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Bistum Porto-Santa Rufina

römisch-katholisches Bistum in Italien

Das Bistum Porto-Santa Rufina (lateinisch Dioecesis Portuensis-Sanctae Rufinae, italienisch Diocesi suburbicaria di Porto-Santa Rufina) ist ein suburbikarisches Bistum und gehört der Kirchenprovinz Rom an. Es liegt nordwestlich des Bistums Rom. Es umfasst die Gemeinden Fiumicino, Cerveteri, Ladispoli, Santa Marinella, Riano, Castelnuovo di Porto und große Teile der römischen Municipio XI, XII, XIII, XIV und XV (außerhalb des römischen Autobahnrings). Das Bistum hat 55 Pfarreien, welche in 5 Dekante unterteilt sind.

Bistum Porto-Santa Rufina
Karte Bistum Porto-Santa Rufina
Basisdaten
Staat Italien
Kirchenregion Latium
Kirchenprovinz Rom Suburbikarisches Bistum
Metropolitanbistum Bistum Rom
Kardinalbischof Roger Kardinal Etchegaray
Diözesanbischof Gino Reali
(seit 7. April 2002)
Generalvikar Alberto Mazzola
Fläche 2.000 km²
Pfarreien 56 (2016 / AP 2017)
Einwohner 418.000 (2016 / AP 2017)
Katholiken 374.000 (2016 / AP 2017)
Anteil 89,5 %
Diözesanpriester 73 (2016 / AP 2017)
Ordenspriester 116 (2016 / AP 2017)
Katholiken je Priester 1.979
Ständige Diakone 13 (2016 / AP 2017)
Ordensbrüder 293 (2016 / AP 2017)
Ordensschwestern 711 (2016 / AP 2017)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Italienisch
Kathedrale Sacri Cuori di Gesù e Maria
Website diocesiportosantarufina.it

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Das Bistum entstand 1119 durch die Vereinigung der im Latium liegenden Bistümer Porto und Santa Rufina (heute der römische Stadtteil Selva Candida) und wurde seitdem unter dem Namen „Porto und Santa Rufina“, ab dem 30. September 1986 unter dem heutigen Namen Porto-Santa Rufina geführt.

Das Bistum Porto, benannt nach der antiken Hafenstadt Portus Romae in der näheren Umgebung von Rom, war im 3. Jahrhundert gegründet worden.

KathedraleBearbeiten

Bischofskirche ist seit 1950 die Kathedrale Sacri Cuori di Gesù e Maria im römischen Stadtteil La Storta. Zuvor war es die heutige Konkathedrale Santi Ippolito e Lucia in Borgo di Porto.

 
Kathedrale oberhalb der Via Cassia

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten