Sannes

Gemeinde in Frankreich

Sannes ist eine französische Gemeinde mit 240 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Kanton Pertuis im Arrondissement Apt.

Sannes
Wappen von Sannes
Sannes (Frankreich)
Sannes
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Apt
Kanton Pertuis
Gemeindeverband Territoriale Sud-Luberon
Koordinaten 43° 45′ N, 5° 29′ OKoordinaten: 43° 45′ N, 5° 29′ O
Höhe 273–360 m
Fläche 4,6 km2
Einwohner 240 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 52 Einw./km2
Postleitzahl 84240
INSEE-Code

Kapelle von Sannes

GeographieBearbeiten

Sannes befindet sich im Südosten des Départements Vaucluse und ist von den Gemeinden La Motte-d’Aigues, Cabrières-d’Aigues, Cucuron und Ansouis umgeben. Die nächstgelegene Stadt ist Pertuis im Süden (7 km).[1]

Im Norden der Gemeinde erhebt sich das Gebirge des Luberon mit dem Regionalen Naturpark Luberon, zu dem das Gemeindegebiet gehört. Südlich von Sannes liegt das Tal der Durance.

VerkehrBearbeiten

Die Route départementale D27 verläuft auf west-östlicher Achse von Cucuron kommend weiter in Richtung Grambois.

Nächstgelegener Bahnhof ist der Bahnhof Pertuis, mit dem man Anschluss an die Städte Lyon, Marseille und Aix-en-Provence erhält.

GeschichteBearbeiten

Sannes wurde 1045 zum ersten Mal unter dem Namen Castrum Aciane erwähnt. Der heutige Name ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs: das Wort sagno bedeutet „Moor- oder Sumpfland“. Im Provenzalischen änderte sich die Bedeutung zu einer Art Schilfgras.[2]

Im Mittelalter gehörte Sannes zur Familie Sabran aus Ansouis, deren Herrschaftsanspruch 1468 durch ein Gerichtsurteil bestätigt wurde.[2] Im frühen 18. Jahrhundert ging Sannes durch Heirat an das Haus Saqui de Collobrières über. Nach der Französischen Revolution erhielt Sannes Gemeinde-Status und damit seine Unabhängigkeit zurück.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017
Einwohner 93 80 124 101 131 167 165 240

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Gallo-römischer Friedhof südöstlich des Gutshofes Clots
  • Schloss Sannes (17. Jahrhundert)
  • Schloss La Martialis
  • Romanische Kapelle St-Pierre, umgebaut im 17. und 18. Jahrhundert
  • Oratoire Ste-Anne

WeblinksBearbeiten

Commons: Sannes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Gemeinde auf annuaire-mairie.fr
  2. a b Sannes bei luberonweb.com. Abgerufen am 29. August 2012.