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Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht

Film von Ephraim Kishon (1986)

Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht ist ein Fernsehfilm des SFB, basierend auf einem Theaterstück von Ephraim Kishon. Dabei geht es um einen satirischen Blick auf moderne, abstrakte bildende Kunst.

Filmdaten
OriginaltitelZieh den Stecker raus, das Wasser kocht
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1986
Länge119 Minuten
Stab
RegieEphraim Kishon
DrehbuchEphraim Kishon
Besetzung

HandlungBearbeiten

Der schüchterne Maler Raphael hat wenig Erfolg mit seiner an alten Meistern orientierten, „fast realistischen“ Malweise. Nur seine Freundin Dahlia, die gleichzeitig sein Modell ist, glaubt an ihn.

Da kommt der bekannte Kunstkritiker Kalman M. Kaschtan in Raphaels Atelier. Dieser findet keinen Gefallen an Raphaels Werken, bis sein Blick auf eine zufällige Konstruktion fällt. Diese besteht aus einem Tisch, darauf ein Stuhl mit abgebrochenem Bein, der durch eine Bibel am Umfallen gehindert wird; darüber wiederum ein Schemel mit einem, sich gerade im Betrieb befindenden Teewasserkocher; außerdem steht daneben eine an den Stuhl angelehnte Leinwand mit einigen Farbspritzern.

Als Kalman M. Kaschtan, der dieses Chaos für bewusst geschaffene Kunst hält, ganz entzückt nach dem Titel dieses Werkes fragt, kommt von Dahlia vollkommen unabhängig von der Frage der Satz: „Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht.“ Kalman M. Kaschtan hält diese Aufforderung Dahlias an Raphael für den Titel des Werkes, er ist hellauf begeistert.

HörspielfassungBearbeiten

Bereits im Jahre 1968 produzierte der West-Berliner Sender RIAS ein knapp 73-minütiges Hörspiel unter dem gleichen Titel. Die Übersetzung stammte von Helmut Castagne, die Hörspielbearbeitung verfasste Heinz Ritter. Die Regie führte Wolfgang Spier. Die Erstausstrahlung fand am 11. März 1968 statt.

Die Sprecher waren:

WeblinksBearbeiten