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Meina (piemontesisch und lombardisch Mèina) ist eine Gemeinde mit 2484 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) am italienischen Westufer des Lago Maggiore, die zur Provinz Novara in der Region Piemont gehört.

Meina
Kein Wappen vorhanden.
Meina (Italien)
Meina
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Novara (NO)
Koordinaten 45° 47′ N, 8° 32′ OKoordinaten: 45° 47′ 0″ N, 8° 32′ 0″ O
Höhe 214 m s.l.m.
Fläche 7 km²
Einwohner 2.484 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 355 Einw./km²
Postleitzahl 28046
Vorwahl 0322
ISTAT-Nummer 003095
Volksbezeichnung Meinesi
Schutzpatron Margareta von Antiochia (7. April)
Website Meina
Meina am Lago Maggiore

Die nächsten größeren Orte sind im Norden Lesa und im Süden Arona.

Gedenkstein in Meina

Das heutige Gebiet der Stadt war bereits zur Bronzezeit bewohnt. Der Ort ist bekannt für seine prachtvollen Villen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die palastartigen Gebäude, deren Baustile vom Klassizismus bis zum Jugendstil reichen, können am besten vom See aus überblickt werden. Weitläufige Parks umgeben die stattlichen Herrenhäuser. Erwähnenswert ist die Villa Faraggiana Ferrandi, die 1885 im neoklassizistischen Stil erbaut wurde und das Botanische Museum beherbergt.

Mitte September 1943 begingen Soldaten der deutschen Leibstandarte SS Adolf Hitler in Meina einen Massenmord an 16 Juden, die im Hotel Meina aus anderen Ländern Europas Zuflucht gefunden hatten. Dieses Massaker von Meina ist wohl das bekannteste Einzelereignis der ersten Massenmorde an Juden in Italien. Ein Gedenkstein im Parco della Fratellanza am Ortseingang (rechte Seite von Arona kommend) erinnert an diese Untat.

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

  • Giovanni Moretti (1923–2018), katholischer Erzbischof und Diplomat des Heiligen Stuhls

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.