Kommissar Konrad

Fiktive Figur

Kommissar Konrad war eine Figur der ARD-Krimiserie Tatort. Verkörpert wurde Konrad vom deutschen Schauspieler Klaus Höhne. Konrad war der erste Tatort-Ermittler des Hessischen Rundfunks (HR) und arbeitete in Frankfurt am Main. Er spielte in acht Tatort-Folgen mit, die zwischen 1971 und 1979 ausgestrahlt wurden.

Tatort Logo.svg Kommissar Konrad
Sender HR
Aktiv 1971–1977
Ort Frankfurt am Main
Assistenten ständig wechselnd
Fälle 8 + 4 Gastauftritte
Vorgänger erster Ermittler des HR
Nachfolger Kommissar Bergmann
Kommissar Konrad (Hessen)
Kommissar Konrad

Ermittlungsort Frankfurt am Main

Außerdem hatte Kommissar Konrad in den Jahren 1972, 1974 und 1976 in vier weiteren Tatort-Folgen Gastauftritte.

FigurBearbeiten

Hauptkommissar Konrad, dessen Vorname unbekannt ist, arbeitete bei der Kriminalpolizei in Frankfurt am Main. Unterstützt wurde er dabei von seinen Team-Kollegen Robert Luck und Robert Wegner bzw. Wegener. Als Dienstwagen stand ihm ein Opel Rekord zur Verfügung, privat bevorzugte er seinen Alfa Romeo.

Kommissar Konrad war verheiratet, seine Frau führte den gemeinsamen Haushalt und bekam von ihm Wirtschaftsgeld. Das Ehepaar war kinderlos. Ihren Urlaub verbrachten die Konrads am liebsten in Bayern. Seitdem Konrad 40 wurde, litt er unter Rheuma. Als ihm eine Kur bewilligt wurde, verschob er sie, weil er einen Fall zu lösen hatte. Er war kein Mensch, der gut Witze erzählen konnte. Aber Kommissar Konrad war kulturell interessiert. Er mochte die Malerei, sprach französisch und hatte ein besonderes Hobby: die Zauberei. Auch im Kommissariat trickste er damit so manchen Kollegen aus.[1]

Folgen mit Konrad als HauptermittlerBearbeiten

Fall Titel Erstausstrahlung Folge Drehbuch Regie Besonderheiten
1 Frankfurter Gold 4. Apr. 1971 6 Eberhard Fechner Eberhard Fechner Bei der Erstausstrahlung am 4. April 1971 im Deutschen Fernsehen erreichte der Film eine Einschaltquote von 55 %. Der Fall basiert auf einer wahren Begebenheit, einem Betrugsfall aus den 60er Jahren.
2 Der Fall Geisterbahn 12. März 1972 16 Hansjörg Martin, Hans Dieter Schwarze Hans Dieter Schwarze Bei der Erstausstrahlung am 12. März 1972 im Deutschen Fernsehen erreichte der Film eine Einschaltquote von 59 %.[2] Der Fall Geisterbahn ist mit 73 Minuten einer der kürzesten Tatorte und gehört zu den sogenannten Giftschrank-Folgen. Dabei handelt es sich um Folgen, die mit einem senderinternen Sperrvermerk versehen sind und bis auf weiteres nicht ausgestrahlt werden dürfen. Die Produktionsfirma Horst Film GmbH & Co. KG Berlin musste kurz nach der Erstsendung Konkurs anmelden, und daher sind die Lizenzrechte nicht ganz klar. Deshalb hat der Hessische Rundfunk bis zur Klärung von Wiederholungen abgesehen.[3] Gastauftritt: Kressin
3 Kennwort Gute Reise 10. Dez. 1972 24 Daniel Christoff Georg Tressler Diese ist eine der sehr seltenen Tatort-Folgen, in welcher nicht in einem Tötungsdelikt ermittelt wird. Der einzige Tote hier ist das Unfallopfer Sielmann, ganz am Schluss. Gastauftritt: Veigl
4 Eine todsichere Sache 17. Feb. 1974 37 Herbert Lichtenfeld Thomas Fantl Diese Folge erreichte bei ihrer Erstausstrahlung einen Marktanteil von 65 %. Gastauftritt: Finke
5 Die Rechnung wird nachgereicht 19. Jan. 1975 47 Herbert Lichtenfeld Fritz Umgelter Diese Folge erreichte bei ihrer Erstausstrahlung einen Marktanteil von 52 %. Karl-Heinz von Hassel spielt eine Nebenrolle als Gefängnisarzt, zehn Jahre vor seinem Debüt als Kommissar Brinkmann. Gastauftritt: Trimmel
6 Zwei Flugkarten nach Rio 11. Apr. 1976 62 Herbert Lichtenfeld Fritz Umgelter
7 Flieder für Jaczek 27. Feb. 1977 72 Stefan Murr, Jürgen Scheschkewitz Fritz Umgelter Gastauftritt: Schäfermann
8 Der King 11. Feb. 1979 96 Hans Kelch Dietrich Haugk Diese Folge erreichte bei ihrer Erstausstrahlung einen Marktanteil von 63 %. Gastauftritte: Marek und Lenz

Folgen mit Konrad als GastermittlerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tatort Fundus / Tatort-Fundus.de. Abgerufen am 21. Januar 2015.
  2. Der Fall Geisterbahn bei tatort-fundus.de, abgerufen am 21. März 2013
  3. Erörterung bei tatort-fundus.de, abgerufen am 21. März 2013