Bachmatsch

Stadtsiedlung in der Ukraine
Bachmatsch
Бахмач
Wappen von Bachmatsch
Bachmatsch (Ukraine)
Bachmatsch
Bachmatsch
Basisdaten
Oblast: Oblast Tschernihiw
Rajon: Rajon Bachmatsch
Höhe: keine Angabe
Fläche: 18 km²
Einwohner: 17.599 (2019)
Bevölkerungsdichte: 978 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 16500
Vorwahl: +380 4635
Geographische Lage: 51° 11′ N, 32° 50′ OKoordinaten: 51° 10′ 52″ N, 32° 49′ 36″ O
KOATUU: 7420310100
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt
Adresse: вул. Жовтнева 42
16500 м. Бахмач
Website: http://bakhmach.info/
Statistische Informationen
Bachmatsch (Oblast Tschernihiw)
Bachmatsch
Bachmatsch
i1

Bachmatsch (ukrainisch und russisch Бахмач) ist eine Stadt und ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in der ukrainischen Oblast Tschernihiw und Zentrum des gleichnamigen Rajons mit etwa 17.500 Einwohnern.[1]

GeschichteBearbeiten

Der Ort Bachmatsch wurde erstmals 1781 erwähnt. Einen wichtigen Entwicklungsimpuls erhielt die Siedlung in den 1860er Jahren durch den Anschluss an das Eisenbahnnetz. Im März 1918 kam es zu Kämpfen zwischen vorrückenden deutschen Einheiten und Truppen der zur französischen Armee gehörenden Tschechoslowakischen Legion. Am 15. Oktober 1938 wurde der Ort in den Stadtstatus erhoben.

Infrastruktur und VerkehrBearbeiten

Die Stadt verfügt über vier allgemeinbildende Mittelschulen, wobei eine Einrichtung aus einer Abendschule besteht, ein Heimatkundemuseum, acht Bibliotheken, ein zentrales Rajonkrankenhaus, drei Polikliniken, einen Kulturklub, einen Klub der Eisenbahnarbeiter und ein Haus der Schüler.

Bachmatsch liegt an dem Schnittpunkt der Eisenbahnlinien KurskKiew und LjubawRomny. Der Ort hat zwei Bahnhöfe: Bachmatsch-Kijiwskyj und Bachmatsch-pasaschyrskyj. Die Stadt ist über die Territorialstraßen T–25–14 und T–25–23 an das ukrainische Straßennetz angeschlossen. Südwestlich der Stadt grenzt das Dorf Kurin an.

WeblinksBearbeiten

 Commons: Bachmatsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Cities and towns of Ukraine auf pop-stat.mashke.org; abgerufen am 30. November 2019