Eleonore Bjartveit

norwegische Politikerin

Eleonore Bjartveit (* 11. Juli 1924 in Alta; † 26. September 2002) war eine norwegische Politikerin der Kristelig Folkeparti (KrF). Sie war von 1989 bis 1990 die Kulturministerin ihres Landes.

LebenBearbeiten

Bjartveit studierte bis 1951 Medizin. Anschließend arbeitete sie bis 1967 als Ärztin in verschiedenen Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen. Zwischen 1967 und 1983 arbeitete sie als medizinische Beraterin beim Trygderetten, dem Rechtsorgan, das über Klagen gegen Entscheidungen des norwegischen Arbeitsamts (NAV) urteilt.

In der Zeit von 1979 bis 1991 war Bjartveit Mitglied im Stadtrat von Oslo. Zwischen 1981 und 1993 war sie Teil des KrF-Vorstands dieser Stadt. In den Legislaturperioden von 1981 bis 1985 sowie von 1985 bis 1989 war sie sogenannte Vararepresentantin im norwegischen Parlament, dem Storting. Als solche vertrat sie von Juni 1983 bis Mai 1986 den damaligen Minister Kåre Kristiansen. Dabei war sie von Oktober 1985 bis Mai 1986 Vizepräsidentin des Odelsting, einer damals noch existierenden Kammer des Stortings. Im gleichen Zeitraum war Bjartveit zudem Teil des Fraktionsvorstands der KrF. Zwischen 1989 und 1993 war sie für den Wahlkreis Oslo direkt als Abgeordnete in das Parlament gewählt.

Am 16. Oktober 1989 wurde sie zur Ministerin für Kultur und Wissenschaft ernannt, zum 1. Januar 1990 wechselte der Zuständigkeitsbereich zu Kultur und Kirche. Sie übte dieses Amt bis zum Ende der Regierung Syse am 3. November 1990 aus.

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