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Die Stadt Jemnice (deutsch Jamnitz, älter auch Jemnitz, Gemnitz und Jempnitz)[2] mit 4.300 Einwohnern befindet sich in der mährischen Region Vysočina. Die Stadt ist Mitglied der Mikroregion Jemnice.

Jemnice
Wappen von Jemnice
Jemnice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Kraj Vysočina
Bezirk: Třebíč
Fläche: 3242 ha
Geographische Lage: 49° 1′ N, 15° 34′ OKoordinaten: 49° 1′ 6″ N, 15° 34′ 24″ O
Höhe: 470 m n.m.
Einwohner: 4.001 (1. Jan. 2019)[1]
Postleitzahl: 675 31
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Miloslav Nevěčný (Stand: 2007)
Adresse: Husova 103
675 31 Jemnice
Gemeindenummer: 590789
Website: www.mesto-jemnice.cz

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum liegt auf einer Anhöhe über dem Fluss Želetavka. Aus strategischen Gründen und zur besseren Verteidigung wurde es 1227 auf Geheiß des Königs Ottokar I. auf einem Felsen über dem Fluss gegründet. Allerdings wurde der Bau der Befestigung erst im 14. Jahrhundert beendet.

Am 4. Februar 1327 erhielt die Stadt von König Johann weitere Privilegien und wurde Freie Königliche Stadt. Im 19. Jahrhundert wurde Jemnice zweimal von der Pest heimgesucht und während des Brandes 1832 wurde das Stadtzentrum schwer beschädigt.

StadtgliederungBearbeiten

Die Stadt Jemnice besteht aus den Ortsteilen Louka (Lauka), Jemnice (Jamnitz) und Panenská (Frauendorf).

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Jüdisches Viertel und Jüdischer Friedhof
  • Stadtbefestigung
  • Schloss Jemnice
  • Pallavicini-Mausoleum über dem Tal der Želetavka bei Louka, nördlich der Stadt

VerkehrBearbeiten

Jemnice ist Endpunkt der nicht mehr regulär im Personenverkehr bedienten Bahnstrecke Moravské Budějovice–Jemnice.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Jemnice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2019 (PDF; 0,8 MiB)
  2. L. Hosák, R. Šrámek, Místní jména na Moravě a ve Slezsku I, Academia, Praha 1970, II, Academia, Praha 1980.