One-Cut-Video

eine Plansequenz vor allem bei Musikvideos
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Bei einem One-Cut-Video (One [engl.]: „eins“; Cut [engl.]: „Schnitt“) handelt es sich um ein Video (in der Regel Musikvideo), welches in einer einzigen Einstellung (→ Plansequenz) gedreht wurde. Das bedeutet, das komplette Video spielt sich als eine zusammenhängende Szene ab.

Gelegentlich werden One-Cut-Videos allerdings aus mehreren Szenen zusammengesetzt, die auf eine Art und Weise nachbearbeitet werden, dass lediglich kein Filmschnitt oder Szenenübergang mehr erkennbar ist. Es ließe sich darüber streiten, ob diese Videos noch als One-Cut-Videos bezeichnet werden sollten.

Eines der bekanntesten (echten) One-Cut-Videos ist das zum Song Unfinished Sympathy von der Band Massive Attack.

Bekannte One-Cut-VideosBearbeiten

Echte One-Cut-VideosBearbeiten

Stilistische One-Cut-VideosBearbeiten

Filme und SerienBearbeiten

Mittlerweile wurden bereits auch komplette Spielfilme ohne Schnitt gedreht: Timecode (2000) von Mike Figgis und Russian Ark aus dem Jahr 2002. Bei diesem Film wurde die Kamera vom deutschen Kameramann Tilman Büttner geführt.

Im Stil eines schnittlosen Handlungsablaufs, tatsächlich aber mit wenigen Schnitten gedreht ist auch Alfred Hitchcocks Film Cocktail für eine Leiche.

Ein weiteres Beispiel ist der Film Victoria. Dieser besteht aus einer einzigen 140-minütigen Kameraeinstellung.

Der japanische Zombiefilm One Cut of the Dead von 2017 beginnt mit einer 37-minütigen One-Cut-Sequenz und handelt davon wie eine Filmcrew diesen Film angeblich abdreht.[1]

Der Schweizer Tatort Die Musik stirbt zuletzt mit Ausstrahlung am 5. August 2018 wurde als 90 minütige Folge in einem Take gedreht,

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jenny Jecke: One Cut of the Dead ist das Horror-Phänomen des Jahres. In: Moviepilot. 7. Oktober 2018, abgerufen am 16. November 2019.