Rick W. Allen

US-amerikanischer Politiker

Richard Wayne „Rick“ Allen (* 7. November 1951 in Augusta, Georgia) ist ein US-amerikanischer Politiker. Seit 2015 vertritt er den Bundesstaat Georgia im US-Repräsentantenhaus.

Rick W. Allen (2015)

WerdegangBearbeiten

Rick Allen studierte bis 1973 an der Auburn University in Alabama. In den folgenden Jahren betätigte er sich als Bauunternehmer. Politisch schloss er sich der Republikanischen Partei an. Im Jahr 2012 bewarb er sich noch erfolglos um die Nominierung seiner Partei für die Wahlen zum Kongress, die an Lee Anderson ging. Bei den Kongresswahlen des Jahres 2014 wurde Allen dann aber im zwölften Wahlbezirk Georgias in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 2015 die Nachfolge des Demokraten John Barrow antrat, den er bei der Wahl geschlagen hatte. Mit Barrow schied der letzte nicht afroamerikanische Abgeordnete der Demokraten aus dem Deep South aus dem Kongress aus.[1] Da Allen im Jahr 2016 erneut in seinem Amt bestätigt wurde, wird er auch dem am 3. Januar 2017 zusammentretenden 115. Kongress der Vereinigten Staaten angehören. Seine neue Legislaturperiode läuft bis zum 3. Januar 2019 mit der Option auf eine weitere Kandidatur im Jahr 2018. 2018 und 2020 trat Allen erneut an und wurde wiedergewählt.

Allen gehörte zu den Mitgliedern des Repräsentantenhauses, die bei der Auszählung der Wahlmännerstimmen bei der Präsidentschaftswahl 2020 für die Anfechtung des Wahlergebnis stimmten. Präsident Trump hatte wiederholt propagiert, dass es umfangreichen Wahlbetrug gegeben hätte, so dass er sich als Sieger der Wahl sah.[2] Für diese Behauptungen wurden keinerlei glaubhafte Beweise eingebracht.[3][4][5] Der Supreme Court wies eine entsprechende Klage mit großer Mehrheit ab, wobei sich auch alle drei von Trump nominierten Richter gegen die Klage stellten.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. AJC.com: Rick Allen upsets John Barrow for Georgia congressional seat (4. November 2014)
  2. Trump tweets Biden is ‘pretending he’s won’ and insisting he had a ‘landslide victory’. 15. Dezember 2020, abgerufen am 9. Januar 2021 (englisch).
  3. US election 2020: Fact-checking Trump team's main fraud claims. In: BBC News. 23. November 2020 (bbc.com [abgerufen am 9. Januar 2021]).
  4. AP FACT CHECK: Trump's claims of vote rigging are all wrong. 3. Dezember 2020, abgerufen am 9. Januar 2021.
  5. Nick Corasaniti, Reid J. Epstein, Jim Rutenberg: The Times Called Officials in Every State: No Evidence of Voter Fraud. In: The New York Times. 11. November 2020, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 9. Januar 2021]).