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Pyšel (deutsch Pischel, älter auch Pissel)[2] ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt 8 km nordwestlich von Náměšť nad Oslavou in 468 m ü. M. und gehört dem Okres Třebíč an. Die Fläche der Gemeinde beträgt 12,78 km², im Westen des Ortes liegt der Teich Pyšelský rybník.

Pyšel
Wappen von Pyšel
Pyšel (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Kraj Vysočina
Bezirk: Třebíč
Fläche: 1278 ha
Geographische Lage: 49° 15′ N, 16° 4′ OKoordinaten: 49° 15′ 1″ N, 16° 4′ 0″ O
Höhe: 468 m n.m.
Einwohner: 462 (1. Jan. 2019)[1]
Postleitzahl: 675 71
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Věra Machátová (Stand: 2007)
Adresse: Pyšel 15
675 71 Náměšť nad Oslavou
Gemeindenummer: 591505
Website: www.horacko.cz/pysel

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Das in den Böhmisch-Mährischen Höhen zwischen den Tälern der Oslava und Jihlava gelegene Dorf Pyšel wurde 1349 erstmals urkundlich erwähnt. 1788 erfolgte der Bau der St.-Barbara-Kirche und des Pfarrhauses, ein Jahr später nahm die Schule den Unterricht auf. Die Freiwillige Feuerwehr besteht seit 1898.

Im Jahr 1794 lebten in Pyšel 275 Menschen, die Einwohnerzahl erhöhte sich bis 1870 auf 434. 1890 hatte das Dorf 425 Einwohner.

Wesentlich älter ist Vaneč, das bereits 1101 in Schriften des Klosters Třebíč erwähnt wird.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Neben der barocken St.-Barbara-Kirche aus dem Jahre 1788, die im Innern einen 1750 geschaffenen Altar besitzt, und dem Pfarrhaus befindet sich auf einer bewaldeten Anhöhe südlich des Ortes die ehemalige Wallfahrtskapelle der Jungfrau Maria.

Bedeutendstes Bauwerk ist die alte Feste im Zentrum des Dorfes. Der steinerne Turmbau der Herren von Tasov entstand noch vor 1300 und ist das älteste Gebäude von Pyšel.

GemeindegliederungBearbeiten

Zu Pyšel gehört die im Oslavatal gelegene Ortschaft Vaneč (Wantsch).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Pyšel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2019 (PDF; 0,8 MiB)
  2. L. Hosák, R. Šrámek, Místní jména na Moravě a ve Slezsku I, Academia, Praha 1970, II, Academia, Praha 1980.