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Jan Böhmermann

deutscher Komiker, Hörfunk- und Fernsehmoderator
Jan Böhmermann beim Deutschen Fernsehpreis 2018
Unterschrift Jan Böhmermann

Jan Böhmermann[1] (* 23. Februar 1981 in Bremen) ist ein deutscher Satiriker und Fernsehmoderator. Er ist auch als Buchautor, Musiker und Journalist tätig. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine Tätigkeit beim Neo Magazin Royale und die damit verbundene Böhmermann-Affäre, sowie ein Jahr zuvor durch seine Satire um den ausgestreckten Mittelfinger des damaligen Finanzministers Griechenlands Yanis Varoufakis, für die Böhmermann zum ersten Mal mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Jan Böhmermann wurde als Sohn eines Polizeibeamten[2] im Bremer Stadtteil Gröpelingen geboren und wuchs im Stadtteil Vegesack auf.[3] Die Familie seiner Mutter, die zur deutschen Minderheit in Polen gehörte,[4] wanderte Anfang der 1970er Jahre nach Deutschland aus.[5] Der Vater starb an Leukämie, als Böhmermann 17 Jahre alt war.[6][7] Über sein Privatleben hält sich Jan Böhmermann bedeckt. Er ist Vater mehrerer Kinder[8][9] und war am Amtsgericht Köln als Schöffe tätig.[10]

Erste journalistische Erfahrungen sammelte er 1997 bei Die Norddeutsche, einer Lokalausgabe der Bremer Tageszeitungen AG.[7] 1999 begann er als Moderator und Reporter bei Radio Bremen.[7] Er bewarb sich an drei Schauspielschulen, die ihn allesamt ablehnten, und ein viertes Mal mit Erfolg an der Schauspielschule Hannover, wo er jedoch nicht antrat.[11] Auch sein Studium an der Universität zu Köln in Geschichte, Soziologie und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften brach er ab.[7]

2004 wechselte er als Moderator und Komiker zu 1 Live im WDR. Dort erfand er die Kolumne „Lukas’ Tagebuch“, eine Parodie auf den Kölner Fußballprofi Lukas Podolski. Podolski klagte dagegen ohne Erfolg und lehnte bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Interviewanfragen der ARD ab.[7][12] Zur Fußball-Europameisterschaft 2008 startete Böhmermann den Podcast „Pod-Olski – Der EM-Podcast von Lukas“, der es an die Spitze der iTunes-Podcast-Charts schaffte. In der Nachfolgeserie „Lukas’ WG“ verlegte Böhmermann seine Hauptfigur in eine Wohngemeinschaft mit dem Maskottchen des 1. FC Köln, Geißbock Hennes.[13][14]

2007 sendete das WDR Fernsehen Böhmermanns sechsteilige Comedy-Show „echt Böhmermann“.[15] Im Januar 2009 gründete Böhmermann im Rahmen einer satirischen Aktion für die RTL-Sendung TV-Helden[16] den „Ersten Türkischen Karnevalsverein Deutschlands (1. TKVD)“. Diese Aktion inspirierte eine Gruppe türkischer Karnevalisten aus Dortmund dazu, einen echten ersten türkischen Karnevalsverein zu gründen. Die Sendung „TV-Helden“ wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis 2009 in der Kategorie „Beste Comedysendung“[17] ausgezeichnet. Im selben Jahr erschien Böhmermanns erstes Buch mit dem Titel „Alles, alles über Deutschland – Halbwissen kompakt“. Ab 2009 war Böhmermann Mitglied im Ensemble der kurzlebigen Sendung von Harald Schmidt im ersten Programm der ARD.[18] Bis 2011 lief im Rundfunksender des 1 Live monatlich die Satire- und Unterhaltungssendung „Die ganz große Jan Böhmermann Radioschau“.

 
Jan Böhmermann bei den Jugendmedientagen 2011 in Stuttgart

2010 stieß Böhmermann zur Lateline und schrieb für die Jugendausgabe der Süddeutschen Zeitung[19] die Kolumne „Gott fragt, Böhmermann antwortet“. Bis April 2011 moderierte er auf 1 Live zusammen mit Simon Beeck „Beeck & Böhmermann“.

Ab Januar 2011 war Böhmermann einige Wochen mit Klaas Heufer-Umlauf mit der satirischen Improvisationskabarettshow Zwei alte Hasen erzählen von früher in Deutschland auf Tour.[20] Mit Heufer-Umlauf moderierte Böhmermann von November 2011 bis September 2012 auf Radio Eins unter dem gleichen Titel eine zweiwöchentliche Sendung.[21] Seit Heufer-Umlaufs Abschied moderierte er die Sendung mit Liedermacher Olli Schulz. Zunächst unter dem neuen Titel Joko und Klaas mit Olli und Jan, dann unter dem Titel Sanft & Sorgfältig. Ab März 2013 gingen Schulz und Böhmermann wöchentlich auf Sendung.[22] Seit Mai 2014 wurde Sanft & Sorgfältig sonntags neben Radio Eins von fünf weiteren Radiostationen ausgestrahlt (Bremen Vier, Dasding, N-Joy, Puls und You FM).[23] Im April 2016 verkündete Böhmermann, die Sendung nicht weiterzuführen. Einen Zusammenhang mit der Affäre Böhmermann-Erdogan wies er zurück.[24] Seit dem 15. Mai moderieren Schulz & Böhmermann den Podcast Fest & Flauschig. Die Sendung wird für Spotify produziert.[25]

Ab September 2011 bis zur Absetzung der Sendung war Böhmermann im Team der Harald Schmidt Show auf Sat1.[26]

Die Talkshow Roche & Böhmermann (gemeinsam mit Charlotte Roche) wurde erstmals am 4. März 2012 auf ZDFkultur mit den Gästen Marina Weisband, Britt Hagedorn, Sven Marquardt, Sido und Jorge González ausgestrahlt. Nach zwei Staffeln wurde die letzte Ausgabe im Oktober 2012 gezeigt. Im Januar 2013 gab das ZDF bekannt, dass es aufgrund von Uneinigkeiten zwischen den Beteiligten keine Fortsetzung der Sendung geben werde.[27]

Im November und Dezember 2012 ging er mit der Lateline auf Tour durch die Städte Bremen, Frankfurt, Baden-Baden, Magdeburg und Hannover. Die Sendungen wurden live in EinsPlus übertragen. Ab April 2013 lief eine zweite Staffel mit sieben Sendungen live aus dem Weserhaus in Bremen.[28] Eine dritte Staffel mit fünf weiteren Sendungen wurde ab November 2013 ausgestrahlt.[29]

Zusammen mit Klaas Heufer-Umlauf nahm Böhmermann das Hörspiel Förderschulklassenfahrt auf, das 2014 mit dem Titel Förderschulklassenfahrt 2 – Fünf Feinde und der Proletenhund fortgesetzt wurde.[30][31]

Im Oktober 2013 strahlte Das Erste die Sendung 16× Deutschland aus, in dessen Rahmen jedes deutsche Bundesland in 15-minütigen Beiträgen bedacht wurde. Der Schwerpunkt wurde den Autoren überlassen. Böhmermann widmete sich seiner Heimatstadt Bremen. Mit seiner dokumentarisch wirkenden Satire wurden „Publikum und Mitwirkende verschaukelt“, wie der Mediendienst „kressreport“ kritisierte. Ein von Böhmermann interviewter Museumsexperte sei über die satirischen Absichten getäuscht worden, und einem Rathaus-Pförtner habe das Filmteam ohne Absprache eine Schimpfkanonade in den Mund gelegt. Völlig erfunden habe Böhmermann zwei angeblich die Dreharbeiten behindernde Polizisten und einen angeblichen Professor, ohne dass dies für die Zuschauer erkennbar gewesen sei. Der verantwortliche Sender Radio Bremen verteidigte Böhmermanns Film als Mockumentary, die „die Mittel der Dokumentation gnadenlos nutzt und überzeichnet“.[32]

Seit Oktober 2013 moderiert er die politisch-satirische Late-Night-Show Neo Magazin auf ZDFneo.[33] Sie wird, wie auch schon Roche & Böhmermann, von der bildundtonfabrik produziert.[34] Das ZDF zeigt seit Februar 2015 freitagnachts eine Wiederholung der Sendung, die seitdem den Namenszusatz Royale trägt.

 
Jan Böhmermann mit seinem Programm „Schlimmer als Jan Böhmermann“ in Rostock 2014

Ab März 2014 ging Böhmermann mit seinem Bühnenprogramm Schlimmer als Jan Böhmermann in Deutschland auf Tour, in dem er Witze und Einspieler aus seinen bisherigen Sendungen und Veröffentlichungen konserviert.[35]

Im Februar 2014 gab der Fernsehsender RTL bekannt, bald eine neue Comedy-Sendung mit Böhmermann zu testen.[36] Zum Team der Sendung unter dem Titel Was wäre wenn? gehören neben Böhmermann Palina Rojinski, Katrin Bauerfeind und Jan Köppen. Der Pilotfilm entstand bereits 2012, die ersten vier Folgen wurden im März 2014 in den nobeo-Studios in Hürth aufgezeichnet. Die erste Folge wurde am 28. August 2014 auf RTL ausgestrahlt.[37][38] Die Serie wurde in der Kategorie Comedy für den Deutschen Fernsehpreis 2014 nominiert.

Böhmermann ist weiterhin Autor der Sendung Die unwahrscheinlichen Ereignisse im Leben von …, die wie seine eigene Sendung von der bildundtonfabrik produziert wird. In der Sendung wird ein prominenter Gast mit Sketchen und Liveauftritten vorgestellt. Am 20. Juli 2014 lief die erste Folge im WDR mit dem Gast Frank Elstner.[39]

Im August 2015 kündigten Jan Böhmermann und Olli Schulz im Neo Magazin Royale an, ab 2016 eine Neuauflage von Roche & Böhmermann namens Schulz & Böhmermann zu produzieren.[40] Die Sendungen wurden ab dem 10. Januar 2016 bei ZDFneo ausgestrahlt. Die Texte zur Vorstellung der geladenen Gäste verfasste und sprach Sibylle Berg.[41] Am 9. Oktober 2016 wurde auf der Facebook Seite von „Schulz & Böhmermann“ angedeutet, dass es 2017 mit der Sendung weitergeht.[42] Diese Meldung wurde dann am 10. Oktober 2016 offiziell vom ZDF bestätigt. Demnach kam Schulz & Böhmermann 2017 mit zehn neuen Folgen im ZDFneo zurück, wurde allerdings Ende 2017 aufgrund zu niedriger Zuschauerzahlen eingestellt.[43]

Im Oktober 2016 funktionierte er seine Show in eine Persiflage auf den ZDF-Klassiker Wetten, dass..? um.[44]

Am 24. April 2017 war Böhmermann als erster deutscher Comedian zu Gast in der US-Talkshow Late Night.[45]

Kontroversen

Im August 2014 twitterte Böhmermann eine bekannte Aufnahme des Fotografen Martin Langer von den Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen aus dem Jahr 1992 ohne dessen Genehmigung und wurde deshalb von dem Fotografen abgemahnt. Das Bild zeigt den Arbeitslosen Harald Ewert, bekleidet im Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft mit schwarz-rot-goldenen Applikationen sowie einer augenscheinlich urinbefleckten Jogginghose, der die rechte Hand zum Hitlergruß erhebt.[46] Böhmermann entschuldigte sich später dafür, dass er den Namen des Fotografen veröffentlicht habe.[47]

Im März 2015 löste Böhmermann durch einen satirischen Beitrag eine öffentliche, teils politische Kontroverse aus, als er behauptete, ein von Günther Jauch als echt präsentiertes Video, auf dem der damalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis den Stinkefinger zeigt, sei von Böhmermann manipuliert worden.[48] Für diesen satirischen Beitrag wurde Böhmermann 2016 mit dem Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung/Spezial – Innovation ausgezeichnet.[49]

Am 31. März 2016 thematisierte Böhmermann in seiner satirischen Late-Night-Show „Neo Magazin Royale“ die Grenzen von Satire und trug ein Gedicht über den türkischen Präsidenten Erdoğan vor, das er mit dem Titel „Schmähkritik“ versah. Das Gedicht beinhaltet verschiedene sexuell konnotierte Schmähungen und andere Behauptungen. Böhmermann distanzierte sich dabei ausdrücklich mehrfach von dem vorgetragenen Text und wies darauf hin, damit ausschließlich veranschaulichen zu wollen, wann Spott die Grenze der Satirefreiheit in Deutschland überschreite und strafbar sein könnte. Das Gedicht war Anlass sowohl strafrechtlicher als auch zivilrechtlicher Gerichtsverfahren, dabei insbesondere ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Mainz gegen Böhmermann aufgrund des Verdachts der Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten nach § 103 des Strafgesetzbuches, welches ein großes Medienecho erfuhr. Voraussetzung für das Ermittlungsverfahren war eine Ermächtigung der Bundesregierung. Sowohl diese Ermächtigung als auch das Gesetz an sich, das als nicht mehr zeitgemäß beurteilt wurde, wurden medial diskutiert, was letztlich dazu führte, dass der Paragraf 103 zum Beginn des Jahres 2018 abgeschafft wurde.[50] Im Mai 2018 verklagte Böhmermann die Bundesrepublik, weil die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Sprecher im Jahr 2016 gesagt hatten, sein Gedicht sei „bewusst verletzend“ gewesen. Im April 2019 wies das Verwaltungsgericht Berlin die Klage ab. Die Äußerung der Kanzlerin sei nicht rechtswidrig und müsse nicht von der Internetseite der Bundesregierung entfernt werden.[51]

Am 25. Oktober 2018 begann eine mediale Kontroverse über eine anonymisierte Person in dem Buch Gegen Judenhass von Oliver Polak.[52] Polak schrieb von einem „Fernsehmoderator“, der gemeinsam mit anderen während eines komödiantischen Bühnenauftritts antisemitische Stereotype wie Ekel vor der körperlichen Berührung jüdischer Menschen zum Ausdruck brachte.[53] Damit war Böhmermann gemeint.[54] Dieser erklärte ebenso wie Serdar Somuncu, die Buchstelle habe auf einen Roast angespielt, den beide acht Jahre zuvor gemeinsam mit Polak ausgearbeitet und geprobt hatten; dabei sei es um eine humoristische Antwort auf Thilo Sarrazins Buch Deutschland schafft sich ab gegangen.[55][56]

In der am 6. Mai 2019 ausgestrahlten ORF-Sendung Kulturmontag beantwortete Böhmermann die Frage, wie er zu Thomas Bernhards Aussage stehe, wonach die Österreicher als „6,5 Millionen Debile und Tobsüchtige“ nach einer Führerfigur riefen, dass sich nun die Zahl (entsprechend der heutigen Einwohnerzahl) auf „8 Millionen Debile“ erhöht habe. Zudem provozierte er durch die Aussage, dass in Österreich ein erst 32-jähriger „Versicherungsvertreter Bundeskanzler“ sei. Abschließend rief er zu europäischer Einigkeit und zu Solidarität mit dem durch die Regierungspartei FPÖ jüngst stark kritisierten Nachrichtenjournalisten Armin Wolf auf.[57][58] Die ORF-Redaktion distanzierte sich umgehend von den provokanten Aussagen Böhmermanns,[59] was prominente österreichische Autoren in einer gemeinsamen Erklärung als journalistische „Selbstzensur“ kritisierten.[60]

Im Zuge der Ibiza-Affäre im Mai 2019, die zum Sturz des österreichischen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache sowie zum Bruch Regierungskoalition und der Ankündigung von Neuwahlen führte, kamen Spekulationen auf, dass Böhmermann hinter den Videoaufnahmen stecken könnte, da dieser bereits vor Bekanntwerden des Videos öffentlich auf dessen Inhalt angespielt hatte.[61][62] Diese Spekulationen ließen sich nicht bestätigen, ein Sprecher Böhmermanns, sowie das ZDF erklärten allerdings, dass Böhmermann das Video bekannt war.[63][64]

Werke

Radiomoderationen

Podcast

TV-Moderationen

Veröffentlichungen

„Ich hab Polizei“

Der satirische Rapsong Ich hab Polizei, den er samt Musikvideo am 26. November 2015 im Rahmen des Neo Magazin Royale mit Score Squad produzierte und unter dem Künstlernamen POL1Z1STENS0HN veröffentlichte, fand in den Medien ein breites Echo und wurde kontrovers diskutiert. Das Lied stand in der ersten Woche auf Platz sechs des Download-Rankings von GfK Entertainment.[67] In den deutschen Singlecharts stieg es am 4. Dezember auf Platz 10 ein.[68]

Bücher

Hörbücher

  • Da Original Shaggä – Biddebaba. Audio-CD. G+H Hamburg 2005
  • Jan Böhmermann: Lukas’ Tagebuch live das Original aus dem Radio – nur lustiger. Live-Mitschnitt aus dem Gloria-Theater, Köln, vom 23. April 2009. Roof Music, Bochum 2009, ISBN 978-3-941168-15-2.
  • Jan Böhmermann: Jan Böhmermann liest Alles, alles über Deutschland. Roof Music, Bochum 2009, ISBN 978-3-941168-06-0 (vom Autor gekürzte und gelesene Hörbuchfassung).
  • Jan Böhmermann, Klaas Heufer-Umlauf (Hrsg.): Förderschulklassenfahrt das pädagogisch wertvolle Eventhörspiel. für coole Boys & Girls! Roof Music, Bochum 2013, ISBN 978-3-86484-029-6.
  • Jan Böhmermann, Klaas Heufer-Umlauf (Hrsg.): Förderschulklassenfahrt. 2. Fünf Feinde und der Proletenhund. Mit 20 % mehr Witzen! Roof Music, Bochum 2014, ISBN 978-3-86484-075-3.

Singles

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[69]
Ich hab Polizei
  DE 10 04.12.2015 (4 Wo.)
  AT 48 11.12.2015 (1 Wo.)
Blasserdünnerjunge macht sein Job
  DE 99 02.09.2016 (1 Wo.)
Menschen Leben Tanzen Welt
  DE 10 07.04.2017 (3 Wo.)
  AT 46 21.04.2017 (1 Wo.)
  • 2015: V for Varoufakis
  • 2015: Mit wem war Mutti im Bett?
  • 2015: Besoffen bei Facebook
  • 2015: Baby Got Laugengebäck
  • 2015: Ich hab Polizei (als POL1Z1STENS0HN a.k.a. Jan Böhmermann)
  • 2016: Be Deutsch!
  • 2016: Blasserdünnerjunge macht sein Job (als POL1Z1STENS0HN a.k.a. Jan Böhmermann)
  • 2016: Grab US by the Pussy
  • 2017: Menschen Leben Tanzen Welt (als Jim Pandzko feat. Jan Böhmermann)
  • 2018: Recht kommt (K.O. in KA) (als POL1Z1STENS0HN feat. Justice)

Bühnenprogramme

  • 2005: Boombastic Fantastic – ein Schmuseabend mit Da Original Shaggä, Comedy
  • 2007: Lukas’ Auswärtsspiel, Lesung
  • 2008: Lukas’ Auswärtsspiel – Saison 2008/2009, Lesung
  • 2009: Lukas’ Rückspiel – Saison 2008/2009, Lesung
  • 2009: Alles, alles über Deutschland, Vortragsreise
  • 2009: Die ganz große Jan Böhmermann Radio-Show, Comedy
  • 2011: Zwei alte Hasen erzählen von früher, Comedy (zusammen mit Klaas Heufer-Umlauf)
  • 2014: Schlimmer als Jan Böhmermann, Kabarett/Comedy
  • 2018: Fernsehen ist so 2017, Konzert (zusammen mit Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld)
  • 2019: Ehrenfeld ist überall, Konzert (zusammen mit Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld[70])

Ausführender Produzent

Gastauftritte

  • 2016: Musikvideo Beginner – Es war einmal

Ausstellung

Auszeichnungen und Nominierungen

 
Böhmermann bei der Romyverleihung 2018

2009

2013

2014

2016

2017

2018

2019

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Neo Magazin Royale: Die Telelupe: Wikipedia (ab 0:03:00) 18. April 2019 auf YouTube, abgerufen am 18. April 2019 (Böhmermann zeigt Führerschein und dementiert etwaigen Zweitnamen).
  2. Jan Böhmermann rappt im „Gangsta“-Style Polizeisong. In: Berliner Morgenpost. Abgerufen am 15. April 2016.
  3. „16× Deutschland“, Bremen – gesehen von Jan Böhmermann radiobremen.de, 23. September 2013
  4. Böhmermann kündigt Überraschung an. bild.de, 24. August 2016
  5. „Das Provokante verblasst“. In: Die Zeit, Nr. 44/2013
  6. Jan Böhmermann über Ich hab Polizei: „Die Leute haben einfach zu viel Abitur“. In: stern.de. Abgerufen am 15. April 2016.
  7. a b c d e Portrait: Jan Böhmermann und sein erzwungener Berufsstart – Der Spötter aus Bremen. Westfälische Nachrichten, Meinungen/Hintergrund, AFP, 16. April 2016.
  8. „Vollidioten“. In: Der Spiegel. Nr. 15, 2015 (online).
  9. Jan Böhmermann – privat wie nie! stern.de, 6. Dezember 2015
  10. Jonas Leppin: Medienstar Böhmermann: Clown mit Haltung. In: Spiegel Online. 31. Dezember 2013, abgerufen am 8. April 2016.
  11. Saarländischer Rundfunk: Unterview mit Jan Böhmermann (Kein Video mehr verfügbar). In: sr-online.de. SR, archiviert vom Original am 28. März 2013; abgerufen am 15. April 2016.
  12. Lukas Podolski: „Klar unter der Gürtellinie“, stern.de, 19. Juni 2006
  13. Comedyserie Lukas’ WG. (Memento vom 25. September 2009 im Internet Archive) EinsLive.de
  14. Hoffnungsträger für die große Bühne oder ewiges Talent? Der Fernsehmoderator Jan Böhmermann im Porträt. Böhmermann ist Urheber des Ausspruchs „Fußball ist wie Schach – nur ohne Würfel!“, der von mehreren Medien fälschlich Lukas Podolski zugeschrieben wurde. In: sueddeutsche.de. sz-magazin.sueddeutsche.de, 4. März 2014, abgerufen am 15. April 2016.
  15. Die Show wurde gemeinsam mit Jörg Diernberger entwickelt; zu den Autoren zählten Oliver Nagel, Mark-Stefan Tietze, Stefan Gärtner und Stephan Rürup.
  16. gemeinsam mit Pierre M. Krause und Caroline Korneli
  17. 15.07.2009 Der Deutsche Fernsehpreis hat eine neue Jury. In: deutscherfernsehpreis.de. Abgerufen am 15. April 2016.
  18. Neues Comedy-Team für „Harald Schmidt“ steht. In: dwdl.de. DWDL.de, abgerufen am 15. April 2016.
  19. Boehmermann – die neuesten Texte auf jetzt.de. In: sueddeutsche.de. jetzt.sueddeutsche.de, abgerufen am 15. April 2016.
  20. JAN BÖHMERMANN IST DOOF. (Nicht mehr online verfügbar.) In: zweialtehasen.de. Archiviert vom Original am 23. April 2016; abgerufen am 15. April 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zweialtehasen.de
  21. Zwei Hasen erzählen von früher. Die große Sonntagsshow (Memento vom 13. September 2012 im Webarchiv archive.is)
  22. Mein liebstes Stück Deutschland. (Nicht mehr online verfügbar.) In: deutschebahn.com. mobil.deutschebahn.com, archiviert vom Original am 17. April 2014; abgerufen am 15. April 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mobil.deutschebahn.com
  23. Olli Schulz und Jan Böhmermann senden (fast) bundesweit. In: radioszene.de. RADIOSZENE, 16. Mai 2014, abgerufen am 15. April 2016.
  24. Böhmermann und Schulz beenden 'Sanft und Sorgfältig'. (Nicht mehr online verfügbar.) In: rbb-online.de. RBB, 26. April 2016, archiviert vom Original am 26. April 2016; abgerufen am 26. April 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rbb-online.de
  25. Jan Böhmermann und Olli Schulz starten „Fest & Flauschig“. (Nicht mehr online verfügbar.) Spotify, 13. Mai 2016, archiviert vom Original am 17. Juni 2016; abgerufen am 24. Mai 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/press.spotify.com
  26. Die Harald Schmidt Show – Jan Böhmermann. (Nicht mehr online verfügbar.) In: sat1.ch. Archiviert vom Original am 24. April 2016; abgerufen am 15. April 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sat1.ch
  27. „Roche & Böhmermann“ wird nicht fortgesetzt. Pressemitteilung des ZDF. In: presseportal.de. 28. Januar 2012, abgerufen am 22. Februar 2013.
  28. LateLine | Sieben Radioprogramme – ein Nacht-Talk. In: hr-online.de. blogs.hr-online.de, abgerufen am 15. April 2016.
  29. Ankündigungsseite der Lateline
  30. Nico Steckelberg: Förderschulklassenfahrt – Das pädagogisch wertvolle Eventhörspiel. In: der-hoerspiegel.de. www.der-hoerspiegel.de, abgerufen am 15. April 2016.
  31. Jan Böhmermann, Klaas Heufer-Umlauf: Förderschulklassenfahrt 2: Fünf Feinde und der Proletenhund. 1. Auflage. tacheles!/ROOF Music, Bochum 2014.
  32. kressreport 21/13 vom 18. Oktober 2013, S. 20.
  33. NEO MAGAZIN ROYALE on Twitter. In: twitter.com. Twitter, abgerufen am 15. April 2016.
  34. Jan Böhmermann bekommt satirisches Politmagazin – DWDL.de. In: dwdl.de. DWDL.de, abgerufen am 15. April 2016.
  35. Jan Böhmermann on Twitter. In: twitter.com. Twitter, abgerufen am 15. April 2016.
  36. RTL plant Hitler-Serie und Böhmermann-Show. In: tagesspiegel.de. Abgerufen am 15. April 2016.
  37. RTL: Neuer Donnerstagabend mit nackten Singles und Jan Böhmermann. In: wunschliste.de. Abgerufen am 15. April 2016.
  38. Quotenmeter: Versuch gescheitert: Böhmermanns RTL-Show fliegt vorzeitig. In: quotenmeter.de. Quotenmeter, abgerufen am 15. April 2016.
  39. Martin Weber: „Die unwahrscheinlichen Ereignisse im Leben von Frank Elstner“: Ehrenrunde auf dem Ironie-Karussell. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 20. Juli 2014, abgerufen am 15. April 2016.
  40. ZDFneo schickt „Schulz & Böhmermann“ auf Sendung. In: DWDL.de. Abgerufen am 5. September 2015.
  41. zdf.de ZDF-Seite zu Schulz und Böhmermann.
  42. facebook.com
  43. meedia.de
  44. Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF): NEO MAGAZIN ROYALE vom 13.10.2016 – NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann – ZDFmediathek – ZDF Mediathek. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.zdf.de. Archiviert vom Original am 3. Dezember 2016; abgerufen am 23. Oktober 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zdf.de
  45. Marc Pitzke: Jan Böhmermann in US-Talkshow „Late Night“: Charmant, aber nicht lustig. In: Spiegel Online. 25. April 2017, abgerufen am 7. Juni 2017.
  46. Martin Langer | Fotografie | Hamburg. (Nicht mehr online verfügbar.) In: langerphoto.de. Archiviert vom Original am 14. April 2016; abgerufen am 15. April 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.langerphoto.de
  47. Dirk von Gehlen: Abmahnungen für Jan Böhmermann und Kai Diekmann: Urheberrecht royal. In: sueddeutsche.de. ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de).
  48. ZDF stellt klar: Böhmermann-Sendung ist Satire. In: Spiegel Online. 19. März 2015, abgerufen am 11. April 2016.
  49. Fernsehpreis: Böhmermann bekommt Grimme-Preis für #Varoufake. In: zeit.de. 9. März 2016, abgerufen am 11. April 2016.
  50. Majestätsbeleidigung ist nicht mehr strafbar. Abgerufen am 2. Januar 2018.
  51. Der Spiegel: Böhmermann-Niederlage vor Gericht: „Keine unangemessenen Nachteile“, 16. April 2019.
  52. Stefan Niggemeier: Ein Gag, der keiner war. In: freitag.de. 25. Oktober 2018, abgerufen am 30. Oktober 2018.
  53. Anne Fromm: Ein Witz ohne Pointe. In: taz.de. 26. Oktober 2018, abgerufen am 30. Oktober 2018.
  54. Harry Nutt: Es war der Böhmermann. Der TV-Komödiant und der Antisemitismus. In: Berliner Zeitung, 29. Oktober 2018, S. 23.
  55. „Fest und flauschig“. Podcast von Jan Böhmermann und Olli Schulz (ab Minute 52). In: Spotify.com. 4. November 2018, abgerufen am 20. November 2018.
  56. Serdar Somuncu: Oliver Polak – eine Analyse. In: somuncu.de. 5. November 2018, abgerufen am 20. November 2018.
  57. Daniel Tautz: FPÖ fordert Entlassung von ORF-Moderator Armin Wolf. In: Zeit Online. 29. April 2019, abgerufen am 14. Mai 2019.
  58. Video-Ausschnitt der ORF-Sendung. Abgerufen am 14. Mai 2019.
  59. Peter Nowak: Peinlich, peinlicher, Böhmermann. Abgerufen am 13. Mai 2019.
  60. APA: Autoren kritisieren ORF-Distanzierung von Böhmermann. Salzburger Nachrichten, 11. Mai 2019, abgerufen am 15. Mai 2019.
  61. Stefan Binder: Deutscher Satiriker Böhmermann sprach bereits im April über "Oligarchenvilla auf Ibiza". In: Der Standard (Online). 17. Mai 2019, abgerufen am 25. Mai 2019.
  62. Böhmermann und das Strache-Video: Schweigen im „Neo Magazin“. In: Berliner Morgenpost. 23. Mai 2019, abgerufen am 24. Mai 2019.
  63. Böhmermann kannte Strache-Video. In: Deutschlandfunk. 18. Mai 2019, abgerufen am 25. Mai 2019.
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