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Erdöl/Tabellen und Grafiken

Tabellen und Grafiken zu Erdöl

ÜberblickBearbeiten

Nach dem Einbringen der Bohrung in eine ölführende Lagerstätte und dem Ausfördern der Bohrspülung, fließt das Öl aufgrund des natürlichen Lagerstättendruckes zu den Förderbohrungen und gelangt eruptiv an die Erdoberfläche.

Bei schlechten Lagerstättenbedingungen, wie schnell abfallender innerer Druck oder großer Fließwiderstand in der Lagerstätte, kommt die Eruptivförderung häufig schnell zum Stillstand.

Als einfachste Maßnahme zur Erhaltung der Förderleistung werden Tiefpumpen eingesetzt.

Diese Phasen der Ölförderung einen Feldes bezeichnet man als Primärförderung. Mit der Primärförderung können im Durchschnitt 5 – 10 % des ursprünglich in der Lagerstätte vorhandenen Öls gefördert werden.

Im Jahr 2016 wurden weltweit 4382,4 Millionen Tonnen Erdöl gefördert (2011: 4018,8 Millionen Tonnen).
Die bedeutendsten Förderländer waren:

Diese Länder hatten zusammen einen Anteil von 45,1 Prozent an der Weltförderung. Weitere große Fördergebiete in Europa befinden sich in Norwegen und Großbritannien. Die Höchststände der Erdölförderung liegen bei zwei der fünf größten Produzenten bereits einige Jahrzehnte zurück. Russland förderte 1987 mit 569,5 Millionen Tonnen (Sowjetunion 1987 = 625,2 Millionen Tonnen) die höchste Menge der Geschichte und der Iran 1974 mit 303,2 Millionen Tonnen.

Die förderfähigen Reserven einschließlich Ölsand und Schweröl wurden von British Petrol (BP) 2016 auf weltweit 240,7 Milliarden Tonnen geschätzt. Davon entfielen 17,4 % auf Venezuela, 15,6 % auf Saudi-Arabien und 10,0 % auf Kanada.

2016 wurden weltweit 4,418 Milliarden Tonnen Erdöl verbraucht. Den größten Anteil am Verbrauch hatten die USA mit 19,5 %, die Volksrepublik China mit 13,1 % und Indien mit 4,8 %. Die weltweit exportierte Menge betrug 2,228 Milliarden Tonnen.

Den größten Anteil am Export hatten Saudi-Arabien (17,1 %), Russland (11,4 %) und der Irak (8,5 %). Die größten Importeure waren die USA (17,1 %), die Volksrepublik China (16,5 %) und Indien (9,4 %).[1][2]

In Deutschland wurden 2011 insgesamt 2,7 Millionen Tonnen Erdöl gefördert (2010: 2,5 Millionen Tonnen).[3] Das sind 33,8 % der Fördermenge des Jahres 1968, als die deutsche Erdölförderung mit 8,0 Millionen Tonnen ihren Höchststand erreichte. Laut Energiestudie 2010 der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe lagen die zu gegenwärtigen Preisen und mit der heutigen Fördertechnologie gewinnbaren deutschen Erdölreserven 2010 bei insgesamt 41 Millionen Tonnen. Die wirtschaftlich und technisch nicht förderbaren, sowie nicht nachgewiesenen, aber geologisch möglichen Erdölressourcen betrugen 20 Millionen Tonnen.

Da seit den 1980er Jahren weltweit mehr Erdöl verbraucht als gefunden wird, sind auch die Zeitangaben problematisch, die besagen, dass unter derzeitigen Voraussetzungen – das heißt bei unverändertem Verbrauch (statische Reichweite) – die Erdölreserven einschließlich Ölsand und Schwerstöl 2011 noch für 56 Jahre reichen werden. Zudem ist dies irreführend, da der tägliche Erdölverbrauch im Laufe der letzten Jahrzehnte beständig gestiegen ist und sich dieser Trend durch das große Wirtschaftswachstum, vor allem der Volksrepublik China und Indiens verstärkt hat. Des Weiteren ist es nach Ansicht von Experten unwahrscheinlich, dass in Zukunft noch größere Ölfelder gefunden werden, die den Bedarf decken könnten. Andere Erdölvorkommen wie Ölsand würden zwar noch länger reichen, erfordern aber einen viel höheren Energieaufwand beim Abbau.

FörderungBearbeiten

Förderung in Millionen Tonnen[4][5]
Rang
(2016)
Land 1970 1980 1990 2000 2010 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Anteil
in %
2018
1. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 533,5 480,2 416,6 352,6 339,9 447,2 523,0 566,6 541,9 573,9 669,4 15,0
2. Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 192,2 509,8 342,6 455,0 473,8 538,4 543,4 567,8 586,7 559,3 578,3 12,9
3. Russland  Russland 307,0 546,7 515,9 323,3 511,8 532,2 535,1 541,8 555,9 554,3 563,3 12,6
4. Kanada  Kanada 70,1 83,3 92,6 126,9 164,4 195,1 209,4 215,6 218,0 235,4 255,5 5,7
5. Irak  Irak 76,3 131,1 105,3 128,8 121,4 152,0 158,8 195,6 217,6 222,2 226,1 4,9
6. Iran  Iran 191,6 74,2 162,8 189,4 211,7 169,7 170,0 180,2 216,3 235,6 220,4 4,9
7. China Volksrepublik  Volksrepublik China 30,7 106,0 138,3 162,6 203,0 210,0 211,4 214,6 199,7 191,5 189,1 4,2
8. Vereinigte Arabische Emirate  VAE 36,9 84,2 107,5 123,1 131,4 163,3 163,4 176,1 182,4 176,2 177,7 4,0
9. Kuwait  Kuwait 151,8 86,8 46,8 109,1 122,7 151,2 150,0 148,1 152,5 144,8 146,8 3,3
10. Brasilien  Brasilien 8,3 9,3 32,3 63,2 111,7 109,7 122,5 132,2 135,2 142,3 140,3 3,1
11. Mexiko  Mexiko 24,2 107,2 146,3 171,2 146,3 141,8 137,1 127,5 121,4 109,5 102,3 2,3
12. Nigeria  Nigeria 53,4 101,7 91,6 105,4 117,2 109,5 109,3 105,7 91,3 95,5 98,4 2,2
13. Kasachstan  Kasachstan 13,0 18,7 25,8 35,3 81,6 82,3 81,1 80,2 78,6 87,0 91,2 2,0
14. Norwegen  Norwegen 0,0 25,0 82,1 160,2 98,6 82,8 84,8 87,5 90,2 88,6 83,1 1,9
15. Katar  Katar 18,1 23,7 21,1 36,1 65,7 71,1 82,2 80,3 79,4 79,1 79,4 1,8
16. Venezuela  Venezuela 196,5 116,3 115,9 167,3 145,8 137,8 138,5 135,4 121,0 107,6 77,3 1,7
17. Angola  Angola 5,1 7,4 23,4 36,9 92,0 85,2 83,3 88,2 85,8 81,9 74,6 1,7
18. Algerien  Algerien 48,2 51,8 57,5 66,8 77,2 64,8 68,8 67,2 68,4 66,6 65,3 1,5
19. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 0,2 80,5 91,6 126,2 63,0 40,7 40,0 45,4 47,5 46,6 50,8 1,1
20. Oman  Oman 16,4 14,1 34,2 47,6 41,0 46,1 46,2 48,0 49,3 47,6 47,8 1,1
21. Libyen  Libyen 159,5 88,3 67,2 69,5 77,4 49,4 24,4 20,5 19,3 43,8 47,5 1,1
22. Kolumbien  Kolumbien 11,2 6,5 22,3 35,3 41,9 53,2 52,2 53,0 46,8 45,0 45,6 1,0
23. Indonesien  Indonesien 43,1 79,0 74,4 71,5 48,3 42,7 41,0 40,6 42,8 41,0 39,5 0,9
24. Indien  Indien 6,8 9,4 34,2 34,2 38,9 42,5 41,6 41,2 40,2 40,4 39,5 0,9
25. Aserbaidschan  Aserbaidschan 20,0 14,6 12,5 14,1 50,8 43,8 42,5 42,0 41,4 39,1 39,2 0,9
26. Agypten  Ägypten 16,4 29,8 45,5 38,8 35,0 34,4 35,1 35,4 33,8 32,2 32,7 0,7
27. Malaysia  Malaysia 0,9 13,2 29,9 33,7 29,8 28,7 29,8 32,2 32,6 31,5 31,5 0,7
28. Ecuador  Ecuador 0,2 10,5 14,9 20,9 26,3 28,2 29,8 29,1 29,5 28,5 27,7 0,6
29. Argentinien  Argentinien 20,0 25,3 25,4 40,4 32,5 30,2 29,8 30,1 28,7 27,3 27,6 0,6
30. Thailand  Thailand 0,0 0,0 2,5 7,0 13,8 17,0 16,8 17,5 18,0 17,5 17,3 0,4
31. Kongo Republik  Republik Kongo 0,0 3,2 8,0 13,1 15,1 12,3 12,9 11,9 11,8 13,8 17,0 0,4
32. Australien  Australien 8,2 20,6 28,8 35,3 24,6 17,8 19,1 17,0 15,6 14,9 15,2 0,3
33. Vietnam  Vietnam 0,0 0,0 2,7 16,2 15,5 17,3 16,2 17,6 16,0 14,3 13,0 0,3
34. Turkmenistan  Turkmenistan 15,0 8,0 5,7 7,2 10,7 12,4 12,5 12,8 11,9 11,2 10,6 0,2
35. Gabun  Gabun 5,4 8,9 13,5 16,4 12,5 10,7 10,5 10,7 11,0 10,5 9,7 0,2
36. Äquatorialguinea  Äquatorialguinea 0,0 0,0 0,0 4,5 13,6 13,2 13,3 12,1 10,4 9,0 8,7 0,2
37. Sudsudan  Südsudan ... ... ... ... ... 4,9 7,7 7,3 5,8 5,5 6,4 0,1
38. Peru  Peru ... ... ... ... 7,0 7,3 7,5 6,5 5,8 5,7 6,4 0,1
39. Danemark  Dänemark 0,0 0,3 5,9 17,7 12,2 8,7 8,1 7,7 6,9 6,7 5,7 0,1
40. Brunei  Brunei ... ... ... 12,1 8,5 6,6 6,2 6,2 5,9 5,5 5,4 0,1
...
56. Deutschland  Deutschland 7,5 4,6 3,6 3,1 2,5 2,7 2,6 2,6 2,4 2,4 2,4 0,0

Die drei führenden FörderländerBearbeiten

Förderung in Millionen Tonnen[4][6]
Jahr 1. Prod. 2. Prod. 3. Prod.
1950 Vereinigte Staaten  296,0 Venezuela  80,0 Sowjetunion  37,9
1951 Vereinigte Staaten  337,1 Venezuela  91,0 Sowjetunion  42,3
1952 Vereinigte Staaten  343,4 Venezuela  96,6 Sowjetunion  47,3
1953 Vereinigte Staaten  353,5 Venezuela  94,2 Sowjetunion  52,8
1954 Vereinigte Staaten  347,2 Venezuela  101,2 Sowjetunion  59,3
1955 Vereinigte Staaten  372,6 Venezuela  115,2 Sowjetunion  70,8
1956 Vereinigte Staaten  392,5 Venezuela  131,5 Sowjetunion  83,8
1957 Vereinigte Staaten  392,8 Venezuela  148,4 Sowjetunion  98,3
1958 Vereinigte Staaten  367,3 Venezuela  139,1 Sowjetunion  113,2
1959 Vereinigte Staaten  386,2 Venezuela  147,9 Sowjetunion  129,6
1960 Vereinigte Staaten  386,3 Venezuela  152,4 Sowjetunion  147,9
1961 Vereinigte Staaten  393,3 Sowjetunion  166,1 Venezuela  155,9
1962 Vereinigte Staaten  401,5 Sowjetunion  186,2 Venezuela  167,4
1963 Vereinigte Staaten  412,9 Sowjetunion  205,2 Venezuela  169,7
1964 Vereinigte Staaten  418,0 Sowjetunion  222,6 Venezuela  178,0
1965 Vereinigte Staaten  427,7 Sowjetunion  242,9 Venezuela  184,1
1966 Vereinigte Staaten  454,5 Sowjetunion  265,1 Venezuela  178,8
1967 Vereinigte Staaten  484,2 Sowjetunion  288,1 Venezuela  187,9
1968 Vereinigte Staaten  502,9 Sowjetunion  309,2 Venezuela  191,8
1969 Vereinigte Staaten  511,4 Sowjetunion  328,3 Venezuela  190,8
1970 Vereinigte Staaten  533,5 Sowjetunion  353,0 Venezuela  197,2
1971 Vereinigte Staaten  525,9 Sowjetunion  377,0 Saudi-Arabien  240,8
1972 Vereinigte Staaten  527,9 Sowjetunion  400,4 Saudi-Arabien  304,2
1973 Vereinigte Staaten  514,7 Sowjetunion  429,0 Saudi-Arabien  384,0
1974 Vereinigte Staaten  491,4 Sowjetunion  458,9 Saudi-Arabien  429,7
1975 Sowjetunion  490,8 Vereinigte Staaten  469,8 Saudi-Arabien  359,3
1976 Sowjetunion  519,7 Vereinigte Staaten  458,0 Saudi-Arabien  437,3
1977 Sowjetunion  545,8 Saudi-Arabien  468,4 Vereinigte Staaten  462,8
1978 Sowjetunion  571,5 Vereinigte Staaten  484,2 Saudi-Arabien  424,4
1979 Sowjetunion  585,6 Saudi-Arabien  488,0 Vereinigte Staaten  477,0
1980 Sowjetunion  603,2 Saudi-Arabien  509,8 Vereinigte Staaten  480,2
1981 Sowjetunion  608,8 Saudi-Arabien  506,3 Vereinigte Staaten  478,8
1982 Sowjetunion  612,6 Vereinigte Staaten  480,7 Saudi-Arabien  340,2
1983 Sowjetunion  616,3 Vereinigte Staaten  483,0 Saudi-Arabien  240,3
1984 Sowjetunion  612,7 Vereinigte Staaten  496,1 Saudi-Arabien  219,0
1985 Sowjetunion  596,7 Vereinigte Staaten  498,7 Saudi-Arabien  172,1
1986 Sowjetunion  615,4 Vereinigte Staaten  482,3 Saudi-Arabien  252,6
1987 Sowjetunion  625,2 Vereinigte Staaten  467,3 Saudi-Arabien  221,1
1988 Sowjetunion  623,7 Vereinigte Staaten  459,1 Saudi-Arabien  276,5
1989 Sowjetunion  607,2 Vereinigte Staaten  429,0 Saudi-Arabien  271,1
Jahr 1. Prod. 2. Prod. 3. Prod.
1990 Sowjetunion  570,5 Vereinigte Staaten  416,6 Saudi-Arabien  342,6
1991 Sowjetunion  515,9 Saudi-Arabien  428,4 Vereinigte Staaten  422,9
1992 Saudi-Arabien  442,4 Vereinigte Staaten  413,0 Russland  398,8
1993 Saudi-Arabien  432,8 Vereinigte Staaten  397,0 Russland  354,9
1994 Saudi-Arabien  437,2 Vereinigte Staaten  387,5 Russland  317,6
1995 Saudi-Arabien  437,2 Vereinigte Staaten  383,6 Russland  310,7
1996 Saudi-Arabien  445,4 Vereinigte Staaten  382,1 Russland  302,9
1997 Saudi-Arabien  453,2 Vereinigte Staaten  380,0 Russland  307,4
1998 Saudi-Arabien  454,4 Vereinigte Staaten  368,1 Russland  304,3
1999 Saudi-Arabien  422,4 Vereinigte Staaten  352,6 Russland  304,8
2000 Saudi-Arabien  455,0 Vereinigte Staaten  352,6 Russland  323,3
2001 Saudi-Arabien  439,4 Vereinigte Staaten  349,2 Russland  348,1
2002 Saudi-Arabien  424,1 Russland  379,6 Vereinigte Staaten  346,8
2003 Saudi-Arabien  483,8 Russland  421,4 Vereinigte Staaten  338,4
2004 Saudi-Arabien  504,3 Russland  458,8 Vereinigte Staaten  329,2
2005 Saudi-Arabien  524,9 Russland  470,0 Vereinigte Staaten  313,3
2006 Saudi-Arabien  512,4 Russland  480,5 Vereinigte Staaten  310,2
2007 Saudi-Arabien  494,2 Russland  491,3 Vereinigte Staaten  309,8
2008 Saudi-Arabien  513,5 Russland  488,5 Vereinigte Staaten  304,9
2009 Russland  494,2 Saudi-Arabien  462,7 Vereinigte Staaten  328,6
2010 Russland  511,8 Saudi-Arabien  473,8 Vereinigte Staaten  339,9
2011 Saudi-Arabien  525,8 Russland  511,4 Vereinigte Staaten  352,3
2012 Saudi-Arabien  549,8 Russland  526,2 Vereinigte Staaten  394,9
2013 Saudi-Arabien  538,4 Russland  531,0 Vereinigte Staaten  448,5
2014 Saudi-Arabien  543,4 Russland  534,1 Vereinigte Staaten  522,7
2015 Saudi-Arabien  567,8 Vereinigte Staaten  565,1 Russland  540,7
2016 Saudi-Arabien  585,7 Russland  554,3 Vereinigte Staaten  543,0
2017 Vereinigte Staaten  573,9 Saudi-Arabien  559,3 Russland  554,3
2018 Vereinigte Staaten  669,4 Saudi-Arabien  578,3 Russland  563,3

Ölfördermaximum nach LändernBearbeiten

 
Entwicklung der 10 größten Erdölförderländer
 
Die weltweite Erdölförderung. In den meisten Ländern ist der Höhepunkt überschritten und die Produktion geht seitdem zurück.

Der Zeitpunkt der maximalen Förderrate, das Ölfördermaximum, eines Landes lässt sich mit Gewissheit erst mehrere Jahre nach ihrem Auftreten bestimmen. Der Höhepunkt der Erdölförderung liegt bei sechs der zehn größten Produzenten bereits einige Jahre oder Jahrzehnte zurück. Russland förderte 1987 mit 569,5 Millionen Tonnen (Sowjetunion 1987: 625,2 Mio. t) die höchste Menge der Geschichte und die USA 2015 mit 565,1 Millionen Tonnen. Im Iran wurde 1974 der Höchststand erreicht, in Mexiko 2004, in Kuwait 1972 und in Venezuela 1970. Nur in 7 der 40 größten Produzenten lag das bisherige Maximum im Jahr 2016. Kanada erreichte 1973 den Höhepunkt der klassischen Erdölförderung und produzierte 2010 bereits 51 % des gesamten Erdöls aus Ölsand.[7] Neben dem Ölfördermaximum von Staaten wird die Frage nach dem Globalen Ölfördermaximum (Peak oil) öffentlich intensiv diskutiert.

In der folgenden Tabelle ist das Jahr aufgeführt, in dem die Förderung eines Landes ihren absoluten Höhepunkt erreichte, die aktuelle Produktion und deren Anteil am Maximum. Alle Zahlen beziehen sich auf die Staaten in ihren heutigen Grenzen.

Förderung in Millionen Tonnen[4]
Rang
(2016)
Land Maximum
(Jahr)
Maximum
(Menge)
Menge
(2016)
Menge 2016
in % vom
Maximum
1. Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 2016 585,7 585,7 100,0
2. Russland  Russland 1987 569,5 554,3 97,3
3. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2015 565,1 543,0 96,1
4. Irak  Irak 2016 218,9 218,9 100,0
5. Kanada  Kanada 2016 218,2 218,2 100,0
6. Iran  Iran 1974 303,2 216,4 71,4
7. China Volksrepublik  Volksrepublik China 2015 214,6 199,7 93,1
8. Vereinigte Arabische Emirate  VAE 2016 182,4 182,4 100,0
9. Kuwait  Kuwait 1972 167,3 152,7 91,3
10. Brasilien  Brasilien 2016 136,7 136,7 100,0
11. Venezuela  Venezuela 1970 196,5 124,1 63,2
12. Mexiko  Mexiko 2004 190,9 121,4 63,6
13. Nigeria  Nigeria 2005 124,2 98,8 79,5
14. Norwegen  Norwegen 2001 162,0 90,4 55,8
15. Angola  Angola 2008 93,5 87,9 94,0
16. Katar  Katar 2012 82,2 79,4 96,6
17. Kasachstan  Kasachstan 2011 82,4 79,3 96,2
18. Algerien  Algerien 2007 86,5 68,5 79,2
19. Oman  Oman 2016 49,3 49,3 100,0
20. Kolumbien  Kolumbien 2015 53,0 48,8 92,1
21. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 1999 137,4 47,5 34,6
22. Indonesien  Indonesien 1977 84,9 43,0 50,6
23. Aserbaidschan  Aserbaidschan 2010 50,8 41,0 80,7
24. Indien  Indien 2014 41,6 40,2 96,6
25. Agypten  Ägypten 1993 47,5 33,8 71,2
26. Malaysia  Malaysia 2004 35,5 32,7 91,1
27. Ecuador  Ecuador 2014 29,8 29,3 98,3
28. Argentinien  Argentinien 1998 44,0 28,8 65,5
29. Libyen  Libyen 1970 159,5 20,0 12,5
30. Thailand  Thailand 2016 17,6 17,6 100,0
31. Vietnam  Vietnam 2004 20,8 16,0 76,9
32. Australien  Australien 2002 37,5 15,5 41,3
33. Äquatorialguinea  Äquatorialguinea 2005 17,7 12,5 70,6
34. Turkmenistan  Turkmenistan 1974 15,7 12,7 80,9
35. Kongo Republik  Republik Kongo 2012 15,3 11,9 77,8
36. Gabun  Gabun 1996 18,3 11,4 62,3
37. Danemark  Dänemark 2004 19,1 6,9 36,1
38. Brunei  Brunei 2003 13,6 5,9 43,4
39. Sudsudan  Südsudan 2014 7,7 5,8 75,3
40. Peru  Peru 2014 7,3 5,6 76,7
...
56. Deutschland  Deutschland 1968 8,0 2,4 30,0

Nach UnternehmenBearbeiten

In der folgenden Tabelle aufgeführt sind die Unternehmen mit der größten Förderung in Millionen Tonnen, deren Anteil an der Weltförderung in Prozent und die kumulierte Häufigkeit.

Förderung in Millionen Tonnen (2007)[8]
Rang Unternehmen Land Förderung Anteil
in %
Kumulation
in %
1. Saudi Aramco Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 422,1 10,9 10,9
2. National Iranian Oil Company Iran  Iran 194,3 5,0 15,9
3. PEMEX Mexiko  Mexiko 153,0 3,9 19,8
4. Petróleos de Venezuela Venezuela  Venezuela 144,2 3,7 23,5
5. ExxonMobil Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 130,8 3,4 26,9
6. BP Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 120,7 3,1 30,0
7. ADNOC Vereinigte Arabische Emirate  VAE 115,2 3,0 33,0
8. Petrochina China Volksrepublik  Volksrepublik China 114,1 2,9 35,9
9. Nigerian National Petroleum Nigeria  Nigeria 107,6 2,8 38,7
10. Kuwait Petroleum Kuwait  Kuwait 107,3 2,8 41,5
11. Iraq National Oil Irak  Irak 103,3 2,7 44,1
12. Rosneft Russland  Russland 101,7 2,6 46,7
13. Egyptian General Petroleum Agypten  Ägypten 99,7 2,6 49,3
14. Lukoil Russland  Russland 96,6 2,5 51,8
15. Petrobras Brasilien  Brasilien 95,3 2,5 54,2
16. Royal Dutch Shell Niederlande  Niederlande
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich
90,3 2,3 56,6
17. Chevron Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 87,8 2,3 58,8
18. National Oil Corporation Libyen  Libyen 84,4 2,2 61,0
19. Sonangol Angola  Angola 84,2 2,2 63,2
20. Total Frankreich  Frankreich 75,5 1,9 65,1

WeltförderungBearbeiten

 
Entwicklung der weltweiten Fördermenge von 1965 bis 2007
Weltförderung in Millionen Tonnen[9] [4]
Jahr Prod.
1861 0,3
1862 0,4
1863 0,4
1864 0,3
1865 0,4
1866 0,5
1867 0,5
1868 0,5
1869 0,6
1870 0,8
1871 0,8
1872 0,9
1873 1,5
1874 1,6
1875 1,4
Jahr Prod.
1876 1,5
1877 2,2
1878 2,5
1879 3,2
1880 4,1
1881 4,3
1882 4,8
1883 4,0
1884 4,8
1885 4,9
1886 6,3
1887 6,4
1888 6,9
1889 8,2
1890 10,2
Jahr Prod.
1891 12,1
1892 13,1
1893 12,3
1894 11,9
1895 13,8
1896 15,2
1897 16,2
1898 16,6
1899 17,5
1900 19,9
1901 22,3
1902 24,2
1903 26,0
1904 29,0
1905 28,2
Jahr Prod.
1906 28,4
1907 35,2
1908 38,0
1909 39,8
1910 43,2
1911 45,9
1912 46,9
1913 51,3
1914 54,3
1915 57,5
1916 60,9
1917 67,0
1918 67,1
1919 74,0
1920 91,7
Jahr Prod.
1921 102,0
1922 114,8
1923 135,3
1924 135,1
1925 142,4
1926 146,1
1927 168,0
1928 187,7
1929 210,7
1930 199,8
1931 189,9
1932 179,9
1933 197,7
1934 208,5
1935 226,5
Jahr Prod.
1936 247,0
1937 280,9
1938 280,3
1939 284,8
1940 294,0
1941 302,9
1942 285,1
1943 306,9
1944 352,4
1945 372,0
1946 390,3
1947 432,2
1948 488,9
1949 501,9
1950 561,1
Weltförderung in Millionen Tonnen[9] [4]
Jahr Prod.
1951 609,4
1952 641,1
1953 706,6
1954 738,8
1955 827,5
1956 921,0
1957 969,5
1958 998,6
1959 1073,9
1960 1153,7
1961 1233,0
1962 1334,3
1963 1433,6
1964 1546,5
1965 1567,9
Jahr Prod.
1966 1702,3
1967 1826,6
1968 1992,8
1969 2143,4
1970 2358,0
1971 2496,2
1972 2640,6
1973 2871,3
1974 2879,4
1975 2738,2
1976 2972,9
1977 3077,1
1978 3106,8
1979 3237,3
1980 3091,9
Jahr Prod.
1981 2913,9
1982 2799,7
1983 2763,0
1984 2818,7
1985 2796,8
1986 2941,6
1987 2952,5
1988 3074,7
1989 3108,6
1990 3175,4
1991 3165,7
1992 3195,3
1993 3194,5
1994 3244,0
1995 3286,1
Jahr Prod.
1996 3384,2
1997 3485,9
1998 3550,8
1999 3486,9
2000 3618,2
2001 3606,7
2002 3587,5
2003 3704,5
2004 3879,3
2005 3916,4
2006 3929,2
2007 3928,8
2008 3965,0
2009 3869,3
2010 3976,5
Jahr Prod.
2011 4007,9
2012 4116,4
2013 4125,3
2014 4226,2
2015 4359,5
2016 4382,4

Raffineriekapazität nach LändernBearbeiten

 
Anteile an der weltweiten Raffineriekapazität im Jahr 2004 (10 größte Raffineure)

In der folgenden Tabelle aufgeführt sind die größten Raffineure in Millionen Tonnen, deren Anteil an der weltweiten Raffineriekapazität in Prozent und die kumulierte Häufigkeit.

Kapazität in Millionen Tonnen (2008)[10]
Rang Land Kapazität Anteil
in %
Kumulation
in %
1. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 869,0 20,1 20,1
2. China Volksrepublik  Volksrepublik China 370,0 8,6 28,7
3. Russland  Russland 271,4 6,3 35,0
4. Japan  Japan 234,5 5,4 40,4
5. Korea Sud  Südkorea 130,3 3,0 43,4
6. Deutschland  Deutschland 117,8 2,7 46,1
7. Italien  Italien 116,9 2,7 48,8
8. Indien  Indien 112,8 2,6 51,4
9. Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 104,0 2,4 53,8
10. Kanada  Kanada 101,5 2,3 56,1
11. Frankreich  Frankreich 99,3 2,3 58,4
12. Brasilien  Brasilien 95,4 2,2 60,6
13. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 92,9 2,1 62,7
14. Malaysia  Malaysia 92,9 2,1 64,8
15. Mexiko  Mexiko 77,0 1,8 66,6
16. Iran  Iran 72,6 1,7 68,3
17. Taiwan  Taiwan 64,5 1,5 69,8
18. Venezuela  Venezuela 64,1 1,5 71,3
19. Spanien  Spanien 63,6 1,5 72,8
20. Niederlande  Niederlande 60,4 1,4 74,2
Welt 4.326,0 100,0

Reserven nach LändernBearbeiten

 
Verteilung der weltweiten Erdölreserven, Kanada einschließlich Ölsande

Unter Reserven versteht man die zu gegenwärtigen Preisen und mit heutigen Fördertechnologien gewinnbare Menge an Rohstoffen. Unterschieden wird nach

  • konventionelle Reserven: fließfähiges Erdöl in einer Lagerstätte mit einem API-Grad höher als 10°, beispielsweise Schweröl, Leichtöl, Kondensat
  • nichtkonventionelle Reserven: in der Lagerstätte bedingt oder nicht fließfähig mit einem API-Grad geringer als 10°, beispielsweise Schwerstöl, Ölsand (Bitumen, Asphalt), Ölschiefer

Nach Angaben von BP waren 2017 die fünf Länder mit den größten Ölreserven:

Venezuela hat Saudi-Arabien an der Spitze der Ölländer abgelöst und ist nun der Staat mit den größten nicht sicher wirtschaftlich förderbaren nachgewiesenen sulfidreichen Teeren der Welt, bei real fallender Förderung seit 2000, wobei sich Exxon und Statoil schon längst zurückgezogen[11] haben. Nach Angaben der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) verfügt das südamerikanische Land über Vorkommen von 296,5 Milliarden Barrel (1 Barrel = 159 Liter), der bisherige Spitzenreiter Saudi-Arabien kann auf 264,5 Milliarden Barrel zurückgreifen.

Bei Venezuela wurden die Reserven von Schwerstöl und bei Kanada die Reserven von Ölsand zu den Gesamtreserven hinzugerechnet. Allerdings ist die Gewinnung aus Ölsand wegen finanzieller, energetischer und ökologischer Probleme nicht äquivalent zur Förderung von konventionellem Erdöl und die Hinzurechnung daher kritisch zu betrachten.

Es wurde 2011 vorausgesagt, dass die Erdölreserven von 216,9 Milliarden Tonnen einschließlich Ölsand (26,9 Milliarden Tonnen) und Schweröl (21,2 Milliarden Tonnen) rechnerisch noch 56 Jahre den Weltverbrauch decken können. Die Tatsache, dass ähnliche, nicht eingetretene Vorhersagen bereits in der Vergangenheit getroffen wurden, hat den Begriff Erdölkonstante hervorgebracht. Kritiker dieser Angaben weisen allerdings darauf hin, dass die Zahlen häufig aus politischen Gründen verfälscht wurden. Zudem melden viele Länder jährlich dieselben Zahlen, obwohl sie gleichzeitig große Mengen Erdöl fördern; die Zahlen werden also oft nicht angepasst.

Von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe werden die Reserven von den Ressourcen unterschieden. Die Bedeutung der beiden Begriffe ist in den verschiedenen Sprachen so unterschiedlich, dass ein konsequenter Gebrauch des Begriffs Reserve fast unmöglich ist. Im Deutschen bezeichnet er meistens den Teil einer Ressource, dessen Abbau nach dem heutigen Stand der Technik wirtschaftlich ist. Bei steigenden Weltmarktpreisen können so aus Lagerstätten Reserven werden, und umgekehrt. Bei Ressourcen hingegen handelt es sich um Vorkommen, die zwar nachweislich vorhanden sind aber gegenwärtig noch nicht wirtschaftlich gefördert werden können. Im Deutschen überschneidet sich der Begriff der Ressource mit dem des Vorkommens.

In der folgenden Tabelle aufgeführt sind die Länder mit den größten angegebenen Erdölreserven einschließlich Ölsand und Schwerstöl in Millionen Tonnen und deren Anteil an den Weltreserven in Prozent.

Reserven in Millionen Tonnen (2016)[5]
Rang Land Reserven Anteil in %
1. Venezuela  Venezuela 47.000 17,6
2. Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 36.600 15,6
3. Kanada  Kanada 27.600 10,0
4. Iran  Iran 21.800 9,3
5. Irak  Irak 20.600 9,0
6. Russland  Russland 15.000 6,4
7. Kuwait  Kuwait 14.000 6,4
8. Vereinigte Arabische Emirate  VAE 13.000 5,7
9. Libyen  Libyen 6.300 2,8
10. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 5.800 2,8
11. Nigeria  Nigeria 5.000 2,2
12. Kasachstan  Kasachstan 3.900 1,8
13. Katar  Katar 2.600 1,5
14. China Volksrepublik  Volksrepublik China 2.500 1,5
15. Brasilien  Brasilien 1.800 0,7
16. Angola  Angola 1.600 0,7
17. Algerien  Algerien 1.500 0,7
18. Ecuador  Ecuador 1.200 0,5
19. Mexiko  Mexiko 1.100 0,5
20. Aserbaidschan  Aserbaidschan 1.000 0,4
...
58. Deutschland  Deutschland 32 0,0
Welt 240.700 100

Ressourcen nach LändernBearbeiten

Als Ressourcen wird die nachgewiesene Menge der Rohstoffe definiert, die derzeit technisch und/oder wirtschaftlich nicht gewonnen werden kann sowie die nicht nachgewiesene, aber geologisch mögliche, zukünftig gewinnbare Menge einer Rohstoff-Lagerstätte.

In der folgenden Tabelle aufgeführt sind die Länder mit den größten Erdölressourcen einschließlich Ölsand und Schwerstöl in Millionen Tonnen und deren Anteil an den Weltressourcen in Prozent.

Ressourcen in Millionen Tonnen (2016)[2]
Rang Land Ressourcen Anteil in %
1. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 117.768 26,3
2. Kanada  Kanada 57.117 12,6
3. Venezuela  Venezuela 48.820 10,9
4. Russland  Russland 40.078 8,9
5. China Volksrepublik  Volksrepublik China 29.001 6,5
6. Brasilien  Brasilien 15.206 3,4
7. Kasachstan  Kasachstan 12.933 2,9
8. Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 11.800 2,6
9. Iran  Iran 7.200 1,6
10. Irak  Irak 6.320 1,4
11. Nigeria  Nigeria 5.378 1,2
12. Angola  Angola 5.095 1,1
13. Mexiko  Mexiko 4.760 1,1
14. Libyen  Libyen 4.750 1,1
15. Argentinien  Argentinien 4.184 0,9
16. Vereinigte Arabische Emirate  VAE 4.164 0,9
17. Australien  Australien 4.055 0,9
18. Indonesien  Indonesien 3.572 0,8
19. Gronland  Grönland 3.500 0,8
20. Marokko  Marokko 2.607 0,6
...
85. Deutschland  Deutschland 240 0,0
Welt 447.874 100,0

Verbrauch nach LändernBearbeiten

 
Verteilung der 10 größten Erdölverbraucher (2010)

In der folgenden Tabelle aufgeführt sind die Länder mit dem größten Verbrauch an Erdöl in Millionen Tonnen deren Anteil am weltweiten Verbrauch in Prozent.

Verbrauch in Millionen Tonnen (2017)[1]
Rang Land Verbrauch Anteil in %
1. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 987,1 21,5
2. China Volksrepublik  Volksrepublik China 595,5 13,0
3. Indien  Indien 221,8 4,8
4. Japan  Japan 179,1 3,9
5. Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 161,1 3,5
6. Russland  Russland 147,8 3,2
7. Brasilien  Brasilien 139,6 3,0
8. Korea Sud  Südkorea 127,8 2,8
9. Deutschland  Deutschland 112,5 2,4
10. Kanada  Kanada 103,6 2,3
11. Mexiko  Mexiko 95,7 2,1
12. Iran  Iran 90,4 2,0
13. Frankreich  Frankreich 80,4 1,8
14. Singapur  Singapur 74,8 1,6
15. Indonesien  Indonesien 73,7 1,6
16. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 69,5 1,5
17. Thailand  Thailand 60,9 1,3
18. Spanien  Spanien 58,3 1,3
19. Italien  Italien 57,6 1,3
20. Australien  Australien 49,9 1,1
Welt 4.593,1 100,0

Export nach LändernBearbeiten

Aufgeführt sind die größten Erdölexporteure in Millionen Tonnen und deren Anteil am Exportmarkt in Prozent.

Export in Millionen Tonnen (2016)[2]
Rang Land Export Anteil in %
1. Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 380,8 17,1
2. Russland  Russland 254,2 11,4
3. Irak  Irak 189,0 8,5
4. Kanada  Kanada 159,2 7,1
5. Vereinigte Arabische Emirate  VAE 119,6 5,4
6. Kuwait  Kuwait 105,8 4,7
7. Iran  Iran 95,5 4,3
8. Venezuela  Venezuela 90,3 4,1
9. Nigeria  Nigeria 86,4 3,9
10. Angola  Angola 82,9 3,7
11. Norwegen  Norwegen 69,3 3,1
12. Kasachstan  Kasachstan 68,8 3,1
13. Mexiko  Mexiko 63,3 2,8
14. Oman  Oman 44,1 2,0
15. Brasilien  Brasilien 39,6 1,8
16. Aserbaidschan  Aserbaidschan 35,0 1,6
16. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 35,0 1,6
18. Algerien  Algerien 33,2 1,5
19. Kolumbien  Kolumbien 30,5 1,4
20. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 29,3 1,2
...
58. Deutschland  Deutschland 0,1 0,05
Welt 2.227,8 100,0

Import nach LändernBearbeiten

 
Rohölimporte der Bundesrepublik Deutschland seit 1970

Aufgeführt sind die größten Erdölimporteure in Millionen Tonnen und deren Anteil am Import in Prozent.

Import in Millionen Tonnen (2016)[2]
Rang Land Import Anteil in %
1. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 393,0 17,1
2. China Volksrepublik  Volksrepublik China 378,7 16,5
3. Indien  Indien 215,7 9,4
4. Japan  Japan 192,7 8,4
5. Korea Sud  Südkorea 147,7 6,4
6. Deutschland  Deutschland 91,1 4,3
7. Spanien  Spanien 64,2 2,8
8. Italien  Italien 61,1 2,7
9. Frankreich  Frankreich 55,3 2,4
10. Niederlande  Niederlande 54,4 2,4
11. Singapur  Singapur 52,8 2,3
12. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 48,9 2,1
13. Taiwan  Taiwan 44,8 1,8
14. Thailand  Thailand 42,3 1,8
15. Kanada  Kanada 37,8 1,6
16. Belgien  Belgien 31,0 1,3
17. Griechenland  Griechenland 28,3 1,2
18. Turkei  Türkei 25,1 1,1
19. Polen  Polen 24,6 1,1
20. Schweden  Schweden 20,0 0,9
Welt 2301,9 100,0

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • United Nations: Energy Statistics Yearbook, 1952 ff.
  • Fischer-Taschenbuch-Verlag: Fischer-Weltalmanach. Zahlen-Daten-Fakten , 1960 ff.
  • Harenberg-Lexikon-Verlag: Aktuell. Das Jahrbuch Nr. 1, 1984 ff.
  • Deutscher Taschenbuch-Verlag: dtv-Jahrbuch. Zahlen-Daten-Analysen, 2003 ff.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe: Energiestudie 2018
  2. a b c d BGR Energiestudie 2016. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  3. Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e. V.: Erdölförderung nach Bundesländern@1@2Vorlage:Toter Link/www.erdoel-erdgas.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. a b c d e BP: Statistical Review of World Energy June 2013
  5. a b BP World Energy Review 2019. BP, abgerufen am 8. Oktober 2019.
  6. BP: Statistical Review of World Energy June 2015, abgerufen am 10. Februar 2016.
  7. Alberta Energy: Alberta's oil sands
  8. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe: Energierohstoffe 2009
  9. a b International Institute of Social History: A History of Royal Dutch Shell - Statistical Tables 1880-2000
  10. ExxonMobil: Oeldorado 2009
  11. http://m.dw.com/de/erdölboom-zwischen-wunsch-und-wirklichkeit/a-2246712