Andreas Schlüter (Architekt)

preußischer Architekt und Bildhauer

Andreas Schlüter (* wahrscheinlich am 13. Juli 1659; † vor dem 23. Juni 1714 in Sankt Petersburg[1]) war ein deutscher Bildhauer und Architekt des Barock. Zu seinen Hauptwerken gehören die Erweiterung des Schlosses und das Reiterstandbild des Großen Kurfürsten in Berlin, der Figurenschmuck des Wilanów-Palastes und des Krasiński-Palastes in Warschau sowie das berühmte Bernsteinzimmer. Er gilt als „Michelangelo des Nordens“.[2]

Leben und WerkBearbeiten

Die ElternBearbeiten

Andreas Schlüter wurde am 22. Mai 1664 in der Hamburger Michaeliskirche getauft.[3] Der Vater Gerhart Schlüter[3] war ein Schmied aus Brandenburg an der Havel, der 1630 in Danzig Barbara Stange geheiratet hatte.[4][5] Gerhart Andreas Schlüter hatte 1647 das Akademische Gymnasium besucht und eine Lehre als Bildhauer und Steinmetz bei Wilhelm Richter gemacht. Er wurde nach dem Abschluss in die Maurer-, Steinmetz- und Bildhauer-Zunft in Danzig aufgenommen und war von hier auf Wanderschaft in Hamburg.[6][7][8]

Spätestens seit 1675 lebte Familie Schlüter wieder in Danzig. Hier führte Andreas Bildhauerarbeiten in der neuen Königlichen Kapelle aus, schnitzte den Hochaltar der Klosterkirche in Oliva und schuf Epitaphe in Pelplin.[9]

WarschauBearbeiten

Seit 1690 arbeitete Andreas Schlüter am Wilanów-Palast in Warschau im Auftrag von König Johann III. Sobieski, vermutlich unter Augustyn Wincenty Locci. Allerdings gibt es dafür keine verbindlichen Belege.[8]

Schon in diesen frühen Werken Schlüters äußern sich Variationsreichtum und ausgeprägte Individualisierung von Gesichtstypen.

In den letzten Jahren seines Aufenthaltes in Polen ist das Wirken in Żołkiew bei Lemberg, dem Stammsitz der königlichen Familie wahrscheinlich zu erkennen, wo in der dortigen Kirche im Jahr 1694 mehrere Grabmäler für Angehörige des polnischen Königs aufgestellt wurden. Die Grabmäler sind zwar nicht mehr alle erhalten, aber die noch existierenden von Stanisław Daniłłowicz und Jakub Sobieski – vor allem aufgrund von stilistischer Gemeinsamkeiten zu Stuckfiguren im Schloss von Wilanów – können sicher Schlüter zugeschrieben werden.

Berlin und Friedrich III.Bearbeiten

 
Entwurf von Andreas Schlüter für die Erweiterung des Berliner Schlosses, um 1702

In den 1690er Jahren bewarb sich Schlüter um eine Anstellung am preußischen Hof in Berlin. Im Jahr 1694 rief ihn Kurfürst Friedrich III., schließlich als Bildhauer an seinen Berliner Hof.[8] Zuerst sandte ihn der Kurfürst nach Frankreich, in die Niederlande und nach Italien; dort sollte er Gipsabgüsse antiker Skulpturen für die neue Kunst-Akademie in Berlin beschaffen, an der er auch einen Lehrauftrag bekommen hatte. Spätestens auf diesen Reisen kam Schlüter mit Werken von Michelangelo Buonarroti und Gian Lorenzo Bernini in Kontakt, die ihn nachhaltig prägen sollten.[10]

Erste Berliner Arbeiten Schlüters sind vermutlich antikische Fluss- und Meeresgottheiten, die sich einst an der Langen Brücke befanden. Außerdem zählen Figuren für den Marmorsaal des Potsdamer Schlosses zu seinen ersten fertiggestellten Arbeiten.[8]

Das erste wirklich große Projekt für Schlüter stellte dann das im Jahr 1695 nach Plänen Arnold Nerings begonnene Zeughaus dar, dessen Fensterbögen er mit skulptierten Schlusssteinen schmückte (an der Fassade Prunkhelme, im Innenhof Entwürfe für Schilde mit den Köpfen sterbender Krieger, die von Georg Gottfried Weyhenmeyer ausgeführt wurden ). Unter seiner Leitung arbeiteten dort mehrere Steinmetze und andere Handwerker, darunter David Christoph Sapovius aus Danzig.

Nebenher fertigte Schlüter bereits vorher das Modell für ein Standbild Friedrichs III.,[8] das ursprünglich im Hof des Zeughauses aufgestellt werden sollte, und für ein Reiterstandbild des Großen Kurfürsten, das auf der Langen Brücke aufgestellt wurde. Beide Bronzeplastiken befinden sich seit der Nachkriegszeit am Schloss Charlottenburg: das Standbild Friedrichs III./I. als Kopie seit 1969 vor dem Neuen Flügel, das originale Reiterstandbild des Großen Kurfürsten auf kopiertem Marmorsockel seit 1954 im Ehrenhof. Nach Nering und Martin Grünberg erhielt Schlüter 1698 die Stelle als Bauleiter am Zeughaus (wovon er noch im gleichen Jahr zurücktrat), er wurde aber im gleichen Jahr zum Schlossbaudirektor ernannt. Der Herrsche beabsichtigte eine größeren Umbau des vorhandenen Gebäudes. In dieser Position gestaltete Schlüter die Fassade des Schlosses zur Stadt hin um und schuf den später nach ihm benannten Schlüterhof im Innern mit Elementen des italienischen Barock und des aufkeimenden Klassizismus. Darüber hinaus entstanden auch die Innenräume des Hohenzollernschlosses nach seinen Entwürfen, unter anderem die Wendeltreppe und der Rittersaal.

Schlüter entwarf außerdem Teile für Gießhaus und für den Kleinen Marstall sowie für die Parochialkirche und einen Turm (die letzteren beiden wurden allerdings verworfen). Von 1702 bis 1704 wurde in der Berliner Burgstraße/Ecke Königstraße nach Plänen Schlüters die Alte Post (auch Wartenberg-Palais genannt) erbaut,[11], und die Schlüter mit Reliefmedaillons mit Allegorien von Tugenden des Postwesens wie Pünktlichkeit oder Umsicht schmückte.

Das bekannte Bernsteinzimmer plante Schlüter ursprünglich für das Schloss Lietzenburg. Es wurde ab 1701 angefertigt und dann entgegen der ursprünglichen Planung für einen Raum im Berliner Stadtschloss verwendet. 1716 wurde es schließlich dem russischen Zaren Peter dem Großen geschenkt. Schlüter fertigte außerdem eine Portraitbüste des Landgrafen Friedrich II. von Homburg-Hessen, die ebenfalls von Jacobi – zwischen 1701 und 1704 – gegossen wurde. Im Jahr 1700 entstand in der Berliner Nikolaikirche das Grabmal für den Hofgoldschmied Daniel Männlich und seine Frau mit dem Motiv des Todes, der einen Knaben ergreift. Kurz zuvor hatte Schlüter den Tod seines jüngsten Sohnes Gotthardt zu beklagen. Des Weiteren schuf Schlüter 1703 die Kanzel in der Berliner Marienkirche. Hier ist sehr deutlich der Einfluss Berninis spürbar durch die Ähnlichkeiten mit dessen Cathedra Petri. Im Jahr 1705 starb die Königin Sophie Charlotte, weswegen Schlüter beauftragt wurde einen Prunksarkophag zu entwerfen, der ebenfalls von Jacobi gegossen wurde. Zusätzlich zu all seinen Tätigkeiten hatte Schlüter von 1702 bis 1704 auch noch das Amt des Direktors der Berliner Akademie der Künste inne. Um seinem Arbeitsort möglichst nahe zu sein, erwarb Schlüter in der Brüderstraße (heutige Nummer 40) ein Haus und zog mit seiner Familie im April 1700 dort ein. Zudem mietete er außerhalb Berlins eine Bildhauerwerkstatt, und er war bis 1804 ein vielbeschäftigter Direktor der neuen Kunstakademie.[12]

Münzturmunglück und EntlassungBearbeiten

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt, bekam Schlüter den folgenschweren Auftrag, die kurfürstliche Münze durch einen der neuen Königswürde des Landes angemessenen Bau zu ersetzen. Schlüter fertigte mehrere kühne Entwürfe für einen Turm an, der ursprünglich bis in 96 Meter Höhe ragen, einen Speicher für die Wasserkünste des Schlossgartens und zuoberst ein Glockenspiel enthalten sollte. Ein erster Entwurf stammt aus dem Winter 1701/1702[13] und es wurde 1702 mit dem Bau begonnen. Es stellten sich aber rasch statische Probleme ein, die vor allen Dingen durch den sumpfigen, offenbar nicht genügend gesicherten Grund verursacht wurden. Die Fundamente des Turmes kamen ins Rutschen und in den Mauern entstanden tiefe Risse.[14]

Trotz massiver Verstärkungen des Fundamentes und der Mauern geriet der nach vier Jahren bis in 60 Meter Höhe hochgezogene Turm ins Wanken. Dabei stürzte sogar ein Gerüst ein, das Bauleute unter sich begrub. Zu diesem Unglück gesellte sich ein weiteres: Schlüter hatte für den König ein Lustschloss im Kurort Freienwalde errichtet. Es befand sich direkt an einem Sandhügel, der prompt während des dortigen Aufenthalts des Königs durch ein Unwetter ins Rutschen kam, weswegen der König den Ort nie wieder aufsuchte und Schlüter noch mehr in Ungnade fiel. Darüber hinaus besaß Schlüter wohl viele Neider – besonders Johann Friedrich von Eosander – welche die Gelegenheit nutzten, auf bereits früher aufgetretene Baumängel am Zeughaus und am Berliner Schloss hinzuweisen[15] und Schlüters Ruf damit weiter zu schaden.

Nach mehreren Jahren, die Schlüter bis auf einige wenige bildhauerische Aufträge zurückgezogen und angeblich mit dem Konstruktionsversuch eines Perpetuum mobile verbracht hatte, bekam er ein letztes Bauprojekt in Berlin zugeteilt: ein Landhaus (Villa Kamecke) für den Geheimrat Ernst Bogislav von Kameke in dessen privatem Lustgarten in der Dorotheenstadt, welches Schlüter von 1711 bis 1712 errichtete.[16] Den nicht mehr erhaltenen „Gesund- und Heilbrunnen“ schrieb August Leo Zaar (1860–1911) am 6. Dezember 1897 mit seiner Rekonstruktionszeichnung, die die Frontansicht wie auch den Grundriss wiedergibt, Andreas Schlüter zu.[17] Nach dem Tod Friedrichs I. im Jahr 1713 wurde Schlüter endgültig aus dem Hofdienst entlassen.

RusslandBearbeiten

Noch im Sommer 1713 reiste Schlüter gleich nach dem Tod des Königs nach Russland, wo er in die Dienste Zar Peters des Großen trat, der gerade damit begonnen hatte, Petersburg ausbauen zu lassen. Er wurde zunächst nur von seinem ältesten Sohn begleitet, die Familie sollte hinterherreisen. Von seinem letzten kurzen Lebensabschnitt ist in einem zeitgenössischen Aufsatz vermerkt, dass Schlüter auf Drängen des Zaren sich wohl überarbeitete, zudem soll er während der Quarantäne zu einer dort ausgebrochenen Pesterkrankung gestorben sein. Die Meldung von seinem Tod erreichte Berlin am 23. Juni 1714. Eventuell vorhandene Akten sind einem späteren Archivbrand in Sankt Petersburg zum Opfer gefallen. So gibt es keine Hinweise auf sein künstlerisches Wirken aus der Petersburger Periode.[8]

Ehe und FamilieBearbeiten

Andreas Schlüter war mit Anna Elisabeth Spangenburg verheiratet. Sie hatten mehrere Kinder.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

Andreas Schlüter war zuerst als Holzschnitzer und Steinmetz tätig. Seit etwa 1695 entwarf er auch Bauwerke und leitete die Bauarbeiten, die durch eine Gruppe von Steinmetzen und anderen Handwerkern ausgeführt wurden.

Jahr Ort Gebäude Bild Bemerkungen
1674–76 Pelplin bei Danzig Klosterkirche Epitaph für Sambor II. und Mestwin II., mit Maler Andreas Stech, wahrscheinlich auch ein Altar, erwähnt in zwei Dokumenten[18]
um 1675/90 Danzig Bürgerhäuser Langer Markt 3 und 7/8, Jopengasse Steinmetzarbeiten an Fassade bzw. Inneneinrichtung, Zuschreibungen (wahrscheinlich nicht in Langer Markt 20 und Hundegasse 25)
1680/81 Danzig Königliche Kapelle   Bauplastiken/äußere Skulpturen (Zuschreibung)
um 1682 Frauenburg (Frombork) Dom Epitaph für Joachim Pastorius, Zuschreibung (wahrscheinlich nicht weiteres Epitaph)[19]
um 1683/89 Oliva bei Danzig Klosterkirche Hauptaltar, vier Nebenaltäre mit Maler Andreas Stech, und das Portal des Eingangs (Zuschreibung), erhalten[20][21]
1690/94 Warschau Wilanów-Palast umfangreiche Steinmetzarbeiten
um 1691/94 Warschau Krasiński-Palast   Giebelreliefs Zuschreibung
1693/94 Żółkiew, jetzt Schowkwa Kirche mehrere Grabmäler für Angehörige der königlichen Familie
1695 Berlin Lange Brücke Fluss- und Meergottheiten (nicht erhalten)
1695/1700 Berlin Zeughaus seit 1698 Bauleitung, Entwürfe für Sterbende Krieger (ausgeführt von Georg Gottfried Weyhenmeyer), erhalten[22][23]
um 1695 Berlin Standbild König Friedrichs I.
um 1695 Berlin Reiterstandbild des Großen Kurfürsten
1695–1702 Berlin Schloss Leitung der Umbauarbeiten mit der Fassade und Innengestaltung, Schlüterhof; fertiggestellt von Eosander (teilweise rekonstruiert)
um 1700 Berlin Königliches Gießhaus Entwurf
um 1700 Berlin Kleiner Marstall Entwurf
um 1700 Berlin Parochialkirche Entwurf
1701 Berlin Stadtschloss, Bernsteinzimmer 1716 an Zar Peter I., 1944/45 verschollen, jetzt Nachbau in Zarskoje Selo
1702/1704 Berlin Palais Wartenberg Entwurf, nicht erhalten
1703 Berlin Marienkirche Kanzel
1711/12 (oder 1713/14?) St. Petersburg Sommerpalais Peters I. äußere Basreliefs, Zuschreibung
1713/14 (?) Peterhof bei St. Petersburg Palais Monplaisir Entwurf, Zuschreibung
1713/14 Peterhof Schloss Entwurf, Zuschreibung, fertiggestellt von Braunstein bis 1723
1713/14 Peterhof Kikin-Palais Entwurf, Zuschreibung, fertiggestellt 1720

EhrungenBearbeiten

Andreas Schlüter wurde schon von seinen Zeitgenossen als „Michelangelo des Nordens“ verehrt.

Beim Bau der Düsseldorfer Kunstakademie (1875–1879) wurde sein Name neben anderen bedeutenden Bildhauern im Fries der Fassade an der Westseite (Rheinseite) eingemeißelt.

Auf einer der Säulen in der Diele des Hamburger Rathauses befindet sich ein Medaillon mit dem Relief Andreas Schlüters.

Für die ehemalige Berliner Siegesallee gestaltete der Bildhauer Gustav Eberlein eine marmorne Büste Schlüters als Seitenfigur der Denkmalgruppe 26 zu dem zentralen Standbild für den ersten preußischen König Friedrich I., enthüllt am 3. Mai 1900. Die Büste zeigt Schlüter in einem schlichten Bildhauerkittel, wie er die Maske eines sterbenden, von Schmerzen gezeichneten Kriegers prüft. Die Büste ist mit leichten Beschädigungen erhalten und wird seit Mai 2009 in der Zitadelle Spandau aufbewahrt.[24]

AusstellungenBearbeiten

  • 2014: SCHLOSS BAU MEISTER. Andreas Schlüter und das barocke Berlin. Bode-Museum, Berlin.

FilmeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

Gesamtdarstellungen

  • Mariusz Karpowicz: Andrzej Schlüter - rzeźbiarz krolów [Andreas Schlüter - Bildhauer der Könige]. Warszawa, Muzeum Króla Jana III w Wilanowie, Warszawa 2014. 238 S.
  • Goerd Peschken: Andreas Schlüter architectus. Werkverzeichnis in Zeichnungen. Ludwig, Kiel 2014 Auszug
  • Heinz Ladendorf: Andreas Schlüter (= Die Kunstbücher des Volkes. Große Reihe, Bd. 19). Rembrandt-Verlag, Berlin 1937 (Neuausgabe, mit einem Nachwort von Helmut Börsch-Supan, als: Andreas Schlüter. Baumeister und Bildhauer des preußischen Barock. Seemann, Leipzig 1997, ISBN 3-363-00676-4).
  • Cornelius Gurlitt: Andreas Schlüter. Wasmuth, Leipzig 1891.
  • Karl Friedrich von Klöden: Andreas Schlüter. Ein Beitrag zur Kunst- und Bau-Geschichte von Berlin (= Biographien berühmter Baumeister und Bildhauer. Bd. 1, ZDB-ID 2627540-5). Riegel, Berlin / Potsdam 1855.

Lexikonartikel

Einzelaspekte

  • Hans-Ulrich Kessler: Andreas Schlüter. Schöpfer des Barocken Berlin. Katalogbuch zur Ausstellung Berlin, Bode-Museum, 4. April bis 13. Juli 2014. Hirmer, München 2014, ISBN 978-3-7774-2199-5.
  • Karl Schade: Die Schlüterkanzel in der Berliner Marienkirche (= DKV-Kunstführer. Nr. 641). Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2008, ISBN 978-3-422-02044-3.
  • Guido Hinterkeuser: Das Berliner Schloss. Der Umbau durch Andreas Schlüter. Siedler, Berlin 2003, ISBN 3-88680-792-4.
  • Isolde Dautel: Andreas Schlüter und das Zeughaus in Berlin. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2001, ISBN 3-932526-87-2 (Zugleich: Tübingen, Universität, Dissertation, 1999).
  • Erich Hubala: Das Berliner Schloss und Andreas Schlüter. In: Margarete Kühn, Louis Grodecki (Hrsg.): Gedenkschrift Ernst Gall. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1965, S. 311–344.
  • Eva Mühlbächer, Edith Fründt (Hrsg.): Andreas Schlüter und die Plastik seiner Zeit. Eine Gedächtnisausstellung anlässlich der 250. Wiederkehr seines Todesjahres. Staatliche Museen zu Berlin, Berlin 1964.
  • Heinz Ladendorf: Der Bildhauer und Baumeister Andreas Schlüter. Beiträge zu seiner Biographie und zur Berliner Kunstgeschichte seiner Zeit (= Forschungen zur deutschen Kunstgeschichte. Bd. 2, Jahresgabe des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft.). Deutscher Verein für Kunstwissenschaft, Berlin 1935. (Text)

WeblinksBearbeiten

Commons: Andreas Schlüter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Andreas Schlüters Sterbeort. In: Zentralblatt der Bauverwaltung, S. 310.
  2. https://www.deutsche-biographie.de/sfz78554.html
  3. a b Nachrichten aus Schlüters Leben, in: Zentralblatt der Bauverwaltung, 1898, S. 15f.
  4. Maria Babnis: Wystroj kościóła klasztornego (Über die Umbauarbeiten der Klosterkirche Oliva) Wilanów-Palac, mit ausführlichen biographischen Angaben in den letzten Absätzen (Memento)
  5. Die ältere deutsche Forschung nahm einen Andreas Schlüter an, der 1659 als Sohn von Wilhelm und Regina Schlüter geboren wurde. Diese Identifizierung ist mit den bekannten Daten nicht zu vereinbaren. Erwogen wurde auch eine Geburt in Hamburg 1662 oder 1664
  6. Erich Keyser: Andreas Schlüter und Danzig. In: Mitteilungen des Westpreußischen Geschichtsvereins. 30. 1931. S. 39–42, besonders S. 39, für Andreas Schlüter (II.)
  7. Kevin E. Kandt: Schlüteriana III: Studies in the Art, Life and Milieu of Andreas Schlüter. Lukas Verlag, Berlin 2015. S. 70 mit irrtümlicher Zuordnung zu Andreas Schlüter the Elder
  8. a b c d e f Nachrichten aus Schlüters Leben. In: Zentralblatt der Bauverwaltung, 1898.
  9. Andreas Schlüter Gedanopedia, nach Encyklopedia Gdańska, Gdańsk 2012, mit Angaben zur Danziger Zeit.
  10. R. Borrmann: Andreas Schlüter, über das künstlerische Werk Schlüters in Berlin. In: Zentralblatt der Bauverwaltung, 1894, 3 Teile (Seiten 317ff, 330ff, 350f).
  11. R. Borrmann: Die alte Post in Berlin. In: Zeitschrift für Bauwesen, Jahrgang 40 (1890), Sp. 421–432, Tafel 68–69. Digitalisat (Link funktioniert nicht) im Bestand der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.
  12. Nachrichten aus Schlüters Leben (Fortsetzung). In: Zentralblatt der Bauverwaltung, 1898, Nr. 3.
  13. zu Schlüter's I. Entwurf siehe: Friedrich Adler: Aus Andreas Schlüter's Leben. (1.). In: Centralblatt der Bauverwaltung. Jg. 3, Nr. 1, 6. Januar 1883, S. 2–4, abgerufen am 28. Januar 2014.
  14. zum IIt. Entwurf und Baubeginn 1702 und Abbruch 1707 siehe: Friedrich Adler: Aus Andreas Schlüter's Leben. (Fortsetzung). In: Centralblatt der Bauverwaltung. Jg. 3, Nr. 2, 13. Januar 1883, S. 13–16, abgerufen am 28. Januar 2014.
  15. zur Grundsteinlegung am 19. October 1708, nach vollständiger Beseitigung des Münzthurmes siehe: Friedrich Adler: Aus Andreas Schlüter's Leben. (Schluss). In: Centralblatt der Bauverwaltung Jg. 1888, Nr. 4, 20. Januar 1883, abgerufen am 28. Januar 2014.
  16. Villa Kamecke
  17. Rekonstruktionszeichnung, abgerufen am 9. Februar 2013
  18. Kevin E: Kandt: A recently discovered archival source for the „Epitaph of Sambor II and Mestwin II“ at Pelplin cathedral and some unknown biographical notes on Andreas Schlüter the Elder. In: Barok. 8/2. 2001. S. 47–57. Digitalisat, mit deutschen und lateinischen Dokumentenauszügen; Kandt schreibt das Epitaph irrtümlich einem anderen älteren Andreas Schlüter zu, es ist aber nur ein Bildhauer mit diesem Namen in den Danziger Unterlagen bekannt, vgl. Maria Babnis, Wystroj
  19. Andreas Schlüter the younger Wilanów-Palast, erste Abbildung
  20. Maria Babnis: Wystroj kościóła klasztornego (Über die Umbauarbeiten der Klosterkirche Oliva) Wilanów-Palac, mit Foto des Hauptaltars (polnisch)
  21. Zygmunt Iwicki: Der Hochaltar der Kathedrale in Oliva. Ein Werk von Andreas Schlüter. Hochschulverlag, Freiburg im Breisgau 1980. (Dissertation)
  22. Skulpturenschmuck Zeughaus Berlin
  23. Skulpturenschmuck Deutsches Historisches Museum
  24. Uta Lehnert: Der Kaiser und die Siegesallee. Réclame Royale. Dietrich Reimer, Berlin 1998, ISBN 3-496-01189-0, S. 196.