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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eimke
Eimke
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eimke hervorgehoben
Koordinaten: 52° 58′ N, 10° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Uelzen
Samtgemeinde: Suderburg
Höhe: 64 m ü. NHN
Fläche: 82,88 km2
Einwohner: 827 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner je km2
Postleitzahl: 29578
Vorwahl: 05826
Kfz-Kennzeichen: UE
Gemeindeschlüssel: 03 3 60 007
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Apfelweg 5
29578 Eimke
Website: www.suderburg.de
Bürgermeister: Dirk-Walter Amtsfeld (CDU)
Lage der Gemeinde Eimke im Landkreis Uelzen
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Über dieses Bild

Eimke ist eine Gemeinde inmitten der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen, Niedersachsen. Die Gemeinde Eimke gehört zur Samtgemeinde Suderburg.

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Eimke liegt in der Lüneburger Heide. Der Kernort Eimke wird vom Ilmenau-Zufluss Gerdau durchflossen, deren Zufluss Häsebach im Ortsteil Dreilingen entspringt.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Eimke besteht aus den Ortschaften Dreilingen (inkl. Ortsteil Niebeck), Ellerndorf, Eimke und Wichtenbeck.

GeschichteBearbeiten

Die erste urkundliche Nennung des Hauptortes Eimke stammt aus dem Jahre 1148. Es liegen aber Zeugnisse aus der Stein- und Bronzezeit vor wie z. B. Funde von Feuersteingeräten, Äxte aus Felsgestein und etwa zwei Dutzend Hügelgräber.

Die Kirche wurde wahrscheinlich zu Anfang des 14. Jahrhunderts gebaut. Es geht die Sage um, dass sie früher eine zur Ebstorfer Klosterkirche gehörige Kapelle gewesen sei. Auch über ihre Entstehung gibt es eine sagenhafte Geschichte. Danach wurde beim Zusammenschluss der Dörfer Eimke, Ellerndorf, Brambostel, Dreilingen und Wichtenbeck zu einer Kirchengemeinde der Ort Wichtenbeck zum Kirchenort bestimmt, lag er doch im Mittelpunkt der Parochie. Dort war schon alles zum Kirchbau vorbereitet, als die Eimker in einer Nacht in großem Zuge dorthin eilten und alles Baumaterial nach Eimke schafften, wo dann schließlich die Kirche erbaut wurde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Dreilingen, Ellerndorf und Wichtenbeck eingegliedert.[2]

NameBearbeiten

Eine alte Bezeichnung des Ortes ist um 1148 Embike. Das Grundwort des Ortsnamens „-beke“ ist niederdeutsch und steht für Bach, so dass beim Eimke von einem Flussnamen auszugehen ist. Das Bestimmungswort ist als „En-“ überliefert. Für einen Flussnamen spricht die Wurzel „ei-“, „oi-“, „i-“ für „gehen“ und ihre Erweiterungen.[3]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

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Der Rat der Gemeinde Eimke setzt sich aus neun Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

CDU SPD WSL Gesamt
2006 6 3 9 Sitze
2011 6 (63,8 %) 2 (26,6 %) 1 (9,5 %) 9 Sitze[4]

Letzte Kommunalwahl am 11. September 2011

BürgermeisterBearbeiten

Eimkes Bürgermeister seit 1925:

  • August Kuhlmann (1925–1934)
  • Richard Kuhlmann (1934–1944)
  • Robert Löhr (1946–1964)
  • Klaus Ostermann (1964–1989)
  • Dirk-Walter Amtsfeld (CDU) (seit 1989)

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: Das Wappen zeigt in Silber ein aus dem linken Schildrand wachsendes rote "E" neben einem goldbewehrten schwarzen Heidschnucken-Widderkopf.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

DorfkircheBearbeiten

 
Dorfkirche

St. Marien wurde aus Feldsteinen errichtet.[5] Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Kirchturm aus Holz angebaut. Zur Ausstattung gehört eine Pietà, eine Prieche von 1677 mit Schnitzereien und eine Orgel von 1870 mit elf Registern aus der Werkstatt Folkert Beckers aus Hannover.

Zur Kirchengemeinde Eimke gehört auch der Ort Brambostel.

NaturdenkmälerBearbeiten

  • Eiche neben der Kirche mit einem Brusthöhenumfang von 7,67 m (2016).[6]

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Marlies Vollmer, Heinrich Porth: Die Familien und Einwohner des Kirchspiels Eimke. Ortsfamilienbuch 1727–1900, Untersuchung zur Bevölkerungsgeschichte und Besitzerfolgen der Höfe zu den Orten Brambostel, Dreilingen, Eimke, Ellerndorf und Wichtenbeck (Quellen und Darstellungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Uelzen. Bd. 10). Museums- und Heimatverein des Kreises Uelzen, Uelzen 2010, ISBN 3-929864-18-5.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 238.
  3. Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Internetseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original am 3. Dezember 2016; abgerufen am 4. August 2019.
  4. Ergebnis Kommunalwahl 2011
  5. Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Bremen Niedersachsen. 1992, S. 428
  6. Eintrag im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eimke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien