Liste der Kasernen des österreichischen Bundesheeres

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Das österreichische Bundesheer verfügt über folgende Kasernen: (Die Jahreszahlen in Klammer geben das Jahr der jeweils geplanten Schließung der Kasernen an, wie sie vom Bundesministerium für Landesverteidigung beschlossen wurden.)

Militärische Liegenschaft Breitensee (vormals Zeiss-Werk Wien), 14. Bezirk, errichtet 1916. Genutzt von optischer Industrie, danach Radiowerk. Nach 1985 Nutzung durch das Bundesheer, etwa bis 2008 als Heimatfunkstation zu Auslandsmissionen. Foto 2005.

Nach Abzählung der hier gelisteten existieren per 9. Februar 82 Kasernen.

BurgenlandBearbeiten

 
Das Hauptgebäude der Martinkaserne in Eisenstadt
 
Eingangsbereich der ehemaligen Turba-Kaserne in Pinkafeld
 
Montecuccoli-Kaserne Güssing
Ehemalige Kasernen

KärntenBearbeiten

Ehemalige Kasernen
  • Aichelburg-Kaserne, Wolfsberg, benannt nach Leopold von Aichelburg-Labia, Infanterie- und Fliegerabwehrtruppen; 2006 aufgelöst und mittlerweile in einen Wohnpark (Aichelburg-Wohnpark) umgestaltet.
  • Waisenhauskaserne, Klagenfurt, benannt nach den Militärwaisen, die hier im 18. Jh. in der damaligen Feintuchfabrik arbeiteten; 2009 aufgelöst und danach zum Großteil abgerissen.
  • Mayor-Troyer-Kaserne Spittal an der Drau im Spittl, benannt nach Mayor Josef Troyer, Offizier im Ersten Weltkrieg. Ab 1935 bis zur Auflösung der Kaserne und Umwandlung zum FH Kärnten Hauptsitz 1997 waren Teile des Jägerbataillons 26 im heute 500 Jahre alten Gebäude untergebracht.[2]

NiederösterreichBearbeiten

 
Ehemalige Herbert-Kaserne, heute HTL Krems
 
Ehemalige Martinek-Kaserne
Ehemalige Kasernen

OberösterreichBearbeiten

Ehemalige Kasernen

SalzburgBearbeiten

Ehemalige Kasernen

SteiermarkBearbeiten

Ehemalige Kasernen
  • Hummel-Kaserne Graz (Teil des Heereslogistikzentrum Graz) (2011 verkauft)
  • Fliegerhorst Nittner, Kalsdorf bei Graz (2009) (2. Staffel des ÜbwGschw), benannt nach Eduard Nittner (bis 2013, Nachnutzung durch Segelfliegerverein, westlich der Start- und Landebahn des Flughafens Graz-Thalerhof.)
  • Kirchner-Kaserne, Graz (2008) (Teile VersRgt 1, MilMusik ST), benannt nach Hauptmann Hermann Freiherr von Kirchner (1890–1953) (2016 verkauft, spätestens 2021 großteils abgerissen). 8010, Kasernstr. 27 (24?).
  • Mickl-Kaserne Bad Radkersburg (2. Jägerkompanie des Jägerbataillons 17), benannt nach Oberleutnant Mickl, Kommandant der Radkersburger Freiheitskämpfer 1919 (Ende der militärischen Nutzung 2008, Rücknahme durch die Stadtgemeinde).
  • Hermann-Kaserne Leibnitz (2009 verkauft)
  • Hadik-Kaserne, Fehring (2009) (1. und 2. Aufklärungskompanie des AAB7) nach Andreas Hadik von Futak (2015)
  • 8010 Graz, Glacisstr. (Seit etwa 2018 Jahren Studentenheim.)

TirolBearbeiten

 
Andreas-Hofer-Kaserne, Sitz der 6. Jägerbrigade in Absam
Ehemalige Kasernen
  • Dankl-Kaserne (bis 1986) in der ehemaligen Stadtburg der Andechs in Innsbruck am Innrain Nr. 1
  • Enrich-Kaserne, Kufstein (bis 2007), benannt nach Oberleutnant Alfred Enrich (1882–1961) in der Salurnerstraße
  • Innerkofler-Kaserne, Wörgl (bis 1980er Jahre) in der Salzburgerstraße
  • Speckbacher-Kaserne, Hall in Tirol (bis 1998), benannt nach Josef Speckbacher, Freiheitskämpfer des Jahres 1809
  • Straub-Kaserne, Hall in Tirol (bis 2008, verkauft 2013[7]) (zuletzt Systemwerkstattabteilung des Heereslogistikzentrum Salzburg), benannt nach Josef Ignaz Straub (1773–1850), Kronenwirt aus Hall in Tirol und Freiheitskämpfer des Jahres 1809
  • Train-Kaserne, Innsbruck, Erzherzog Eugen Straße 46
  • Kommandogebäude Fenner-Dankl, Innsbruck, benannt nach Feldmarschall-Leutnant Franz Philipp Fenner von Fenneberg (1759–1824) und Generaloberst Viktor Dankl von Krásnik (bis 1992)
  • Verdross-Kaserne, Imst (bis 2001)

VorarlbergBearbeiten

Ehemalige Kasernen

WienBearbeiten

 
Stabsgebäude der Radetzky-Kaserne
 
Maria-Theresien-Kaserne – Wiens größte Kaserne
 
Starhemberg-Kaserne in Wien-Favoriten
Ehemalige Kasernen

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Walter A. Schwarz: Generalmajor a.D. Alois Windisch. Ein Soldatenleben (1892–1958). Österreichische Gesellschaft für Ordenskunde, Wien 1996, S. 164
  2. DDr. Kar Anderwald: Das Spittl im Wandel der Zeit (Klagenfurt, 2000) https://www.meinbezirk.at/spittal/c-lokales/damals-und-heute-das-spittl_a2079151
  3. Josef Dabsch b. 12 Juni 1819 d. 23 Juni 1898 de.rodovid.org
  4. Anm. Text auf Erklärtafel aus Stein: Dabschkaserne / Erbaut 1911 als Lager / Neuausbau 1964 / Rttm Josef Dabsch (1819–1898) / Verwegener Handstreich bei / Korneuburg 1866. Kasernenstein, Dabsch Kaserne, 2100 Korneuburg, Niederösterreich denkmal-heer.at
  5. Adressen Steiermark bundesheer.at, abgerufen am 13. Juli 2022.
  6. a b Beschreibung der Baulichkeiten in C. Fink, R. Riva, A. Haslinger, AEE INTEC: Energieeffiziente Kasernen. Endbericht, Gleisdorf 2005 (pdf, noest.or.at, abgerufen am 3. Okt. 2012)
  7. Haller Straubkaserne wird doch umgewidmet auf ORF vom 28. November 2014, abgerufen am 28. November 2014.
  8. a b Neue Namen für Wiener Kasernen. In: ORF.at. 27. Januar 2020, abgerufen am 27. Januar 2020.
  9. Wien: Rossauer Kaserne und Stiftskaserne bekamen neue Namen. In: DerStandard.at. 27. Januar 2020, abgerufen am 27. Januar 2020.