Jim Banks

US-amerikanischer Politiker

James „Jim“ Edward Banks (* 16. Juli 1979 in Columbia City, Whitley County, Indiana) ist ein US-amerikanischer Politiker. Seit dem 3. Januar 2017 vertritt er den Bundesstaat Indiana im US-Repräsentantenhaus.

Jim Banks (2014)

WerdegangBearbeiten

Jim Banks absolvierte das Grace College und studierte danach politische Wissenschaften an der Indiana University. Zwischen 2008 und 2013 war er einer der Direktoren des Baukonzerns Hagerman Group. Danach gründete er eine eigene Firma, die auf dem Gebiet Öffentlichkeitsarbeit und Geschäftsbeziehungen tätig ist. In den Jahren 2014 und 2015 war er als Lieutenant aktiv in der United States Navy, wo er in Afghanistan eingesetzt wurde. Er gehörte einer Einheit an, die für den Nachschub verantwortlich war an. Bis heute gehört er der Reserve der Marine an. Seit 2013 ist Banks außerdem als Immobilienmakler tätig. Er ist auch Mitglied zahlreicher Organisationen und Vereinigungen.

Politisch schloss sich Banks der Republikanischen Partei an. Seit 2007 ist er deren Parteivorsitzender im Whitley County. Überdies bekleidet bzw. bekleidete er noch einige andere regionale Parteiämter. Seit 2010 saß er im Senat von Indiana. Dort wurde er zwischenzeitlich von seiner Frau Amanda vertreten, während er seinen Militäreinsatz in Afghanistan absolvierte. Banks gilt als sehr konservativ. Bei den Kongresswahlen des Jahres 2016 wurde er im dritten Wahlbezirk von Indiana in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 2017 die Nachfolge von Marlin Stutzman antrat, der wegen einer letztlich erfolglosen Kandidatur für den Senat der Vereinigten Staaten nicht mehr angetreten war. 2018 und 2020 wurde er wiedergewählt.

Banks gehörte zu den Mitgliedern des Repräsentantenhauses, die bei der Auszählung der Wahlmännerstimmen bei der Präsidentschaftswahl 2020 für die Anfechtung des Wahlergebnis stimmten. Präsident Trump hatte wiederholt propagiert, dass es umfangreichen Wahlbetrug gegeben hätte, so dass er sich als Sieger der Wahl sah.[1] Für diese Behauptungen wurden keinerlei glaubhafte Beweise eingebracht.[2][3][4] Der Supreme Court wies eine entsprechende Klage mit großer Mehrheit ab, wobei sich auch alle drei von Trump nominierten Richter gegen die Klage stellten.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Trump tweets Biden is ‘pretending he’s won’ and insisting he had a ‘landslide victory’. 15. Dezember 2020, abgerufen am 9. Januar 2021 (englisch).
  2. US election 2020: Fact-checking Trump team's main fraud claims. In: BBC News. 23. November 2020 (bbc.com [abgerufen am 9. Januar 2021]).
  3. AP FACT CHECK: Trump's claims of vote rigging are all wrong. 3. Dezember 2020, abgerufen am 9. Januar 2021.
  4. Nick Corasaniti, Reid J. Epstein, Jim Rutenberg: The Times Called Officials in Every State: No Evidence of Voter Fraud. In: The New York Times. 11. November 2020, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 9. Januar 2021]).
  5. Adam Liptak: Supreme Court Rejects Texas Suit Seeking to Subvert Election. In: The New York Times. 11. Dezember 2020, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 9. Januar 2021]).