 19. Mai wurde beschlossen, dass ab dem 25. Mai wieder eine Kindertagespflege möglich sein wird.[66]

Am 20. Mai wurde beschlossen, dass Freibäder bis zum 5. Juni weiter geschlossen bleiben sollen. Lediglich das Vereinsschwimmen sollte schon ab dem 1. Juni wieder möglich sein.[67] Sauna und Wellness-Bereiche bleiben weiterhin geschlossen.[68]

Am 23. Mai wurde als Folge eines Massenausbruchs bei einem Gottesdienst in Frankfurt eine geplante Veranstaltung für den 24. Mai mit 1000 erwarteten gläubigen Muslimen abgesagt, die ein Fastengebet veranstalten wollten.[69]

Am 24. Mai gab die Oper Frankfurt bekannt, ab dem 29. Mai wieder vor Publikum spielen zu wollen. Zunächst werde mit einem Liederabend begonnen. Zutritt haben maximal 100 Zuschauer unter besonderen Hygienevorgaben.[70]

Am 26. Mai gab die Landesregierung bekannt, dass die Regel, nach der Gaststätten fünf Quadratmeter Fläche pro Gast bereitstellen müssen, zum folgenden Donnerstag wegfallen werde und nur noch der Abstand von 1,5m eingehalten werden müsse.[71] Auch die Bestimmungen zur Sauna- und Schwimmhallennutzung und Kinderbetreuungen wurden angepasst.[72]

MaßnahmenpaketeBearbeiten

Die Hessische Landesregierung fasste zu verschiedenen Zeiten Beschlüsse und Maßnahmenpakete, welche in Details von denen der Bundesregierung abwichen. Diese sind im Folgenden aufgeführt:

Maßnahmenpaket vom 30. April 2020Bearbeiten

Am 30. April 2020 wurden die folgenden Lockerungen vereinbart

  • Versammlungen zur Religionsausübung (Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen) sollen fortan wieder stattfinden können. Für Weltanschauungsgemeinschaften gelten die Ausführungen entsprechend.
  • Spielplätze können mit Auflagen wieder geöffnet werden.
  • Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen können folgende Kultureinrichtungen wieder geöffnet werden:
    • Museen, Ausstellungen und Galerien,
    • Gedenkstätten sowie
    • zoologische und botanische Gärten.[73]

Beschlüsse vom 6. MaiBearbeiten

Grundsätzlich gilt, dass die Öffnungen in der nachfolgend dargestellten Form nur denkbar sind, wenn die geforderten Hygienekonzepte und Abstandsregeln eingehalten werden, und so die Anzahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner die Zahl von 50 Infizierten in einer Woche in einem Landkreis / einer kreisfreien Stadt nicht übersteigt. In einem ungünstigeren Verlauf sind erneute Einschränkungen unumgänglich.

1. Kontaktbeschränkungen und VeranstaltungenBearbeiten

Um das Virus weiter einzudämmen und die Zahl der Neuinfektionen klein zu halten, sind weiterhin Kontaktbeschränkungen gültig. Angesichts der niedrigen Infektionsraten werden soziale Kontakte schrittweise erleichtert. So ist es ab dem 9. Mai wieder gestattet, dass sich Personen zusätzlich zu denen aus im eigenen Hausstand lebenden Personen mit Angehörigen eines weiteren Hausstands in der Öffentlichkeit treffen. Großveranstaltungen sind entsprechend der Vereinbarung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder bis zum 31. August 2020 untersagt. Für Gottesdienste und Demonstrationen gelten bereits Sonderregelungen. Die hessischen Bestimmungen für allgemeine Veranstaltungen sieht vor, ab dem 9. Mai Zusammenkünfte bis 100 Personen unter geregelten Voraussetzungen wieder zu erlauben. Die zuständigen Behörden können ausnahmsweise auch Veranstalterungen mit größerer Teilnehmerzahl genehmigen, wenn die Einhaltung bestimmter Voraussetzungen (bspw. Hygiene- und Abstandsregeln) gewährleistet wird.

2. SchulenBearbeiten

Die Landesregierung hält an ihrem bewährten Kurs einer stufenweisen Öffnung fest. Nach den bereits erfolgten Teilöffnungen orientiert sich das nachfolgende Konzept an den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz, der Rechtsprechung sowie den Erfahrungen aus den bisher erfolgten Öffnungen.

Der Stufenplan für die Schulen sieht vor: ab 18.05.: Sekundarstufe I, zeitgleich Einführungsphase der Sekundarstufe II und Intensivklassen; 4. Jahrgangsstufe an den Grundschulen. ab 18.05.: weitere Öffnung der Berufsschulen und InteA-Klassen ab 02.06.: Jahrgangsstufen 1 – 3 sowie Vorklassen, Vorlaufkurse und Intensivklassen an Grundschulen.

Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs der Förderschulen orientiert sich an den Terminen der Grundschulen und der Sekundarstufen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass den Schulen für die Vorbereitung, u. a. zur Unterrichtsorganisation der Kleingruppen, Raumverteilung, Einsatzplanung der Lehrkräfte und Umsetzung des Hygieneplans, eine angemessene Zeit eingeräumt werden muss.

3. HochschulenBearbeiten

Die Hochschulen entscheiden ab dem 9. Mai 2020 im Rahmen ihrer Selbstverwaltung über ihre Öffnung. Präsenzveranstaltungen sind ab diesem Zeitpunkt grundsätzlich wieder möglich, gleichzeitig sollten Online-Angebote weiterhin genutzt werden.

4. KindertagesbetreuungBearbeiten

Parallel zur Öffnung der Grundschulen ist auch die Betreuung in Kindertagesstätten wieder zu ermöglichen. Wir werden vom System der erweiterten Notbetreuung zu einem Modell des eingeschränkten Regelbetriebes übergehen. Den Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Abstandsregeln etc. im Bereich der Kinder im Alter von 12 Monaten bis 6 Jahren ist durch eine besonders sorgsame pädagogische Arbeit und Organisation zu begegnen. Daher bedarf es mehr Vorlaufzeit für die Einrichtungen. Ab dem 9. Mai besteht die Möglichkeit, familiäre Betreuungsgemeinschaften aus bis zu drei Familien zu bilden. In einem ersten Schritt erweitern wir ab dem 11. Mai die Berechtigungen zur Teilnahme an der Notbetreuung. Ab dem 2. Juni sollen die Kindertagesstätten dann im eingeschränkten Regelbetrieb wieder für alle Kinder öffnen.

5. Dienstleistung und HandelBearbeiten

Die Verkaufsflächenbegrenzung von 800m² im Einzelhandel entfällt ab dem 9. Mai 2020. Stattdessen gilt die Regel, je angefangener 20m² ist ein Kunde zulässig. Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen etc. dürfen bereits seit dem 4. Mai wieder öffnen.

6. Gastronomie und TourismusBearbeiten

Ab dem 15. Mai 2020 ist eine Öffnung von Restaurants, Gaststätten, Cafés, Biergärten, Casinos und Spielhallen (innen und außen) unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten möglich. Tanzlokale und Discotheken bleiben vorerst geschlossen. Pensionen, Privatzimmer und Hotels können ab dem 15. Mai 2020 zu touristischen Zwecken ihren Betrieb wiederaufnehmen. Zumindest einige der 32 hessischen DJH-Jugendherbergen konnten mit verbesserten Hygienestandards auf einen Neustart vorbereitet werden,[74][75]Soweit Speisen angeboten werden, gelten die gleichen Voraussetzungen wie für die Gastronomie. Dies gilt auch für die Abstandsregel und die zulässige Personendichte pro Quadratmeter Gastfläche, mit Ausnahme der Gästezimmer. In allen öffentlichen Bereichen (Rezeption, Tagungsräume, Frühstücksraum, Restaurant) müssen die Abstandsregeln zwischen Personal und Gästen sowie der Gäste untereinander eingehalten werden. Ebenso ab dem 15. Mai 2020 können Ferienwohnungen und Campingplätze vermietet und genutzt werden. Dauercamping und Zweitwohnungsnutzung bleiben gestattet. Freizeitparks können ab diesem Tag ebenfalls wieder ihre Pforten öffnen, wenn sie über ein umfassendes Hygienekonzept verfügen. Schwimmbäder und Saunen etc. bleiben geschlossen.

7. Sport und FreizeitBearbeiten

Ab dem 9. Mai 2020 kann Sport wieder ausgeübt werden, sofern er u. a. kontaktfrei ausgeübt wird, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen beachtet und keine Dusch- und Waschräume etc. genutzt werden. Ebenso erlaubt wird der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports in Abstimmung mit den Ligen, sofern diesem ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt. Indoorspielplätze, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling und Squash können ab dem 9. Mai 2020 unter vergleichbaren Voraussetzungen wieder ihre Tore öffnen bzw. gespielt werden. Fitnessstudios können ab dem 15. Mai 2020 wieder öffnen. Für den Sport und die weiteren Freizeitangebote müssen selbstredend in besonderem Maße die Hygienekonzepte den spezifischen Anforderungen gerecht werden.

8. Theater, Museen, weitere KultureinrichtungenBearbeiten

Unter den für Veranstaltungen genannten Voraussetzungen können Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie weitere Kultureinrichtungen ebenfalls ab dem 9. Mai 2020 wieder öffnen. Davon ausgenommen sind aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr weiterhin Veranstaltungen und Konzerte, bei denen Abstandsregeln realistischer Weise nicht eingehalten werden können. Dazu gehören Bars, Clubs und Discotheken, unabhängig von ihrer Größe.

9. Spielhallen, Casinos und WettbürosBearbeiten

Spielhallen, Casinos und Wettbüros können ebenfalls ab dem 15. Mai 2020 ihre Geschäfte wiederaufnehmen.

Tests und TestkapazitätenBearbeiten

Am 16. März wurden für Hessen zehn Testzentren vermeldet, nachdem diese die Leistungsgrenze erreicht hatten,[76] wurden die Anzahl bis Ende März auf 15 Testzentren, darunter in Kassel, Frankfurt, Fulda, Gelnhausen und ein Drive-in-Testzentrum in Wiesbaden,[77] erhöht.[78]

Laut Kassenärztlicher Vereinigung werden Stand April 2020 auch weiterhin nur solche Personen getestet, die auch Symptome haben. Dazu wird auf ein Testschema des Robert Koch-Institutes verwiesen.

Gemäß der Beschlüsse der Bundesregierung vom 29. April sollen auch in Hessen alle Personen, die Symptome zeigen sowie deren direktes Umfeld getestet werden. Dazu soll auch das Personal von Alten- und Pflegeheimen sowie das Klinikpersonal engmaschig getestet werden, auch wenn sie keine Symptome haben.

Anfang Mai 2020 waren in Hessen etwa 49.000 Test pro Woche möglich. Davon wurden aber nur etwa die Hälfte genutzt. Dies wird u. a. damit begründet, dass die gesetzlichen Krankenkassen lediglich PCR-Tests an Personen vergüten, welche die Kriterien des Robert Koch-Instituts erfüllen, also Symptome zeigen.[79]

Betten und BeatmungskapazitätenBearbeiten

Es gibt in Hessen sechs Schwerpunktkliniken zur Behandlung von COVID-19-Patienten:

Im Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sind Mitte April 2020 94 Kliniken und Krankenhäuser registriert, die intensivmedizinische Behandlung für COVID-19 anbieten. Davon decken 83 den Bereich „High-Care“ mit vollständigen intensivmedizinischen Therapiemöglichkeiten ab, 19 haben zusätzlich die Möglichkeit der extrakorporalen Membranoxygenierung. Insgesamt stehen Mitte April 2.085 Intensivbetten zur Verfügung.[80]

AnmerkungenBearbeiten

  1. a b c d Hier sind Fälle aufgelistet, die dem RKI über den Meldeweg oder offizielle Quellen mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen bzw. zeitlichen Verzögerungen zwischen den RKI-Fällen und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Bundesländer oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kommen.

WeblinksBearbeiten

Commons: COVID-19-Pandemie in Hessen – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lungenärzte im Netz: Covid-19: Ursachen. Online unter www.lungenaerzte-im-netz.de. Abgerufen am 4. April 2020.
  2. Tagesschau: "Tief besorgt". WHO spricht von Corona-Pandemie. 11. März 2020. Online unter www.tagesschau.de. Abgerufen am 4. April 2020.
  3. Nach Flug aus China: Zwei Corona-Infizierte in Südpfalz-Kaserne. tagesschau.de, abgerufen am 2. Februar 2020.
  4. Beschreibung des bisherigen Ausbruchsgeschehens mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland (Stand: 12. Februar 2020). In: Robert Koch-Institut (Hrsg.): Epidemiologisches Bulletin 7/2020. 13. Februar 2020, S. 3–4 (Online [PDF; 2,6 MB]).
  5. Erster Corona-Fall in Hessen bestätigt. hessenschau de, Frankfurt, 27. Februar 2020, abgerufen am 28. Februar 2020.
  6. Zweiter Corona-Fall in Hessen bestätigt. hessenschau de, Frankfurt, 27. Februar 2020, abgerufen am 28. Februar 2020.
  7. Dritter Corona-Fall in Hessen bestätigt. hessenschau de, Frankfurt, 28. Februar 2020, abgerufen am 28. Februar 2020.
  8. Vierter Fall in Hessen nachgewiesen. ffh.de, Frankfurt, 29. Februar 2020, abgerufen am 29. Februar 2020.
  9. Coronavirus in Deutschland: Mehrere neue Fälle bestätigt. 1. März 2020, abgerufen am 1. März 2020.
  10. Erster Fall in MKK. In: Fuldaer Zeitung. 3. März 2020, abgerufen am 3. März 2020.
  11. Zwei weitere Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis – FAG-Schule geschlossen. In: Fuldaerzeitung.de. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020.
  12. Erster Corona-Toter in Hessen. In: Fuldaerzeitung.de. 18. März 2020, abgerufen am 26. Mai 2020.
  13. Zwei Corona-Infizierte bei der Eintracht. In: Hessenschau.de. 23. März 2020, abgerufen am 24. April 2020.
  14. Erste Tote in MKK. In: fuldaerzeitung.de. 26. März 2020, abgerufen am 25. Mai 2020.
  15. Basis der im Tagesspiegel abgebildeten Karte zu Sars-CoV-2.
  16. Erster Toter im LK fulda. In: fnp.de. 5. April 2020, abgerufen am 5. April 2020.
  17. Erster Todesfall in Giessen. In: Giessener-Allgemeine.de. 17. April 2020, abgerufen am 17. April 2020.
  18. Coronavirus-Ausbruch in Frankfurter Flüchtlingsunterkunft. In: FNP. 20. Mai 2020, abgerufen am 20. Mai 2020.
  19. KITA in Karben geschlossen. Kontaktpersonen in häuslicher Absonderung. In: www.wetterauer-zeitung.de. 22. Mai 2020, abgerufen am 23. Mai 2020.
  20. a b Gottesdienst-Besucher sangen und trugen keine Schutzmasken. In: hessenschau.de. 25. Mai 2020, abgerufen am 26. Mai 2020.
  21. Frankfurter Baptisten-Gemeinde: Über 40 Gottesdienstbesucher mit Coronavirus infiziert. In: faz.net. 23. Mai 2020, abgerufen am 23. Mai 2020.
  22. Kerstin Kesselgruber: Zahlreiche Infizierte nach Gottesdienst. In: fr.de. Frankfurter Rundschau, 24. Mai 2020, abgerufen am 24. Mai 2020.
  23. Jetzt schon 200 Corona-Fälle nach Gottesdienst in Frankfurt. In: hessenschau.de. 28. Mai 2020, abgerufen am 28. Mai 2020.
  24. Baptistengemeinde raeumt Fehler ein. In: sueddeutsche,de. Süddeutsche Zeitung, 25. Mai 2020, abgerufen am 25. Mai 2020.
  25. Verordnung zur Verschiebung von Operationen. Hessische Landesregierung, 13. März 2020, abgerufen am 24. April 2020.
  26. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus. (PDF) Hessische Landesregierung, 13. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  27. Zweite Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus. (PDF) Hessische Landesregierung, 13. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  28. Vierte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus. (PDF) Hessische Landesregierung, 17. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  29. Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus. (PDF) Hessische Landesregierung, 20. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  30. Aufruf zur Mitwirkung an Studierende. Hessische Landesregierung, 20. März 2020, abgerufen am 23. April 2020.
  31. Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und zur Anpassung von Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus. (PDF) Hessische Landesregierung, 22. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  32. Mann hustet Polizei ins Gesicht. In: fnp.de. FNP, abgerufen am 25. April 2020.
  33. Frankfurter Testmethoe erhöhte Kapazität um ein Vielfaches. In: hessen.de. Hesen, 30. März 2020, abgerufen am 1. April 2020.
  34. Polizei löst Versammlung auf. In: faz.de. FAZ, abgerufen am 25. April 2020.
  35. Forscher aus Frankfurt entwickeln schnelleren Corona-Test. In: fnp.de. FNP, 6. April 2020, abgerufen am 1. Mai 2020.
  36. Massentests in Seniorenheimen. In: mannheim24.de. Mannheim online, abgerufen am 25. April 2020.
  37. Kristiana Ludwig, Klaus Ott, Nicolas Richter, Lena Kampf: Corona: Kritik an Plänen für Schutzmasken-Produktion. In: sueddeutsche.de. 8. April 2020, abgerufen am 10. April 2020.
  38. Quarantänebestimmungen für Rückreisende. In: soziales.hessen.de. Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, abgerufen am 18. April 2020.
  39. Schulen, Geschäfte, Kirchen: So macht Hessen in der Corona-Krise weiter. In: hessenschau.de. Hessischer Rundfunk, 15. April 2020, abgerufen am 18. April 2020.
  40. Coronavirus in Hessen - Sitzenbleiben wird abgeschafft. In: fmp.de. FNP, 19. April 2020, abgerufen am 19. April 2020.
  41. Kultusminister Lorz: „Wir gehen mit der Öffnung die ersten Schritte zu mehr schulischer Normalität.“ In: Pressemitteilung auf kultusministerium.hessen.de. Hessisches Kultusministerium, 17. April 2020, abgerufen am 20. April 2020.
  42. https://www.hessenschau.de/gesellschaft/hanau-fuehrt-maskenpflicht-ein,hanau-maskenpflicht-100.html
  43. Auch größere Geschäfte dürfen öffnen. In: ffh.de. Radio FFH, 18. April 2020, abgerufen am 18. April 2020.
  44. Coronavirus in Hessen - Bettenkapazitäten werden erhöht. In: fmp.de. FNP, 19. April 2020, abgerufen am 19. April 2020.
  45. Maskenpflicht in Hanau. In: hessenschau.de. Hessischer Rundfunk, 18. April 2020, abgerufen am 18. April 2020.
  46. Maskenpflicht. Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, abgerufen am 29. April 2020.
  47. Landesregierung beschließt Maskenpflicht. Pressestelle Hessische Staatskanzlei, 21. April 2020, abgerufen am 29. April 2020.
  48. Siebente Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus. Hessische Landesregierung, 21. April 2020, abgerufen am 29. April 2020.
  49. Helmut Schwan: Eilantrag abgewiesen: Verwaltungsgerichtshof bestätigt Maskenpflicht. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 24. Mai 2020]).
  50. Weitere Lockerung an Schulen nicht vor Mitte Mai. In: hessenschau.de. Hessischer Rundfunk, 17. April 2020, abgerufen am 18. April 2020.
  51. Corona Gericht hebt Schulpflicht auf. In: Welt.de. 24. April 2020, abgerufen am 25. April 2020.
  52. VGH Hessen setzt Schulpf­licht für Viert­klässler außer Vollzug. In: Legal Tribune Online. 24. April 2020, abgerufen am 25. April 2020.
  53. Schulpflicht z. T. außer Kraft gesetzt. In: hessen.de. Pressestelle Verwaltungsgerichtshof Kassel, 24. April 2020, abgerufen am 29. April 2020.
  54. Schulbetrieb in der 4. Jahrgangsstufe der Grundschulen wird am 27. April nicht aufgenommen. Zum Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs. In: hessen.de. Pressestelle Hessisches Kultusministerium, 24. April 2020, abgerufen am 29. April 2020.
  55. Landesregierung ermöglicht Besuche von Gottesdiensten und in Alten- und Pflegeheimen. In: hessen.de. Pressestelle Hessische Staatskanzlei, 28. April 2020, abgerufen am 29. April 2020.
  56. Testsituation in Hessen. In: fr.de. Frankfurter Rundschau, 5. Mai 2020, abgerufen am 15. Mai 2020.
  57. Tobias Rösmann: Wieder öffentliche Gottesdienste. FAZ.net, 9. Mai 2020, abgerufen am 23. Mai 2020.
  58. Jutta Rippegather: Zahlreiche Corona-Infektionen nach Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt. Frankfurter Rundschau online, 23. Mai 2020, abgerufen am 23. Mai 2020.
  59. Demonstration in Limubrg aufgelöst. In: fnp.de. 9. Mai 2020, abgerufen am 25. Mai 2020.
  60. Was ist erlubt und was nicht? In: hessen.de. 11. Mai 2020, abgerufen am 24. Mai 2020.
  61. Demo gegen Corona-Beschränkungen. In: fnp.de. PNP, 11. Mai 2020, abgerufen am 15. Mai 2020.
  62. Frankfurter Gesundheitsamt glaubt nicht an zweite Welle. In: fnp.de. PNP, 12. Mai 2020, abgerufen am 20. Mai 2020.
  63. Restaurants bleiben weiterhin geschlossen. In: fnp.de. PNP, 12. Mai 2020, abgerufen am 15. Mai 2020.
  64. Bars werden weiter geschlossen gelassen. In: fnp.de. PNP, 11. Mai 2020, abgerufen am 16. Mai 2020.
  65. Schulen öffnen wieder. In: hna.de. 19. Mai 2020, abgerufen am 25. Mai 2020.
  66. kindertagespflege-oeffnet-ab-dem-25-mai. In: hessen.de. 19. Mai 2020, abgerufen am 21. Mai 2020.
  67. Corona-Krise: Öffnen die Freibäder wieder? In: op-online.de. 21. Mai 2020, abgerufen am 22. Mai 2020.
  68. Schwimm- und Hallenbäder öffnen für Vereine. In: hessen.de. 20. Mai 2020, abgerufen am 22. Mai 2020.
  69. Fastengebet abgesagt. In: op-online.de. 23. Mai 2020, abgerufen am 23. Mai 2020.
  70. Oper in Frankfurt spielt wieder live vor Publikum. In: oper-frankfurt.de. 22. Mai 2020, abgerufen am 24. Mai 2020.
  71. Fuenf-Quadratmeter-Regelung in hessischen Gaststaetten wird aufgehoben. In: hessenschau.de. 26. Mai 2020, abgerufen am 26. Mai 2020.
  72. Corona-Kabinett erlässt weitere Anpassungen. In: hessen.de. 26. Mai 2020, abgerufen am 26. Mai 2020.
  73. Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 30. April 2020. Beschluss. (PDF) bundesregierung.de, 30. April 2020, abgerufen am 1. Mai 2020.
  74. Erste Jugendherbergen vor Wiedereröffnung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Mai 2020.
  75. Zukunft der Jugendherbergen in Hessen durch Corona-Krise bedroht, Frankfurter Neue Presse, 29. April 2020.
  76. Marie Lisa Kehler: Wartende nach Hause geschickt: Hessische Coronavirus-Testzentren überlastet. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 18. April 2020]).
  77. Eva Bender: Zwei Teststellen für Corona-Verdachtsfälle in Wiesbaden. In: wiesbadener-kurier.de. Wiesbadener Kurier, 16. März 2020, abgerufen am 18. April 2020.
  78. Bedenken gegen COVID-19-Testzentren in Hessen. In: aerzteblatt.de. Deutscher Ärzteverlag GmbH, 30. März 2020, abgerufen am 18. April 2020.
  79. Testsituation in Hessen. In: fr.de. Frankfurter Rundschau, 5. Mai 2020, abgerufen am 15. Mai 2020.
  80. DIVI-Intensivregister. 18. April 2020, abgerufen am 18. April 2020.