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Eaubonne ist eine französische Gemeinde mit 25.161 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Val-d’Oise in der Region Île-de-France. Die Einwohner werden Eaubonnais genannt.

Eaubonne
Wappen von Eaubonne
Eaubonne (Frankreich)
Eaubonne
Region Île-de-France
Département Val-d’Oise
Arrondissement Argenteuil
Kanton Ermont
Gemeindeverband Val Parisis
Koordinaten 49° 0′ N, 2° 17′ OKoordinaten: 49° 0′ N, 2° 17′ O
Höhe 41–83 m
Fläche 4,42 km2
Einwohner 25.161 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 5.693 Einw./km2
Postleitzahl 95600
INSEE-Code
Website www.eaubonne.fr

Die Avenue de l' Europe

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt im sehr dicht besiedelten Vorortbereich von Paris, etwa 15 Kilometer nördlich der Pariser Innenstadt.

EtymologieBearbeiten

Der Gemeindename Eaubonne (dt. gutes Wasser) ist die französische Übersetzung des lateinischen Namens des Ortes, Aqua Bona. Den Namen erhielt die Stadt von römischen Legionären wegen der guten Wasserqualität.

GeschichteBearbeiten

In römischer Zeit lag der Ort an einer Heerstraße, die von Paris nach Le Havre führte.[1] Erstmals urkundlich erwähnt wurde Eaubonne in einem Dekret von König Dagobert I. im Jahre 635. Die Gemeinde war lange Zeit im Besitz der Abtei Saint-Denis, bevor es die Herren von Montmorency im 11. Jahrhundert erhielten. Im 17. Jahrhundert erhielten die Herren von Condés die Besitzrechte. Im 18. Jahrhundert erhielt Joseph-Florent Le Normand de Mézières den Ort und baute ihn aus. Im 19. Jahrhundert zählte der Ort 15 Burgen und Schlösser. Mit dem Bau der Eisenbahn setzte Mitte des 19. Jahrhunderts eine rasche Urbanisierung ein.

StadtbezirkeBearbeiten

Die Gemeinde gliedert sich in fünf Stadtbezirke: Flammarion im Nordwesten, J-J. Rousseau im Nordosten, Mont-d’Eaubonne im Zentrum, Paul Bert im Süden und Cerisaie - Jean Macé im Westen. Eaubonne bildet den gleichnamigen Kanton.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Städtepartnerschaften bestehen zu Matlock (England) und Budenheim in Deutschland.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Schloss La Chesnaie

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Eaubonne

VerkehrBearbeiten

Der Bahnhof Ermont-Eaubonne ist Haltepunkt für die Transilien nach Paris Gare du Nord und Paris-Saint-Lazare sowie die RER-Linie C.

Eaubonne liegt nur etwa drei Kilometer entfernt von der A15 und der A115. Über den Boulevard intercommunal du Parisis ist Paris in 15 Minuten mit dem Auto erreichbar.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Val-d'Oise. Flohic Éditions, Band 1, Paris 1999, ISBN 2-84234-056-6, S. 193–201.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eaubonne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Geschichte der Stadt (Memento des Originals vom 3. September 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eaubonne.fr
  2. Hervé Collet: Les belles heures du Château de la Chesnaie à Eaubonne. Sur les pas de Jean-Jacques Rousseau. Cercle historique et archéologique dʼEaubonne et de la Vallée de Montmorency, Eaubonne 2014, Klappentext.