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Stadtgemeinde
Maissau
Wappen Österreichkarte
Wappen von Maissau
Maissau (Österreich)
Maissau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Hollabrunn
Kfz-Kennzeichen: HL
Fläche: 43,1 km²
Koordinaten: 48° 34′ N, 15° 49′ OKoordinaten: 48° 34′ 0″ N, 15° 49′ 0″ O
Höhe: 341 m ü. A.
Einwohner: 1.937 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 45 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3712
Vorwahl: 02958
Gemeindekennziffer: 3 10 26
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Franz Gilly-Gasse 7
3712 Maissau
Website: www.maissau.at
Politik
Bürgermeister: Josef Klepp (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
14
4
1
14 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Maissau im Bezirk Hollabrunn
Alberndorf im PulkautalGöllersdorfGrabernGuntersdorfHadresHardeggHaugsdorfHeldenbergHohenwarth-Mühlbach am ManhartsbergHollabrunnMailbergMaissauNappersdorf-KammersdorfPernersdorfPulkauRavelsbachRetzRetzbachSchrattenthalSeefeld-KadolzSitzendorf an der SchmidaWullersdorfZellerndorfZiersdorfNiederösterreichLage der Gemeinde Maissau im Bezirk Hollabrunn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Vorburg der Burg Maissau
Vorburg der Burg Maissau
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Maissau ist eine österreichische Stadtgemeinde mit 1937 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich.

GeografieBearbeiten

Maissau liegt am Übergang vom Weinviertel zum Waldviertel am Fuß des Manhartsberges. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 43,14 Quadratkilometer. 28,03 Prozent der Fläche sind bewaldet. Zwischen Klein-Burgstall und Eggendorf am Walde entspringt der Gscheinzbach, der in den Kamp entwässert und nördlich von Eggendorf entspringen der Ravelsbach, der Dürnbach, der Schleinzbach und der Straningbach, die in die Schmida entwässern.

GemeindegliederungBearbeiten

Aus finanziellen und wirtschaftlichen Überlegungen erfolgte die Gemeindezusammenlegung von Maissau mit Gumping am 1. Jänner 1968. Mit 1. Jänner 1970 fand die Eingliederung der ehemaligen Gemeinden Oberdürnbach, Wilhelmsdorf, Reikersdorf und Klein-Burgstall statt und mit 1. Jänner 1972 jene mit Limberg, Unterdürnbach, Grübern, Eggendorf am Walde.[1]

Seit 1972 umfasst das Gemeindegebiet folgende 10 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[2]):

Katastralgemeinden sind Eggendorf am Walde, Grübern, Gumping, Klein-Burgstall, Limberg, Maissau, Oberdürnbach, Reikersdorf, Unterdürnbach, Wilhelmsdorf.

Die Stadtgemeinde Maissau ist Mitglied der Kleinregion Manhartsberg.

NachbargemeindenBearbeiten

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 


PolitikBearbeiten

Im Stadtgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 14, SPÖ 4, und NEOS 1.

Bürgermeister
  • 1960–1965 Josef Naderer (ÖVP)
  • bis 2010 Martin Schmid (ÖVP)
  • seit 2010 Josef Klepp (ÖVP)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Reste der Stadtmauer
 
Der freigelegte Amethystgang in der Amethystwelt Maissau
Regelmäßige Veranstaltungen
  • Maissauer Faschingszug, alle 2 Jahre (gerade Jahreszahlen)
  • Gottfried-von-Einem-Tage, alljährlich im Juni

WirtschaftBearbeiten

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 67, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 131. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 790. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 43,66 Prozent.

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Josef Naderer (1906–1965), Weingroßhändler, Politiker und Abgeordneter zum Landtag von Niederösterreich
  • Gottfried von Einem (1918–1996), österreichischer Komponist und Gerechter unter den Völkern, lebte und verstarb in Oberdürnbach bei Maissau

WeblinksBearbeiten

  Commons: Maissau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Österreichischer Städteatlas: Maissau ( Online); Verlag Franz Deuticke, Wien 1997, ISBN 3-7005-4659-9
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. Amethyst Kapelle Grübern. Abgerufen am 4. Dezember 2018.