La Bastidonne

französische Gemeinde

La Bastidonne ist eine französische Gemeinde mit 855 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Kanton Pertuis im Arrondissement Apt.

La Bastidonne
Wappen von La Bastidonne
La Bastidonne (Frankreich)
La Bastidonne
Staat Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Vaucluse (84)
Arrondissement Apt
Kanton Pertuis
Gemeindeverband Territoriale Sud-Luberon
Koordinaten 43° 42′ N, 5° 34′ OKoordinaten: 43° 42′ N, 5° 34′ O
Höhe 258–479 m
Fläche 5,89 km²
Einwohner 855 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 145 Einw./km²
Postleitzahl 84140
INSEE-Code
Website labastidonne.fr

La Bastidonne

GeographieBearbeiten

La Bastidonne befindet sich im Südosten des Départements Vaucluse und grenzt an die Gemeinden Pertuis und La Tour-d’Aigues. Nächstgrößere Stadt ist Pertuis im Westen (fünf Kilometer entfernt).[1]

Im Norden der Gemeinde erstreckt sich das Gebirge des Luberon mit dem Regionalen Naturpark Luberon, zu dem das Gemeindegebiet gehört. Südlich von La Bastidonne liegt das Tal der Durance. Ein Teil der Gemeinde im Südosten wird vom Biosphärenreservat Luberon-Lure eingenommen.

VerkehrBearbeiten

Die Route départementale D973 verläuft auf west-östlicher Achse von Pertuis kommend in Richtung Mirabeau.

Nächstgelegener Bahnhof ist der Bahnhof Pertuis, mit dem man Anschluss an die Städte Lyon, Marseille und Aix-en-Provence erhält.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2008 2018
Einwohner 153 179 259 381 505 677 729 741 855

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Verbindungsstraße zwischen Mirabeau und La Bastidone verläuft über ein mit Kiefern und Eichen übersätes Plateau. Um die kleine romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert herum gruppieren sich mehrere Ziegeldachhäuser. 500 Meter östlich des Ortszentrums befinden sich die Ende der 1990er restaurierten Ruinen der Kapelle St-Julien mitsamt Eremitage. Die Einsiedelei wurde im 17. Jahrhundert erbaut und später wieder aufgegeben.[2]

In einem kleinen Obstgarten im Dorf mit Mandelbäumen werden 17 seltene traditionelle Sorten des Luberon geerntet. Die Mandel hat eine lange Tradition und existiert seit über 1000 Jahren in der Region.[2]

LiteraturBearbeiten

  • Marie-Christine Mansuy u. a.: Parc Naturel Régional du Luberon (= Encyclopédies du Voyage). Gallimard Loisirs, Paris 2010, ISBN 978-2-7424-2737-6, S. 134.

WeblinksBearbeiten

Commons: La Bastidonne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Gemeinde auf annuaire-mairie.fr
  2. a b Marie-Christine Mansuy et al.: Parc Naturel Régional du Luberon, 2010, S. 134.