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Die Churfirsten gelten als Wahr­zeichen des Obertoggenburgs.

Das Obertoggenburg ist eine Subregion im Toggenburg in der Ostschweiz mit den Gemeinden Wildhaus-Alt St. Johann und Nesslau.[1] Es ist vor allem dank der Wintersportorte Wildhaus, Unterwasser und Alt St. Johann mit dem Skigebiet Toggenburg bekannt. Wichtigstes Sommerangebot ist der Klangweg, ein Themenwanderweg mit sogenannten Klangstationen.

Der Bezirk Obertoggenburg war von 1803 bis Ende 2002 eine Verwaltungseinheit des Kantons St. Gallen. Seit 2003 ist er ein Teil des Wahlkreises Toggenburg.

1803–1831Bearbeiten

Der Bezirk Obertoggenburg bestand seit der Gründung des Kantons St. Gallen im Jahr 1803 aus den Gemeinden Wildhaus, Alt St. Johann, Nesslau, Krummenau, Ebnat, Kappel, Wattwil, St. Peterzell, Hemberg, Lichtensteig, Brunnadern, Oberhelfenschwil und Krinau.[2]

Im Jahr 1831 wurde der bisherige Bezirk Obertoggenburg in den „neuen“ Bezirk Obertoggenburg und den Bezirk Neutoggenburg aufgeteilt.

1831–2002Bearbeiten

Bezirk Obertoggenburg
1831–2002
Staat: Schweiz
Kanton: St. Gallen
Region-ISO: CH-SG
BFS-Nummer: 1706
Karte des ehemaligen Bezirks Obertoggenburg
Die ehemaligen Bezirke des Kantons St. Gallen

Das Bundesamt für Statistik führte den Bezirk Obertoggenburg unter der BFS-Nr. 1706.

Die Gemeinden des ehemaligen Bezirks ObertoggenburgBearbeiten

(Stand: Ende 2002)

Wappen Name der Gemeinde Fläche
in km²
  Alt St. Johann 53,10
  Ebnat-Kappel 43,57
  Krummenau 42,28
  Nesslau 38,18
  Stein 12,24
  Wildhaus 34,43
Total (6) 223,80

Veränderungen im GemeindebestandBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. Zum Teil wird auch die Gemeinde Ebnat-Kappel dem Obertoggenburg zugeordnet.
  2. Einteilung des Kantons St. Gallen. Gesetz vom 23. Juni 1817. In: Sammlung der gegenwärtig in Kraft bestehenden Gesetze und Verordnungen des Kantons St. Gallen von 1803 bis 1821. Ein Handbuch für Beamte und Bürger von Johann Jakob Zollikofer. 20. Juni 1821, S. 505–514.