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LebenBearbeiten

Inge Maux wuchs überwiegend in Oberösterreich auf. Ihr Onkel war der Komponist Richard Maux (1893–1971), der sie künstlerisch förderte und ihre Eltern überzeugen konnte, dass sie die Wiener Schauspielschule Krauss besuchen durfte. Von ihm übernahm sie auch den Nachnamen als Künstlernamen.[1][3]

Schauspielerische Engagements führten sie unter anderem an das Kölner Schauspielhaus und das Schauspielhaus Zürich, außerdem war sie in verschiedenen Musicals zu sehen, beispielsweise am Opernhaus Zürich als Jente in Anatevka, am Theater an der Wien in Chicago oder als Maria Wartberg in Ich war noch niemals in New York am Raimundtheater. Gastspiele brachten sie an das Residenztheater München, an das Hamburger Ernst-Deutsch-Theater, ans Theater in der Josefstadt und ans Theater in der Drachengasse.

Maux war Ensemblemitglied am Wiener Volkstheater, wo sie in den Spielzeiten 2010/11 bis 2013/14 unter anderem in Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui die Rolle der Betty Dullfeet verkörperte, in Mein Freund Harvey die Rolle der Veta Louise Simmons, in Herr Puntila und sein Knecht Matti die Laina und in Felix Mitterers Theaterstück Du bleibst bei mir die Rolle der Frau Krottensteiner.[4][5]

Im Sommer 2015 spielte sie bei den Sommerspielen Melk die weiße Königin in Alice im Wunderland, 2016 stand sie für den ORF-Landkrimi Höhenstraße sowie für eine Episode der fünften Staffel von Schnell ermittelt vor der Kamera.[6][7]

In der Fernsehserie Braunschlag verkörperte sie die Rolle der Mutter von Herta Tschach, in Paradies: Liebe von Ulrich Seidl spielte sie Teresas Freundin, in Jack von Elisabeth Scharang war sie als Jacks Mutter zu sehen. Im Blunzenkönig hatte sie an der Seite von Karl Merkatz als Rösli ein Hauptrolle, in der ZDFneo-Serie Blockbustaz spielte sie die Rolle der Hella. Bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf steht sie 2019 in Tschechows Onkel Wanja als Kinderfrau Njánjá auf der Bühne.[8]

Inge Maux ist in zweiter Ehe mit dem Schauspieler Manfred Schmid (* 4. April 1940)[9] verheiratet, mit dem sie in Artstetten in Niederösterreich lebt und spezielle Abende mit jüdischer Musik gibt. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin ist sie als Fotografin und Malerin tätig.[3][10]

Auszeichnungen und NominierungenBearbeiten

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Die Niederösterreicherin: Iss ein Stückerl Keks und denk an deinen Liebsten!. Artikel vom 18. Oktober 2016, abgerufen am 18. Oktober 2016.
  2. Verband Österreichischer FilmschauspielerInnen: Inge Maux. Abgerufen am 16. September 2016.
  3. a b orf.at - Empfinde mich wie ein spielendes Kind. Artikel vom 30. August 2015, abgerufen am 16. September 2016.
  4. Volkstheater: Inge Maux (Memento vom 16. September 2016 im Webarchiv archive.today). Abgerufen am 16. September 2016.
  5. profil.at: "Mir wurde schon ein bisschen mulmig". Artikel vom 28. November 2012, abgerufen am 16. September 2016.
  6. orf.at - Landkrimi in Wien „ein Paradoxon“. Artikel vom 27. April 2016, abgerufen am 16. September 2016.
  7. orf.at - Comeback eines ORF-Erfolgs: „Schnell ermittelt“ wieder in Serie. Abgerufen am 21. September 2016.
  8. Tschechow in Perchtoldsdorf: Bestes Wetter zum Aufhängen. Abgerufen am 30. Juni 2019.
  9. Manfred Schmid in der Online-Filmdatenbank
  10. NÖN: Inge Maux: Unerwarteter Karriere-Kick mit 70 plus. Artikel vom 27. Juli 2015, abgerufen am 16. September 2016.
  11. Fernsehpreis: Fernseh-Akademie gibt die Nominierten bekannt. Artikel vom 7. Oktober 2015, abgerufen am 16. September 2016.
  12. Österreichische Filmakademie: Nominierungen 2016. Abgerufen am 16. September 2016.
  13. Preisträger/Innen Österreichischer Filmpreis 2019. Abgerufen am 30. Jänner 2019.