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Marjan Veldhuizen (* 9. Januar 1967) ist eine ehemalige niederländische Fußballspielerin.

KarriereBearbeiten

Veldhuizen, die zuvor in ihrer Heimat für Patria Zeist gespielt hatte, gehörte dem TSV Siegen als Abwehrspielerin von 1990 bis 1993 an und war die erste niederländische Spielerin bei der ersten Ausspielung der Frauen-Bundesliga. In der zweigleisigen Spielklasse, schloss sie mit der Mannschaft ihre Premierensaison als Erster der Gruppe Nord ab. Im Finale um die Deutsche Meisterschaft traf sie auf den FSV Frankfurt, Erster der Gruppe Süd, und gewann dieses am 16. Juni 1991 im Siegener Leimbachstadion mit 4:2. In den darauffolgenden zwei Spielzeiten, ebenfalls als Meister aus der Gruppe Nord hervorgegangen, gewann ihre Mannschaft das am 28. Juni 1992 an gleicher Stätte mit 2:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler ausgetragene Finale. Hatte sich ihre Mannschaft erneut in der Gruppe Nord als Erstplatzierter durchgesetzt, traf sie am 20. Juni 1993 im Waldstadion in Limburgerhof auf den TuS Niederkirchen; die durch Silvia Neid erzielte Führung zum 1:0, wechselte durch die zwei Tore von Heidi Mohr, die ihr in der 42. und 99. Minute gelangen.

Ferner erreichte sie mit ihrer Mannschaft dreimal das Finale um DFB-Pokal, das die Mannschaft mit ihr erst im dritten Anlauf gewann. Nachdem sie mit ihrer Mannschaft das am 22. Juni 1991 im Berliner Olympiastadion ausgetragene Finale mit 0:1 gegen Grün-Weiß Brauweiler verloren hatte, erging es ihr und ihrer Mannschaft am 23. Mai 1992 an selber Stätte ebenso – 0:1 gegen den FSV Frankfurt. Doch im dritten Anlauf konnte sie sich mit der Mannschaft im Finale am 12. Juni 1993 in Berlin – wenn auch erst im Elfmeterschießen – mit 6:5 gegen Grün-Weiß Brauweiler revanchieren. Auch das am 11. August 1992 in Hannover erstmals ausgetragene Finale um den DFB-Supercup konnte sie mit dem TSV Siegen gewinnen; je zweimal trafen Britta Unsleber und Doris Fitschen beim 4:0-Sieg über den FSV Frankfurt.[1]

ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kicker Almanach 1999 – Seite 498 – COPRESS Verlag – ISBN 3-7679-0499-3