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Schlitters
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schlitters
Schlitters (Österreich)
Schlitters
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Schwaz
Kfz-Kennzeichen: SZ
Fläche: 10,32 km²
Koordinaten: 47° 23′ N, 11° 50′ OKoordinaten: 47° 22′ 39″ N, 11° 50′ 27″ O
Höhe: 548 m ü. A.
Einwohner: 1.483 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 144 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6262
Vorwahl: 05288
Gemeindekennziffer: 7 09 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schlitters 52a
6262 Schlitters
Website: www.schlitters.at
Politik
Bürgermeister: Friedl Abendstein
Gemeinderat: (2016)
(13 Mitglieder)

13 Gemeinsam für Schlitters mit Bürgermeister Friedl Abendstein

Lage von Schlitters im Bezirk Schwaz
AchenkirchAschau im ZillertalBrandbergBruck am ZillerBuch in TirolEben am AchenseeFinkenbergFügenFügenbergGallzeinGerlosGerlosbergHainzenbergHart im ZillertalHippachJenbachKaltenbachMayrhofenPillRamsau im ZillertalRied im ZillertalRohrbergSchlittersSchwazSchwendauStansSteinberg am RofanStrass im ZillertalStummStummerbergTerfensTuxUdernsVompWeerWeerbergWiesingZell am ZillerZellbergTirolLage der Gemeinde Schlitters im Bezirk Schwaz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Schlitters Richtung Inntal
Schlitters Richtung Inntal
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schlitters ist eine Gemeinde mit 1483 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Zillertal und gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Zell am Ziller.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Das Haufendorf Schlitters liegt auf dem Murkegel des Öxlbachs im vorderen Zillertal. Zur Gemeinde gehört auch der Ortsteil Schlitterberg, etwa 400 m oberhalb, zu erreichen von Rotholz im Inntal.

GemeindegliederungBearbeiten

NachbargemeindenBearbeiten

Bruck am Ziller, Buch in Tirol, Fügen, Fügenberg, Gallzein, Hart im Zillertal, Strass im Zillertal

GeschichteBearbeiten

Der Ortsname wird auf eine vorrömische Besiedlung zurückgeführt. Erstmals urkundlich erwähnt wird Schlitters in Aufzeichnungen der erzbischöflichen Kirche Salzburg als „Slitteres in Cilari valleę“ im Jahr 931.[1] Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert, in der Blütezeit des Schwazer Bergbaus, schürften im Raum Schlitterberg Knappen nach Silber, Kupfer und Mineralfarben aus Malachit und Azurit. Ein im 16. Jahrhundert angelegter Fischteich ist heute ein Badesee.

WappenBearbeiten

Das 1956 verliehene Gemeindewappen zeigt einen stilisierten silbernen Schlitten in rotem Feld. Dabei handelt es sich um das Siegel der 1275 ausgestorbenen Ritter von Schlitters, das gleichzeitig als redendes Wappen dient.[2]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Am ebenen Talboden wird intensive Landwirtschaft betrieben, daneben gibt es mehrere Gewerbebetriebe und eine größere Anzahl an Auspendlern.

März 2018 soll eine Käseschneidebetrieb von 10 Kleinsennereien in Betrieb gehen.[3]

VerkehrBearbeiten

Schlitters ist verkehrsmäßig über die Zillertalstraße und die Zillertalbahn mit einer Haltestelle angebunden. Ein Radweg Richtung Mayrhofen führt am Schlitterer See vorbei.

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 106 Nr. 139.
  2. Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 77.
  3. Käseschneideanlage reift heran orf.at, 9. Februar 2018, abgerufen 9. Februar 2018.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Schlitters – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien