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Konstantin Grigorjewitsch Scharowarow

weißrussischer Handballspieler und -trainer
Konstantin Scharowarow
Spielerinformationen
Voller Name Konstantin Grigorjewitsch Scharowarow
Geburtstag 15. August 1964
Geburtsort Minsk, Weißrussische SSR
Staatsbürgerschaft WeißrusseWeißrusse weißrussisch
Körpergröße 1,81 m
Spielposition Rechtsaußen
Wurfhand links
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
1982–1992 SowjetunionSowjetunion SKA Minsk
1992–1993 DeutschlandDeutschland SV Blau-Weiß Spandau
1993–1995 IsraelIsrael Maccabi Rischon LeZion
1995–1996 WeissrusslandWeißrussland SKA Minsk
1996–1997 IsraelIsrael Maccabi Kirjat Motzkin
1997–1998 SchwedenSchweden GF Kroppskultur
1998–2001 SchwedenSchweden Anderstorps SK
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
? (?)
51 (149)[1]
Vereine als Trainer
  von – bis Verein
2004– WeissrusslandWeißrussland BNTU BelAZ Minsk (Frauen)
0000 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland

Stand: 23. April 2014

Konstantin Grigorjewitsch Scharowarow (russisch Константин Григорьевич Шароваров, weißrussisch Канстанцін Рыгоравіч Шаравараў; weißruss. Transkription Kanstanzin Ryhorawitsch Scharawarau; * 15. August 1964 in Minsk) ist ein weißrussischer Handballtrainer und ehemaliger Handballspieler, der zumeist auf Rechtsaußen eingesetzt wurde.

Der 1,81 m große und 79 kg schwere Linkshänder stammt aus der großen Handballtalentschmiede von SKA Minsk. Dort wechselte er sich auf der Außenposition mit Juri Schewzow ab. Mit dem Armeeklub gewann er fünfmal die sowjetische Meisterschaft, dreimal den Europapokal der Landesmeister sowie zweimal den Europapokal der Pokalsieger. Mit der sowjetischen Nationalmannschaft wurde Konstantin Scharowarow bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul Olympiasieger. Für den Olympiasieg erhielt er die Auszeichnung Verdienter Meister des Sports der UdSSR (Заслуженный мастер спорта СССР). Zwei Jahre später gewann er bei der Weltmeisterschaft die Silbermedaille.

Ein Jahr vor den Olympischen Spielen 1992 riss ihm die Achillessehne. Nach vier Monaten gab er sein Comeback, und zog sich erneut einen Riss zu. Dadurch musste er nicht nur seinen Traum vom zweiten Gold endgültig begraben, sondern auch seine gesamte Karriere stand vor dem Aus, da die Ärzte befürchteten, dass er nie mehr richtig gehen könnte. Doch Scharowarow wollte spielen, egal in welcher Liga. So wechselte er 1992 nach Deutschland zum Zweitligisten SV Blau-Weiß Spandau. Nach einem Jahr ging er nach Israel zu Maccabi Rischon LeZion, kehrte aber nach zwei Spielzeiten nach Minsk zurück, wo er 1996 weißrussischer Meister wurde. Nach einem weiteren Jahr in Israel kam er 1997 nach Schweden und spielte bis 2001 für GF Kroppskultur und Anderstorps SK.

Nach seinem Karriereende übernahm Scharowarow 2004 die Frauenmannschaft BNTU BelAZ Minsk und war Assistenztrainer der weißrussischen Frauennationalmannschaft.[2]

ErfolgeBearbeiten

als Spieler
  • Sowjetischer Meister 1984, 1985, 1986, 1988 und 1989
  • Sowjetischer Vize-Meister 1983, 1987 und 1990
  • Europapokal der Pokalsieger 1983 und 1988
  • Europapokal der Landesmeister 1987, 1989 und 1990
  • Weißrussischer Meister 1996
  • Olympiasieger 1988
  • Vize-Weltmeister 1990
als Trainer
  • Weißrussischer Meister 2005, 2006, 2007, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
  • Weißrussischer Pokalsieger 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. handball.by Länderspielstatistik Weißrusslands, (weißrussisch) abgerufen am 20. September 2019
  2. www.handball-welt.de Deutsche Auswahl startet heute in die EM-Qualifikation vom 19. Oktober 2011, abgerufen am 23. April 2014