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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Itzgrund
Itzgrund
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Itzgrund hervorgehoben
Koordinaten: 50° 9′ N, 10° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Coburg
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 33,08 km2
Einwohner: 2308 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96274
Vorwahlen: 09533, 09573
Kfz-Kennzeichen: CO, NEC
Gemeindeschlüssel: 09 4 73 138
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 4
96274 Itzgrund
Website: www.itzgrund.de
Bürgermeister: Werner Thomas (SPD)
Lage der Gemeinde Itzgrund im Landkreis Coburg
Callenberger Forst-WestGellnhausenLandkreis HaßbergeCoburgLandkreis KronachLandkreis LichtenfelsWeitramsdorfWeidhausen bei CoburgUntersiemauSonnefeldRödentalBad RodachNiederfüllbachNeustadt bei CoburgMeederLautertal (Oberfranken)ItzgrundGrub am ForstGroßheirathEbersdorf bei CoburgDörfles-EsbachAhorn (Landkreis Coburg)SeßlachLandkreis BambergThüringenKarte
Über dieses Bild
Schloss in Lahm

Itzgrund ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Coburg.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt im Mittleren Itzgrund an der Bundesstraße 4 zwischen Coburg und Bamberg in einer abwechslungsreichen Landschaft, links und rechts des Flusses Itz.

NachbargemeindenBearbeiten

Die Gemeinde grenzt (von Nordwesten beginnend im Uhrzeigersinn) an die Stadt Seßlach, die Gemeinde Großheirath (beide Landkreis Coburg), die Stadt Bad Staffelstein, den Markt Ebensfeld (beide Landkreis Lichtenfels), den Markt Rattelsdorf (Landkreis Bamberg) und die Gemeinde Untermerzbach (Landkreis Haßberge, Unterfranken).

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen (ehem. Gemeinden mit ihren damaligen Ortsteilen):

GeschichteBearbeiten

GemeindeentwicklungBearbeiten

Die Gemeinde Itzgrund entstand am 1. Mai 1978 im Rahmen der Gemeindegebietsreform aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Gleußen, Kaltenbrunn (mit dem am 1. Juli 1972 eingegliederten Herreth, bis 1863 „Kleinhereth“)[2], Lahm, Schottenstein und Welsberg[3], die bis zum 30. Juni 1972 dem Landkreis Staffelstein angehört hatten.

Bis zum 1. Januar 1980 war die Gemeinde Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Untersiemau.

ReligionenBearbeiten

Die evangelischen Christen in der Gemeinde verteilen sich auf die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Lahm, Gleußen, Schottenstein und Bad Staffelstein mit Herreth des Dekanates Michelau der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die Katholiken gehören zu den Pfarreien Altenbanz des Dekanates Lichtenfels bzw. Kaltenbrunn und Seßlach des Dekanates Coburg in der Erzdiözese Bamberg.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1840 1968 1950 2635 1995 2047
1871 2079 1961 1941 2005 2317
1900 1914 1970 1866 2010 2303
1925 1860 1987 1825 2015 2286
1939 1723 1991 1946

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Die Kommunalwahl 2014 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat (Vergleich zur Wahl 2008)

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Werner Thomas von der SPD.

WappenBearbeiten

Beschreibung: „Unter von Rot und Silber im Spitzenschnitt geviertem Schildhaupt in Gold ein schwarzgekrönter und -bewehrter roter Basilisk mit aufwärts gedrehtem Pfeilschwanz, der seine linke Kralle auf einen von Silber und Rot gevierten Schild stützt“.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

BildungBearbeiten

Die Oskar-Schramm-Schule Itzgrund im Ortsteil Bodelstadt ist eine Grundschule.

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

  • Hans Bohla (1891–1928), Politiker (Reichstagsabgeordneter) und Journalist, geboren im Ortsteil Herreth
  • Torsten Oehrl (* 1986), Fußballspieler

SonstigesBearbeiten

In Itzgrund wird der mainfränkische Dialekt Itzgründisch gesprochen. Die Dialektbezeichnung steht allerdings für ein viel größeres Sprachgebiet und ist wesentlich älter als die Gemeinde Itzgrund.

KirchenbilderBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 575.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 680.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Itzgrund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien