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Das derzeit wichtigste deutsche Ölfeld, Mittelplate liegt inmitten des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Im Hintergrund das Büsumer Hochhaus.
Blowout-Preventer im Deutschen Erdölmuseum Wietze
Erdölbohrturm

Die Erdölförderung in Deutschland hat technikhistorische wie wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung. Im 20 km westlich von Celle gelegenen Ort Wietze begann bereits 1858 die industrielle Förderung von Erdöl. Georg Christian Konrad Hunäus ließ damals die wahrscheinlich erste Erdölbohrung der Welt durchführen. Zeitweise wurden bis zu 80 Prozent des nationalen Bedarfs vom Wietzer Ölfeld gefördert.[1] Die heutige Förderung konzentriert sich vor allem auf die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein und deckt etwa 2,5–3 % des deutschen Bedarfs.[2] In Deutschland wurde ein Ölfördermaximum mit 8,2 Millionen Tonnen bereits im Jahr 1968 erreicht.[3] Derzeit werden rund 2,2 Millionen Tonnen pro Jahr gefördert.[4][5]

Inhaltsverzeichnis

FördermengenBearbeiten

In der Bundesrepublik Deutschland wurden im Jahr 2017 2,22 Mio. t Erdöl einschließlich eines Kondensatanteils von 0,6 Prozent produziert.[6] Das entspricht insgesamt einer Verringerung um 5,8 Prozent gegenüber 2016. Die Erdölproduktion im Jahr 2017 hat zu 2,0 Prozent zur Deckung des Verbrauchs an Erdöl in Höhe von 109,4 Mio. t in Deutschland beigetragen.[7]

Die geschätzten sicheren und wahrscheinlichen Erdölreserven in Deutschland beliefen sich am Stichtag 1. Januar 2018 auf 28,3 Mio. t Erdöl und liegen damit um 3,5 Mio. t oder 11,1 Prozent unter denen des Vorjahres.[8] Die wirtschaftlich und technisch nicht förderbaren sowie die nicht nachgewiesenen, aber geologisch möglichen Erdölressourcen, lagen 2005 bei 20 Millionen Tonnen.

Entwicklung der Förderung in den alten Bundesländern bis zur WiedervereinigungBearbeiten

In den alten Bundesländern wurden folgende Jahresförderungen in Tonnen erbracht:[9]

Jahr Erdölförderung
1947 576.611
1948 635.240
1949 841.576
1950 1.118.613
Jahr Erdölförderung
1951 1.336.685
1952 1.755.389
1953 2.188.696
1954 2.666.314
1955 3.147.234
1956 3.506.219
1957 3.959.641
1958 4.431.596
1959 5.102.758
1960 5.529.892
Jahr Erdölförderung
1961 6.204.463
1962 6.776.353
1963 7.382.712
1964 7.672.618
1965 7.883.893
1966 7.868.217
1967 7.927.193
1968 7.982.136
1969 7.875.727
1970 7.535.221
Jahr Erdölförderung
1971 7.420.354
1972 7.098.311
1973 6.637.661
1974 6.191.061
1975 5.741.386
1976 5.524.257
1977 5.401.139
1978 5.058.943
1979 4.773.515
1980 4.631.343
Jahr Erdölförderung
1981 4.458.967
1982 4.225.758
1983 4.115.854
1984 4.055.380
1985 4.105.150
1986 4.017.014
1987 3.792.834
1988 3.937.492
1989 3.770.096
1990 3.605.667

Entwicklung der Förderung nach der WiedervereinigungBearbeiten

Jahr Erdölförderung
in Tonnen
Aktive
Felder
1991 3.486.998 110
1992 3.303.634 105
1993 3.055.901 94
1994 2.946.290 84
1995 2.958.794 75
1996 2.851.925 71
1997 2.820.398 66
1998 2.894.526 60
1999 2.740.074 49
2000 3.119.593 48
Jahr Erdölförderung
in Tonnen
Aktive
Felder
2001 3.444.300 46
2002 3.704.525 46
2003 3.808.946 46
2004 3.516.318 44
2005 3.572.462 44
2006 3.515.401 44
2007 3.415.374 44
2008 3.053.998 45
2009 2.800.063 50*
2010 2.511.174 50
Jahr Erdölförderung
in Tonnen
Aktive
Felder
2011 2.677.136 49
2012 2.621.352 49
2013 2.638.379 49
2014 2.429.789 50
2015 2.412.643 50
2016 2.355.028 50
2017 2.218.406 50
2018 2.066.642 51
  • 2009 Anstieg der Feldanzahl durch Neuordnung der Felder sowie ein neues Feld.[10]

Erdölförderung 1997Bearbeiten

1997 wurden in Deutschland 2.820.398 Tonnen
Erdöl gefördert.[11]

Bundesland Förderung
in Tonnen
Anteil
in %
Baden-Württemberg 4.202 0,15
Bayern 46.043 1,63
Brandenburg 11.686 0,41
Hamburg 25.121 0,89
Mecklenburg-Vorpommern 13.208 0,47
Niedersachsen 1.894.559 67,17
Nordrhein-Westfalen 705 0,03
Rheinland-Pfalz 145.325 5,15
Schleswig-Holstein 679.549 24,09
Summe 2.820.398 100

Erdölförderung 2011Bearbeiten

2011 wurden in Deutschland 2.677.136 Tonnen
Erdöl gefördert.[12]

Bundesland Förderung
in Tonnen
Anteil
in %
Baden-Württemberg - -
Bayern 32.4068 1,2
Brandenburg 16.014 0,6
Hamburg 18.651 0,7
Mecklenburg-Vorpommern 4.071 0,2
Niedersachsen 966.220 36,1
Rheinland-Pfalz 170.019 6,4
Schleswig-Holstein 1.469.757 54,9
Summe 2.677.136 100

Erdölförderung 2014Bearbeiten

2014 wurden in Deutschland 2.429.789 Tonnen
Erdöl gefördert.[13]

Bundesland Förderung
in Tonnen
Anteil
in %
Baden-Württemberg - -
Bayern 42.717 1,8
Brandenburg 8.898 0,4
Hamburg 11.023 0,5
Mecklenburg-Vorpommern 4.686 0,2
Niedersachsen 825.088 34,0
Rheinland-Pfalz 192.497 7,9
Schleswig-Holstein 1.344.880 55,3
Summe 2.429.789 100

Erdölförderung 2016Bearbeiten

2016 wurden in Deutschland 2.355.028 Tonnen
Erdöl gefördert.[8]

Bundesland Förderung
in Tonnen
Anteil
in %
Baden-Württemberg 251 0,0
Bayern 37.008 1,6
Brandenburg 9.910 0,4
Hamburg 12.772 0,5
Mecklenburg-Vorpommern 3.677 0,2
Niedersachsen 802.439 34,1
Rheinland-Pfalz 187.494 8,0
Schleswig-Holstein 1.301.478 55,3
Summe 2.355.028 100

Erdölförderung 2017Bearbeiten

2017 wurden in Deutschland 2.218.406 Tonnen
Erdöl gefördert.[6]

Bundesland Förderung
in Tonnen
Anteil
in %
Baden-Württemberg 185 0,0
Bayern 45.236 2,0
Brandenburg 5.419 0,2
Hamburg 15.184 0,7
Mecklenburg-Vorpommern 4.367 0,2
Niedersachsen 788.046 35,5
Rheinland-Pfalz 126.635 5,7
Schleswig-Holstein 1.233.334 55,6
Summe 2.218.406 100

Erdölförderung 2018Bearbeiten

2018 wurden in Deutschland 2.066.642 Tonnen
Erdöl gefördert.[14]

Bundesland Förderung
in Tonnen
Anteil
in %
Baden-Württemberg 176 0,0
Bayern 42.294 2,0
Brandenburg 5.472 0,3
Hamburg 12.330 0,6
Mecklenburg-Vorpommern 3.652 0,2
Niedersachsen 733.658 35,5
Rheinland-Pfalz 148.483 7,2
Schleswig-Holstein 1.119.946 54,2
Summe 2.066.642 100

FördergebieteBearbeiten

 
Pferdekopf-Pumpe auf dem ehemaligen Erdölfeld Varel.

Die Ölfelder Schleswig-Holsteins und Niedersachsens produzierten 2017 zusammen 2,0 Mio. t Öl. Das sind 91 Prozent der deutschen Gesamtproduktion. Schleswig-Holstein hat mit dem Ölfeld Mittelplate einen Anteil an der Gesamtförderung von 55,6 Prozent, gefolgt von Niedersachsen mit 35,5 Prozent. Der Anteil von Rheinland-Pfalz mit dem Ölfeld Römerberg folgt mit 5,7 Prozent.[6]

Die Anteile nach Förderregionen lagen 2017 bei 55,9 % nördlich der Elbe (Mittelplate), 5,0 % zwischen Elbe und Weser, 8,3 % zwischen Weser und Ems und zu 22,5 % westlich der Ems. Weitere Gebiete lagen im Oberrheintal (5,7 %), im Alpenvorland (2,0 %), im Gebiet Oder/Neiße-Elbe (0,4 %) sowie in der Nordsee mit 0,1 %.[6]

Offshore-ErdölförderungBearbeiten

 
Förderplattform A6-A

Die erste deutsche Offshore-Förderung von Erdöl fand von 1984 bis 2000 in der Kieler Bucht im Feld Schwedeneck-See statt. Hier wurden insgesamt 3,5 Millionen Tonnen Öl gefördert. Nach Einstellung der Förderung im Sommer 2000, wurden die beiden Förderplattformen abgebaut und umweltgerecht entsorgt. Im Jahre 2000 wurde die Förderung von Erdgas im Feld A6/B4 im sogenannten Entenschnabel der deutschen Nordsee aufgenommen. Dabei fällt auch Erdöl in Form von Kondensat an.

Aktive FelderBearbeiten

Erdölförderung (einschließlich der Kondensate aus der Erdgasförderung)[8]

Ölfelder Nordsee Fundjahr Förderung
2011 in t
Förderung
2017 in t
Gesamtförderung
in Tonnen
bis 2017
A6 / B4 1974 12.725 2.513 802.462

[8] Im Erdgasfeld A6/B4 fallen bei der Förderung kondensierbare Gasbestandteile an welche wie Erdöl weiterverarbeitet werden. Diese werden unter der Erdölförderung erfasst.

Nördlich der ElbeBearbeiten

 
Förderplattform Mittelplate

Mittelplate, das größte deutsche Ölfeld, befindet sich im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer vor Friedrichskoog. Seit 1987 wird von der Bohr- und Förderinsel und der Landstation Dieksand in Friedrichskoog aus verschiedenen Sandsteinlagen des Jura in 2000 bis 3000 m Tiefe Erdöl gefördert. Mit 1,2 Mio. t Öl aus 28 Förderbohrungen produzierte das Feld im Jahr 2017 über 55 Prozent der deutschen Erdölerträge[6]. Bis 2015 wurden über 30 Mio. t Öl gefördert; 20 bis 25 Mio. t gelten als noch gewinnbar.[15]

Mittelplate ist eine stationäre Erdölerkundungs- und Förderplattform. Das dort geförderte Rohöl wird über eine Pipeline erst zur Landstation Dieksand, dann zur Weiterverarbeitung nach Brunsbüttel geleitet.[15]

Aktive FelderBearbeiten

Erdölförderung (einschließlich der Kondensate aus der Erdgasförderung)[8]

Ölfelder nördlich der Elbe Fundjahr Förderung
2011 in t
Förderung
2016 in t
Gesamtförderung
bis 2016
in Tonnen
Mittelplate / Dieksand 1980 1.457.004 1.299.772 33.516.947
Reitbrook - Alt 1937 9.481 2.240 2.595.073
Reitbrook - West / Allermöhe 1960 4.276 5.242 3.414.085
Kondensat aus der Erdgasförderung - - -
Aus aufgegebenen Vorkommen 20.044.746
Summe Gebiet 1.470.761 1.307.254 59.570.851

Oder/Neiße-ElbeBearbeiten

Die Förderregion Oder / Neiße-Elbe erstreckt sich zwischen den namensgebenden Flüssen im Raum der neuen Bundesländer.

Aktive FelderBearbeiten

 
Pferdekopfpumpe im Ölfeld Lütow

Erdölförderung (einschließlich der Kondensate aus der Erdgasförderung)[8]

Ölfelder Oder / Neiße - Elbe Fundjahr Förderung 2011
in t
Förderung 2016
in t
Gesamtförderung
in Tonnen
bis 2016
Kietz 1987 16.014 9.910 295.692
Lütow 1965 3.019 2.173 1.348.679
Mesekenhagen (Kirchdorf-) 1988 1.052 1.504 116.969
Kondensat aus der Erdgasförderung - - -
Aus aufgegebenen Vorkommen 1.554.781
Summe Gebiet 20.085 13.587 3.316.120

Felder und Geschichte der FörderregionBearbeiten

Seit den 1960er Jahren fanden an verschiedenen Stellen im Norden der DDR Probebohrungen statt; so zum Beispiel auf der Insel Hiddensee. Das erste Vorkommen, das auf dem Gebiet der DDR entdeckt worden war (1960), lag in Reinkenhagen bei Grimmen. Erst 1996 wurde die Förderung eingestellt. Mit ca. 1,25 Millionen Tonnen gefördertem Erdöl von 1966 bis 1990 lag das wichtigste Erdölvorkommen in Lütow auf der Insel Usedom, dessen Ausbeutung gegenwärtig (Stand: 2011) noch läuft.

Die DDR galt als das am intensivsten prospektierte Land der Welt, da man sich mangels Devisen aus der Abhängigkeit von russischem Öl gerne lösen wollte (aber kaum konnte). Im Auftrag von Walter Ulbricht wurde versucht, der Bundesrepublik nachzueifern, die damals noch über 30 % des heimischen Bedarfs selber förderte.[16] Eine weitere Lagerstätte mit besonders hochwertigem Erdöl befand sich im Osten der Halbinsel Zingst, wo allerdings nur geringe Mengen gefördert wurden. Der Zivilbevölkerung war dies weitgehend unbekannt, da es sich um ein militärisches Sperrgebiet handelte. Das hier geförderte Öl wurde mit Tanklastwagen und später per Eisenbahn in die Sowjetunion transportiert, wo es für die Raumfahrt benötigt wurde. Vermutlich wurde es daher auch als „Weißes Öl“ bezeichnet.

In der Bundesrepublik fand der Ölpreisschock 1972 statt. Die Ölkrise kam, wegen der unterschiedlichen Verrechnungspreise (im fünfjährigen Mittel des Weltmarktpreises) im RGW, in der DDR erst 1977[16] und noch einmal verschärft Anfang der 1980er an. Auch nach den externen Ölpreiserhöhungen wurde der Preis an den Tankstellen des staatseigenen Mineralölunternehmens VEB MINOL nicht erhöht, dieser wurde durch die Parteiführung der SED festgesetzt. Er betrug pro Liter einheitlich 1,40 M für VK-79, 1,50 Mark für „VK-88“, 1,65 Mark für „VK-94“ und 1,40 Mark für „DK“ (Dieselkraftstoff). In den 1980er Jahren wurde die Produktion von „VK-79“ eingestellt und „VK-88“ in „Normal“ und „VK-94“ in „Extra“ umbenannt. Die Preise blieben unverändert.

Seit 2002 werden Erdöl- und Erdgas in Brandenburgs bisher einzigem Ölförderfeld bei Manschnow (Gemeinde Küstriner Vorland, Landkreis Märkisch-Oderland) gewonnen. Das Erdgas wird im Blockheizkraftwerk vor Ort verarbeitet, das Erdöl mit LKW nach Schwedt/Oder in die PCK Raffinerie transportiert. Die anfangs höheren Fördermengen sanken auf 9.910 t Öl und 4,7 Mio.  Gas im Jahr 2016 bzw. 5.419 t Öl und 2,6 Mio. m³ Gas im Jahr 2017[17].

Im Jahr 2017 wurde eine Förderbewilligung für Öl und Gas bei Guhlen (Gemeinde Schwielochsee, Landkreis Dahme-Spreewald, Land Brandenburg) erteilt. Bis Anfang 2018 erfolgten zwei Erkundungsbohrungen. Voraussetzung für eine künftige Öl- und Gasförderung aber sind ein entsprechendes noch durchzuführendes Raumordnungs- und ein anschließendes erfolgreiches Planfeststellungsverfahren.[17]

Elbe-WeserBearbeiten

In der Förderregion Elbe-Weser wurden Erdöllagerstätten seit längerem ausgebeutet, jedoch wurde die Förderung nach und nach bei den hier vorhandenen Erdölfeldern wegen Unwirtschaftlichkeit eingestellt. Heute wird nur noch in einigen Erdölfeldern der Region gefördert (z. B. Feld Rühme bei Braunschweig).

Aktive FelderBearbeiten

Erdölförderung (einschließlich der Kondensate aus der Erdgasförderung*)[8]

Ölfelder Elbe - Weser Fundjahr Förderung 2011
in t
Förderung 2016
in t
Gesamtförderung
in Tonnen
bis 2016
Eddesse (-Nord) / Abbensen 1876 2.043 1.612 897.922
Eldingen 1949 7.314 6.810 3.335.278
Hankensbüttel 1954 26.363 18.779 15.082.713
Höver 1956 1.473 1.255 355.621
Knesebeck 1958 13.107 9.372 3.484.418
Lüben 1955 7.199 6.160 1.953.618
Lüben - West / Bodenteich 1958 11.001 8.833 569.963
Nienhagen 1861 3.108 5.547 6.966.634
Ölheim - Süd 1968 9.560 6.647 1.563.899
Rühme 1954 25.531 17.855 2.284.345
Sinstorf 1960 5.720 6.183 3.024.105
Thönse (Jura)* 1952 2.516 2.990 130.118
Vorhop 1952 18.454 15.314 3.016.675
Kondensat aus der Erdgasförderung 3.003 2.957 184.379
Aus aufgegebenen Vorkommen 34.225.868
Summe Gebiet 137.984 110.316 77.525.114

Das Erdgasfeld Thönse (Jura) produziert über 1.000 Tonnen Kondensat im Jahr und wird deshalb separat aufgeführt.

Wietzer ÖlfeldBearbeiten

Im 20 km westlich von Celle gelegenen Ort Wietze begann bereits 1858 in Niedersachsen die industrielle Förderung von Erdöl. Georg Christian Konrad Hunäus ließ damals die wahrscheinlich erste Erdölbohrung der Welt durchführen. Zeitweise wurden bis zu 80 Prozent des nationalen Bedarfs vom Wietzer Ölfeld gefördert.[1] 1963 wurden die Förderanlagen stillgelegt. Im Ort befindet sich seit 1970 das älteste Erdölmuseum der Welt.[18]

Zwischen Weser und EmsBearbeiten

Aktive FelderBearbeiten

Erdölförderung (einschließlich der Kondensate aus der Erdgasförderung)[8]

Ölfelder zwischen Weser und Ems Fundjahr Förderung 2011
in t
Förderung 2016
in t
Gesamtförderung
in Tonnen
bis 2016
Barenburg 1953 29.543 29.910 7.087.417
Bockstedt 1954 16.373 14.582 3.648.967
Börger - Werlte 1977 - 47 128.675
Bramberge 1957 114.554 77.455 19.979.205
Düste / Aldorf (Jura) 1952 5.300 4.809 2.695.352
Düste / Wietingsmoor (Valentis) 1954 13.829 9.743 3.976.096
Groß Lessen 1969 10.970 11.345 3.472.664
Hagen 1957 340 694 140.722
Harme 1956 - 84 343.874
Hemelte - West 1951 4.164 4.113 2.306.242
Liener - Garen 1953 577 1.050 121.393
Löningen 1960 5.342 5.782 745.350
Matrum 1982 1.403 1.833 191.052
Siedenburg 1957 5.342 4.908 1.104.518
Sögel 1983 83 - 28.825
Sulingen (Valendis) 1973 5.576 51 1.026.435
Voigtei 1953 13.942 11.647 4.201.571
Wehrbleck/Wehrbleck-Ost 1957 8.699 10.506 2.739.255
Welpe/Bollermoor 1957 5.189 3.844 1.994.542
Kondensat aus der Erdgasförderung 1.477 421 76.730
Aus aufgegebenen Vorkommen 3.705.643
Summe Gebiet 242.455 192.825 59.746.720

[19][12]

Stillgelegte FelderBearbeiten

Stillgelegte Ölfelder zwischen Weser und Ems Fundjahr Aufgegeben Gesamtförderung in t
Aldorf - SW 1960 1964 22.668
Aschen 1960 ? ?
Dickel - Ost 1959 1966 3.974
Dickel - Wealden 1953 1966 42.817
Diepholz 1958 1968 39.821
Etzel 1942 1959 53.997
Garen 1954 1969 8.807
Oythe 1956 1970 8.242
Quakenbrück 1950 1967 50.188
Vechta 1957
Molbergen 1953 1978
Ostenwalde 1953 1995 456.342
Ortland 1956 1995 306.222
Messingen 1975 Nassgas
Elsfleth 1956 1990
Harme 1956 2007 343.153
Sögel 1983 2011 28 825

VarelBearbeiten

Südlich von Varel, im zur Gemeinde Jade in der Wesermarsch (Niedersachsen) gehörenden Jaderaußendeich, wurde 1957 mit der Förderung von Erdöl begonnen. In einer Tiefe von 1.700 m wurde man in einer Ablagerung im Doggersandstein (Dogger=Mitteljura) damals fündig. An die 1993 eingestellte Förderung im Erdölfeld Varel erinnert unter anderem die Ölstraße, an welcher heute noch eine alte Ölpumpe steht.[20][21] Aus 16 Förder- und 4 Hilfsbohrungen wurden insgesamt 856.000 Tonnen Erdöl gefördert. 1996 wurde das Erdölfeld Varel nach Abschluss der Verfüllungen und Rekultivierung vom Bergamt Meppen aus der Bergaufsicht entlassen.

Westliches EmslandBearbeiten

 
Erdölförderung der Wintershall in Emlichheim

Die nach Mittelplate bedeutendsten Ölfelder finden sich westlich der Ems, nahe der niederländischen Grenze. Das Fördergebiet Rühle ist im Bourtanger Moor, bei Twist, westlich von Meppen. Weiterhin gibt es Fördergebiete in Emlichheim[22] und Georgsdorf in der angrenzenden Grafschaft Bentheim. Außerdem stehen Erdölpumpen im emsländischen Schöninghsdorf. Die dortigen Reserven wurden 1942 entdeckt und werden seitdem auch abgebaut. Das dort geförderte Öl ist jedoch so zähflüssig, dass es zunächst aus der Tiefe an die Oberfläche gepumpt werden muss. Durch den entfernt an ein Pferd erinnernden Maschinenaufbau und die nickende Bewegung werden die Pumpen im Volksmund auch als Pferdekopf-Pumpen bezeichnet und sind ein Wahrzeichen der Landschaft geworden. Neben dem Torfabbau ist die Ölförderung und -verarbeitung die vorherrschende Industrie in den emsländischen Mooren.

Aktive FelderBearbeiten

Erdölförderung (einschließlich der Kondensate aus der Erdgasförderung)[8]

Ölfelder westlich der Ems Fundjahr Förderung 2011
in t
Förderung 2016
in t
Gesamtförderung
bis 2016
in Tonnen
Adorf 1948 15.646 7.233 1.780.860
Emlichheim 1944 163.349 153.317 10.752.756
Georgsdorf 1944 110.500 80.691 19.157.832
Meppen 1960 24.123 21.546 3.280.518
Ringe 1998 15.536 42.482 377.207
Rühle 1949 230.466 179.760 34.875.544
Scheerhorn 1949 29.982 18.747 8.944.318
Kondensat aus der Erdgasförderung 1.072 814 350.250
Aus aufgegebenen Vorkommen 3.196.059
Summe Gebiet 590.674 504.589 82.715.344

[9]

Stillgelegte FelderBearbeiten

Ölfelder westlich der Ems Fundjahr Aufgegeben Gesamtförderung in t
Emlichheim - West 1957 1966 43.405
Emlichheim - Süd 1959 1968 11.020
Hebelermeer 1955 1994 659.074
Lingen 1942 1997 2.400.000

OberrheintalBearbeiten

Aktive FelderBearbeiten

 
Pferdekopfpumpe bei Eich (Ölfeld Eich-Königsgarten)
Ölfelder Oberrheintal Fundjahr Förderung 2011
in t
Förderung 2017
in t
Gesamtförderung
in Tonnen
bis 2017
Eich - Königsgarten 1983 7.376 5.651 1.390.123
Landau 1955 21.050 13.915 4.548.488
Römerberg 2003 140.980 107.069 1.264.835
Rülzheim 1984 613 - 42.035
Kondensat aus der Erdgasförderung
Aus aufgegebenen Vorkommen 1.641.345
Summe Gebiet 170.019 187.494 8..886.826

[8]

Ölfeld Römerberg

Das Ölfeld Römerberg im Oberrheintal wurde beim Abteufen einer Geothermiebohrung gefunden. 2003 stieß die Betreiberfirma in den Gesteinen der Trias unerwartet auf Erdöl. Derzeit (2017) sind dort sechs Bohrungen in Betrieb. Im neunten Betriebsjahr wurde die Jahresproduktion mit 107 069 t Öl angegeben. Damit ist Römerberg das Ölfeld mit der vierthöchsten Produktion in Deutschland[8].

Hessisches RiedBearbeiten

 
Pferdekopfpumpe auf dem Kühkopf bei Stockstadt am Rhein

Im Hessischen Ried, einem Gebiet zwischen Stockstadt, Gernsheim und Crumstadt, wurde in den 1930er Jahren bei Probebohrungen Erdöl gefunden. Die Erdölförderung wurde aber erst im Jahr 1952 aufgenommen. Dabei wurden insgesamt 47 Bohrungen zur Erschließung abgeteuft und das Öl aus Tiefen von 1.530 und 1.720 m nach oben gepumpt. Im Gernsheimer Hafen wurde eine eigene Schiffsbeladestelle für den Abtransport des Öls aufgebaut. In der Raffinerie Deurag-Nerag in Misburg bei Hannover wurde das per Schiff und Bahn angelieferte Öl weiterverarbeitet. Über 500 Menschen arbeiteten 1954 auf dem Erdölfeld. 1964 und 1965 wurden jeweils 64.000 Tonnen gefördert. Bis zur Einstellung der Erdölförderung 1994 wurden knapp 1 Million Tonnen Erdöl aus dem Hessischen Ried gefördert. Die letzte Bohrung „Stockstadt 38“ steht heute noch als Industriedenkmal im Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue.[23][24]

Am 28. Juli 2015 gab das Unternehmen Rhein-Petroleum mit Sitz in Heidelberg bekannt, dass in den vorausgegangenen mehrjährigen Explorationsforschungen mit drei durchgeführten Probebohrungen im neuen Feld bei Goddelau eine erneute Förderung von sehr gutem hochwertigen Rohöl sich bezüglich Förderquote und Förderdauer bei einem Preis ab 100 Dollar je Barrel lohnen werden. Dazu wurde ab Oktober 2015 eine moderne Förder- und Abfüllanlage errichtet. Das Erdöl kommt durch Eigendruck bis auf 400 Meter an die Oberfläche heran und wird für die Überbrückung der verbleibenden Strecke mittels einer Pumpenanlage bis in die Aufbereitungsstufe an der Oberfläche geleitet. Dort werden Erdgas, heißes Wasser, sowie Erdöl und Paraffin voneinander getrennt und in eine Raffinerie in Karlsruhe per LKW verbracht. Wie Rhein-Petroleum mitteilte, wird der bereits vertraglich gesicherte Hauptabnehmer des Öls die Firma BASF in Ludwigshafen sein. Die Kosten für die Exploration der drei Bohrungen beliefen sich auf insgesamt 9 Mio. Euro.[25] Nach den erfolgreichen Probebohrungen wurde für das Bohrfeld „Schwarzbach I“ eine ab 2018 für 24 Jahre geltende Fördergenehmigung erteilt.[26] Das Erdöl wird aus einer Tiefe von 1500 m bis 1700 m gefördert.[27]

Ölfeld LandauBearbeiten

 
Pferdekopfpumpe zur Ölförderung in Nußdorf (Landau)

In Landau in der Pfalz (Rheinland-Pfalz) befinden sich 68 Ölförderstellen des Landauer Ölfeldes. Unter der Nußdorfer Scholle lagert das Erdöl in 500 bis 1.800 Meter Tiefe. Es wird seit 1955 von der Wintershall mit Pferdekopfpumpen gefördert. Der Wasseranteil im Öl liegt bei ca. 90 %. Die jährliche Fördermenge betrug 2011 21.050 Tonnen. Das Öl wird in der MiRO-Raffinerie in Karlsruhe weiterverarbeitet. 30 Personen sind an der Landauer Außenstelle der Wintershall Holding GmbH beschäftigt.[28]

AlpenvorlandBearbeiten

Erdölförderung (einschließlich der Kondensate aus der Erdgasförderung)[8]

Ölfelder im Alpenvorland Fundjahr Förderung 2011
in t
Förderung 2016
in t
Gesamtförderung
in Tonnen
bis 2016
Aitingen 1976 23.690 28.769 1.562.331
Hebertshausen 1982 1.874 1.727 150.891
Schwabmünchen 1968 6.758 6.498 52.995
Kondensat aus der Erdgasförderung 84 265 24.167
aus aufgegebenen Vorkommen 8.428.064
Summe Gebiet 32.406 37.258 10.218.447

2011 wurde im Voralpenraum noch aus drei verschiedenen Ölfeldern Erdöl gefördert. Das 1976 aufgefundene Feld Aitingen bei Großaitingen wird von der Wintershall als größtes Ölfeld in Bayern betrieben. In Hebertshausen bei Dachau liegt ein gleichnamiges kleines Ölfeld, welches durch die RWE Dea ausgebeutet wird. Auch bei Schwabmünchen ist seit 1968 ein kleines Fördergebiet in Betrieb.

Die durch die stets brennende Erdgasfackel neben der Autobahn A8 bekannte eruptiv, also ohne Pumpe fördernde Ölquelle Darching, Gemeinde Valley bei Holzkirchen (1969 erschlossen; Förderung durch Wintershall), musste 2003 wie vorher schon einige weitere Felder in der Region aufgegeben werden.

OberschwabenBearbeiten

Von 1958 bis 1995 wurden im baden-württembergischen Alpenvorland bei Rot an der Rot im Rot- und Ellbachtal, mit achtzehn Förderpumpen täglich im Durchschnitt 200 Tonnen Erdöl gefördert.

GeschichteBearbeiten

 
Bohrtürme in Bad Wiessee, 1911

Das Gebiet um Pechelbronn im Elsass, heute in Frankreich, war vermutlich der erste Ort in Europa, an dem Erdöl gewonnen wurde. Die noch heute aktive Erdpechquelle ist seit 1498 belegt und gab dem Ort den Namen: „Pech-Brunnen“. Das aus den Pechelbronner Schichten stammende Erdöl wurde zunächst medizinisch bei Hauterkrankungen benutzt.[29]

Seit dem 15. Jahrhundert ist die mittlerweile versiegte natürliche St. Quirins-Ölquelle am Westufer des Tegernsees nachgewiesen. Das Erdöl wurde von den Mönchen des Klosters Tegernsee zu Heilzwecken verkauft. Ariosts „Petroltraktat“ von 1493 wirkte, wie Florian Mildenberger aufzeigen konnte, über den sogenannten Tegernseer Erdöl-Schreizettel[30] vom „heiligen Quirin-oele“ (benannt nach Quirinus von Tegernsee) bis ins 19. Jahrhundert nach.[31] 1904 fand die erste Probebohrung durch die niederländische Gesellschaft Dordtsche Petroleum Maatschappij statt, die in 500 m Tiefe auf Erdöl traf. Es folgte 1907 ein „Ölboom“ mit Gründung der „Ersten Bayerischen Petroleum Gesellschaft mbH“ durch Adriaan Stoop und die Durchführung von insgesamt 11 Bohrungen in Bad Wiessee. Bereits 1912 sank die Fördermenge jedoch soweit ab, dass die Ölförderung eingestellt wurde. Das in einer Tiefe von etwa 670 Metern angetroffene iod- und schwefelhaltige Thermalwasser verhalf aber Bad Wiessee zum Aufstieg als Kurort.[32]

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann man erneut im bayerischen Alpenvorland mit der Suche nach Kohlenwasserstoffvorkommen, die ab 1954 eine Phase wirtschaftlicher Förderung einleitete. Bis heute konnten in Südbayern etwa 60 Erdöl- und Erdgasvorkommen entdeckt werden. Die meisten Vorkommen befinden sich beiderseits einer Linie, die von München ostwärts bis zur österreichischen Grenze reicht. Nördlich und westlich von München konnten bislang nur vereinzelte, dafür aber für Bayern überdurchschnittlich ergiebige Vorkommen entdeckt werden (beispielsweise bei Bedernau im Landkreis Unterallgäu). Von 1954 bis 2000 wurden in Bayern insgesamt 6,9 Millionen Tonnen Erdöl und 18,2 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert. In den 1990er Jahren musste die Förderung auf den meisten Öl- und Gasfelder wegen Unrentabilität eingestellt werden. Auch die Suche nach neuen Vorkommen unterblieb wegen der damals niedrigen Ölpreise.

LiteraturBearbeiten

  • Heinz Boigk: Erdöl und Erdölgas in der Bundesrepublik Deutschland. Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-91271-4.
  • Rainer Karlsch, Raymond G. Stokes: Faktor Öl. Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859–1974. Verlag C. H. Beck, München, 2003. ISBN 3-406-50276-8.
  • Derek Mösche: 150 Jahre Erdölförderung in Schleswig-Holstein. in: Bergbau Heft 1/2007, S. 18–20 (Digitalisat, pdf, 253 kB)
  • Michael Pasternak: Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas in Deutschland 2008, in: ERDÖL ERDGAS KOHLE 2009, S. 272–286.
  • Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V.: Erdgas und Erdöl aus Deutschland. Hannover 2008 (Digitalisat, pdf, 480 kB)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b F.A.Z.: Deutsche Erdölförderung Klein-Texas in der Lüneburger Heide vom 23. Juni 2009
  2. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Erdöl- und Erdgasreserven in der Bundesrepublik Deutschland am 1. Januar 2001 (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)
  3. Umweltjournal.de: Die Erdölreserven: Das System Öl (Memento des Originals vom 27. September 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.umweltjournal.de, abgerufen am 21. September 2007
  4. LBEG Niedersachsen: Jahresbericht „Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland“, Förderzahlen 2012.
  5. Michael Pasternak, ERDÖL ERDGAS KOHLE 2009, S. 284
  6. a b c d e Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Niedersachsen (Hrsg.): Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2017. Hannover 2018 (Online [PDF; 6,3 MB; abgerufen am 20. Juni 2019]).
  7. AG Energiebilanzen e.V. | Arbeitsgemeinschaft Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2017. Abgerufen am 24. August 2018.
  8. a b c d e f g h i j k l Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Niedersachsen (Hrsg.): Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2016. Hannover 2017 (Online [PDF; 5,3 MB; abgerufen am 20. Juni 2019]).
  9. a b Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Niedersachsen (Hrsg.): Die Erdölförderung Deutschlands von 1932 bis 1996. Hannover (Online [PDF; 11,6 MB; abgerufen am 20. Juni 2019]).
  10. Jahresberichte des LBEG. LBEG, abgerufen am 9. September 2018 (Jahresberichte der LBEG).
  11. Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung, Niedersachsen (Hrsg.): Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 1997. Hannover 1998, ISBN 3-510-95821-7 (Online [PDF; 4,4 MB; abgerufen am 20. Juni 2019]).
  12. a b Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Niedersachsen (Hrsg.): Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2011. Hannover 2012 (Online [PDF; 5,2 MB; abgerufen am 20. Juni 2019]).
  13. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Niedersachsen (Hrsg.): Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2014. Hannover 2015 (Online [PDF; 5,2 MB; abgerufen am 20. Juni 2019]).
  14. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Niedersachsen (Hrsg.): Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2018. Hannover 2019 (Online [PDF; 11,8 MB; abgerufen am 20. Juni 2019]).
  15. a b Mittelplate. In: DEA Group. 12. Januar 2015 (Online [abgerufen am 21. August 2018]).
  16. a b Rainer Karlsch, Raymond G. Stokes: Faktor Öl. Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859–1974. Verlag C. H. Beck, München, 2003. ISBN 3-406-50276-8
  17. a b Joachim Göres: Deutlich weniger Erdöl aus Kietz in Märkische Oderzeitung vom 14. März 2018, S. 7
  18. Erdoelmuseum-Wietze.de, abgerufen am 21. September 2007
  19. Karte Geodatenzentrum
  20. Dorfgemeinschaft-Jade.de: Die Gemeinde Jade, abgerufen am 21. September 2007
  21. Varel.de: Zeittafel (Memento des Originals vom 28. September 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.varel.de, abgerufen am 21. September 2007
  22. Johanna Kutsche: Ein lohnender Blick unter heimischen Boden - Deutschland entdeckt seine Ressourcen wieder, dradio.de, abgerufen am 23. Mai 2011.
  23. Werner Kurzlechner: Das Ried als einstiges Ölfördergebiet. In: FAZ.net. 13. August 2004, abgerufen am 17. März 2011.
  24. GG-Online.de: Erdöl im Ried (Memento vom 4. Mai 2010 im Internet Archive)
  25. Hans Dieter Erlenbach: Bald wieder Öl aus dem Ried. In: Echo Online. echo-online.de, 3. September 2015, abgerufen am 5. Dezember 2015.
  26. Christian Siedenbiedel: Jetzt wieder Öl aus Hessen. Zum ersten Mal seit langem Förderung im Bundesland. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. Januar 2018, S. 16.
  27. Christian Siedenbiedel: Ölfieber im südhessischen Ried. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 6. Januar 2018, S. 25.
  28. Landau-Nussdorf.de: Erdöl sprudelt aus 102 Bohrlöchern (Memento vom 7. Mai 2005 im Internet Archive), abgerufen am 21. September 2007
  29. Alfred Scheld: Erdöl im Elsass. Die Anfänge der Ölquellen von Pechelbronn. Von der historischen Doktorarbeit Jean Theophile Hoeffels (1734) in die Zeit nach dem Erdöl. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2012, ISBN 3-897-35709-7.
  30. Gundolf Keil, Willem Frans Daems: ‚Petroltraktate‘ (‚Erdöl-Schreizettel‘). In: Die deutsche Literatur des Mittelalters – Verfasserlexikon. 2. Auflage. Band 7, 1989, ISBN 3-11-011582-4, Sp. 490–493.
  31. Gundolf Keil: Rezension zu: Florian Mildenberger: Medizinische Belehrung für das Bürgertum. Medikale Kulturen in der Zeitschrift „Die Gartenlaube“ (1853–1944). Franz Steiner, Stuttgart 2012 (= Medizin, Gesellschaft und Geschichte. Beiheft 45), ISBN 978-3-515-10232-2. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 34, 2015 (2016), S. 306–313, hier: S. 311.
  32. Die Entdeckung der Jodquelle. (Nicht mehr online verfügbar.) Lokale Stimme UG, 2. Januar 2014, archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 10. Juni 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tegernseerstimme.de