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Alexander Zorniger

deutscher Fußballtrainer

Alexander Zorniger (* 8. Oktober 1967 in Mutlangen) ist ein deutscher Fußballtrainer.

Alexander Zorniger
Alex zorniger.jpg
Alexander Zorniger (2015)
Personalia
Geburtstag 8. Oktober 1967
Geburtsort MutlangenDeutschland
Größe 182 cm[1]
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1973– TSV Mutlangen
TSB Schwäbisch Gmünd
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
TSB Schwäbisch Gmünd
VfL Nagold
0000–2002 SV Bonlanden
Stationen als Trainer
Jahre Station
2004–2009 1. FC Normannia Gmünd
2009 VfB Stuttgart (Co-Trainer)
2010–2012 SG Sonnenhof Großaspach
2012–2015 RB Leipzig
2015 VfB Stuttgart
2016–2019 Brøndby IF
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Karriere als TrainerBearbeiten

Zorniger war zwischen 2004 und 2009 Trainer des 1. FC Normannia Gmünd, der in der Oberliga Baden-Württemberg spielte. In der Saison 2008/09 belegte er den neunten Platz.

Er wurde von Lothar Mattner abgelöst, da er das Angebot erhielt, als Co-Trainer beim VfB Stuttgart unter Markus Babbel zu arbeiten.[2] Ein halbes Jahr später, am 6. Dezember 2009, verließ Zorniger den VfB Stuttgart.

Am 1. Juli 2010 unterschrieb er beim Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach, um den damaligen Co-Trainer Rüdiger Rehm zu unterstützen. Dort wurde in der Saison 2011/12 der Aufstieg in die 3. Liga knapp verpasst.

Parallel dazu absolvierte Zorniger an der Hennes-Weisweiler-Akademie seine Trainingsausbildung, die er als Jahrgangsbester des 58. Fußball-Lehrer-Lehrgangs (2011/12) abschloss.

RB LeipzigBearbeiten

Am 3. Juli 2012 wurde Zorniger Cheftrainer bei RB Leipzig. Er war damit Nachfolger des Österreichers Peter Pacult, dem zuvor durch den neuen Sportdirektor Ralf Rangnick gekündigt wurde.[3][4]

In seinem ersten Jahr mit den Leipzigern stieg er 2013 in die 3. Liga und 2014 unerwartet früh auch in die 2. Liga auf. Nachdem man in der Rückrunde 2015 in der Tabelle den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen verloren hatte, kündigte der Verein an, sich zum Saisonende von ihm zu trennen. Zorniger trat am 11. Februar 2015 vorzeitig selbst zurück.[5]

VfB StuttgartBearbeiten

Zur Saison 2015/16 übernahm Zorniger die Bundesligamannschaft des VfB Stuttgart als Nachfolger von Huub Stevens. Er erhielt einen bis zum 30. Juni 2018 gültigen Dreijahresvertrag.[6] Nach nur zehn gewonnenen Punkten aus 13 Bundesligaspielen beendete der VfB Stuttgart am 24. November 2015 die Zusammenarbeit mit ihm.[7]

Brøndby IFBearbeiten

Seit der Saison 2016/17 war Zorniger Trainer von Brøndby IF.[8] In den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 belegte er mit dem Verein in der dänischen Superliga den zweiten Platz, 2018 gewann er den dänischen Pokal. Im Februar 2019 wurde er als Cheftrainer der auf dem vierten Tabellenplatz befindlichen Mannschaft beurlaubt.[9][10]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Profil auf fussballtransfers.com, abgerufen am 4. März 2015
  2. RB-Coach Zorniger: „Spannend, wie die Liga auf uns reagiert“, Transfermarkt.de, 1. August 2014
  3. RB Leipzig entlässt Trainer Peter Pacult
  4. RB-Sportdirektor Rangnick stellt Pläne vor
  5. RB Leipzig und Alexander Zorniger trennen sich einvernehmlich! dierotenbullen.com, abgerufen am 11. Februar 2015
  6. Alexander Zorniger wird neuer VfB Cheftrainer (Memento des Originals vom 25. Mai 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vfb.de vfb.de, abgerufen am 25. Mai 2015
  7. VfB beendet Zusammenarbeit mit Alexander Zorniger (Memento des Originals vom 24. November 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vfb.de vfb.de, abgerufen am 24. November 2015
  8. Neuer Job für Zorniger StN.de, 17. Mai 2016.
  9. Bröndby Kopenhagen beurlaubt Alexander Zorniger, swr.de vom 18. Februar 2019, abgerufen am 18. Februar 2019.
  10. Selskabsmeddelelse nr. 02/2019 - Alexander Zorniger stopper, brondby.com, abgerufen am 18. Februar 2019 (dänisch)