Donezbecken

Industriegebiet in der östlichen Ukraine und im südwestlichen Russland

Das Donezbecken (ukrainisch Донецький басейн Donezkyj bassejn; russisch Донецкий бассейн Donezki bassein), kurz auch der Donbas (ukrainisch Донбас) oder Donbass (russisch Донбасс), ist ein großes Steinkohle- und Industriegebiet beiderseits der russisch-ukrainischen Grenze.

Naturräumliche Gliederung der Ukraine.
  • (8) = Ukrainischer Teil des Donezbeckens
  • GeographieBearbeiten

    Das Donezbecken wird im Nordostteil vom namensgebenden Siwerskyj Donez (russisch Sewerski Donez, auch kurz Donez) durchflossen. Der Fluss entwässert über den Don in das Asowsche Meer. Innerhalb der Ukraine gehören der nördliche und mittlere Teil der Oblast Donezk, der südliche Teil der Oblast Luhansk und der äußerste Osten der Oblast Dnipropetrowsk zum Donezbecken, auf russischer Seite ist es der westliche Teil der Oblast Rostow. Das Zentrum des Donbass ist Donezk, die fünftgrößte Stadt der Ukraine. Größere Städte (über 100.000 Einwohner) sind außerdem Luhansk, Makijiwka, Horliwka, Kramatorsk und Slowjansk sowie Altschewsk, Sjewjerodonezk und Lyssytschansk. Das Gebiet ist kein geomorphologisches Becken und wird auch nicht vom Flüsschen Donez geprägt, es umfasst mit dem Donezrücken Landschaften mit Mittelgebirgscharakter. Namengebend ist das kohlenführende Sedimentbecken, das Basis für das Bergbau- und Industrierevier ist.

    Geologie und KohlenvorkommenBearbeiten

    Das Donezbecken ist ein Abschnitt eines etwa 1600 Kilometer langen, paläozoischen Grabenbruchs, vermutlich eines Aulakogens (eines intrakontinentalen Grabenbruchs als passiver Arm eines Tripelpunkts, bei dem es nicht zur Bildung ozeanischer Kruste gekommen ist). Das Becken liegt innerhalb des südwestlichen, Sarmatia genannten Kratons als einem Bestandteil des osteuropäischen Kratons, der als Teil von Baltica einer der Kerne des präkambrischen Europa bildet. Das langgestreckte, im Devon abgesunkene Paläorift wird, je nach Autoren, als Pripyat-Donez Aulakogen oder als Pripyat-Dniepr-Donez(-Karpinsky)-Becken bezeichnet. Er trennt den sarmatischen Kraton in zwei Teilblöcke, deren südwestlicher als Ukrainischer Schild, der nordöstliche als Woronesch-Massiv bezeichnet wird. Die Sedimentfüllung des Beckens erreicht insgesamt über 20 Kilometer Mächtigkeit.[1] Das geologische (Dnjepr-)Donez-Becken ist etwa 60 bis 70 Kilometer breit. Es erstreckt sich von Westnordwest nach Ostsüdost, etwa mit den Städten Luhansk auf dem nordöstlichen und Donezk nahe dem südöstlichen Rand. Das Becken quert die ukrainisch-russische Grenze, sein Südostteil um die Stadt Schachty liegt in Russland. Seine heutige Gestalt geht auf sekundäre Faltungen zurück, deren Alter umstritten ist (je nach Autoren vom Perm bis zur Kreide). Dadurch sind die Sedimentschichten mit den Kohlenflözen aufgefaltet und mehr oder weniger steil stehend.

    Die kohleführenden Sedimente wurden im Erdzeitalter des Karbon abgelagert. Sie sind im Donezbecken bis zu 14 Kilometer mächtig, wobei fast die gesamte Sequenz flözführend ist. In den meisten Regionen existieren zwischen 10–14 und 30–40 abbauwürdige Kohlenflöze. Die Flöze des Donezbeckens sind geringmächtig, aber über weite Strecken aushaltend, mit einer Durchschnittsmächtigkeit von nur je 60 Zentimeter bis ein Meter, nur selten und ausnahmsweise über zwei Meter. Jedes Flöz ist Bestandteil einer regelmäßigen Abfolge von festländischen und marinen Sedimenten (Zyklothemen), die vermutlich auf Meeresspiegelschwankungen durch Eisschilde der permokarbonischen Vereisung zurückgehen. Es handelt sich überwiegend um hochwertige Anthrazitkohle, geringerwertige bituminöse Steinkohle sind auf Bereiche nahe dem Nord- und Westrand des Beckens beschränkt.[2]

    Der Kohlenbergbau begann im Gebiet im Zarenreich, das erste Bergwerk wurde 1796 in Lyssytschansk eröffnet. Im Jahr 1991 waren im ukrainischen Teil des Donezbeckens 202 Bergwerke in Betrieb, ihre Zahl fiel bis 2002 auf 161 ab. 1990 erreichte die Steinkohlenförderung 164,8 Millionen Tonnen, sie fiel bis 1996 auf 71,7 Millionen Tonnen ab, um bis 2002 auf 83,4 Millionen Tonnen wieder anzusteigen. Im russischen Teil des Donezbeckens sank parallel dazu die Zahl der Bergwerke von 67 auf 18, im Jahr 2002 erreichte die Förderung 5,4 Millionen Tonnen. Der Rückgang der Förderung hängt nicht mit einer Erschöpfung der Vorräte zusammen, sie werden auf 60 Milliarden Tonnen Kohle abgeschätzt (davon etwa zehn Prozent im russischen Teil des Beckens), sondern mit dem Zusammenbruch der verbrauchenden Industrie nach dem Ende der Sowjetunion. Der Bergbau ist aber in erhebliche Tiefen vorgedrungen, mit durchschnittlichen Abbautiefen um 720 Meter und Maximaltiefen von 1200 Metern. Fast 40 Prozent der Bergwerke fördern schon seit mehr als 50 Jahren.[2]

    Aufgrund der geringen Investitionen und aufgeschobener Wartungsarbeiten gelten die Bergwerke des Donbas als extrem gefährlich. Die Vernachlässigung setzte dabei schon in sowjetischer Zeit ein, weil Pläne bestanden, den Bergbau mittelfristig in leichter erreichbare Lagerstätten im Osten Russlands zu verlagern. Allein in den Jahren 1991 bis 2000 kamen 3458 Bergleute bei Grubenunglücken ums Leben.[2]

    GeschichteBearbeiten

     
    Ein Poster von 1921 preist das Donezbecken als das Herz (Sowjet-)Russlands

    Die Kohlevorkommen wurden Anfang des 18. Jahrhunderts entdeckt und werden seit 1770 abgebaut. Die Lagerstätten waren eine wichtige Voraussetzung für den Ausbau des russischen Eisenbahnnetzes gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

    Seit dem Beginn der 1930er Jahre arbeiteten in den Bergwerken des Donbass hunderte deutsche Bergleute, die sich angesichts ihrer Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet dorthin verpflichtet hatten. Soweit sie nicht bis 1935/36 zurückgekehrt waren, wurden sie fast alle Opfer der Stalinschen Säuberungen.

    Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion wurden große Industriebetriebe im Donezbecken demontiert und mit ihren Facharbeitern nach Westsibirien in das Kusbass verlegt, um sie so vor dem deutschen Angriff zu schützen. So verwandelte sich das Kusnezker Becken in eine Rüstungsschmiede der sowjetischen Armee. Omsk, Nowosibirsk und Krasnojarsk sowie andere Städte hinter dem Ural entwickelten sich zu wichtigen Industriezentren. Im Zweiten Weltkrieg war das Donezbecken wegen seiner reichen Kohlegruben und deren strategischer Bedeutung ein Hauptangriffsziel des Unternehmens Barbarossa. Die Wehrmacht eroberte es bereits im Frühherbst 1941. Bei der Durchsetzung von Zwangsarbeit griff die deutsche Besatzung auf Methoden zurück, die ebenso grausam waren wie die bis 1941 praktizierten stalinistischen.[3] Zwei Jahre später gelang es der Roten Armee, es in der Donezbecken-Operation zurückzuerobern.

    Ab 1944 wurden deutsche Kriegsgefangene in Lagern im Donbass wie Stalino[4] interniert und für Arbeiten in den Bergwerken eingesetzt.[5] Die Zahl der eingesetzten Kriegsgefangenen wird auf 200.000 geschätzt.[6] In den Jahren 1944–1945 wurden auch Rumäniendeutsche aus Siebenbürgen und dem Banat sowie Ungarndeutsche aus Ungarn hierher deportiert und zu ähnlichen Zwangsarbeiten gezwungen,[7] aus dem damaligen Jugoslawien verschleppten deutschstämmigen Zivilisten erging es in einem Lager bei Woroschilowgrad ähnlich.[8] Arbeitsunfälle, Unterernährung und Krankheiten wie Typhus forderten viele Opfer.

    Neuere Geschichte: Krieg im Donbass ab 2014Bearbeiten

     
    Eine Karte der Region während der eingefrorenen Konfliktphase des Krieges im Donbas, vom Ende des Kampfs um Debalzewe im Jahr 2015 bis zum russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022

    Nach dem Euromaidan erlangten durch Intervention paramilitärischer russischer Truppen[9][10] bis zum 13. April 2014 bewaffnete Kräfte die Kontrolle über einige Stadtverwaltungen. Einer der Kommandeure, Igor Girkin, erklärte später, dass der Krieg im Donbass von ihm und seiner Einheit ausgelöst worden sei: „Den Auslöser zum Krieg habe ich gedrückt. Wenn unsere Einheit nicht über die Grenze gekommen wäre, wäre alles so (folgenlos) ausgegangen wie in Charkiw und in Odessa“.[11] Am 14. April 2014 wurde mit dem Erlass № 405/2014[12] der Beginn der militärischen Anti-Terror-Operation (ATO) gegen die „Autonomisten“ im Donbass, auf der Krim und in Sewastopol erklärt.

    Am 28. Juli 2014 meldete das UNHCHR den totalen Zusammenbruch von Recht und Ordnung in den von kleinen Gruppen selbsternannten „Volksrepubliken“ Lugansk und Donezk, von einer Terrorherrschaft der bewaffneten Gruppen über die Bevölkerung der Ostukraine mit Freiheitsberaubungen, Entführungen, Folterungen und Exekutionen.[13] Die Zurückdrängung der Milizen durch die Ukraine fand ein Ende mit dem Eingreifen russischer Truppen und dem so erzwungenen Waffenstillstand von Minsk.

    Die politischen Anstrengungen der ukrainischen Regierung zur Gewährleistung der staatlichen Souveränität der Ukraine in den vorübergehend besetzten Territorien der Gebiete Donezk und Luhansk und deren Wiedereingliederung in den ukrainischen Staatsverband widerspiegelten sich auch in der ‘Militärstrategie der Ukraine’ der Jahre 2015 und 2020 und in den weiterhin bestehenden Kontakten und Rentenzahlungen.

     
    Kontaktlinie des Protokolls von Minsk 2014 (bis 2022)

    Im Jahr 2017 wurden die bis zu diesem Zeitpunkt weiterhin bestehenden wirtschaftlichen Verbindungen der „Volksrepubliken“ zur Ukraine durch die Verstaatlichung aller Unternehmen, respektive deren Zusammenfassung unter eine Firma in Südossetien, gekappt. Die Wiedereingliederung der Gebiete in die Ukraine wurde damit nochmals unwahrscheinlicher.[10]

    Das Gesetz Zur staatlichen Politik in den vorübergehend besetzten Territorien der Gebiete Donezk und Luhansk vom 18. Januar 2018[14] betraf die Einrichtung von Sicherheitszonen an der Kontaktlinie im Donbass.[15][16]

    Die Renten erhielt die Bevölkerung weiterhin von der Ukraine. Unter anderem dafür überquerten die Menschen die Kontaktlinie – durchschnittlich eine Million Menschen taten dies jeden Monat, so eine UNO-Stelle im Januar 2019.[17] Erst nach 2019 fiel bei den Übergängen im Gebiet Donezk die Zahl von 7.690.000 Übergängen von Januar bis September 2019 auf gerade noch 28.000 von Januar bis September 2021. Das Eigentum von geflüchteten Bewohnern wurde derweil von den Volksrepubliken eingezogen.[18]

    Seit 25. Februar 2021 war die „Militärstrategie“ 2021[19] der Ukraine durch Erlass № 121/2021 in Kraft, die bestimmte, dass „ein neues Modell der Organisation der Verteidigung der Ukraine, der Streitkräfte der Ukraine und anderer Komponenten der Verteidigungsstreitkräfte … die Beilegung des Konflikts, die Demobilisierung, die Wiederherstellung der Kontrolle über die Einhaltung des Regimes der Staatsgrenze der Ukraine und Wiedereingliederung der vorübergehend besetzten Gebiete … gewährleisten sollte.“

    Am 21. Februar 2022 erkannte der russische Präsident, Wladimir Putin, die Volksrepubliken als unabhängige Staaten an,[20] und die Staatsduma ratifizierte diese Anerkennung einen Tag später. Am 24. Februar 2022 erfolgte Russlands Überfall auf die Ukraine.[21] Für Russland ist das Donezbecken als Teil einer Landverbindung zur Krim von strategischem Interesse.[22]

    WirtschaftBearbeiten

    Für die Schwerindustrie der Ukraine ist das Donbass bis heute so wichtig wie die Eisenerzvorkommen des Krywbass westlich des Dnepr. Im Jahr 1999 wurden im Donezgebiet jährlich 36 Millionen Tonnen Kohle gefördert.[23] Auf russischer Seite ist die Produktion zurückgegangen; sie betrug 1999 noch rund 10 Millionen Tonnen Kohle.[24]

    Die Bergwerke sind ebenso wie die Anlagen zur Stahlproduktion durch ausbleibende Wartung und Investitionen inzwischen veraltet. Laut Angaben des ukrainischen statistischen Amts verzeichneten die Unternehmen im Donbass im ersten Quartal 2014 Verluste, die um 37 Prozent höher lagen als der Landesdurchschnitt. In absoluten Zahlen beliefen sie sich auf umgerechnet 1,8 Milliarden Euro, etwa 50 Prozent mehr als im gesamten Jahr 2013. Die Industrieproduktion des Donbass ging im Vergleich zur Vorjahresperiode um 13 Prozent zurück.[25]

    Zum 1. Oktober 2021 wurden Grenz- und Zollkontrollen zwischen den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk abgeschafft. Donezk und Luhansk kündigten eine wirtschaftliche Integration bis Jahresende an.[26][27]

    Bevölkerung, Sprache und Politik – UkraineBearbeiten

     
    Anteil der Bewohner, die Russisch als Muttersprache sprechen, nach Regionen (Volkszählung 2001)

    In den größeren Städten besonders in den Oblasten Donezk und Luhansk dominiert das Russische als Muttersprache. Die hohe Bedeutung der russischen Sprache in den Städten der Ostukraine rührt daher, dass im Zuge der Industrialisierung viele Russen in die neugegründeten Städte dieses Gebietes einwanderten (insbesondere aus der Oblast Kursk). So waren etwa 1897 bei der Volkszählung 63,17 % der Bevölkerung der Stadt Charkiw russischer Abstammung. Das Ausmaß, in welchem die rurale ukrainische Bevölkerung in der Folgezeit in der Sowjetunion zur Abwanderung gezwungen und/oder ihr Tod durch eine möglicherweise systematische, vom Regime Stalins organisierte Hungersnot (Holodomor) in Kauf genommen wurde, ist Gegenstand anhaltender Forschungskontroversen, wird aber in diesen zwei Oblasten meist komplett bestritten. Fast die gesamte jüdische Bevölkerung, sofern nicht geflohen, wurde während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg ausgelöscht.

    Der Anteil der russischen Muttersprachler ist höher als derjenige der „ethnischen“ Russen, da Russisch als Muttersprache unabhängig von der Ethnie angegeben wird. Der Anteil liegt in Donezk bei 74,9 %, in Luhansk bei 68,8 %.[28] In den ukrainischen Regionen gab es 2001 große russische Minderheiten von 39 % in Luhansk und 38,2 % in Donezk.[29]

    In der ukrainischen Politik war bis zum Kriegsausbruch 2014 die gemeinhin als „prorussische“ Partei bezeichnete Partei der Regionen die stärkste Partei mit über 50 % der Stimmen. Diese Partei nahm an der Parlamentswahl 2014 nicht mehr teil.[30] Aus russischer Sicht war vom für die Ukraine-Sicht einflussreichen Duma-Abgeordneten Dmitri Kulikow aber schon 2006 formuliert worden, dass es in der Ukraine keine Moskau-orientierte Elite gäbe: „Wenn Sie also irgendwo in der Ukraine eine pro-russische Bevölkerung finden, dann vielleicht nur in einer Stadt – in Sewastopol. Aber ich würde dort den Namen ändern: Es ist nicht pro-russisch, es ist einfach russisch. Die Stadt Sewastopol hat eine russische Bevölkerung, nicht die ukrainische Bevölkerung, die pro-russisch ist. Und so gibt es in der Ukraine im Allgemeinen keine pro-russische Bevölkerung.“[31]

    LiteraturBearbeiten

    • Kléber Legay: Ein französischer Bergmann bei den Sowjets. Edition Pierre Tisne, Paris 1937.
    • Anatolij M. Mychnenko: Istorija Donbasu (1861–1945 rr). Donec'k 1999.
    • Wilhelm Mensing: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Klartext-Verlag, Essen 2001, ISBN 3-88474-788-6.
    • Tanja Penter: Die lokale Gesellschaft im Donbass unter deutscher Okkupation 1941–1943. In: Babette Quinkert, Christoph Dieckmann, Tatjana Tönsmeyer (Hrsg.): Kooperation und Verbrechen. Formen der »Kollaboration« im östlichen Europa 1939–1945. Wallstein, Göttingen 2003, ISBN 3-89244-690-3.
    • Tanja Penter: Kohle für Stalin und Hitler. Arbeiten und Leben im Donbass 1929 bis 1953 (= Veröffentlichungen des Instituts für Soziale Bewegungen. Schriftenreihe C: Arbeitseinsatz und Zwangsarbeit im Bergbau. Band 8). Klartext-Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0019-6.
    • Ljudmila Belkin: Donbass. Zur Vielheit in der Ukraine. In: Faust-Kultur. 10. Januar 2015 (faustkultur.de [abgerufen am 13. Januar 2015] Essay (Teil I)).
    • Andrew Wilson: The Donbas between Ukraine and Russia. The Use of History in Political Disputes. In: Journal of Contemporary History. Jg. 30. 1995, S. 265–289.
    • Florian Rainer, Jutta Sommerbauer: Grauzone – Eine Reise zwischen den Fronten im Donbass. Bahoe Books, Wien 2018, ISBN 978-3-903022-83-6.

    WeblinksBearbeiten

    Commons: Donbas – Sammlung von Bildern und Videos
    Wiktionary: Donezbecken – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. R. A. Stephenson, S. M. Stovba, V. I. Starostenko: Pripyat-Dniepr-Donets Basin: implications for dynamics of rifting and the tectonic history of the northern Peri-Tethyan Platform. Chapter 11 in P. A. Ziegler, W. Cavazza, A. H. F. Robertson, S. Crasquin-Soleau (Hrsg.): Peri-Tethys Memoir 6, Peri-Tethyan Rift/Wrench Basins and Passive Margins. Mémoires du Muséum national d’histoire naturelle 186, 2001, S. 369-406.
    2. a b c V. A. Privalov, F. Sachsenhofer, E. A. Panova, V. A. Antsiferov (2004): Coal Geology of the Donets Basin (Ukraine/Russia): An Overview. BHM Berg- und Hüttenmännische Monatshefte 149 (6): S. 212–222.
    3. Tanja Penter: Arbeiten im Donbass unter Stalin und Hitler. Perspektiven einer Erfahrungsgeschichte. In: Babette Quinkert, Jörg Morré (Hrsg.): Deutsche Besatzung in der Sowjetunion 1941–1944. Vernichtungskrieg, Reaktionen, Erinnerung. Schöningh, Paderborn 2014, S. 229–246.
    4. Hans Horn: So lang die Flügel tragen. Norderstedt 2005, S. 207.
    5. Bericht auf der Seite kriegsgefangen.de (Memento vom 1. März 2014 im Internet Archive)
    6. Heinz Schenk: Bergbau im Donezbecken – Das Los der deutschen Zwangsarbeiter – Primitive Arbeitsbedingungen unter Tage. In: Die Zeit. Nr. 4, 27. Januar 1949, S. 10 (pdfarchiv.zeit.de [abgerufen am 11. April 2014]).
    7. Berthold Neff: Das bewegende Schicksal von 165000 verschleppten Deutschen aus Südosteuropa. Nur noch Haut und Knochen, wankten sie durchs Lager. In: Beiträge zur Banater Geschichte: Verschleppung. Abgerufen am 11. April 2014.
    8. Pavel Polian: Die Deportationen deutscher Zivilisten aus Ost- und Südosteuropa in die Sowjetunion. Abgerufen am 11. April 2014.
    9. Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-67019-0, S. 361
    10. a b Was ist in den letzten acht Jahren wirklich im Donbass passiert? Und was hat das mit dem aktuellen Krieg zu tun? Die Menschenrechtsaktivistin Varvara Pakhomenko spricht. Sie arbeitete für die UN-Mission in der Region., Meduza, 2. März 2022
    11. Julian Hans: Russischer Geheimdienstler zur Ostukraine – „Den Auslöser zum Krieg habe ich gedrückt“. In: Süddeutsche Zeitung. 21. November 2014, abgerufen am 21. Dezember 2014.
    12. ERLASS des Präsidenten der Ukraine № 405/2014 vom 13. April 2014 Zum Beschluss des Rats für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine vom 13. April 2014 „Über dringende Maßnahmen zur Überwindung der terroristischen Bedrohung und zur Wahrung der territorialen Integrität der Ukraine“. Übersetzung aus dem Ukrainischen von Rainer Böhme. In: DGKSP-Diskussionspapiere, Dresden 2022, Mai, ISSN 2627-3470. S. 20.
    13. Erklärung des UNHCHR am 28. Juli 2014: A total breakdown of law and order and a reign of fear and terror have been inflicted by armed groups on the population of eastern Ukraine. The report documents how these armed groups continue to abduct, detain, torture and execute people kept as hostages in order to intimidate and “to exercise their power over the population in raw and brutal ways.”
    14. Gesetz der Ukraine vom 18. Januar 2018 „Zu den Besonderheiten der staatlichen Politik zur Gewährleistung der staatlichen Souveränität der Ukraine in den vorüberhehend besetzten Territorien der Gebiete Donezk und Luhansk“. Abruf am 2. April 2022. Übersetzung aus dem Ukrainischen von Rainer Böhme. In: DGKSP-Diskussionspapiere, Dresden 2022, Mai, ISSN 2627-3470. S. 21–50.
    15. Gesetz der Ukraine vom 18. Januar 2018, Artikel 8 Teil 1 Absatz 1 in der durch das Gesetz Nr. 113-IX vom 19. September 2019 geänderten Fassung. Abruf am 2. Mai 2022
    16. Gesetz der Ukraine vom 18. Januar 2018, Artikel 9. Abruf am 2. Mai 2022. Übersetzung aus dem Ukrainischen von Rainer Böhme. In: DGKSP-Diskussionspapiere, Dresden 2022, Mai, ISSN 2627-3470. S. 21–50.
    17. Ukraine: “Only with collective action we can help ease the struggle of 2.3 million men, women and children”. 31. Januar 2019, abgerufen am 2. August 2022 (englisch).
    18. Florian Hassel: Reportage aus der Ukraine – Durch das Nadelöhr in feindlicher Front. In: Tages-Anzeiger. 27. Januar 2022, abgerufen am 2. August 2022.
    19. Strategie der militärischen Sicherheit der Ukraine (2021), bestätigt durch Erlass № 121/2021 des Präsidenten. Übersetzung aus dem Ukrainischen von Rainer Böhme. In: DGKSP-Diskussionspapiere, Dresden 2022, März, S. 22–49 (de), 93–117 (ukr).
    20. Präsident der Russischen Föderation – Ansprache an die Nation am 21. Februar 2022. Übersetzt aus dem Russischen von Rainer Böhme. In: DGKSP-Diskussionspapiere. Dresden 2022, März, S. 50–72 (de), 118–140 (ru).
    21. Die Ereignisse in der Chronologie: Warum greift Russland die Ukraine an? In: handelsblatt.com. 2. März 2022, abgerufen am 2. März 2022.
    22. Jan D. Walter: Warum ist der Donbass so wichtig für Russland? In: dw.com. 21. April 2022, abgerufen am 28. April 2022.
    23. mbendi.com (Memento vom 17. Oktober 2015 im Internet Archive)
    24. Kurakov, Samofalov/Malikov/Kolomiets: Coal mining in the Russian Donetsk Basin. In: Coke and Chemistry. Jg. 53, Heft April 2010, S. 121–123 (englisch).
    25. Andreas Kappeler: Die Kinder des Sowjetkommunismus fühlen sich verraten. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. Juni 2014.
    26. Denis Trubetskoy: Der erste Schritt: Die Separatistengebiete in der Ostukraine schaffen Zollkontrollen ab. In: nd-aktuell.de. 1. Oktober 2021, abgerufen am 2. März 2022.
    27. Denis Trubetskoy: Bereitet Russland die Annexion des Donbass vor? In: mdr.de. 21. Oktober 2021, abgerufen am 2. März 2022.
    28. Volkszählung 2001: Sprachen
    29. Volkszählung 2001: Nationalitäten
    30. Ukraine’s Party of Regions Refuses to Participate in Rada Elections, 14. September 2014, Sputnik News
    31. Russland ohne Ukraine, Ukraine ohne Russland (Memento vom 30. Juni 2011 im Internet Archive), polit.ru, 28. September 2006.

    Koordinaten: 48° 0′ N, 37° 48′ O