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Drago Vuković
Drago Vuković

Drago Vuković am 27. September 2008

Spielerinformationen
Geburtstag 3. August 1983
Geburtsort Split, Jugoslawien
Staatsbürgerschaft KroateKroate kroatisch
Körpergröße 1,94 m
Spielposition Rückraum links
  Rückraum Mitte
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereine in der Jugend
  von – bis Verein
00000000 KroatienKroatien RK Split
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
0000–2002 KroatienKroatien RK Split
2002–2006 KroatienKroatien RK Zagreb
2006–2008 SlowenienSlowenien RK Velenje
2008–2011 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
2011–2015 DeutschlandDeutschland TuS N-Lübbecke
2015–2018 DeutschlandDeutschland Füchse Berlin
2018–2019 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
Nationalmannschaft
Debüt am
            gegen
  Spiele (Tore)
KroatienKroatien Kroatien 146 (212)[1]

Stand: 20. Juni 2019

Drago Vuković (* 3. August 1983 in Split, Jugoslawien) ist ein ehemaliger kroatischer Handballspieler.

Vuković, der zuletzt für den deutschen Bundesligisten VfL Gummersbach spielte und für die kroatische Nationalmannschaft (Rückennummer 14) auflief, wurde meist im linken Rückraum eingesetzt.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

 
Drago Vuković

Drago Vuković spielte seit seiner Jugend beim RK Split und bestritt dort auch seine ersten Ligaspiele. 2002 wechselte er zum nationalen Spitzenclub RK Zagreb, wo er 2003, 2004, 2005 und 2006 Meister und Pokalsieger wurde. 2006 zog er weiter zum RK Velenje nach Slowenien. Ab 2008 spielte er beim VfL Gummersbach in der Handball-Bundesliga. Mit dem VfL gewann er 2009 den EHF-Pokal. 2010 und 2011 gewann er den Europapokal der Pokalsieger. Ab der Saison 2011/12 lief er für den Bundesligisten TuS N-Lübbecke auf.[2] Zur Saison 2015/16 wechselte er zu den Füchsen Berlin[3] mit denen er Vereinsweltmeister 2015, 2016 wurde und 2018 den EHF-Pokal gewann. Im Sommer 2018 kehrte er zum VfL Gummersbach zurück.[4] Nach der Saison 2018/19 beendete er seine Karriere.[5]

Drago Vuković bestritt 146 Länderspiele für die kroatische Nationalmannschaft. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gewann er mit seinem Land Gold und bei den Olympischen Spielen 2012 in London Bronze; außerdem wurde er bei der WM 2005 in Tunesien Vize-Weltmeister sowie bei den Europameisterschaften 2008 und 2010 Vize-Europameister. Bei der WM 2011 belegte er den fünften Rang. 2012 errang er bei der Europameisterschaft erneut Bronze. Auch bei der WM 2013 gewann er Bronze. 2014 unterlag er bei der Europameisterschaft im Spiel um Platz 3 Spanien.

ErfolgeBearbeiten

  • Kroatischer Meister 2003, 2004, 2005, 2006
  • Kroatischer Pokalsieger 2003, 2004, 2005, 2006
  • DHB-Pokal-Finalist 2009
  • EHF-Pokal 2009, 2018
  • Europapokal der Pokalsieger 2010 und 2011
  • Olympiasieger 2004
  • Olympia-Bronze 2012
  • Vize-Weltmeister 2005
  • Vize-Europameister 2008, 2010 und 2012
  • WM-Bronze 2013
  • Vereinsweltmeister 2015, 2016

BundesligabilanzBearbeiten

Saison Verein Spielklasse Spiele Tore 7-Meter Feldtore
2008/09 VfL Gummersbach Bundesliga 34 86 0 86
2009/10 VfL Gummersbach Bundesliga 33 146 0 146
2010/11 VfL Gummersbach Bundesliga 33 153 0 153
2011/12 TuS N-Lübbecke Bundesliga 29 107 0 107
2012/13 TuS N-Lübbecke Bundesliga 27 105 0 105
2013/14 TuS N-Lübbecke Bundesliga 28 96 0 96
2014/15 TuS N-Lübbecke Bundesliga 34 142 0 142
2015/16 Füchse Berlin Bundesliga 32 106 0 106
2016/17 Füchse Berlin Bundesliga 16 17 0 17
2017/18 Füchse Berlin Bundesliga 29 14 0 14
2018/19 VfL Gummersbach Bundesliga 12 18 0 18
2008–2019 gesamt Bundesliga 307 990 0 990

WeblinksBearbeiten

  Commons: Drago Vuković – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vorläufige Kader EM 2014 (Stand: 10. Dezember 2013)
  2. Vukovic verlässt Gummersbach bereits im Sommer
  3. handball-world.com: Füchse Berlin verpflichten Drago Vuković ab 2015 vom 29. Juli 2014, abgerufen am 29. Juli 2014
  4. rundschau-online.de: Drago Vukovic kehrt zum VfL Gummersbach zurück vom 6. Dezember 2017, abgerufen am 9. Januar 2018
  5. handball-world.news: VfL Gummersbach vor "Mission 2. Liga": Personelle Fragezeichen und zwei Verlängerungen vom 20. Juni 2019, abgerufen am 20. Juni 2019