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Doug Mason

kanadisch-niederländischer Eishockeyspieler und -trainer
Flag of Canada and the Netherlands.svg  Doug Mason Eishockeyspieler
Geburtsdatum 20. August 1955
Geburtsort Greater Sudbury, Ontario, Kanada
Größe 182 cm
Gewicht 78 kg
Position Center
Schusshand Links
Karrierestationen
1972–1976 Welland Sabres
1976–1977 Thunder Bay Twins
Port Huron Flags
1977–1978 Cambridge Hornets
1979–1988 Tilburg Trappers
Flag of Canada and the Netherlands.svg  Doug Mason
Doug Mason
Trainerstationen
1989–1990 Langhout Travellers Utrecht
1990–1991 Peter Langhout Utrecht
1991–1992 Sudbury Wolves (Co-Trainer)
1992 SC Lyss
1992–1993 Asiago Hockey
1993–1997 Tilburg Trappers
1997–1998 Augsburger Panther (Co-Trainer)
1998 SC Luzern
1998–2001 Krefeld Pinguine
2001–2002 EV Zug
2003–2006 Iserlohn Roosters
2006–2009 Kölner Haie
2009–2010 Adler Mannheim
2010–2014 Iserlohn Roosters
2014–2016 EC KAC
seit 2016 Graz 99ers

Douglas A. Mason (* 20. August 1955 in Greater Sudbury, Ontario) ist ein niederländisch-kanadischer Eishockeytrainer und ehemaliger Spieler. Seit Mitte Dezember 2016 ist er Cheftrainer der Graz 99ers aus der Österreichischen Eishockey-Liga.

Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Sein Sohn ist der niederländische Eishockeynationalspieler Steve Mason.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als SpielerBearbeiten

Doug Mason spielte in den Jahren 1972 bis 1976 für die Welland Sabres in der unterklassigen Juniorenliga Southern Ontario Junior Hockey League. Von 1976 bis 1978 spielte er in der Ontario Hockey Association Senior je ein Jahr lang für die Thunder Bay Twins und Cambridge Hornets. In der Saison 1976/77 gab er parallel sein Profidebüt für die Port Huron Flags, für die er in drei Spielen in der International Hockey League auf dem Eis stand. Von 1979 bis 1988 spielte er für Tilburg Trappers in der niederländischen Eredivisie.

KarrierestatistikBearbeiten

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1972/73 Welland Sabres SOJHL
1973/74 Welland Sabres SOJHL 62 38 43 81 88
1975/76 Welland Sabres SOJHL
1976/77 Thunder Bay Twins OHASr 26 15 8 23 20
1976/77 Port Huron Flags IHL 3 0 1 1 7
1977/78 Cambridge Hornets OHASr 38 26 22 48 32
1979/80 Tilburg Trappers Eredivisie 37 41 41 82 52
1980/81 Tilburg Trappers Eredivisie 46 37 55 92 54
1981/82 Tilburg Trappers Eredivisie 52 38 47 85 88
1982/83 Tilburg Trappers Eredivisie 20 13 17 30 26
1983/84 Tilburg Trappers Eredivisie 54 47 66 113 31
1984/85 Tilburg Trappers Eredivisie 24 15 22 37 28
1985/86 Tilburg Trappers Eredivisie 41 33 51 84 38
1986/87 Tilburg Trappers Eredivisie 31 15 29 44 12
1987/88 Tilburg Trappers Eredivisie 38 12 24 36 24
Eredivisie gesamt 343 251 352 603 353

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Karriere als TrainerBearbeiten

Bevor er als Trainer in die DEL ging, arbeitete er lange in den Niederlanden und Kanada. Auf Eindhoven folgten Utrecht, die Sudbury Wolves, HC Asiago und die Tilburg Trappers. Dann feierte er seinen Einstand in der DEL. Bei den Augsburger Panthern war er eine Zeit lang Co-Trainer, ab 1998 trainierte er für insgesamt drei Jahre die Krefeld Pinguine. Die darauffolgende Saison trainierte er den EV Zug. In der Saison 2002/03 war Mason ohne Anstellung, 2003 löste er Dave Whistle bei den Iserlohn Roosters ab, mit denen er noch souverän den Abstieg vermied. Daraufhin wurde er in Iserlohn zum Trainer des Jahres 2003 gewählt. Der gebürtige Kanadier erhielt schon früh einen Vertrag bis 2006, weil er als harter Arbeiter gilt. Um sich voll auf diese Aufgabe konzentrieren zu können, legte er sein Amt als Bondscoach der Niederlande nieder. Mit deren Nationalteam hatte er bei der B-Weltmeisterschaft 2005 in Eindhoven nur knapp den Aufstieg in die A-Gruppe verpasst. Am letzten Spieltag der Saison gab er seinen Abschied aus Iserlohn bekannt. Nach eigenen Angaben wolle er entweder nach Schweden gehen oder eine Pause einlegen. Seit April 2006 war Doug Mason Cheftrainer der Kölner Haie. Co-Trainer des neuen Haie-Chefcoachs blieb auch in Köln Clayton Beddoes, der bereits in Iserlohn Masons Assistent war. Er wurde in der Saison 2007/2008 Vize-Meister mit den Kölner Haien. Nach nur sieben Spielen in der Saison 2008/09 wurde Mason jedoch vom KEC entlassen, da der Saisonstart mit sieben Niederlagen aus ebenso vielen Spielen schlecht ausgefallen war.[1]

In der Saison 2009/10 trainierte Mason als Cheftrainer die Adler Mannheim, ehe er am 11. Januar 2010 aufgrund von acht Niederlagen in neun Spielen freigestellt wurde.[2] Am 13. Dezember 2010 übernahm Doug Mason das Amt als Cheftrainer bei seinem Ex-Club Iserlohn Roosters und ersetzte dort Uli Liebsch.[3] Am Saisonende scheiterte er mit seiner Mannschaft knapp an den Pre-Playoffs. Im Februar 2013 wurde von den Iserlohn Roosters die Option auf eine Vertragsverlängerung mit Doug Mason bis zum Ende der Spielzeit 2013/14 wahrgenommen. Am 29. Oktober 2013 wurde er aufgrund der schlechten sportlichen Entwicklung beurlaubt.

Zwischen Oktober 2014 und Dezember 2015 trainierte Mason den österreichischen Rekordmeister EC KAC in der EBEL.[4]

Am 15. Dezember 2016 übertrugen die Graz 99ers Mason das Amt des Cheftrainers in Nachfolge des entlassenen Ivo Jan.[5]

StatistikBearbeiten

Saison Team Liga Anmerkung
1998/99 Krefeld Pinguine DEL
1999/00 Krefeld Pinguine DEL
2000/01 Krefeld Pinguine DEL
2001/02 EV Zug NLA
2003/04 Iserlohn Roosters DEL ab 4. Oktober 2003
2004/05 Iserlohn Roosters DEL
2005/06 Iserlohn Roosters DEL
2006/07 Kölner Haie DEL
2007/08 Kölner Haie DEL Vizemeisterschaft
2008/09 Kölner Haie DEL bis 22. September 2008
2009/10 Adler Mannheim DEL bis 11. Januar 2010
2010/11 Iserlohn Roosters DEL ab 13. Dezember 2010
2011/12 Iserlohn Roosters DEL
2012/13 Iserlohn Roosters DEL
2013/14 Iserlohn Roosters DEL bis 29. Oktober 2013
2014/15 EC KAC EBEL ab Oktober 2014
2015/16 EC KAC EBEL bis Dezember 2015
2016/17 Graz 99ers EBEL ab Dezember 2016

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. haie.de: Die Kölner Haie trennen sich von Trainer Mason
  2. adler-mannheim.de, Doug Mason freigestellt (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.adler-mannheim.de
  3. iserlohn-roosters.de, Iserlohn Roosters trennen sich von Trainer Uli Liebsch (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iserlohn-roosters.de
  4. Doug Mason nicht mehr KAC-Coach - Alexander Mellitzer Interims-Trainer. In: kurier.at. 1. Dezember 2015, abgerufen am 2. Dezember 2015.
  5. Graz 99ers | TRAINERGESPANN MIT SOFORTIGER WIRKUNG FREIGESTELLT. In: www.99ers.at. Abgerufen am 15. Dezember 2016.