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Der SC Team Wiener Linien ist ein österreichischer Fußballverein aus Wien, spielend in Favoriten. Der SC Team Wiener Linien spielt zurzeit in der Regionalliga Ost, der dritthöchsten Spielklasse in Österreich. Es handelt sich um den Zusammenschluss der ehemaligen Zweitligisten SV Straßenbahn und SC Gaswerk.

SC Team Wiener Linien
Vorlage:Infobox Fußballklub/Wartung/Kein Bild
Basisdaten
Name Sportclub Team Wiener Linien
Sitz Wien-Favoriten
Gründung 1974
Farben rot-weiß
Präsident OsterreichÖsterreich Walter Anderle
Vorstand OsterreichÖsterreich Andreas Feldhofer (Obmann)
OsterreichÖsterreich Kurt Seifert sen. (Obmann-Stellvertreter)
Website team-wienerlinien.at
Erste Mannschaft
Cheftrainer OsterreichÖsterreich Herbert Gager
Spielstätte Rax-Platz
Plätze 1.000
Liga Regionalliga Ost
2018/19 11. Platz
Heim


GeschichteBearbeiten

Das SC Team Wiener Linien geht auf den 1974 getätigten Zusammenschluss des SC Gaswerk Wien und des KSV Straßenbahn Wien zurück.

SC Gaswerk (1928–74)Bearbeiten

Der SC Gaswerk Wien war 1928 als Betriebssportverein in Sankt Veit gegründet worden und entwickelte sich bald zu einem der erfolgreichsten Vereine der VAFÖ. 1931 wurde der Klub erstmals nach einem 7:1-Sieg in der letzten Runde über Humanitas-Heizwerk Meister der VAFÖ-Liga und konnte diese Triumphe 1932 und 1933 wiederholen. Nach der Auflösung der VAFÖ konnte der Klub erst wieder Ende der 1940er Jahre an die alten Erfolge anschließen. Mit späteren Nationalspielern wie Leopold Barschandt gelang 1947 der Meisterschaft in der 2. Wiener Klasse und der damit verbundene Aufstieg in die zweitklassige Wiener Liga. Gaswerk blieb bis zur Staatsligareform 1949/50 zweitklassig, und spielte anschließend bis 1962 durchgehend in der drittklassigen Wiener Liga.

SV Straßenbahn (1912–74)Bearbeiten

Der SV Straßenbahn Wien war bereits 1912 gegründet worden und spielte erstmals mit dem späteren Wunderteamspieler Schurl Braun 1922/23 bis zur Einführung des Professionalismus 1923/24, dem sich Straßenbahn als Betriebsportverein nicht anschloss, zweitklassig. Straßenbahn trat ebenso der VAFÖ bei und spielt auch zeitweise in der VAFÖ-Liga. Nach Auflösung der VAFÖ stieg Straßenbahn unter neuen Namen Wiener Sportvereinigung 1934/35 wieder in die II. Liga des ÖFB ein und blieb, ab 1936 wieder unter traditionellem Namen, bis zum Abstieg 1946/47 in der Zweitklassigkeit. Größter Erfolg war der Gewinn der 1. Klasse Wien B 1940/41 und das damit verbundene Erreichen der Relegation zur ersten Liga. Diese wurde jedoch knapp 2:2 und 0:1 an den Post SV Wien verloren. 5.000 Zuschauer kamen damals auf den Helfort-Platz zu den Entscheidungsspielen. Straßenbahn blieb bis 1965 Stammmitglied der drittklassigen Wiener Liga und brachte mit Walter Gebhardt und Hans Krankl zwei später berühmte Nationalspieler hervor.

Gaswerk/Straßenbahn (1974–2005)Bearbeiten

1974 schlossen sich die beiden Klubs als Gaswerk/Straßenbahn zusammen und spielten fortan auf dem Raxplatz der Straßenbahner. Gaswerk hatte bis dato seine Heimspiele auf dem ASKÖ-X-Platz, heute Franz-Horr-Stadion genannt, ausgetragen. Nach einer weiteren Fusion von Gaswerk/Straßenbahn mit Erdbau im Juli 1974 trat das Team auch mehrmals als Gaswerk/Erdbau auf[1].

Größter Erfolg von Gaswerk/Straßenbahn war der Meistertitel in der Stadtliga in der Saison 1987/88, welcher den Aufstieg in die Regionalliga Ost bedeutete. Der Klassenerhalt konnte in der anschließenden Saison jedoch nicht geschafft werden.

Bis 1998 spielte Gaswerk-Straßenbahn weiterhin in der Wiener Stadtliga, ehe man den Weg in die Unterliga A (heute Oberliga) antreten musste.

SC Team Wiener LinienBearbeiten

2005 wurde die Spielgemeinschaft nach dem Ausstieg der "Gaserer" aufgelöst und der heutige SC Team Wiener Linien gegründet. Nach erfolgreichem Abschluss der Saison 2006/2007 in der 1. Klasse A Wien, spielte der SC Team Wiener Linien in der Saison 2007/2008 in der Oberliga A Wien, der fünfthöchsten Spielklasse. 2009/10 gelang der Aufstieg in die Wiener Stadtliga, die vierthöchste Spielklasse Österreichs.

In der Saison 2017/18 sicherte die der Verein unter Langzeittrainer Josef Schuster mit drei Punkten Vorsprung auf den ASK Elektra, der nach der Hinrunde noch in Führung lag, den Meistertitel in der Wiener Liga und stieg in die Regionalliga Ost auf und kehrte somit in die dritthöchste Leistungsstufe zurück. Der Kader setzte sich aus folgenden Spielern zusammen: Leopold Figl, David Djurdjevic, Maximilian Sulek, Ertan Uzun, Ajdin Lubenovic, Marvin Kral, Thomas Zankl, Daniel Djordjevic, Clinton Bangura, Philipp Herout, Arian Assim, Mario Lassmann, Mustafa Atik, Mostafua Karami, Dominik Jovanovic, Lukas Grgic, Manuel Bauer, Zoran Marinovic, Gerald Lintner, Patrick Koch, Philipp Tannert, Marcus Hauke, Marco Elbl, Ismael Minoungou und Jasmin Delic. Mit Jasmin Delic, der 34 Treffer erzielte, stellte das Team Wiener Linien zudem den Torschützenkönig.

KampfmannschaftBearbeiten


Trainer Herbert Gager (links). Co-Trainer Pero Brnic (rechts).

Sportliche LeitungBearbeiten

Stand: 7. August 2019[2]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Herbert Gager 18.09.1969 Osterreich  07/2019 SC Mannsdorf
Co-Trainer Pero Brnic 24.08.1979 Osterreich  07/2019 C Mannsdorf
Tormanntrainer Thomas Niggl 01.09.1986 Osterreich  07/2015 war Spieler
Sportlicher Leiter Branko Majic 26.02.1989 Kroatien  07/2019 SV Großkrut

Aktueller KaderBearbeiten


Kapitän Jasmin Delic (links). Aleksandar Milenković (rechts) soll die Abwehr verstärken.

Stand: 20. Juli 2019[3][4]

Tor
01 Osterreich  Ertan Uzun
31 Osterreich  Maximilian Sulek
31 Osterreich  Nikola Veselinovic
 
 
 
 
 
Abwehr
04 Serbien  Aleksandar Milenković
05 Kroatien  Matej Milicevic
06 Osterreich  Gerald Lintner
13 Osterreich  Andreas Bauer
17 Osterreich  David Rajkovic
 
 
 
Mittelfeld
03 Osterreich  Lukas Grgic
06 Osterreich  Gerald Lintner
08 Osterreich Turkei  Furkan Aydogdu
10 Osterreich Turkei  Mustafa Atik
11 Osterreich  Daniel Sudar
17 Osterreich  David Rajkovic
18 Osterreich  Manuel Gager
Osterreich  Josip Francesevic
Angriff
07 Osterreich Agypten  Abd El Rahman Osman Ali
09 Bosnien und Herzegowina  Jasmin Delic (C) 
19 Osterreich  Marco Elbl
Osterreich  Oliver Wieneritsch
Osterreich  Ali Alaca
 
 
 

TransfersBearbeiten


Mit Osman Ali (links) und Furkan Aydogdu (rechts) holte der Verein zwei routinierte Spieler.
Zugänge: Abgänge:
Sommer 2019[5][6]
  • Anid Travancic (NK TOSK Tesanj)
  • Marco Anderst (ASV Draßburg)
  • Manuel Bauer (SC Sommerein)
  • David Djurdjevic (SV Dinamo Helfort 15 Young Stars)
  • Philipp Herout (SC Ostbahn XI)
  • Arian Assim (unbekannt)
  • Daniel Djordjevic (SV Stripfing)
  • Felix Steiner (ASK Elektra)
  • Marvin Kral (ASK Bad Vöslau)
  • Uros Sarafinovic (KSV Siemens/Großfeld)
  • Florian König (Karriereende)

WeblinksBearbeiten

  Commons: SC Team Wiener Linien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ambrosius Kutschera: Fussball in Österreich. Abgerufen am 29. November 2018.
  2. SC Team Wiener Linien: Trainer (abgerufen am 7. August 2019)
  3. Fußballösterreich: Kampfmannschaft – Kader (abgerufen am 7. August 2019)
  4. Transfermarkt.at: Team Wiener Linien – Kader 2019/20 (abgerufen am 7. August 2019)
  5. Fußballösterreich: Zu- & Abgänge (abgerufen am 20. Juli 2019)
  6. Transfermarkt.at: ASV Draßburg – Transfers 19/20 (abgerufen am 20. Juli 2019)

Koordinaten: 48° 9′ 51,5″ N, 16° 21′ 57,3″ O