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Manfred Winter (* 19. Januar 1963 in Paderborn[1]) ist ein deutscher Sportjournalist und ehemaliger Basketballspieler. Der Journalist arbeitet vor allem als Fernsehreporter und kommentiert dabei insbesondere Basketballspiele. Selbst wurde der ehemalige Junioren-Nationalspieler mit Bayer Leverkusen und Saturn Köln dreimal Deutscher Meister und spielte auch mit seinem Stammverein aus Paderborn später noch in der Basketball-Bundesliga.

SpielerlaufbahnBearbeiten

Winter machte seine ersten Schritte als Basketballer in seiner Heimatstadt Paderborn, ehe er zum TSV Bayer 04 Leverkusen wechselte.[2] Er schaffte in Leverkusen den Sprung in die Herrenmannschaft des mehrfachen deutschen Meisters und gewann mit den Rheinländern den Titel in der Basketball-Bundesliga 1984/85. Später spielte er für Saturn Köln in der Bundesliga und gewann 1987 und 1988 weitere deutsche Meistertitel.[3] Nach der Insolvenz des Kölner Vereins wechselte Winter zurück zu seinem Stammverein nach Paderborn, dessen Herrenmannschaft mittlerweile in der 2. Basketball-Bundesliga spielte. Mit dieser Mannschaft erreichte er den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga 1994/95,[2] die jedoch mit dem sofortigen Wiederabstieg endete. Bald danach beendete Winter seine aktive Karriere als Spieler.

Als Auswahlspieler hatte Winter 1979 mit der deutschen Jugendnationalmannschaft bei der Kadetten-Europameisterschaft (EM) einen vierten Platz erreicht, bevor er 1982 im Kader der Juniorenauswahl des DBB zusammen mit unter anderem Detlef Schrempf und Christian Welp bei der Junioren-EM 1982 einen fünften Platz belegte. Bei der ein Jahr später folgenden U-19-Basketball-Weltmeisterschaft 1983 auf den Balearen, bei der man sogar überraschend den späteren Titelgewinner Vereinigte Staaten knapp nach Verlängerung bezwungen hatte,[4] hatte es erneut zu einem fünften Platz gereicht.

Karriere als JournalistBearbeiten

Winter absolvierte neben seiner Basketballlaufbahn ein Studium der Sportpublizistik an der Sporthochschule in Köln und war Kommilitone von Frank Buschmann.[2] Er arbeitete in den Büros des Westdeutschen Rundfunks in Köln und Bielefeld, 1996 kam er zum DSF nach München und machte sich vor allem als Kommentator von Basketballspielen einen Namen.[1] Nach der Krise der Kirch-Gruppe und der Insolvenz von KirchMedia machte er sich selbständig und arbeitete in den folgenden Jahren als freier Journalist unter anderem für die Sender Sport1, Premiere, Sky Deutschland, Rheinmain TV und Center TV.[2][5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Experten meinen ...: Heute von Manfred Winter. In: Deutscher Basketball Bund (Hrsg.): DBB-Journal. Nr. 39, Juli 2014, S. 41 (basketball-bund.de [PDF; 5,7 MB; abgerufen am 14. Januar 2017] Angaben zur „Vita“).
  2. a b c d Anke Stakemann, Stephan Frisch: Tip-Off – Fanmagazin der Skybembels: Interview mit Manfred „Manni“ Winter. In: www.skybembels.de. Februar 2010, abgerufen am 7. Januar 2017.
  3. Beko BBL: Manfred Winter über FC Bayern und Brose Baskets Bamberg. Sport1.de, 25. Mai 2016, abgerufen am 7. Januar 2017 (im Epilog).
  4. archive.fiba.com: 1983 World Championship for Junior Men – USA vs Germany. FIBA, abgerufen am 14. Januar 2017 (englisch, Spielstatistiken).
  5. Premiere und Basketball Bundesliga schließen Fernsehvertrag über drei Jahre. In: presseportal.de. (presseportal.de [abgerufen am 7. Januar 2017]).