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Maria Axt

deutsche Synchronsprecherin, Schauspielerin und Kinderbuchautorin

Maria Axt (* 16. November 1925 in Berlin; † 28. August 1987 ebenda)[1] war eine deutsche Kinderbuchautorin, Hörspielsprecherin und Schauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Die Berliner Schauspielerin war am Theater tätig und wirkte in Fernseh- und Hörspielen mit. Nach einer Folge der Tatort-Serie spielte sie in mehreren Filmen. Unter anderem war Axt 1955 im Film Aschenputtel von Fritz Genschow in der Hauptrolle der Stiefschwester zu sehen.

Wie ihr Ehemann Joachim Nottke und ihre Tochter Katja Nottke war auch Maria Axt als Hörspielsprecherin tätig. Sie ist vor allem für ihre Rolle als Oberhexe Walpurgia bei Bibi Blocksberg bekannt, hatte aber auch mehrere Sprecherrollen bei Benjamin Blümchen, Die kleinen Detektive und anderen Hörspielen.

Axt war auch als Kinderbuchautorin tätig und veröffentlichte mit Rote Socken ihren ersten Roman im Jahre 1981. Außerdem schuf sie die Krimireihe Hansi-Feldmann-Detektive, von welcher mehrere Bücher herausgebracht und nach ihrem Tod von Joachim Nottke unter ihrem Namen weiter geschrieben wurden. Nottke war Mitglied der Tribüne am Ernst-Reuter-Platz. Zuletzt stand sie an der Seite ihrer Tochter Katja Nottke in der Revue Immer'n bisschen zurück zu des alte Untertanenglück auf der Bühne. Axt starb 1987 im Alter von 61 Jahren an einem Gehirntumor und ruht neben ihrem Gatten auf dem Friedhof Dahlem.[2]

FilmografieBearbeiten

  • 1953: Geliebter Schatten (Regie: Hans-Waldemar Bublitz)
  • 1954: Mädchen mit dem Brokatmantel (TV, Regie: Hans-Waldemar Bublitz)
  • 1954: Daniel ist mein Feind (TV, Regie: Hans-Waldemar Bublitz)
  • 1954: Zwischenfall im Roxy (TV, Hans-Waldemar Bublitz)
  • 1955: Aschenputtel (Märchenverfilmung, Regie: Fritz Genschow)
  • 1959: Marili (Regie: Josef von Báky)
  • 1959: Der Fall Pinedus (Fernsehspiel SFB, Regie: Franz Harnack)
  • 1960: Das Haus voller Gäste (TV, Regie: Arthur Pohl)
  • 1963: Vertragen ungenügend (Fernsehspiel des Kabaretts Die Stachelschweine)
  • 1975: Tatort: Tod im U-Bahnschacht
  • 1987: Rosi (Fernsehspiel von Joachim Nottke, Regie: Helmut Meewes)
  • 1978: Die Kur (TV-Serie)
  • 1978: Die Banklady (Episode der Serie Direktion City, Regie: Helmut Meewes)
  • 1979: Elise, ein fast bürgerliches Schicksal (Episode der Reihe Stadtgeschichten, Regie: Helmut Meewes)
  • 1984: Eine Klasse für sich (TV-Serie)

TheaterBearbeiten

HörspieleBearbeiten

  • 1959: Mischa Mleinek: Der König ist tot (Pamela Barley) – Regie: Curt Goetz-Pflug (Kriminalhörspiel – SFB)
  • 1968: Ephraim Kishon: Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht (Mrs. Green) – Regie: Wolfgang Spier (Hörspiel – RIAS)
  • Spuki, das Schreckgespenst von Schloss Fürstenfurt (1) Tante Felicitas, Freifrau von und zu Fürstenfurt[3]
  • Spuki das Schreckgespenst rettet Schloss Fürstenfurt (2) Tante Felicitas, Freifrau von und zu Fürstenfurt[4]
  • Spuki das Schreckgespenst in Nöten (3) Tante Felicitas, Freifrau von und zu Fürstenfurt[5]
  • Benjamin Blümchen Benjamin, der erste Wetterelefant (1) Aurelia Nussbaum
  • Benjamin Blümchen Kampf dem Lärm (3) Stadträtin
  • Benjamin Blümchen Benjamin auf dem Baum (8) Stadträtin
  • Benjamin Blümchen Benjamin Blümchen hat Geburtstag (9) Stadträtin
  • Benjamin Blümchen Benjamin und das Schloß (10) Stadträtin
  • Benjamin Blümchen Benjamin und Bibi Blocksberg (20) Chefin
  • Benjamin Blümchen Benjamin als Koch (23) Frau Glotz (Regisseurin)
  • Benjamin Blümchen Benjamin als Pirat (41) Kostümverleiherin
  • Benjamin Blümchen Der Weihnachts-Abend (51) Stadträtin
  • Bibi Blocksberg Auf dem Hexenberg (18) Oberhexe Walpurgia
  • Bibi Blocksberg Die verhexte Hitparade (27) Frau Diva
  • Bibi Blocksberg Der Hexenfluch (35) Oberhexe Walpurgia
  • Bibi Blocksberg Der Schulausflug (11),als Heimleiterin Elfriede Buchholz
  • Biene Maja und ihre Abenteuer (1–3), als Grille Iffi bzw. Fliege
  • Das verhexte Telefon und andere Geschichten von Erich Kästner, als Frau Pfeffer

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • Rote Socken
  • Die geheimnisvolle Stimme
  • Achtung, schwarze Limousine! (Reihe Hansi-Feldmann-Detektive)
  • Spuren im Sand (Reihe Hansi-Feldmann-Detektive)
  • Zimmer 777
  • Das Haus über der Elbe (Reihe Hansi-Feldmann-Detektive)
  • Ein Ticket für Perro
  • Krähenwinkel 13 (Reihe Hansi-Feldmann-Detektive)
  • Schatten am Fenster (Reihe Hansi-Feldmann-Detektive)

QuellenBearbeiten

  1. Hans Jürgen-Mende, Haude und Spener: Lexikon Berliner Grabstätten. ISBN 3-7759-0476-X.
  2. Deutsches Bühnen-Jahrbuch. Druck und Kommissionsverlag F.A. Günther & Sohn, 1987 eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  3. Cover der LP Spuki, das Schreckgespenst von Schloss Fürstenfurt. – Auditon 12" Langspielplatte 6.23374 – Audition (Sublabel der Teldec), Hamburg 1979.
  4. Cover der LP Spuki, das Schreckgespenst rettet Schloss Fürstenfurt. – Auditon 12" Langspielplatte 6.23375 – Audition (Sublabel der Teldec), Hamburg 1979.
  5. Cover der LP Spuki, das Schreckgespenst in Nöten – Auditon 12" Langspielplatte 6.23376 – Audition (Sublabel der Teldec), Hamburg 1979.

WeblinksBearbeiten