Hespe

Gemeinde in Niedersachsen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
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Hespe
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hespe hervorgehoben

Koordinaten: 52° 20′ N, 9° 6′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Schaumburg
Samtgemeinde: Nienstädt
Höhe: 53 m ü. NHN
Fläche: 6,49 km2
Einwohner: 2057 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 317 Einwohner je km2
Postleitzahl: 31693
Vorwahlen: 05721, 05722, 05724
Kfz-Kennzeichen: SHG, RI
Gemeindeschlüssel: 03 2 57 014
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 7
31691 Helpsen
Website: www.gemeinde-hespe.de
Bürgermeister: Uwe Grone (SPD)
Lage der Gemeinde Hespe im Landkreis Schaumburg
Nordrhein-WestfalenLandkreis Hameln-PyrmontLandkreis Nienburg/WeserRegion HannoverAhnsenApelernAuetalAuhagenBad EilsenBad NenndorfBeckedorfBückeburgBuchholz (bei Stadthagen)HagenburgHasteHeeßenHelpsenHespeHeuerßenHohnhorstHülsedeLauenauLauenhagenLindhorstLüdersfeldLuhdenMeerbeckMessenkampNiedernwöhrenNienstädtNordsehlObernkirchenPohlePollhagenRintelnRodenbergSachsenhagenSeggebruchStadthagenSuthfeldWiedensahlWölpinghausenKarte
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Hespe von oben

Hespe ist eine Gemeinde im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen und ein Teil der Samtgemeinde Nienstädt.

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Die Kommune liegt in der Nähe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen westlich des Schaumburger Waldes direkt am Mittellandkanal. Durch das Gemeindegebiet fließt die Riehe.

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn die Gemeinde Meerbeck, die Stadt Stadthagen, die Gemeinden Helpsen und Seggebruch sowie die Stadt Bückeburg.

OrtsteileBearbeiten

Ortsteile der Gemeinde sind Hespe, Hiddensen, Levesen und Stemmen. Auf dem Gemeindegebiet liegt noch die Wüstung Etze.

GeschichteBearbeiten

Der Ortsteil Hiddensen wurde erstmals urkundlich 1223 als Hiddenhusen erwähnt, Levesen dann im Jahre 1260 als Lezeshusen. Hespe ist im 16. Jahrhundert als Nebendorf von Hiddensen entstanden.

Am 1. März 1974 wurde die Gemeinde Hespe durch den Zusammenschluss der Gemeinden Hespe-Hiddensen, Levesen und Stemmen neu gebildet.[2]

ReligionBearbeiten

Alle Ortsteile wurden 1913/1914 der neu entstandenen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Seggebruch zugeordnet. Die Orte Levesen und Stemmen gehörten bis dahin zur Stiftskirchengemeinde Obernkirchen. Hespe und Hiddensen gehörten zum Kirchspiel Meerbeck.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Rat der Gemeinde besteht aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren.

Kommunalwahl am 11. September 2016[3]

Bürgermeister/VerwaltungBearbeiten

Werner Vehling (SPD) übte 42 Jahre lang das Amt des Bürgermeisters aus. Seine Nachfolge trat 2016 Uwe Grone an. Gemeinsam mit Gemeindedirektorin Kerstin Hamelberg verantwortet er die Gemeinde Hespe. Die Gemeindeverwaltung befindet sich im Ortsteil Hespe, Dorfstrasse 25.[4]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

BildungBearbeiten

Für die vorschulische Erziehung ist ein Kindergarten vorhanden. Die Grundschule wird von der Samtgemeinde betrieben. Weiterführende Schulen befinden sich in Helpsen, Obernkirchen, Stadthagen und Bückeburg.

VerkehrBearbeiten

Über die westlich gelegene Bundesstraße 65 sind die Anschlussstellen Bad Nenndorf und Bad Eilsen der BAB 2 zu erreichen. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Kirchhorsten, einem Ortsteil der Nachbargemeinde Helpsen. Der ÖPNV wird durch das Busunternehmen Rottmann & Spannuth aus Bückeburg mit der Linie RSO 24/28 sichergestellt.

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Friedrich Krömer (1857–1938), Reichstags- und Landtagsabgeordneter aus Levesen
  • Werner Vehling (* 1941), Bürgermeister der Gemeinde, Landrat des Landkreises Schaumburg

LiteraturBearbeiten

  • Banser, Hermann: Hespe – ein Dorf am Mittellandkanal und Schaumburger Wald, Stadthagen 1994
  • Munk, Heinrich: Hespe-Hiddensen, Levesen, Stemmen, Stadthagen 2000

WeblinksBearbeiten

 Commons: Hespe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 201.
  3. Samtgemeinde Nienstädt: Samtgemeinde Nienstädt Gemeinderatswahl Hespe 11.09.2016 (PDF; 3,13 kB), 12. September 2016, abgerufen am 24. Oktober 2018
  4. Schaumburger Nachrichten: Grone ist neuer Bürgermeister. URL: http://www.sn-online.de/Schaumburg/Nienstaedt/Hespe/Grone-ist-neuer-Buergermeister,@1@2Vorlage:Toter Link/www.sn-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 30. Januar 2017.