Craig Steadman

englischer Snookerspieler

Craig Steadman (* 14. Juli 1982 in Farnworth, England) ist ein englischer Snookerspieler.

Craig Steadman
Craig Steadman
Geburtstag 14. Juli 1982 (38 Jahre)[1]
Geburtsort Farnworth, England
Nationalität EnglandEngland England
Spitzname(n) Rock-Steady[1]
Profi 2009/10, 2012–2020[2]
Preisgeld 194.688 £[2]
Höchstes Break 143[2] Welsh Open 2010 (Qualifikation)[3]
Century Breaks 64[2]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 66 (Jul.–Sep. 2015, Mrz.–Apr. 2016)

KarriereBearbeiten

Steadman erreichte das Viertelfinale der IBSF Snookerweltmeisterschaft 2006 in Amman, Jordanien, wo er von Manan Chandra mit 6:3 geschlagen wurde. Er erreichte das Finale der EBSA Snookereuropameisterschaft 2008, musste sich jedoch mit 6:7 David Grace geschlagen geben.

Auf der Snooker Main Tour spielte er erstmals in der Saison 2009/10, nachdem ihm die Qualifikation über Platz acht auf der PIOS-Tour gelang. Am Ende der Saison lag er auf Platz 77 und verpasste damit die Wiederqualifikation für die Profitour.

Am 23. Mai 2009 gewann er die englischen Amateur-Team-Championship mit Manchester.[4]

Steadman konnte bei den German Masters 2012 erstmals die Endrunde eines Maintour-Turniers erreichen, als er als Wildcardspieler Mike Dunn bezwang. In der ersten Hauptrunde unterlag er dann aber Matthew Stevens mit 1:5.[5]

Über die Preisgeldrangliste der PTC-Serie 2011/12, schaffte er die Rückkehr auf die Main-Tour ab der Saison 2012/13. Zwei Jahre konnte er dort spielen, drohte dann aber als Weltranglisten-78. erneut den Profistatus zu verlieren. Über die Q School versuchte er die sofortige Rückkehr, was ihm durch einen Sieg in seiner Gruppe im ersten Turnier auch gelang. Damit war er erneut für zwei Jahre mit einem Tourticket versehen.

Die beste Platzierung von Steadman in der Saison 2014/15 war das Viertelfinale der Lisbon Open. Noch mehr wert waren aber das Erreichen der Runde der letzten 32 bei der International Championship und vor allem bei der Weltmeisterschaft, wo er es bis ins Crucible schaffte und Ronnie O’Sullivan unterlag. Im Jahr darauf war bei beiden Turnieren aber bereits in Runde 2 Schluss und auch sonst kamen keine größeren Erfolge in die Wertung, so dass er als 68. der Weltrangliste erneut vor dem Main-Tour-Aus stand. Wieder versuchte er über die Q School die sofortige Wiederqualifikation. Zwar scheiterte er erst im Halbfinale und im zweiten Turnier verlor er sein Gruppenfinale, damit war er aber bester Spieler hinter den acht direkt Qualifizierten und bekam über die „Order of Merit“ erneut eine zweijährige Startberechtigung für die Profitour.

Die Saison 2016/17 startete für Steadman mit mehreren Niederlagen in der Qualifikation. Seinen ersten Sieg fuhr er beim Paul Hunter Classic ein, wo er in der ersten Hauptrunde Nigel Bond mit 3:4 besiegte. Eine Runde später verlor er mit demselben Ergebnis gegen Peter Lines. Steadman kam nie über die Qualifikation hinaus, bei den Home Nation-Turnieren ohne Qualifikation erreichte er zwei Mal die zweite Runde. Bei den Welsh Open konnte Steadman nach Siegen über Jak Jones, Sam Baird und Anthony Hamilton ins Achtelfinale einziehen, wo er mit einem White-wash gegen Barry Hawkins verlor. Beim Shoot-Out gelang Steadman nach einem Sieg über Brandon Sargeant der Einzug in die zweite Runde, wo er Judd Trump unterlag. In der Qualifikation zur Snookerweltmeisterschaft 2017 verlor Steadman gegen Anthony Hamilton.[6]

Die nächste Saison startete für ihn mit dem Einzug in die Runde der letzten 32 bei den Riga Masters, wo er Kyren Wilson unterlag. Auch beim Paul Hunter Classic drang er nach Siegen über Gerard Greene und Yu Delu in die Runde der letzten 32 vor, wo er mit 2:4 gegen Zhao Xintong verlor. Es folgten mehrere Niederlagen in den Qualifikationsrunden, lediglich bei den English Open konnte er die erste Runde (eine Qualifikation gab es nicht) überstehen, verlor dann aber gegen Ben Woollaston. Bei den Scottish Open konnte Steadman Ken Doherty und Alfie Burden besiegen, ehe er in der Runde der letzten 32 gegen Xu Si verlor. Dasselbe wiederholte sich bei den Welsh Open mit Siegen über David John und Thepchaiya Un-Nooh und einer Niederlage gegen Noppon Saengkham. In der Qualifikation zur Snookerweltmeisterschaft verlor Steadman in der ersten Runde gegen den späteren Achtelfinalisten Jamie Jones. Doch durch die zahlreichen frühen Niederlagen landete Steadman am Ende der Saison auf Weltranglistenplatz 89, was nicht für eine Qualifikation für die nächste Saison reichte. Steadman versuchte über die Q School sein Glück, verlor aber im ersten Turnier in der zweiten Runde gegen Andrew Pagett. Im zweiten Turnier kam Steadman bis ins Finale seiner Gruppe, wo er sich mit einem 4:0-Sieg über Adam Duffy für die nächsten beiden Saisons qualifizierte.[7]

QuellenBearbeiten

  1. a b Craig Steadman. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 11. Januar 2015, abgerufen am 9. August 2018 (englisch).
  2. a b c d Craig Steadman bei CueTracker (Stand: 2. November 2020)
  3. Centuries by Craig Steadman in Season 2009-2010. In: CueTracker Snooker Results & Statistics Database. Ron Florax, abgerufen am 29. Juli 2015 (englisch).
  4. Global Snooker: 2009 Jury's English Finals Weekend (Memento vom 5. September 2014 im Internet Archive)
  5. PartyPoker.net German Masters. In: snooker.org. Abgerufen am 29. Juli 2015 (englisch).
  6. Ron Florax: Craig Steadman - Season 2016-2017 - Professional Results. (Nicht mehr online verfügbar.) Cuetracker.net, archiviert vom Original am 12. August 2018; abgerufen am 12. August 2018 (englisch).
  7. Ron Florax: Craig Steadman - Season 2017-2018 - Professional Results. (Nicht mehr online verfügbar.) Cuetracker.net, archiviert vom Original am 12. August 2018; abgerufen am 12. August 2018 (englisch).

WeblinksBearbeiten

Commons: Craig Steadman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien