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Rainer Widmayer

deutscher Fußballspieler und -trainer

Rainer Widmayer (* 2. April 1967 in Sindelfingen) ist ein ehemaliger Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler begann nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn eine Trainerkarriere.

Rainer Widmayer
Personalia
Geburtstag 2. April 1967
Geburtsort SindelfingenDeutschland
Größe 185 cm
Junioren
Jahre Station
SpVgg Renningen
SpVgg 07 Ludwigsburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–1993 1. FC Pforzheim
1993–1994 TSF Ditzingen
1994–1995 VfR Pforzheim
1995–1997 SpVgg 07 Ludwigsburg
1997–1999 SSV Ulm 1846
Stationen als Trainer
Jahre Station
2000–2005 VfB Stuttgart II (Co-Trainer)
2001 → VfB Stuttgart II (interim)
2006–2007 Grasshopper Club Zürich (Co-Trainer)
2007–2008 FC St. Gallen (Co-Trainer)
2008–2009 VfB Stuttgart (Co-Trainer)
2010–2011 Hertha BSC (Co-Trainer)
2011 Hertha BSC (interim)
2012 TSG 1899 Hoffenheim (Co-Trainer)
2015–2019 Hertha BSC (Co-Trainer)
2019– VfB Stuttgart (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

WerdegangBearbeiten

Widmayer begann seine Fußballerkarriere bei der SpVgg Renningen. Über die SpVgg 07 Ludwigsburg kam er zum 1. FC Pforzheim, für den er in der drittklassigen Oberliga Baden-Württemberg auflief. Von dort wechselte er 1993 zum Ligarivalen TSF Ditzingen, den er nach erfolgreicher Qualifikation für die Regionalliga Süd nach nur einer Spielzeit in Richtung Oberligist VfR Pforzheim verließ. 1995 kehrte er zur SpVgg 07 Ludwigsburg zurück. Nach zwei Spielzeiten für den Regionalligisten wechselte er zum Ligarivalen SSV Ulm 1846. Dort stand er bis 1999 unter Vertrag und kam somit nach dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga zum Einsatz. Insgesamt bestritt er 19 Zweitligapartien. Am Ende der Saison verkündete er sein Karriereende.

Ab Juli 2000 war Widmayer als Assistenztrainer beim VfB Stuttgart angestellt und war hauptsächlich für die zweite Mannschaft des Vereins tätig. Im Januar 2006 wechselte er zum Grasshopper Club Zürich, um dort seinem ehemaligen Stuttgarter Kollegen Krassimir Balakow zu assistieren. Bei seiner zweiten Station in der Schweiz war er von Ende Oktober 2007 bis Mai 2008 wieder Balakows Assistent, als dieser zum FC St. Gallen wechselte. Nach dem Abstieg in die Challenge League wurde das Trainerduo jedoch freigestellt.[1]

Nach der Entlassung von Armin Veh wurde Widmayer am 23. November 2008 neuer Trainer des VfB Stuttgart und ist dabei Assistent von Teamchef Markus Babbel.[2] Am 6. Mai 2009 unterzeichnete Widmayer einen bis Ende Juni 2011 laufenden Vertrag als Co-Trainer an der Seite von Cheftrainer Babbel, der selbst die Fußballlehrerlizenz erwirbt.[3] Am 6. Dezember 2009 wurde er zusammen mit Babbel von seinen Aufgaben beim VfB entbunden.[4]

Am 17. Mai 2010 wurde bekannt, dass er erneut Babbels Co-Trainer bei dessen neuem Verein Hertha BSC wird. Nach dessen Entlassung am 18. Dezember 2011 betreute Widmayer das Team interimsweise bis Jahresende. Bei seinem einzigen Spiel konnte er mit einem 3:1-Sieg über den 1. FC Kaiserslautern die Hertha in das Viertelfinale des DFB-Pokal führen. Nachdem Michael Skibbe als neuer Chef-Trainer verpflichtet wurde, verließ Widmayer auf eigenen Wunsch den Verein. Darauf verständigte man sich einvernehmlich.[5] Skibbe verkündete allerdings bei seiner Vorstellung, dass er gerne mit Widmayer zusammenarbeiten würde und er daher das Gespräch mit ihm suchen werde. Widmayer lehnte das Angebot Skibbes ab, da er auch künftig mit Markus Babbel zusammenarbeiten wolle.[6] Am 10. Februar 2012 ging Widmayer gemeinsam mit Babbel zur TSG 1899 Hoffenheim.[7] Am 3. Dezember 2012 wurde er ebenso wie der Cheftrainer von seinen Aufgaben in Hoffenheim mit sofortiger Wirkung entbunden.

Am 5. Februar 2015 kehrte Widmayer als Co-Trainer von Pál Dárdai zu Hertha BSC zurück.[8]

Seit der Saison 2019/20 steht Widmayer erneut als Co-Trainer beim VfB Stuttgart unter Vertrag.[9] Er assistiert dort dem neuen Cheftrainer Tim Walter.[10]

WeblinkBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Balakow und Widmayer in St. Gallen freigestellt (Memento des Originals vom 28. November 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fcsg.info
  2. Babbel neuer Teamchef, Widmayer neuer Trainer beim VfB Stuttgart@1@2Vorlage:Toter Link/www.vfb.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Verträge verlängert
  4. Der VfB trennt sich von Markus Babbel
  5. Rainer Widmayer verlässt Hertha BSC (Memento des Originals vom 3. Januar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.herthabsc.de
  6. Skibbe: Absage von Widmayer
  7. Markus Babbel wird neuer Cheftrainer von 1899 Hoffenheim
  8. Hertha BSC: Trennung von Trainer Jos Luhukay, 5. Februar 2015, abgerufen am 5. Februar 2015.
  9. Rainer Widmayer kommt zurück zum VfB, vfb.de, abgerufen am 18. Januar 2019
  10. Tim Walter wird VfB Cheftrainer, vfb.de, 20. Mai 2019, abgerufen am 20. Mai 2019.