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Cars 3: Evolution

Animationsfilm (2017)
(Weitergeleitet von Cars 3)

Cars 3: Evolution (Originaltitel: Cars 3) ist ein US-amerikanischer Computeranimationsfilm von Brian Fee. Der Film dient als Nachfolger von Cars (2006) und Cars 2 (2011) und kam am 28. September 2017 in die deutschen Kinos. Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat wertvoll.

Filmdaten
Deutscher TitelCars 3: Evolution
OriginaltitelCars 3
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2017
Länge102 Minuten
AltersfreigabeFSK 0[1]
JMK 0[2]
Stab
RegieBrian Fee
DrehbuchKiel Murray,
Bob Peterson,
Mike Rich
ProduktionKevin Reher
MusikRandy Newman
KameraJeremy Lasky,
Kim White
SchnittJason Hudak
Synchronisation
Chronologie

← Vorgänger
Cars 2

HandlungBearbeiten

Lightning McQueen ist mittlerweile eine Rennlegende und ein alter Hase im Renngeschäft. Als jedoch eine neue Generation von Rennwagen, allen voran der Newcomer Jackson Storm, droht, ihn und seine Freunde von der Rennstrecke zu vertreiben, setzt er es sich als Ziel, den Piston Cup zu gewinnen. Beim letzten Rennen der Saison versucht Lightning, Jackson einzuholen, verliert allerdings wegen der zu hohen Geschwindigkeit die Haftung auf seine Hinterreifen und endet in einem Unfall. Vier Monate später kehrt Lightning zurück in seine Heimatstadt Radiator Springs. Dort erinnert er sich an den Unfall seines verstorbenen Mentors Doc Hudson. Seine Freundin Sally und die anderen können ihn überzeugen, es nochmal zu probieren, und er kehrt zurück in seine Rennkarriere. Dort erfährt er, dass sein Team Rust-eze an Sterling verkauft wurde. Lightning wird mit der Renntrainerin Cruz Ramirez gepaart, welche ihm dabei helfen soll, den Piston Cup zu gewinnen. Dafür probiert McQueen es bei einem Rennsimulator, gerät jedoch in Schwierigkeiten und zerstört den Simulator.

Daraufhin gerät er mit seinem Chef Sterling in einen Streit. Dieser überredet ihn, seine Rennkarriere zu beenden und sich stattdessen der Werbung von Rust-eze zu widmen. Lightning lehnt das jedoch ab und erklärt ihm, dass er erst nach dem ersten Rennen der nächsten Piston Cup-Saison überlegen will, ob er in den Ruhestand eintreten will. Statt seine Höchstgeschwindigkeit zu verbessern, um Jackson Storm zu besiegen, ist Lightning damit beschäftigt, Cruz zu helfen, sich am Strand zu gewöhnen. Später nimmt er mit Cruz an einem Autocross-Rennen teil, wo er mit Schlamm bedeckt wird, um sich nicht den Zuschauern zeigen zu lassen. Natürlich gewinnt Cruz das Autocross-Rennen, während Lightning von einer Wasserwelle, die aus einem umkippenden Laster kam, überwältigt wird. Er ist daraufhin sauer, weil er mehr Zeit verschwendet hat und zerbricht noch Cruz‘ Trophäe. Daraufhin kommt es zum einem Streit zwischen ihm und Cruz.

Es stellt sich jedoch heraus, dass Cruz selbst auch einmal den Traum hatte, Rennen zu fahren. Cruz zieht sich daraufhin zurück. Lightning bittet Mack um Hilfe. Dieser rät ihm, Smokey, Docs ehemaligen Mentor, aufzusuchen. Lightning nimmt Cruz mit und reist mit ihr nach Docs Heimat Thomasville, Georgia. Dort lernen sie Smokey und alte Freunde von Doc kennen. Sie erfahren, dass Doc seit seinem Unfall von 1954 sich aus seiner Rennkarriere zurückzogen hat, aber glücklich war, McQueen zu trainieren. Daraufhin bekommen sie Methoden beigebracht, die ihnen zum Sieg gegen Jackson Storm helfen würden. Während eines Trainingsrennens erinnert sich McQueen an den Unfall seines Mentors und verliert gegen Cruz. Er bedankt sich bei Smokey für seine Hilfe und geht nach Florida. Beim für ihn alles entscheidenden Rennen lässt Lightning Cruz den Vortritt und sie gewinnt das erste Rennen des Piston Cups. Da Lightning und Cruz jedoch unter derselben Startnummer fuhren, gilt der Sieg für beide.

Im Anschluss tritt Cruz dem Dinoco Racing Team bei, wo sie nun von Lightning trainiert wird.

SynchronisationBearbeiten

Die Synchronisation fand bei der FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH in München nach einem Dialogbuch von Tobias Neumann und unter der Dialogregie von Benedikt Rabanus statt.[3]

Rolle Originalsprecher/in Deutsche/r Sprecher/in[4] Automodell
Lightning McQueen Owen Wilson Manou Lubowski NASCAR-Rennwagen
Cruz Ramirez Cristela Alonzo Maja Maneiro
Smokey Chris Cooper Hans-Jürgen Wolf
Sterling Nathan Fillion Peter Flechtner BMW CS Vintage Concept
Hook (im Original: Mater) Larry the Cable Guy Gerhard Jilka 1955 Chevrolet Stepside (Pickup)
Jackson Storm Armie Hammer Benedikt Weber NASCAR-Rennwagen
Klang (im Original: Dusty) Ray Magliozzi Hans Hohlbein 1967 Dodge A100
Luigi Tony Shalhoub Rick Kavanian 1960 Fiat Nuova 500
Sally Bonnie Hunt Bettina Zimmermann 2002er Porsche 911 Carrera
Miss Fritter Lea DeLaria Martina Treger Schulbus
Shary Schlau (im Original: Natalie Certain) Kerry Washington Shary Reeves
Heiko Water (im Original: Bob Cutlass) Bob Costas Uwe Büschken 1999 Oldsmobile Aurora
Louise Nash Margo Martindale Sonja Deutsch Nash Ambassador
Chris Dinner (im Original: Darrell Cartrip) Darrell Waltrip Olaf Reichmann 1977 Chevrolet Monte Carlo
River Scott Isiah Whitlock junior Engelbert von Nordhausen
Chick Hicks Bob Peterson Christian Tramitz 1980 Buick Regal Coupe
Guido Guido Quaroni Giovanni Baldini 1955 VESPA Gabelstapler
Kling (im Original: Rusty) Tom Magliozzi Oliver Kalkofe 1963 Dodge Dart
Mack John Ratzenberger Hartmut Neugebauer 1980 Mack Superliner
Cal Weathers Kyle Petty Gregor Seberg
Sebastian (im Original: Hamilton) Lewis Hamilton Sebastian Vettel
Bully (im Original: Fillmore) Lloyd Sherr Helmfried von Lüttichau VW T1
Junior Moon Junior Johnson Freimut Götsch
Ray Reverham Ray Evernham Frank Schaff
Doc Hudson Paul Newman Friedhelm Ptok 1951 „Fabulous“ Hudson Hornet
Ramone Cheech Marin Gudo Hoegel 1959 Chevrolet Impala Lowrider
Tex Dinoco Humpy Wheeler Erich Ludwig 1975 Cadillac DeVille Coupe
Lizzie Katherine Helmond Eva-Maria Lahl Ford Modell T
Sarge Paul Dooley Ekkehardt Belle Willys MB
Flo Jenifer Lewis Sandra Schwittau 1957 Motorama Show Car
Shannon Spokes Shannon Spake Ilka Teichmüller
Maddy McGear Madeleine McGraw Laurenz Kramer Axxelo Microlux
Sheriff Michael Wallis Jochen Striebeck 1949 Mercury Eight Club Coupe (Polizeiversion)
Mike Joyride Mike Joy Frank Kirschgens
Jeff Gorvette Jeff Gordon Hubertus von Lerchenfeld Chevrolet Corvette C6.R
Danny Swervez Daniel Suárez Alexander Reckhaus
Ryan „Inside“ Laney Ryan Blaney Dirc Simpson
Bubba Wheelhouse Bubba Wallace Ulrich Blöcher
Chase Racelott Chase Elliott Johann Fohl
Strip „The King“ Weathers Richard Petty Axel Lutter #43 Plymouth Superbird
Sweet Tea Andra Day Katja Schmitz

ProduktionBearbeiten

Brian Fee hatte mit dem Film sein Regiedebüt. Er hatte zuvor bei Cars und Cars 2 als Storyboard Artist gearbeitet. Das Einspielergebnis weltweit betrug rund 384 Mio. US-Dollar.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Cars 3: Evolution. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Cars 3: Evolution. Jugendmedien­kommission.
  3. Cars 3: Evolution. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 22. Februar 2018.
  4. Disney: Cars 3 – KIDDINX-Shop – Hörspiele für Kinder.
  5. Cars 3 (2017) - Box Office Mojo. Abgerufen am 25. Juli 2019.